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		<title>G.N.U.S.</title>
		<link>http://www.anus.com/tribes/gnus/index.php</link>
		<description>Deutsche Nihilistische Gesellschaft</description>
		<language>de</language>
		<managingEditor>ultrasickmegaueberscum@gmx.de</managingEditor>
                <copyright>Copyright 2009</copyright>
		<generator>Pivot Pivot - 1.40.6: 'Dreadwind'</generator>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 10:08:54 -0800</pubDate>
		<ttl>60</ttl>
		
		
		
		
		<item>
			<title>News: Italien beharrt auf Kruzifix</title>
			<link>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/399/News_Italien_beharrt_auf_Kruzi</link>
			<comments>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/399/News_Italien_beharrt_auf_Kruzi#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ Italien entscheidet sich f&uuml;r Kultur und in diesem Falle Kruzifix und gegen globale Gleichmacherei.
<strong>
<blockquote>
	Abwegig, gravierend, skandal&ouml;s: Italienische Politiker wettern gegen den Europ&auml;ischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte. Nach dessen Urteil gegen Kruzifixe im Klassenzimmer verb&uuml;nden sich Staat und Kirche - und starten zum Kampf ums Kreuz.
	<p>
	Tarcisio Bertone sieht d&uuml;stere Zeiten auf Italien zukommen. &quot;Dieses Europa des dritten Jahrtausends nimmt uns die wertvollsten Symbole weg und l&auml;sst uns nur noch die K&uuml;rbisse des Halloween-Festes&quot;, wettert der Kardinalstaatssekret&auml;r, immerhin rangh&ouml;chster Vertreter im Vatikan unter Papst Benedikt XVI. &quot;M&uuml;ssen jetzt alle Kreuze wegger&auml;umt werden, auch von den Stra&szlig;en? Und was ist mit den Kunstwerken? Ich frage mich, ob das alles vern&uuml;nftig ist&quot;, fragt der Kirchenmann emp&ouml;rt.
	</p>
	<p>
	Was Bertone erregt, ist das j&uuml;ngste Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofes f&uuml;r Menschenrechte. Der hatte am Dienstag entschieden: Ein christliches Kreuz im Klassenzimmer einer Staatsschule verletzt die Religionsfreiheit der Sch&uuml;ler, nimmt zudem Eltern die Freiheit, ihre Kinder nach ihren philosophischen &Uuml;berzeugungen zu erziehen, und ist nicht mit der Europ&auml;ischen Menschenrechtskonvention vereinbar. 
	</p>
	<p>
	Seither tobt Italien. Kirche und Staat wittern eine Frontalattacke auf das katholische Brauchtum. Den Fall aufgebracht hatte eine finnisch-italienische Familie. Die atheistischen Eltern mochten nicht einsehen, warum ihre beiden S&ouml;hne unter dem Kreuz lernen sollten, wo doch auch in Italien wenigstens auf dem Papier die staatliche Schule nicht-konfessionell ist.
	</p>
	<p>
	Von Silvio Berlusconi &uuml;ber Au&szlig;enminister Franco Frattini bis hin zu Bildungsministerin Mariastella Gelmini haben so gut wie alle Kabinettsmitglieder das Urteil als &quot;abwegig&quot;, &quot;gravierend&quot;, &quot;skandal&ouml;s&quot; kritisiert und sich nach Kr&auml;ften &uuml;ber den &quot;ideologiebefrachteten Gerichtshof&quot; erregt.
	</p>
	<a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,659474,00.html" rel="nofollow external">Quelle</a>
</blockquote>
</strong>Moderner Atheismus ist auch eine Art von Glaube, lediglich ein neuer G&ouml;tze, zumindest in seiner heutigen Auslegung, zumeist gepaart mit einer blinden Wissenschaftsergebenheit. Gegenfrage: Warum sollte sich ein ganzes Land dem Paradigma des Nicht-Glaubens unterordnen ? Damit sich einige wenige nicht k&uuml;nstlich auf den Schlips getreten f&uuml;hlen? &quot;Lasst uns alle im Namen des Anti-Dogmatismus den kleinsten gemeinsamen Nenner anstreben, die Kultur von Anti-Kultur, das Dogma von Anti-Dogma!&quot;, rufen sie und f&auml;llen die alten Symbole. Doch das Fehlen von Symbolen kommuniziert ebenfalls etwas, n&auml;mlich den Verlust von gemeinsamer Spiritualit&auml;t und somit Kultur.&nbsp;<strong><strong><img src="http://www.anus.com/tribes/gnus/images/non_aux_religions_copy2.thumb_copy1.jpg" style="float:right;margin-left:10px;margin-bottom:5px;border:0px solid" title="" alt="" class="pivot-image" /></strong></strong>
<p>
Wenn Italien sich dazu entscheidet, seine christlichen Traditionen beizubehalten, hat es jedes Recht dazu. Die global aufgezwungene Doktrin der S&auml;kularisierung, welche der Aufkl&auml;rung zu verdanken ist und urspr&uuml;nglich die Befreiung vom dogmatischen Fundamentalismus bezweckte, ist heute zur Unterdr&uuml;ckung von Traditionen verkommen und diskriminiert jene, die Wert auf Zusammenhalt und Konsens der Gemeinschaft auch in allen Bereichen des &ouml;ffentlichen Lebens legen. Um sich greifender Egalitarismus und Pluralismus lassen die Leute glauben, auf alles ein Recht zu besitzen und sie f&uuml;hlen sich attackiert/beleidigt, wenn man ihre Kulturlosigkeit nicht teilt. Niemand, der wirkliche innere, gereifte &Uuml;berzeugungen hat, f&uuml;hlt sich von den religi&ouml;sen Symbolen anderer bel&auml;stigt. Und falls doch eine so gro&szlig;e Diskrepanz und Ablehnung zwischen den Ansichten Anderer besteht - warum sich &uuml;berhaupt mit solchen Menschen umgeben ? Es geht solchen Leuten bei der S&auml;kularisierung schlie&szlig;lich nur um die Durchsetzung ihres individuellen &quot;Rechts&quot; auf Sichtbefreiung von einem religi&ouml;sen, traditionsbehafteten Symbol, welches, wenn sie mal ehrlich w&auml;ren, sie in keinster Weise sch&auml;digt, au&szlig;er in ihrem Ego. Ihr mangelndes Selbstbewusstsein ertr&auml;gt den Gedanken nicht, ihre Gleichschaltung in nicht allen Konditionen durchgesetzt zu sehen. Dabei handeln sie jedoch ebenso fundamentalistisch motiviert, wie die von ihnen daf&uuml;r gehaltenen Religionen.
</p>
<p>
In unserer Sorge, es jedem Recht machen zu wollen, zwingen wir uns einen sehr engen G&uuml;rtel um, der keinen Platz l&auml;sst f&uuml;r das Markante, Charakteristische, Ausgepr&auml;gte. Furcht vor sozialen Repressalien halten uns davon ab, auch mal &quot;Nein&quot; zu sagen und zersplittern die Gesellschaft. Wo fr&uuml;her eine einzige fl&auml;chige Farbe vorherrschend war, herrschen heute Millionen kleiner Punkte unterschiedlicher Farbe, von denen beinahe jeder auf seine Egozentrik konzentriert ist. Die Punkte verlaufen und bilden eine farblose Masse, in der Herausragendes nicht geduldet wird. GNUS begr&uuml;&szlig;t den Widerstand Italien's gegen Gleichmacherei und sein Festhalten von Tradition und Kultur. Nur durch einen gemeinsamen koh&auml;renten Wertekanon k&ouml;nnen wir zu H&ouml;herem gelangen.
</p>
<h6>leere</h6></p>Italien entscheidet sich f&uuml;r Kultur und in diesem Falle Kruzifix und gegen globale Gleichmacherei.
<strong>
<blockquote>
	Abwegig, gravierend, skandal&ouml;s: Italienische Politiker wettern gegen den Europ&auml;ischen Gerichtshof f&uuml;r Menschenrechte. Nach dessen Urteil gegen Kruzifixe im Klassenzimmer verb&uuml;nden sich Staat und Kirche - und starten zum Kampf ums Kreuz.
	<p>
	Tarcisio Bertone sieht d&uuml;stere Zeiten auf Italien zukommen. &quot;Dieses Europa des dritten Jahrtausends nimmt uns die wertvollsten Symbole weg und l&auml;sst uns nur noch die K&uuml;rbisse des Halloween-Festes&quot;, wettert der Kardinalstaatssekret&auml;r, immerhin rangh&ouml;chster Vertreter im Vatikan unter Papst Benedikt XVI. &quot;M&uuml;ssen jetzt alle Kreuze wegger&auml;umt werden, auch von den Stra&szlig;en? Und was ist mit den Kunstwerken? Ich frage mich, ob das alles vern&uuml;nftig ist&quot;, fragt der Kirchenmann emp&ouml;rt.
	</p>
	<p>
	Was Bertone erregt, ist das j&uuml;ngste Urteil des Europ&auml;ischen Gerichtshofes f&uuml;r Menschenrechte. Der hatte am Dienstag entschieden: Ein christliches Kreuz im Klassenzimmer einer Staatsschule verletzt die Religionsfreiheit der Sch&uuml;ler, nimmt zudem Eltern die Freiheit, ihre Kinder nach ihren philosophischen &Uuml;berzeugungen zu erziehen, und ist nicht mit der Europ&auml;ischen Menschenrechtskonvention vereinbar. 
	</p>
	<p>
	Seither tobt Italien. Kirche und Staat wittern eine Frontalattacke auf das katholische Brauchtum. Den Fall aufgebracht hatte eine finnisch-italienische Familie. Die atheistischen Eltern mochten nicht einsehen, warum ihre beiden S&ouml;hne unter dem Kreuz lernen sollten, wo doch auch in Italien wenigstens auf dem Papier die staatliche Schule nicht-konfessionell ist.
	</p>
	<p>
	Von Silvio Berlusconi &uuml;ber Au&szlig;enminister Franco Frattini bis hin zu Bildungsministerin Mariastella Gelmini haben so gut wie alle Kabinettsmitglieder das Urteil als &quot;abwegig&quot;, &quot;gravierend&quot;, &quot;skandal&ouml;s&quot; kritisiert und sich nach Kr&auml;ften &uuml;ber den &quot;ideologiebefrachteten Gerichtshof&quot; erregt.
	</p>
	<a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,659474,00.html" rel="nofollow external">Quelle</a>
</blockquote>
</strong>Moderner Atheismus ist auch eine Art von Glaube, lediglich ein neuer G&ouml;tze, zumindest in seiner heutigen Auslegung, zumeist gepaart mit einer blinden Wissenschaftsergebenheit. Gegenfrage: Warum sollte sich ein ganzes Land dem Paradigma des Nicht-Glaubens unterordnen ? Damit sich einige wenige nicht k&uuml;nstlich auf den Schlips getreten f&uuml;hlen? &quot;Lasst uns alle im Namen des Anti-Dogmatismus den kleinsten gemeinsamen Nenner anstreben, die Kultur von Anti-Kultur, das Dogma von Anti-Dogma!&quot;, rufen sie und f&auml;llen die alten Symbole. Doch das Fehlen von Symbolen kommuniziert ebenfalls etwas, n&auml;mlich den Verlust von gemeinsamer Spiritualit&auml;t und somit Kultur.&nbsp;<strong><strong><img src="http://www.anus.com/tribes/gnus/images/non_aux_religions_copy2.thumb_copy1.jpg" style="float:right;margin-left:10px;margin-bottom:5px;border:0px solid" title="" alt="" class="pivot-image" /></strong></strong>
<p>
Wenn Italien sich dazu entscheidet, seine christlichen Traditionen beizubehalten, hat es jedes Recht dazu. Die global aufgezwungene Doktrin der S&auml;kularisierung, welche der Aufkl&auml;rung zu verdanken ist und urspr&uuml;nglich die Befreiung vom dogmatischen Fundamentalismus bezweckte, ist heute zur Unterdr&uuml;ckung von Traditionen verkommen und diskriminiert jene, die Wert auf Zusammenhalt und Konsens der Gemeinschaft auch in allen Bereichen des &ouml;ffentlichen Lebens legen. Um sich greifender Egalitarismus und Pluralismus lassen die Leute glauben, auf alles ein Recht zu besitzen und sie f&uuml;hlen sich attackiert/beleidigt, wenn man ihre Kulturlosigkeit nicht teilt. Niemand, der wirkliche innere, gereifte &Uuml;berzeugungen hat, f&uuml;hlt sich von den religi&ouml;sen Symbolen anderer bel&auml;stigt. Und falls doch eine so gro&szlig;e Diskrepanz und Ablehnung zwischen den Ansichten Anderer besteht - warum sich &uuml;berhaupt mit solchen Menschen umgeben ? Es geht solchen Leuten bei der S&auml;kularisierung schlie&szlig;lich nur um die Durchsetzung ihres individuellen &quot;Rechts&quot; auf Sichtbefreiung von einem religi&ouml;sen, traditionsbehafteten Symbol, welches, wenn sie mal ehrlich w&auml;ren, sie in keinster Weise sch&auml;digt, au&szlig;er in ihrem Ego. Ihr mangelndes Selbstbewusstsein ertr&auml;gt den Gedanken nicht, ihre Gleichschaltung in nicht allen Konditionen durchgesetzt zu sehen. Dabei handeln sie jedoch ebenso fundamentalistisch motiviert, wie die von ihnen daf&uuml;r gehaltenen Religionen.
</p>
<p>
In unserer Sorge, es jedem Recht machen zu wollen, zwingen wir uns einen sehr engen G&uuml;rtel um, der keinen Platz l&auml;sst f&uuml;r das Markante, Charakteristische, Ausgepr&auml;gte. Furcht vor sozialen Repressalien halten uns davon ab, auch mal &quot;Nein&quot; zu sagen und zersplittern die Gesellschaft. Wo fr&uuml;her eine einzige fl&auml;chige Farbe vorherrschend war, herrschen heute Millionen kleiner Punkte unterschiedlicher Farbe, von denen beinahe jeder auf seine Egozentrik konzentriert ist. Die Punkte verlaufen und bilden eine farblose Masse, in der Herausragendes nicht geduldet wird. GNUS begr&uuml;&szlig;t den Widerstand Italien's gegen Gleichmacherei und sein Festhalten von Tradition und Kultur. Nur durch einen gemeinsamen koh&auml;renten Wertekanon k&ouml;nnen wir zu H&ouml;herem gelangen.
</p>
<h6>leere</h6></p> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">399@http://anus.com/tribes/gnus/pivot/</guid>
			<category>news</category>
			<pubDate>Fri, 06 Nov 2009 04:24:00 -0800</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>News: Grimmige Fröhlichkeit</title>
			<link>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/398/News_Grimmige_Fröhlichkeit</link>
			<comments>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/398/News_Grimmige_Fröhlichkeit#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ Grimmigkeit f&ouml;rdert analytisches Denken. Wenig erstaunlich, sind &uuml;bertrieben fr&ouml;hliche Menschen doch meist verblendet. Ignoranz ist eben ein Segen.
<strong>
<blockquote>
	An Australian psychology expert who has been studying emotions has found being grumpy makes us think more clearly. [...]
	<p>
	The University of New South Wales researcher says a grumpy person can cope with more demanding situations than a happy one because of the way the brain &quot;promotes information processing strategies&quot;.
	</p>
	<a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/health/8339647.stm" rel="nofollow external">Quelle</a>
</blockquote>
</strong>Darum ist die Menschheit zum Leiden bestimmt. Es richtet unseren Fokus auf die Wirklichkeit und schneidet durch Illusionen von utopischer Gl&uuml;ckseligkeit. Grimmigkeit ist ein Schwachsinn-Detektor und hilft mit den gegebenen Situationen umzugehen, ohne zu verzagen. Man spricht wohl nicht umsonst von &quot;grimmiger Entschlossenheit&quot;. Noch besser als pure Grimmigkeit ist allerdings die grimmige Fr&ouml;hlichkeit und das ist kein Oxymoron!
<h6>leere</h6>Grimmigkeit f&ouml;rdert analytisches Denken. Wenig erstaunlich, sind &uuml;bertrieben fr&ouml;hliche Menschen doch meist verblendet. Ignoranz ist eben ein Segen.
<strong>
<blockquote>
	An Australian psychology expert who has been studying emotions has found being grumpy makes us think more clearly. [...]
	<p>
	The University of New South Wales researcher says a grumpy person can cope with more demanding situations than a happy one because of the way the brain &quot;promotes information processing strategies&quot;.
	</p>
	<a href="http://news.bbc.co.uk/2/hi/health/8339647.stm" rel="nofollow external">Quelle</a>
</blockquote>
</strong>Darum ist die Menschheit zum Leiden bestimmt. Es richtet unseren Fokus auf die Wirklichkeit und schneidet durch Illusionen von utopischer Gl&uuml;ckseligkeit. Grimmigkeit ist ein Schwachsinn-Detektor und hilft mit den gegebenen Situationen umzugehen, ohne zu verzagen. Man spricht wohl nicht umsonst von &quot;grimmiger Entschlossenheit&quot;. Noch besser als pure Grimmigkeit ist allerdings die grimmige Fr&ouml;hlichkeit und das ist kein Oxymoron!
<h6>leere</h6> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">398@http://anus.com/tribes/gnus/pivot/</guid>
			<category>news</category>
			<pubDate>Wed, 04 Nov 2009 00:34:00 -0800</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>News: Egozentrik im Leftismus</title>
			<link>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/397/News_Egozentrik_im_Leftismus</link>
			<comments>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/397/News_Egozentrik_im_Leftismus#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ Das Thema &quot;Gentrifizierung&quot; mal au&szlig;er Acht lassend, nutze Ich diese Demo und das Ph&auml;nomen der Abwesenheit der eigentlich betroffenen Bev&ouml;lkerungsgruppen, um abermals auf die Psychologie der Linken hinzuweisen:
<strong>
<blockquote>
	Dabei ging es thematisch bei der Demo um etwas, das die AnwohnerInnen Neuk&ouml;llns unmittelbar angeht, n&auml;mlich gegen ihre Vertreibung und Bevormundung. Aber sie waren nicht anwesend, die Ans&auml;ssigen mit den verschiedenen kulturellen Hintergr&uuml;nden, die Ausgebeuteten, die Hartz IV Empfangenden, die perspektivlosen Jugendlichen, das Prekariat. Dagegen stark vertreten waren junge politisch engagierte Menschen, die auf das alte Ph&auml;nomen mit neuem Namen aufmerksam geworden sind: die Gentrifizierung.[...]
	<p>
	Aber das Bild, das die Anwohner von der Demo bekamen, war das einer uniformierten unzug&auml;nglichen Gruppe, die an ihnen vorbeihuschte, sich nicht zu erkennen gab und abstrakte Parolen rief. Sehr beliebt: &quot;A - Anti - Anticapitalista&quot; und &quot;Li - Li - Libertad - Anarquia total&quot; und auch &quot;Feuer und Flamme der Repression&quot;. Aus dem Lautsprecher punkte es &quot;Ich bin Steineschmei&szlig;er, voller Wut. Steine schmei&szlig;en, das tut gut&quot;
	</p>
	<a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/steineschmeisser-in-neukoelln/" rel="nofollow external">Quelle</a>
</blockquote>
</strong>Den <a href="http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/10/Die_industrielle_Gesellschaft_" rel="nofollow external">UNA-Bomber</a> zitierend:
<blockquote>
	9.<br />
	<br />
	Die beiden psychologischen Str&ouml;mungen, die dem modernen Leftismus zugrunde
	liegen, bezeichnen wir als &quot;Minderwertigkeitsgef&uuml;hle&quot; (feelings of
	inferiority) und &quot;&Uuml;bersozialisierung&quot; (oversozialisation).
	Minderwertigkeitsgef&uuml;hle sind charakteristisch f&uuml;r den Leftismus in seiner
	Gesamtheit, w&auml;hrend &Uuml;bersozialisierung nur einen Teil des modernen
	Leftismus kennzeichnet: aber gerade dieser Teil ist besonders einflu&szlig;reich.
	<br />
	<br />
	MINDERWERTIGKEITSGEF&Uuml;HLE<br />
	<br />
	10.<br />
	<br />
	Unter &quot;Minderwertigkeitsgef&uuml;hlen&quot; verstehen wir nicht nur
	Minderwertigkeitsgef&uuml;hle im engeren Sinne, sondern das gesamte Spektrum der
	damit verbundenen Charakterz&uuml;ge: geringes Selbstwertgef&uuml;hl, Gef&uuml;hle der
	Machtlosigkeit, Niederlage, depressive Tendenzen, Schuldgef&uuml;hle, Selbstha&szlig;
	usw. Wir behaupten, da&szlig; die neuen Linken zu diesen Gef&uuml;hlen neigen
	(m&ouml;glicherweise mehr oder weniger verdr&auml;ngt) und da&szlig; diese Gef&uuml;hle
	entscheidend die Richtung des modernen Leftismus pr&auml;gen.
	[...]
	Diejenigen die besonders empfindlich hinsichtlich einer &quot;politically
	incorrect&quot;-Terminologie reagieren, sind nicht die durchschnittlichen
	schwarzen Ghettobewohner, die asiatischen Einwanderer, die mi&szlig;handelten
	Frauen oder behinderte Menschen, sondern eine Minderheit von Aktivisten,
	die meistens keiner dieser &quot;unterdr&uuml;ckten&quot; Gruppen angeh&ouml;ren , sondern aus
	privilegierten Gesellschaftsschichten kommen. Die Mehrheit der Anh&auml;nger
	einer 'political correctness' besteht aus Universit&auml;tsprofessoren, die
	sichere Arbeitspl&auml;tze und ein gutes Einkommen haben, die meisten von ihnen
	sind heterosexuelle m&auml;nnliche Wei&szlig;e aus Mittel- bzw. Oberklasse-Familien.
	<br />
	<br />
	13.<br />
	<br />
	Viele Linke identifizieren sich stark mit den Problemen von Gruppen, die
	als schwach (Frauen), unterdr&uuml;ckt (Indianer), absto&szlig;end (Homosexuelle) oder
	anderweitig minderwertig angesehen werden. Diese Linken empfinden diese
	Gruppen als minderwertig. Zwar w&uuml;rden sie diese Gef&uuml;hle niemals zugeben,
	aber genau deswegen, weil sie diese Gruppen als minderwertig ansehen,
	identifizieren sie sich mit ihren Problemen. (Wir wollen damit nicht
	behaupten, da&szlig; Frauen, Indianer usw. minderwertig SIND, sondern lediglich
	die linke Psychologie charakterisieren).
</blockquote>
Als Folge ihres Minderwertigkeitskomplexes versuchen die Linken ihr Bed&uuml;rfnis nach Autonomie, Kontrolle und Macht mit Hilfe eines Pulks, durch schiere Masse zu befriedigen, indem die Solidarit&auml;t ihrer Minderwertigkeitsgef&uuml;hlsgenossen eine undurchdringliche Wand an ignoranter Selbstheiligkeit bildet,&nbsp;
<img src="http://www.anus.com/tribes/gnus/images/schwarzermob1.jpg" style="float:right;margin-left:10px;margin-bottom:5px;border:0px solid" title="" alt="" class="pivot-image" /> von der jegliche Argumentation abprallt. Hieraus bezieht der Linke sein Machtgef&uuml;hl, Kontrahenten werden von der Wand schlichtweg erschlagen. Im Prinzip ist er indifferent gegen&uuml;ber den Problemen, gegen die er zu protestieren scheint, sagenhaft klar und vermutlich unabsichtlich deutlich in der Textzeile &quot;Ich bin Steineschmei&szlig;er, voller Wut. Steine schmei&szlig;en, das tut gut&quot; erkennbar. Die Hoffnung des Autors &quot;Um die angemessene Breite der Bewegung zu erreichen, muss man sich aber von Demo-Codes verabschieden und endlich wagen, einen Schritt auf die Noch-Nicht-Politisierten zuzugehen, so anders sie sein m&ouml;gen. Es gilt, zun&auml;chst die Argumente zu vermitteln.&quot; bleibt vergeblich, ist der durchschnittliche linke Demonstrant und &uuml;berm&auml;&szlig;ig politisch Korrekte nicht auf Verst&auml;ndigung und Probleml&ouml;sung, sondern nur auf die St&auml;rkung seines Selbstverst&auml;ndnisses als &quot;Gutmensch&quot; aus, aus welchem er, wenn auch unbewusst, die Rechtfertigung f&uuml;r seine Handlungen zu ziehen glaubt. 
Insofern ist der Linke trotz des Scheins des Kollektivismus ironischerweise egozentrisch veranlagt, seine Zugeh&ouml;rigkeit zur Masse dient einzig der Befriedigung seines Machtbed&uuml;rfnisses.
Wie auch der UNA-Bomber vermerken wir, dass diese Beobachtungen nicht pauschal f&uuml;r jeden Linken gelten m&ouml;gen.
<h6>leere</h6>Das Thema &quot;Gentrifizierung&quot; mal au&szlig;er Acht lassend, nutze Ich diese Demo und das Ph&auml;nomen der Abwesenheit der eigentlich betroffenen Bev&ouml;lkerungsgruppen, um abermals auf die Psychologie der Linken hinzuweisen:
<strong>
<blockquote>
	Dabei ging es thematisch bei der Demo um etwas, das die AnwohnerInnen Neuk&ouml;llns unmittelbar angeht, n&auml;mlich gegen ihre Vertreibung und Bevormundung. Aber sie waren nicht anwesend, die Ans&auml;ssigen mit den verschiedenen kulturellen Hintergr&uuml;nden, die Ausgebeuteten, die Hartz IV Empfangenden, die perspektivlosen Jugendlichen, das Prekariat. Dagegen stark vertreten waren junge politisch engagierte Menschen, die auf das alte Ph&auml;nomen mit neuem Namen aufmerksam geworden sind: die Gentrifizierung.[...]
	<p>
	Aber das Bild, das die Anwohner von der Demo bekamen, war das einer uniformierten unzug&auml;nglichen Gruppe, die an ihnen vorbeihuschte, sich nicht zu erkennen gab und abstrakte Parolen rief. Sehr beliebt: &quot;A - Anti - Anticapitalista&quot; und &quot;Li - Li - Libertad - Anarquia total&quot; und auch &quot;Feuer und Flamme der Repression&quot;. Aus dem Lautsprecher punkte es &quot;Ich bin Steineschmei&szlig;er, voller Wut. Steine schmei&szlig;en, das tut gut&quot;
	</p>
	<a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/steineschmeisser-in-neukoelln/" rel="nofollow external">Quelle</a>
</blockquote>
</strong>Den <a href="http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/10/Die_industrielle_Gesellschaft_" rel="nofollow external">UNA-Bomber</a> zitierend:
<blockquote>
	9.<br />
	<br />
	Die beiden psychologischen Str&ouml;mungen, die dem modernen Leftismus zugrunde
	liegen, bezeichnen wir als &quot;Minderwertigkeitsgef&uuml;hle&quot; (feelings of
	inferiority) und &quot;&Uuml;bersozialisierung&quot; (oversozialisation).
	Minderwertigkeitsgef&uuml;hle sind charakteristisch f&uuml;r den Leftismus in seiner
	Gesamtheit, w&auml;hrend &Uuml;bersozialisierung nur einen Teil des modernen
	Leftismus kennzeichnet: aber gerade dieser Teil ist besonders einflu&szlig;reich.
	<br />
	<br />
	MINDERWERTIGKEITSGEF&Uuml;HLE<br />
	<br />
	10.<br />
	<br />
	Unter &quot;Minderwertigkeitsgef&uuml;hlen&quot; verstehen wir nicht nur
	Minderwertigkeitsgef&uuml;hle im engeren Sinne, sondern das gesamte Spektrum der
	damit verbundenen Charakterz&uuml;ge: geringes Selbstwertgef&uuml;hl, Gef&uuml;hle der
	Machtlosigkeit, Niederlage, depressive Tendenzen, Schuldgef&uuml;hle, Selbstha&szlig;
	usw. Wir behaupten, da&szlig; die neuen Linken zu diesen Gef&uuml;hlen neigen
	(m&ouml;glicherweise mehr oder weniger verdr&auml;ngt) und da&szlig; diese Gef&uuml;hle
	entscheidend die Richtung des modernen Leftismus pr&auml;gen.
	[...]
	Diejenigen die besonders empfindlich hinsichtlich einer &quot;politically
	incorrect&quot;-Terminologie reagieren, sind nicht die durchschnittlichen
	schwarzen Ghettobewohner, die asiatischen Einwanderer, die mi&szlig;handelten
	Frauen oder behinderte Menschen, sondern eine Minderheit von Aktivisten,
	die meistens keiner dieser &quot;unterdr&uuml;ckten&quot; Gruppen angeh&ouml;ren , sondern aus
	privilegierten Gesellschaftsschichten kommen. Die Mehrheit der Anh&auml;nger
	einer 'political correctness' besteht aus Universit&auml;tsprofessoren, die
	sichere Arbeitspl&auml;tze und ein gutes Einkommen haben, die meisten von ihnen
	sind heterosexuelle m&auml;nnliche Wei&szlig;e aus Mittel- bzw. Oberklasse-Familien.
	<br />
	<br />
	13.<br />
	<br />
	Viele Linke identifizieren sich stark mit den Problemen von Gruppen, die
	als schwach (Frauen), unterdr&uuml;ckt (Indianer), absto&szlig;end (Homosexuelle) oder
	anderweitig minderwertig angesehen werden. Diese Linken empfinden diese
	Gruppen als minderwertig. Zwar w&uuml;rden sie diese Gef&uuml;hle niemals zugeben,
	aber genau deswegen, weil sie diese Gruppen als minderwertig ansehen,
	identifizieren sie sich mit ihren Problemen. (Wir wollen damit nicht
	behaupten, da&szlig; Frauen, Indianer usw. minderwertig SIND, sondern lediglich
	die linke Psychologie charakterisieren).
</blockquote>
Als Folge ihres Minderwertigkeitskomplexes versuchen die Linken ihr Bed&uuml;rfnis nach Autonomie, Kontrolle und Macht mit Hilfe eines Pulks, durch schiere Masse zu befriedigen, indem die Solidarit&auml;t ihrer Minderwertigkeitsgef&uuml;hlsgenossen eine undurchdringliche Wand an ignoranter Selbstheiligkeit bildet,&nbsp;
<img src="http://www.anus.com/tribes/gnus/images/schwarzermob1.jpg" style="float:right;margin-left:10px;margin-bottom:5px;border:0px solid" title="" alt="" class="pivot-image" /> von der jegliche Argumentation abprallt. Hieraus bezieht der Linke sein Machtgef&uuml;hl, Kontrahenten werden von der Wand schlichtweg erschlagen. Im Prinzip ist er indifferent gegen&uuml;ber den Problemen, gegen die er zu protestieren scheint, sagenhaft klar und vermutlich unabsichtlich deutlich in der Textzeile &quot;Ich bin Steineschmei&szlig;er, voller Wut. Steine schmei&szlig;en, das tut gut&quot; erkennbar. Die Hoffnung des Autors &quot;Um die angemessene Breite der Bewegung zu erreichen, muss man sich aber von Demo-Codes verabschieden und endlich wagen, einen Schritt auf die Noch-Nicht-Politisierten zuzugehen, so anders sie sein m&ouml;gen. Es gilt, zun&auml;chst die Argumente zu vermitteln.&quot; bleibt vergeblich, ist der durchschnittliche linke Demonstrant und &uuml;berm&auml;&szlig;ig politisch Korrekte nicht auf Verst&auml;ndigung und Probleml&ouml;sung, sondern nur auf die St&auml;rkung seines Selbstverst&auml;ndnisses als &quot;Gutmensch&quot; aus, aus welchem er, wenn auch unbewusst, die Rechtfertigung f&uuml;r seine Handlungen zu ziehen glaubt. 
Insofern ist der Linke trotz des Scheins des Kollektivismus ironischerweise egozentrisch veranlagt, seine Zugeh&ouml;rigkeit zur Masse dient einzig der Befriedigung seines Machtbed&uuml;rfnisses.
Wie auch der UNA-Bomber vermerken wir, dass diese Beobachtungen nicht pauschal f&uuml;r jeden Linken gelten m&ouml;gen.
<h6>leere</h6> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">397@http://anus.com/tribes/gnus/pivot/</guid>
			<category>news</category>
			<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 05:50:00 -0800</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>News: No Pain, No Gain</title>
			<link>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/396/News_No_Pain_No_Gain</link>
			<comments>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/396/News_No_Pain_No_Gain#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ <p>
Nun ja, keine wirklich neue Erkenntnis, welche aus dieser Studie gewonnen wurde. Dennoch...
<strong>
<blockquote>
	No pain, no gain applies to happiness, too, according to new research published online in the Journal of Happiness Studies. People who work hard at improving a skill or ability, such as mastering a math problem or learning to drive, may experience stress in the moment, but experience greater happiness on a daily basis and longer term, the study suggests.
	<a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2009/10/091029120900.htm" rel="nofollow external">Quelle</a>
</blockquote>
</strong>...immer wieder wert erw&auml;hnt zu werden, neigen die Menschen doch gerne dazu, ihre Zufriedenheit durch einen Rausch kurzweiliger, aber m&uuml;helose zu erlangender Gl&uuml;cksreize zu erwerben, meisthin oberfl&auml;chlich und tangibel, wie nicht von langer Dauer. Nachdem das Gl&uuml;cksgef&uuml;hl sich abgetragen hat, wird sich auf die Suche nach einer neuen Quelle begeben, um das Bed&uuml;rfnis nach Frohsinn zu speisen. Wie langweilig und trist sind doch die Minuten oder gar Stunden, in denen man gezwungenerma&szlig;en auf sich selbst zur&uuml;ckgeworfen ist und keinerlei Ablenkung von seiner evtl. vorhandenen inneren Leere erf&auml;hrt. In Abwesenheit einer gemeinsamen Aufgabe ist das Konzept, welche die Moderne zusammenh&auml;lt, eben doch Brot und Spiele, aufrecht erhalten durch Medien, Politiker und die Industrie, welche uns vorgaukeln, dass dieses Konzept das befriedigenste und bestm&ouml;glichste aller ist. Spa&szlig;, Friede und Bequemlichkeit. Auf Grundlage einer solchen Einstellung ist noch nichts Gro&szlig;artiges entstanden.
</p>
<p>
Lediglich Aufgaben mit einem Ziel vor Augen, ein l&auml;ngerfristiges, nur mit M&uuml;hen, Schwei&szlig; und vielleicht auch einem gewissen Anteil an Schmerz zu erreichendes Ziel sind gemeinhin die Sachen, welche es wirklich wert sind, nach ihnen zu streben, welche uns l&auml;ngerfristiges Wohlgef&uuml;hl verschaffen und das Bewusstsein vermitteln, durch Selbst&uuml;berwindung etwas von Dauer geschaffen oder gewonnen zu haben, anstatt nur f&uuml;r den Moment zu leben. Nebenbei hilft ist der Schmerz eine Erinnerung an die Realit&auml;t und den Wert der Sache, welche wir zu erlangen hoffen.
Solange das herrschende Dogma der Gesellschaft jedoch liberaler Atomismus ist, verbleibt einem nur, sich diese Ziele selber zu suchen, an ihnen und an sich zu arbeiten und evtl. einen inspirierenden Eindruck auf andere auszu&uuml;ben.
</p>
<h6>leere</h6><p>
Nun ja, keine wirklich neue Erkenntnis, welche aus dieser Studie gewonnen wurde. Dennoch...
<strong>
<blockquote>
	No pain, no gain applies to happiness, too, according to new research published online in the Journal of Happiness Studies. People who work hard at improving a skill or ability, such as mastering a math problem or learning to drive, may experience stress in the moment, but experience greater happiness on a daily basis and longer term, the study suggests.
	<a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2009/10/091029120900.htm" rel="nofollow external">Quelle</a>
</blockquote>
</strong>...immer wieder wert erw&auml;hnt zu werden, neigen die Menschen doch gerne dazu, ihre Zufriedenheit durch einen Rausch kurzweiliger, aber m&uuml;helose zu erlangender Gl&uuml;cksreize zu erwerben, meisthin oberfl&auml;chlich und tangibel, wie nicht von langer Dauer. Nachdem das Gl&uuml;cksgef&uuml;hl sich abgetragen hat, wird sich auf die Suche nach einer neuen Quelle begeben, um das Bed&uuml;rfnis nach Frohsinn zu speisen. Wie langweilig und trist sind doch die Minuten oder gar Stunden, in denen man gezwungenerma&szlig;en auf sich selbst zur&uuml;ckgeworfen ist und keinerlei Ablenkung von seiner evtl. vorhandenen inneren Leere erf&auml;hrt. In Abwesenheit einer gemeinsamen Aufgabe ist das Konzept, welche die Moderne zusammenh&auml;lt, eben doch Brot und Spiele, aufrecht erhalten durch Medien, Politiker und die Industrie, welche uns vorgaukeln, dass dieses Konzept das befriedigenste und bestm&ouml;glichste aller ist. Spa&szlig;, Friede und Bequemlichkeit. Auf Grundlage einer solchen Einstellung ist noch nichts Gro&szlig;artiges entstanden.
</p>
<p>
Lediglich Aufgaben mit einem Ziel vor Augen, ein l&auml;ngerfristiges, nur mit M&uuml;hen, Schwei&szlig; und vielleicht auch einem gewissen Anteil an Schmerz zu erreichendes Ziel sind gemeinhin die Sachen, welche es wirklich wert sind, nach ihnen zu streben, welche uns l&auml;ngerfristiges Wohlgef&uuml;hl verschaffen und das Bewusstsein vermitteln, durch Selbst&uuml;berwindung etwas von Dauer geschaffen oder gewonnen zu haben, anstatt nur f&uuml;r den Moment zu leben. Nebenbei hilft ist der Schmerz eine Erinnerung an die Realit&auml;t und den Wert der Sache, welche wir zu erlangen hoffen.
Solange das herrschende Dogma der Gesellschaft jedoch liberaler Atomismus ist, verbleibt einem nur, sich diese Ziele selber zu suchen, an ihnen und an sich zu arbeiten und evtl. einen inspirierenden Eindruck auf andere auszu&uuml;ben.
</p>
<h6>leere</h6> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">396@http://anus.com/tribes/gnus/pivot/</guid>
			<category>news</category>
			<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 11:41:00 -0800</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>Satire: Apple Saves!</title>
			<link>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/395/Satire_Apple_Saves</link>
			<comments>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/395/Satire_Apple_Saves#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ <p>
Erst nachdem im Jahre 2009 der ersten Schritt in Richtung Weltrettung mit dem unabh&auml;ngigen App <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,646769,00.html" rel="nofollow external">&quot;Epidemie-Warner&quot;</a> gewagt wurde, ist man sich bei Apple des Potentials des iPhones vollkommen bewusst geworden. War die erste Applikation noch von Forschern in Auftrag gegeben worden, zog Apple nun selber nach. Jobs: &quot;Nachdem wir erkannt hatten, dass das iPhone Leben retten kann, kamen wir gar nicht drumherum, unseren Teil f&uuml;r eine bessere und sicherere Welt zu leisten. Dabei herausgekommen ist das isavePhone, welches das Leben von Millionen Menschen nicht nur bereichern und soviel lebenswerter machen wird, sondern es sogar sch&uuml;tzt.&quot; 
In Kollaboration mit der WHO und diversen Entwicklungshilfeorganisationen entwickelte Apple u.a. das Modell &quot;Africa&quot;.<img src="http://www.anus.com/tribes/gnus/images/iphoneaids1.jpg" style="float:right;margin-left:10px;margin-bottom:5px;border:0px solid" title="" alt="" class="pivot-image" /> &quot;Wir m&ouml;chten den Menschen helfen und dazu beitragen, die Welt f&uuml;r sie lebenswerter zu gestalten.&quot;, verk&uuml;ndet Jobs. So verf&uuml;gt &quot;Africa&quot; serienm&auml;&szlig;ig &uuml;ber eine App, welche den n&auml;chstliegenden Kondomautomaten anzeigt, sowie &uuml;ber einen installierten Schnell-Aidsbluttest, &auml;hnlich den Teststreifen eines Diabetes Testger&auml;ts. &quot;Wir hoffen auf diese Weise Aids in den am meisten betroffenen Regionen eind&auml;mmen zu k&ouml;nnen. Und keine Sorge, wir haben auch die Armut der Bev&ouml;lkerung ber&uuml;cksichtigt, weshalb wir den Afrikatarif entwickelt haben.&quot;, so Jobs augenzwinkernd. 
</p>
<p>
Aber dies sei noch nicht alles. &quot;Wir h&ouml;ren in Afrika nicht auf. Auch der Rest der Welt soll von unseren neuen Entwicklungen profitieren. Studien haben bspw. den gro&szlig;en Einfluss von gemeinsam eingenommenen Mahlzeiten auf den Familienzusammenhalt gezeigt, wodurch wiederum bessere Noten und eine ges&uuml;ndere Lebensweise resultieren.&quot; Gef&ouml;rdert werden soll dies durch das Modell &quot;Family&quot;. Ein vorinstallierter App ist darauf programmiert, dem Besitzer mittels eingebauter Elektrode leichte Stromst&ouml;&szlig;e zu versetzen, falls sich das Ger&auml;t zur Mittagszeit nicht innerhalb eines 5 m Radius zu einem im Esszimmer installierten Scanner befindet. 
&quot;Unser selbst erkl&auml;rtes Ziel ist es, den Menschen zu helfen und sie in ihren Entscheidungen positiv zu beeinflussen, f&uuml;r eine harmonischere Welt. &Auml;hnlich wie bei der Bek&auml;mpfung des Klimawandels sind wir davon &uuml;berzeugt, dass sich vieles zum Guten wenden wird, wenn die Menschen nur die richtigen Produkte kaufen!&quot; 
</p>
<p>
Apple zeigte sich in der Bek&auml;mpfung des Klimawandels ebenfalls umsichtig und versprach, k&uuml;nftig lediglich Verpackungen und Boxen aus recyceltem Papier und Pappe f&uuml;r den Schutz der isavePhones beim Transport per Flugzeug, Bahn und Schiff zu ihrem auf jedem Kontinent liegenden Bestimmungsort zu verwenden. &quot;Die Natur liegt uns nat&uuml;rlich ebenso sehr am Herzen, wie die Menschen.&quot; Kaum verwundern wird also der standardm&auml;&szlig;ig installierte &quot;Green&quot; App, welcher in teilnehmenden Einkaufszentren auf die angebotenen umweltfreundlichen Waren aufmerksam macht.
</p>
<p>
Auf das Argument einiger Gruppierungen, dass eine Bewerbung unn&ouml;tig vieler und ebenso unn&ouml;tiger, umweltsch&auml;dlicher Artikel, sowie die bestetig wachsende Erdbev&ouml;lkerung, welche nach diesen Angeboten lechzen, f&uuml;r die nach wie vor andauernde Zerst&ouml;rung des Planeten verantwortlich sei, antwortet Humanist Jobs wie immer souver&auml;n:
&quot;Stimmen, welche f&uuml;r einen R&uuml;ckgang der Bev&ouml;lkerungszahl und eine Verringerung des Konsums zur Rettung unseres Planeten pl&auml;dieren, sind wohl nur als menschenverachtend und faschistisch zu bezeichnen. <img src="http://www.anus.com/tribes/gnus/images/holyjobs_copy1.jpg" style="float:left;margin-right:10px;margin-bottom:5px;border:0px solid" title="" alt="" class="pivot-image" />Man kann den B&uuml;rgern ihre Freiheit auf Konsum und Herstellung beliebter G&uuml;tern ja wohl kaum verbieten. Alle Menschen haben ein Recht auf individuelle Lebensf&uuml;hrung und sollten frei entscheiden, was und wieviel sie kaufen d&uuml;rfen. Letztlich h&auml;ngt das Wohl der Erde doch nur von der Entscheidung der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r die richtigen Produkte ab. Apple geht einen Schritt in diese Richtung, indem es seine Waren den gegebenen Notwendigkeiten anpasst.&quot; 
</p>
<p>
US - Pr&auml;sident Obama sinniert im Zuge der Schweinegrippe angeblich bereits &uuml;ber einen Vertrag mit Appel, nachdem jedem US-B&uuml;rger ein isavePhone gew&auml;hrleistet werden soll. Jobs: &quot;Ich freue mich wie Bolle &uuml;ber die Umsicht unseres Pr&auml;sidenten und kann seine philantropische Bem&uuml;hungen nur begl&uuml;ckw&uuml;nschen. Apple wird selbstredend alle Kr&auml;fte mobilisieren, um auch der Schweinegrippe Einhalt zu gebieten.&quot;
</p>
<p>
Wahrlich, w&auml;re nur jeder Chef eines Gro&szlig;konzerns deart mit einem sozialen Gewissen gesegnet, w&auml;re diese Welt soviel annehmlicher.
</p>
<h6>leere</h6><p>
Erst nachdem im Jahre 2009 der ersten Schritt in Richtung Weltrettung mit dem unabh&auml;ngigen App <a href="http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,646769,00.html" rel="nofollow external">&quot;Epidemie-Warner&quot;</a> gewagt wurde, ist man sich bei Apple des Potentials des iPhones vollkommen bewusst geworden. War die erste Applikation noch von Forschern in Auftrag gegeben worden, zog Apple nun selber nach. Jobs: &quot;Nachdem wir erkannt hatten, dass das iPhone Leben retten kann, kamen wir gar nicht drumherum, unseren Teil f&uuml;r eine bessere und sicherere Welt zu leisten. Dabei herausgekommen ist das isavePhone, welches das Leben von Millionen Menschen nicht nur bereichern und soviel lebenswerter machen wird, sondern es sogar sch&uuml;tzt.&quot; 
In Kollaboration mit der WHO und diversen Entwicklungshilfeorganisationen entwickelte Apple u.a. das Modell &quot;Africa&quot;.<img src="http://www.anus.com/tribes/gnus/images/iphoneaids1.jpg" style="float:right;margin-left:10px;margin-bottom:5px;border:0px solid" title="" alt="" class="pivot-image" /> &quot;Wir m&ouml;chten den Menschen helfen und dazu beitragen, die Welt f&uuml;r sie lebenswerter zu gestalten.&quot;, verk&uuml;ndet Jobs. So verf&uuml;gt &quot;Africa&quot; serienm&auml;&szlig;ig &uuml;ber eine App, welche den n&auml;chstliegenden Kondomautomaten anzeigt, sowie &uuml;ber einen installierten Schnell-Aidsbluttest, &auml;hnlich den Teststreifen eines Diabetes Testger&auml;ts. &quot;Wir hoffen auf diese Weise Aids in den am meisten betroffenen Regionen eind&auml;mmen zu k&ouml;nnen. Und keine Sorge, wir haben auch die Armut der Bev&ouml;lkerung ber&uuml;cksichtigt, weshalb wir den Afrikatarif entwickelt haben.&quot;, so Jobs augenzwinkernd. 
</p>
<p>
Aber dies sei noch nicht alles. &quot;Wir h&ouml;ren in Afrika nicht auf. Auch der Rest der Welt soll von unseren neuen Entwicklungen profitieren. Studien haben bspw. den gro&szlig;en Einfluss von gemeinsam eingenommenen Mahlzeiten auf den Familienzusammenhalt gezeigt, wodurch wiederum bessere Noten und eine ges&uuml;ndere Lebensweise resultieren.&quot; Gef&ouml;rdert werden soll dies durch das Modell &quot;Family&quot;. Ein vorinstallierter App ist darauf programmiert, dem Besitzer mittels eingebauter Elektrode leichte Stromst&ouml;&szlig;e zu versetzen, falls sich das Ger&auml;t zur Mittagszeit nicht innerhalb eines 5 m Radius zu einem im Esszimmer installierten Scanner befindet. 
&quot;Unser selbst erkl&auml;rtes Ziel ist es, den Menschen zu helfen und sie in ihren Entscheidungen positiv zu beeinflussen, f&uuml;r eine harmonischere Welt. &Auml;hnlich wie bei der Bek&auml;mpfung des Klimawandels sind wir davon &uuml;berzeugt, dass sich vieles zum Guten wenden wird, wenn die Menschen nur die richtigen Produkte kaufen!&quot; 
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<p>
Apple zeigte sich in der Bek&auml;mpfung des Klimawandels ebenfalls umsichtig und versprach, k&uuml;nftig lediglich Verpackungen und Boxen aus recyceltem Papier und Pappe f&uuml;r den Schutz der isavePhones beim Transport per Flugzeug, Bahn und Schiff zu ihrem auf jedem Kontinent liegenden Bestimmungsort zu verwenden. &quot;Die Natur liegt uns nat&uuml;rlich ebenso sehr am Herzen, wie die Menschen.&quot; Kaum verwundern wird also der standardm&auml;&szlig;ig installierte &quot;Green&quot; App, welcher in teilnehmenden Einkaufszentren auf die angebotenen umweltfreundlichen Waren aufmerksam macht.
</p>
<p>
Auf das Argument einiger Gruppierungen, dass eine Bewerbung unn&ouml;tig vieler und ebenso unn&ouml;tiger, umweltsch&auml;dlicher Artikel, sowie die bestetig wachsende Erdbev&ouml;lkerung, welche nach diesen Angeboten lechzen, f&uuml;r die nach wie vor andauernde Zerst&ouml;rung des Planeten verantwortlich sei, antwortet Humanist Jobs wie immer souver&auml;n:
&quot;Stimmen, welche f&uuml;r einen R&uuml;ckgang der Bev&ouml;lkerungszahl und eine Verringerung des Konsums zur Rettung unseres Planeten pl&auml;dieren, sind wohl nur als menschenverachtend und faschistisch zu bezeichnen. <img src="http://www.anus.com/tribes/gnus/images/holyjobs_copy1.jpg" style="float:left;margin-right:10px;margin-bottom:5px;border:0px solid" title="" alt="" class="pivot-image" />Man kann den B&uuml;rgern ihre Freiheit auf Konsum und Herstellung beliebter G&uuml;tern ja wohl kaum verbieten. Alle Menschen haben ein Recht auf individuelle Lebensf&uuml;hrung und sollten frei entscheiden, was und wieviel sie kaufen d&uuml;rfen. Letztlich h&auml;ngt das Wohl der Erde doch nur von der Entscheidung der Bev&ouml;lkerung f&uuml;r die richtigen Produkte ab. Apple geht einen Schritt in diese Richtung, indem es seine Waren den gegebenen Notwendigkeiten anpasst.&quot; 
</p>
<p>
US - Pr&auml;sident Obama sinniert im Zuge der Schweinegrippe angeblich bereits &uuml;ber einen Vertrag mit Appel, nachdem jedem US-B&uuml;rger ein isavePhone gew&auml;hrleistet werden soll. Jobs: &quot;Ich freue mich wie Bolle &uuml;ber die Umsicht unseres Pr&auml;sidenten und kann seine philantropische Bem&uuml;hungen nur begl&uuml;ckw&uuml;nschen. Apple wird selbstredend alle Kr&auml;fte mobilisieren, um auch der Schweinegrippe Einhalt zu gebieten.&quot;
</p>
<p>
Wahrlich, w&auml;re nur jeder Chef eines Gro&szlig;konzerns deart mit einem sozialen Gewissen gesegnet, w&auml;re diese Welt soviel annehmlicher.
</p>
<h6>leere</h6> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">395@http://anus.com/tribes/gnus/pivot/</guid>
			<category>Satire</category>
			<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 07:13:00 -0800</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>News: Grüner Schein</title>
			<link>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/394/News_Grüner_Schein</link>
			<comments>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/394/News_Grüner_Schein#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ &Ouml;konomie &uuml;ber alles!
<strong>
<blockquote>
	Eigentlich ist das Prinzip schlicht: Wer etwas kaputt gemacht hat, soll es auch wieder reparieren. Das galt bisher f&uuml;r Investoren, die eine Fabrik, ein Wohnhaus, eine Gefl&uuml;gelfarm gebaut haben. F&uuml;r die Fl&auml;che X, die sie versiegelten, mussten sie auf der Fl&auml;che Y Natur schaffen. Doch diese Eingriffs-Ausgleichsregelung wollen Union und FDP nun &auml;ndern. Das steht in ihrem Regierungsprogramm, das sie Montag unterschrieben haben. So soll es einfacher werden, die Republik zu betonieren.[...]Derzeit kann ein Bauherr f&uuml;r den Schaden, den er in der Umwelt anrichtet, nur im Ausnahmefall Geld als Ersatz zahlen. Ansonsten muss er f&uuml;r eine - wie das b&uuml;rokratisch hei&szlig;t - Realkompensation sorgen. Dazu geh&ouml;ren zum Beispiel so einfache Ma&szlig;nahmen wie B&auml;ume pflanzen. Wie viele B&auml;ume es sein m&uuml;ssen, h&auml;ngt dabei davon ab, wie wertvoll die Fl&auml;che aus Umweltsicht war, auf der beispielsweise die neue Fabrik stehen soll. Die Koalition erm&ouml;glicht es nun, den Ersatz von Schaden durch Geld zur Regel zu machen. 
	<p>
	Jutta Kremer-Heye, Sprecherin des nieders&auml;chsischen Umweltministeriums, h&auml;lt das f&uuml;r eine &quot;&uuml;berzeugende&quot; Idee. Das Land Niedersachsen k&auml;mpft seit langem f&uuml;r eine Reform der Eingriffsregelung, konnte sich damit aber offenbar erst jetzt durchsetzen. Kremer-Heye: &quot;F&uuml;r die Kommunen ist es schwierig, noch Fl&auml;chen f&uuml;r den Ausgleich zu finden.&quot; Zum Beispiel gebe es an der K&uuml;ste &quot;Engp&auml;sse&quot;.
	</p>
	<a href="http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/tausche-baum-gegen-fabrik/" rel="nofollow external">Quelle</a>
</blockquote>
</strong>Mir gef&auml;llt vorallem der letzte Abschnitt. Wenn es keine Natur mehr zu kompensieren gibt, kann auch keine Natur zerst&ouml;rt werden, logisch. Das Problem des Ausgleichs existiert also gar nicht, hey wie praktisch. Erschreckend, dass das <strong>Umweltministerium</strong> Niedersachsens zwar erkennt, das bereits zu wenig Fl&auml;che zur Verf&uuml;gung steht, diesen Mangel allerdings nicht als etwa tragisch erachtet und an der Entstehung neuer Fl&auml;chen interessiert w&auml;re, wie man es normalerweise erwarten w&uuml;rde, sondern lediglich an der Auszahlung des &quot;gerechten Preises&quot; seitens der Bauherren. Nichts ist schlie&szlig;lich umsonst, nicht wahr ? Und alles erlaubt, solange man daf&uuml;r bezahlt.
Der eigentliche Sinn der bisherigen naturschutzrechtlichen Kompensation, welcher nebenbei bemerkt auch nicht das Wahre war, wird mit ihren Ersatz durch einer Geldzahlung allerdings ad absurdum gef&uuml;hrt. Die wirklichen Priorit&auml;ten sind klar: Gewinne, Wirtschaftswachstum.
F&uuml;r den Naturschutz wird wie beinahe immer nur auf dem Papier etwas getan, dient diese Ma&szlig;nahme letztendlich nur dem Erhalt des gr&uuml;nen Scheins. 
<p>
Wie es mit der neuen Regierung in diesen und anderen Bereichen weitergeht: <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/biobauern-kritisieren-koalitionsvertrag/" rel="nofollow external">Schwarz - Gelbe Pl&auml;ne</a>
</p>
Ein empfehlenswerter Artikel dar&uuml;ber, wo unsere Priori&auml;ten eigentlich liegen sollten, findet sich auf <a href="http://www.forestpoetry.com/2009/truth-over-economy/" rel="nofollow external">Forest Poetry</a>
<h6>leere</h6>&Ouml;konomie &uuml;ber alles!
<strong>
<blockquote>
	Eigentlich ist das Prinzip schlicht: Wer etwas kaputt gemacht hat, soll es auch wieder reparieren. Das galt bisher f&uuml;r Investoren, die eine Fabrik, ein Wohnhaus, eine Gefl&uuml;gelfarm gebaut haben. F&uuml;r die Fl&auml;che X, die sie versiegelten, mussten sie auf der Fl&auml;che Y Natur schaffen. Doch diese Eingriffs-Ausgleichsregelung wollen Union und FDP nun &auml;ndern. Das steht in ihrem Regierungsprogramm, das sie Montag unterschrieben haben. So soll es einfacher werden, die Republik zu betonieren.[...]Derzeit kann ein Bauherr f&uuml;r den Schaden, den er in der Umwelt anrichtet, nur im Ausnahmefall Geld als Ersatz zahlen. Ansonsten muss er f&uuml;r eine - wie das b&uuml;rokratisch hei&szlig;t - Realkompensation sorgen. Dazu geh&ouml;ren zum Beispiel so einfache Ma&szlig;nahmen wie B&auml;ume pflanzen. Wie viele B&auml;ume es sein m&uuml;ssen, h&auml;ngt dabei davon ab, wie wertvoll die Fl&auml;che aus Umweltsicht war, auf der beispielsweise die neue Fabrik stehen soll. Die Koalition erm&ouml;glicht es nun, den Ersatz von Schaden durch Geld zur Regel zu machen. 
	<p>
	Jutta Kremer-Heye, Sprecherin des nieders&auml;chsischen Umweltministeriums, h&auml;lt das f&uuml;r eine &quot;&uuml;berzeugende&quot; Idee. Das Land Niedersachsen k&auml;mpft seit langem f&uuml;r eine Reform der Eingriffsregelung, konnte sich damit aber offenbar erst jetzt durchsetzen. Kremer-Heye: &quot;F&uuml;r die Kommunen ist es schwierig, noch Fl&auml;chen f&uuml;r den Ausgleich zu finden.&quot; Zum Beispiel gebe es an der K&uuml;ste &quot;Engp&auml;sse&quot;.
	</p>
	<a href="http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/tausche-baum-gegen-fabrik/" rel="nofollow external">Quelle</a>
</blockquote>
</strong>Mir gef&auml;llt vorallem der letzte Abschnitt. Wenn es keine Natur mehr zu kompensieren gibt, kann auch keine Natur zerst&ouml;rt werden, logisch. Das Problem des Ausgleichs existiert also gar nicht, hey wie praktisch. Erschreckend, dass das <strong>Umweltministerium</strong> Niedersachsens zwar erkennt, das bereits zu wenig Fl&auml;che zur Verf&uuml;gung steht, diesen Mangel allerdings nicht als etwa tragisch erachtet und an der Entstehung neuer Fl&auml;chen interessiert w&auml;re, wie man es normalerweise erwarten w&uuml;rde, sondern lediglich an der Auszahlung des &quot;gerechten Preises&quot; seitens der Bauherren. Nichts ist schlie&szlig;lich umsonst, nicht wahr ? Und alles erlaubt, solange man daf&uuml;r bezahlt.
Der eigentliche Sinn der bisherigen naturschutzrechtlichen Kompensation, welcher nebenbei bemerkt auch nicht das Wahre war, wird mit ihren Ersatz durch einer Geldzahlung allerdings ad absurdum gef&uuml;hrt. Die wirklichen Priorit&auml;ten sind klar: Gewinne, Wirtschaftswachstum.
F&uuml;r den Naturschutz wird wie beinahe immer nur auf dem Papier etwas getan, dient diese Ma&szlig;nahme letztendlich nur dem Erhalt des gr&uuml;nen Scheins. 
<p>
Wie es mit der neuen Regierung in diesen und anderen Bereichen weitergeht: <a href="http://www.taz.de/1/zukunft/umwelt/artikel/1/biobauern-kritisieren-koalitionsvertrag/" rel="nofollow external">Schwarz - Gelbe Pl&auml;ne</a>
</p>
Ein empfehlenswerter Artikel dar&uuml;ber, wo unsere Priori&auml;ten eigentlich liegen sollten, findet sich auf <a href="http://www.forestpoetry.com/2009/truth-over-economy/" rel="nofollow external">Forest Poetry</a>
<h6>leere</h6> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">394@http://anus.com/tribes/gnus/pivot/</guid>
			<category>news</category>
			<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 07:02:00 -0800</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>News: Menschen als Effekt</title>
			<link>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/393/News_Menschen_als_Effekt</link>
			<comments>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/393/News_Menschen_als_Effekt#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ Provokante Theorien im Mainstream TV.
<strong>
<blockquote>
	Channel 4 is facing a race controversy after deciding to give a platform to scientists who claim that white people are more intelligent than those who are black.
	A documentary, fronted by former BBC News correspondent Rageh Omaar, will interview professors who claim brain power is linked to racial grouping.
	It will include claims that the most intelligent people in the world are North-East Asians from parts of China, Japan and North and South Korea.[...]
	The broadcaster has decided to air the comments, which will be abhorrent to many of its viewers, as part of a series of programmes about race and science, aimed at busting 'science's last taboo'.
	<a href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-1220343/Channel-4-controversy-documentary-claims-race-linked-intelligence.html#ixzz0TzlxQnSX" rel="nofollow external">Quelle</a>
</blockquote>
</strong>Menschen f&uuml;hlen sich insgeheim unsicher, daher verlangen sie nach Kontrolle &uuml;ber das Ungez&auml;hmte. H&auml;tten sie Kontrolle, w&auml;ren sie die Gr&uuml;nde, nicht die Effekte, was viele in ihrem anthropozentrischen Weltbild wohl als schmeichelnd empfinden. Manches l&auml;sst sich jedoch nicht kontrollieren, bspw. unsere Herkunft und die Geninformationen unserer Vorfahren, welche sich zu unserer eigenen DNA zusammenschlie&szlig;en und somit unsere kognitiven F&auml;higkeiten beeinflussen. Wird also suggeriert, dass Menschen zu einem gro&szlig;en Teil von etwas abh&auml;ngig sind, auf das sie keinerlei Einfluss aus&uuml;ben k&ouml;nnen, reagieren sie mitunter erbost auf den Verlust ihrer Autonomie. N&auml;hme man die Behauptung der Machtlosigkeit als wahrheitsgem&auml;&szlig; an, entst&uuml;nde daraus eine Ohnmacht, mit der die meisten Menschen nicht zurecht k&auml;men. Gemeinhin dr&uuml;ckt sich die Aussicht auf Kontrollverlust in Form von Zorn gegen denjenigen aus, der die Behauptung auszusprechen wagte. Aus Angst vor ihrer Unkontrollierbarkeit wird Realit&auml;t verleugnet und man begn&uuml;gt sich damit weiterhin ins Land zu schreien, wie man die Realit&auml;t denn am liebsten h&auml;tte: &quot;Alle sind gleich und wenn alle Umst&auml;nde stimmen, kann jeder ein Beethoven werden&quot;. W&auml;hrendessen existiert die Wirklichkeit weiterhin, unbeeindruckt von unsererem kollektiven Augenverschlie&szlig;en, bis sie uns eines Tages einholt.
<h6>leere</h6>Provokante Theorien im Mainstream TV.
<strong>
<blockquote>
	Channel 4 is facing a race controversy after deciding to give a platform to scientists who claim that white people are more intelligent than those who are black.
	A documentary, fronted by former BBC News correspondent Rageh Omaar, will interview professors who claim brain power is linked to racial grouping.
	It will include claims that the most intelligent people in the world are North-East Asians from parts of China, Japan and North and South Korea.[...]
	The broadcaster has decided to air the comments, which will be abhorrent to many of its viewers, as part of a series of programmes about race and science, aimed at busting 'science's last taboo'.
	<a href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-1220343/Channel-4-controversy-documentary-claims-race-linked-intelligence.html#ixzz0TzlxQnSX" rel="nofollow external">Quelle</a>
</blockquote>
</strong>Menschen f&uuml;hlen sich insgeheim unsicher, daher verlangen sie nach Kontrolle &uuml;ber das Ungez&auml;hmte. H&auml;tten sie Kontrolle, w&auml;ren sie die Gr&uuml;nde, nicht die Effekte, was viele in ihrem anthropozentrischen Weltbild wohl als schmeichelnd empfinden. Manches l&auml;sst sich jedoch nicht kontrollieren, bspw. unsere Herkunft und die Geninformationen unserer Vorfahren, welche sich zu unserer eigenen DNA zusammenschlie&szlig;en und somit unsere kognitiven F&auml;higkeiten beeinflussen. Wird also suggeriert, dass Menschen zu einem gro&szlig;en Teil von etwas abh&auml;ngig sind, auf das sie keinerlei Einfluss aus&uuml;ben k&ouml;nnen, reagieren sie mitunter erbost auf den Verlust ihrer Autonomie. N&auml;hme man die Behauptung der Machtlosigkeit als wahrheitsgem&auml;&szlig; an, entst&uuml;nde daraus eine Ohnmacht, mit der die meisten Menschen nicht zurecht k&auml;men. Gemeinhin dr&uuml;ckt sich die Aussicht auf Kontrollverlust in Form von Zorn gegen denjenigen aus, der die Behauptung auszusprechen wagte. Aus Angst vor ihrer Unkontrollierbarkeit wird Realit&auml;t verleugnet und man begn&uuml;gt sich damit weiterhin ins Land zu schreien, wie man die Realit&auml;t denn am liebsten h&auml;tte: &quot;Alle sind gleich und wenn alle Umst&auml;nde stimmen, kann jeder ein Beethoven werden&quot;. W&auml;hrendessen existiert die Wirklichkeit weiterhin, unbeeindruckt von unsererem kollektiven Augenverschlie&szlig;en, bis sie uns eines Tages einholt.
<h6>leere</h6> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">393@http://anus.com/tribes/gnus/pivot/</guid>
			<category>news</category>
			<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 13:25:00 -0800</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>News: Unser Gemüt und unser Umfeld</title>
			<link>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/392/News_Unser_Gemüt_und_unser_Um</link>
			<comments>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/392/News_Unser_Gemüt_und_unser_Um#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ Eine Studie untersucht die Beziehung zwischen dem Geruch der Umgebung, in welcher man sich befindet und moralischem Verhalten.
<strong>
<blockquote>
	People are unconsciously fairer and more generous when they are in clean-smelling environments, according to a soon-to-be published study led by a Brigham Young University professor.[...]
	<p>
	&quot;Basically, our study shows that morality and cleanliness can go hand-in-hand,&quot; said Galinsky of the Kellogg School. &quot;Researchers have known for years that scents play an active role in reviving positive or negative experiences. Now, our research can offer more insight into the links between people's charitable actions and their surroundings.&quot;
	</p>
	<a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2009/10/091025091148.htm" rel="nofollow external">Quelle</a>
</blockquote>
</strong>Wie wir uns und unsere Umgebung behandeln, spiegelt durchaus unser Inneres wieder. Das eigene &Auml;u&szlig;ere und die Gestaltung, sowie Grad der Pflege unseres Lebensraumes sind nicht willk&uuml;rlich, eher Manifestationen unseres Charakters und unserer Pr&auml;ferenzen. Geruch spielt hier ebenso eine Rolle wie visuelles Gefallen. 
Kein Wunder also, dass sich der Werteverfall unserer Gesellschaft nicht nur in dem Menschen selbst, sondern auch im Externen zeigt: eine groteske moderne Kunst, graue, dreckige Gro&szlig;st&auml;dte, welche von unserem Unterbewusstsein auch nicht gerade als wohlriechend empfunden werden d&uuml;rften, verkommene Stadtviertel mit nur sp&auml;rlich vorhandener Natur usw. Dies ist wohl nicht der Regelfall, leugnen lassen sich gewisse Niedergangstrends dennoch nicht.
<p>
Im Gegenzug besitzt unsere Umgebung jedoch auch einen Einfluss auf uns, auf unser Verhalten wie <img src="http://www.anus.com/tribes/gnus/images/dreck.jpg" style="float:right;margin-left:10px;margin-bottom:5px;border:0px solid" title="" alt="" class="pivot-image" /> auch auf unseren Gem&uuml;tszustand. Gro&szlig;artiges motiviert zum Gro&szlig;artigen, Sch&ouml;nes zur Freude, Ordnung im Umfeld erleichtert geordnete Gedanken, Geruch motiviert (scheinbar) zur Philantropie, Verfall und M&uuml;ll zu Apathie. Umgebung ist hier nicht auf Materielles beschr&auml;nkt, der Eindruck, welchen unsere Mitmenschen auf uns machen, tr&auml;gt ebenfalls seinen Teil bei. Ein Schritt in die richtige Richtung ist daher recht leicht zu t&auml;tigen: achtet auf euer &Auml;u&szlig;eres und eure Gesundheit, vertreibt grimmige Gedanken, wachst &uuml;ber die Misere der Welt hinaus und strebt nach konstruktiven Zielen. Haltet eure Wohnung sauber und ordentlich, kurzum, lebt eure Werte auch nach au&szlig;en hin. Vieles was noch vor euch liegt wird euch so etwas leichter fallen, u.a. die Klarheit eurer Gedanken und euer Gem&uuml;t wird sich erhellen. Eventuell werden eure Zeitgenossen dies bemerken und eurem Beispiel folgen.
</p>
<h6>leere</h6>Eine Studie untersucht die Beziehung zwischen dem Geruch der Umgebung, in welcher man sich befindet und moralischem Verhalten.
<strong>
<blockquote>
	People are unconsciously fairer and more generous when they are in clean-smelling environments, according to a soon-to-be published study led by a Brigham Young University professor.[...]
	<p>
	&quot;Basically, our study shows that morality and cleanliness can go hand-in-hand,&quot; said Galinsky of the Kellogg School. &quot;Researchers have known for years that scents play an active role in reviving positive or negative experiences. Now, our research can offer more insight into the links between people's charitable actions and their surroundings.&quot;
	</p>
	<a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2009/10/091025091148.htm" rel="nofollow external">Quelle</a>
</blockquote>
</strong>Wie wir uns und unsere Umgebung behandeln, spiegelt durchaus unser Inneres wieder. Das eigene &Auml;u&szlig;ere und die Gestaltung, sowie Grad der Pflege unseres Lebensraumes sind nicht willk&uuml;rlich, eher Manifestationen unseres Charakters und unserer Pr&auml;ferenzen. Geruch spielt hier ebenso eine Rolle wie visuelles Gefallen. 
Kein Wunder also, dass sich der Werteverfall unserer Gesellschaft nicht nur in dem Menschen selbst, sondern auch im Externen zeigt: eine groteske moderne Kunst, graue, dreckige Gro&szlig;st&auml;dte, welche von unserem Unterbewusstsein auch nicht gerade als wohlriechend empfunden werden d&uuml;rften, verkommene Stadtviertel mit nur sp&auml;rlich vorhandener Natur usw. Dies ist wohl nicht der Regelfall, leugnen lassen sich gewisse Niedergangstrends dennoch nicht.
<p>
Im Gegenzug besitzt unsere Umgebung jedoch auch einen Einfluss auf uns, auf unser Verhalten wie <img src="http://www.anus.com/tribes/gnus/images/dreck.jpg" style="float:right;margin-left:10px;margin-bottom:5px;border:0px solid" title="" alt="" class="pivot-image" /> auch auf unseren Gem&uuml;tszustand. Gro&szlig;artiges motiviert zum Gro&szlig;artigen, Sch&ouml;nes zur Freude, Ordnung im Umfeld erleichtert geordnete Gedanken, Geruch motiviert (scheinbar) zur Philantropie, Verfall und M&uuml;ll zu Apathie. Umgebung ist hier nicht auf Materielles beschr&auml;nkt, der Eindruck, welchen unsere Mitmenschen auf uns machen, tr&auml;gt ebenfalls seinen Teil bei. Ein Schritt in die richtige Richtung ist daher recht leicht zu t&auml;tigen: achtet auf euer &Auml;u&szlig;eres und eure Gesundheit, vertreibt grimmige Gedanken, wachst &uuml;ber die Misere der Welt hinaus und strebt nach konstruktiven Zielen. Haltet eure Wohnung sauber und ordentlich, kurzum, lebt eure Werte auch nach au&szlig;en hin. Vieles was noch vor euch liegt wird euch so etwas leichter fallen, u.a. die Klarheit eurer Gedanken und euer Gem&uuml;t wird sich erhellen. Eventuell werden eure Zeitgenossen dies bemerken und eurem Beispiel folgen.
</p>
<h6>leere</h6> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">392@http://anus.com/tribes/gnus/pivot/</guid>
			<category>news</category>
			<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 11:51:00 -0800</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>Artikel: Die verlorene Romantik</title>
			<link>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/391/Artikel_Die_verlorene_Romantik</link>
			<comments>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/391/Artikel_Die_verlorene_Romantik#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ <strong>Die verlorene Romantik</strong>
<p>
&quot;Sch&ouml;nheit liegt im Auge des Betrachters&quot; hei&szlig;t es. Doch gibt es auch eine Art von Sch&ouml;nheit, auf die sich die gesamte Menschheit einigen kann, die von allen Menschen als solche empfunden wird ? Was ist wirklich sch&ouml;n, heilig, atemberaubend ? Gibt es vielleicht sogar eine &quot;objektive&quot; Sch&ouml;nheit ?
</p>
<div style="border: 1px solid black; padding: 14px; width: 90%; text-align: left; color: #000000; background-color: #eeffee; line-height: 1.4">
<p>
&quot;Die Philosophia Perennis (lat. &bdquo;immerw&auml;hrende Philosophie&ldquo;), ein stark kritisierter und somit zu wenig beachteter Zweig der Philosophie, bezeichnet die Suche nach immerg&uuml;ltigen Wahrheiten, welche sich haupts&auml;chlich aus archetypischen, vorgeschichtlichen, spirituellen und objektiven Regeln, gefunden in &Uuml;berlieferungen, ausdr&uuml;cken. Dieser Geisteshaltung wollen wir tats&auml;chlich einen objektiven Charakter geben, obwohl das eigentlich die Hauptkritik an diesem Denken ist. Welche objektivere Annahmen k&ouml;nnte es aber doch geben, als die sakralen Weisheiten, dargebracht in Konvergenzen weltweiter verschiedenster Hochkulturen?&quot; <a href="http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/205/Einf%C3%BChrung_in_die_Theorie_der" rel="nofollow external">Philosophia Perennis</a>
</p>
</div>
<p>
Als Nihilisten durchschauen wir die Welt der Erscheinungen und erfassen die Welt als Struktur, wir streifen die menschlich erfundenen Werte und absolut-moralischen Vorstellungen ab, reduzieren schlie&szlig;lich unseren Eindruck von der Realit&auml;t um unsere Emotionen. Was &uuml;brig bleibt ist unser Leben und unser Bewusstsein, es zu leben. Nur wie ? Womit die enstandene Sinnleere f&uuml;llen ? 
Man kann sich nach diesen Gedankeng&auml;ngen entweder dazu entschlie&szlig;en, das Leben weiterhin als sinnlos zu betrachten und somit jegliche k&uuml;nftige Handlung als gleichwertig g&uuml;ltig gegen&uuml;ber allen anderen Meinungen und Verhaltensweisen abzutun, sich in der Befriedigung des K&ouml;rpers und der irdischen Gen&uuml;sse hingeben, bis man dann schlie&szlig;lich verlischt.
Man kann sich aber auch dazu entschlie&szlig;en, das Leben selbst als den Sinn seines Daseins anzuerkennen. Hat man diesen Entschluss gefasst, diese Erkenntnis gewonnen, so hat man einen Ma&szlig;stab festgelegt, an dem sich Sch&ouml;nheit messen l&auml;sst.
</p>
<p>
Sch&ouml;nheit f&uuml;r den Nihilisten manifestiert sich insofern in allem was w&auml;chst, sich entwickelt, nach Macht strebt, sowohl zerst&ouml;rend als auch schaffend ist, vor Leben und Kampfeslust pulsiert und dadurch dazu beitr&auml;gt, diese Prozesse zu erhalten, kurz gesagt, der ewige Kosmos und die irdische Sch&ouml;pfung an sich in all seinen Facetten.  Dazu geh&ouml;ren auch Vorg&auml;nge und Anblicke, welche sich nicht gleich f&uuml;r sich als Einzelgeschehen betrachtet als sch&ouml;n erweisen, sondern erst in der Bedeutung ihrer Rolle zum Gesamtkontext  - <img src="http://www.anus.com/tribes/gnus/images/beethovenssorrow.jpg" style="float:right;margin-left:10px;margin-bottom:5px;border:0px solid" title="" alt="" class="pivot-image" /> der Wolf und seine gerissene Beute, ein gesunder&nbsp; Baum eingeschlossen von seinen gefallenen, verrottenden Kameraden, der organische Kreislauf von Sch&ouml;pfung und Vergehen.
</p>
<p>
Mit Sch&ouml;nheit ist nicht das schm&uuml;ckende Materielle gemeint  - Schmuck, Pomp oder Verzierungen jeglicher Art sind lediglich Geschm&auml;cker, welche relativistisch von Kultur zu Kultur und von Mensch zu Mensch unterschiedliche Auspr&auml;gungen erfahren m&ouml;gen. Entgegen dem was der moderne Mensch, der Glanzgierige, gerne glauben mag, liegt sie vielmehr unter der Oberfl&auml;che des visuell Erkennbaren verborgen und ist deshalb nicht von jedem wahrnehmbar. Manche Menschen sind aber durchaus in der Lage einen Ausdruck oder ein Bildnis dieser Sch&ouml;nheit zu erschaffen - durch Architektur, Kunst und Musik interpretieren wir unsere Realit&auml;t, k&ouml;nnen also durch das Abbilden des Sch&ouml;nen ebenfalls Sch&ouml;nheit ausstrahlen. (Dies bedeutet nat&uuml;rlich nicht, dass jede Musik und Kunst somit sch&ouml;n ist). Sch&ouml;nheit ist die &Auml;sthetik des Ewigen.
</p>
<div style="border: 1px solid black; padding: 14px; width: 90%; text-align: left; color: #000000; background-color: #eeffee; line-height: 1.4">
<p>
&quot;Sch&ouml;nheit ist Wahrheit. Wahrheit Sch&ouml;nheit&quot; - John Keats
</p>
</div>
<p>
Eng verbunden mit dem Begriff der Sch&ouml;nheit ist die Ehrfurcht. Wir haben Ehrfurcht vor dem, was wir als sch&ouml;n empfinden. Um sie zu empfinden, m&uuml;ssen wir uns also zun&auml;chst dar&uuml;ber bewusst werden, was f&uuml;r uns Sch&ouml;nheit wiederspiegelt. Der Nihilist oder kosmische Idealist entwickelt eine Hochachtung vor dem Leben, welche gepaart ist mit Schaudern in der Erkenntnis seiner eigenen Bedeutungslosigkeit im Angesicht des Ewigen. Unsere empfundene Ehfurcht verhindert, dass wir uns f&uuml;r G&ouml;tter  erachten, l&auml;sst uns vom unserem anthropozentrischen Standpunkt abr&uuml;cken und h&auml;lt unseren Hochmut unter Kontrolle. Ehre ist der Charakterzug, welcher stets darauf bedacht ist, diese Ehrfurcht in unseren Handlungen zu ber&uuml;cksichtigen, um einen respektvollen Umgang mit den Gesch&ouml;pfen und der Welt, die wir bewohnen zu gew&auml;hrleisten. Sind unsere Taten von Ehrfurcht gepr&auml;gt, erhalten und f&ouml;rdern wir durch diese geistige Erkenntnis gepr&auml;gte Einstellung das Sch&ouml;ne. 
</p>
<p>
Wie k&ouml;nnen wir ehrf&uuml;rchtig und somit &auml;sthetisch handeln ?
</p>
<p>
Im Zuge des Nihilismus folgt die Anerkennung einer harschen, unbarmherzigen Realit&auml;t. Die entstandene Sinn - und Werteleere f&uuml;llen wir mit eigenen, ewigen, starken und realistischen Werten, welche sich seit Millennien bew&auml;hrende, mutige, heroische Werte sind, die die Menschheit weitertreiben in ihrer Entwicklung von Spiritualit&auml;t, Wissen und Weisheit und zu ihrem &Uuml;berleben positiv beitragen. Nietzsche sprach in diesem Kontext vom Philosophieren mit dem Hammer, der Hammer mit dem alle Werte zermalmt werden, welche sich als nicht realistisch und konstruktiv erweisen und unter seinem Druck bersten. 
Diese Weltanschauung ist soweit wie nur irgendwie m&ouml;glich mit den Gesetzen der Realit&auml;t und den nat&uuml;rlichen Mustern konform, welche die Wechselwirkungen unserer Welt bestimmen. Indem wir uns der Welt anpassen, und nicht umgekehrt, handeln wir somit nach dem Ma&szlig;stab der &Auml;sthetik.
</p>
<p>
Jemand der diese Weltanschauung vertritt, ist ein Agent dieses Ideals oder dieser Sch&ouml;nheit. Er feiert und huldigt das Leben an sich: Liebe, Kampf, Zerfall und Aufbau. Seine Bem&uuml;hungen zielen darauf hinaus, es m&ouml;glichst &auml;sthetisch und im Einklang mit den Prozessen der Welt zu leben. Seine Taten sind nach seinem Platze im Kreislauf ausgerichtet, wodurch er das Leben eher indirekt verehrt. Daher ist sein Begehr, h&ouml;here Sph&auml;ren der Erkenntnis zu erreichen und die Entwicklung der Menschheit&nbsp; voran zu treiben.&quot;
Ehrfurcht ist hier jedoch nicht zu verwechseln mit Demut. Beide knien, ersteres ist allerdings der Kniefall eines Kriegers, letzteres der eines Sklaven.
</p>
<p>
Wenn Sch&ouml;nheit Ehrfurcht gebiert, so ist Romantik die F&auml;higkeit Ehrfurcht zu empfinden, indem sie eine Sehnsucht nach Sch&ouml;nheit, nach Natur und dem Organischen erweckt. 
</p>
<p>
<img src="http://www.anus.com/tribes/gnus/images/forest_fire.jpg" style="float:left;margin-right:10px;margin-bottom:5px;border:0px solid" title="" alt="" class="pivot-image" /> 
</p>
<p>
Romantik ist also die Sehnsucht nach dem Mehr, was sich &uuml;ber das sensorisch Erkennbare feststellen l&auml;sst. Die Sehnsucht nach etwas Verschwommenen, Ungreifbaren, was nicht statisch festgelegt und klar definiert ist, nicht trocken und aufgekl&auml;rt wirkt, wie es Atheisten und die moderne Wissenschaft gerne vorzeigen. Im Gegensatz zum nihilistischen Realismus deutet sie mehr in die Dinge, sei es ein Sonnenuntergang, der Nachthimmel mit einem kalten, klaren Vollmond und dem Sternenschein, der Tau auf Bl&auml;ttern, die Wirkung, welcher ein dunkler Wald auf uns hat, die Liebe. In seiner Verehrung der &Auml;sthetik ist der Idealist ein Romantiker. Er erkennt sie unter dem Oberfl&auml;chlichen und betrachtet die Vorg&auml;nge in der Welt als holistisch zusammenh&auml;ngend. Die Romantik ist ihm hierbei Trost in einer dem Ideal fernen Welt und motiviert durch seine Sehnsucht entschlie&szlig;t er sich zu handeln. Trotz oder gerade aufgrund der Wildheit und Unkontrollierbarkeit der Natur, welche er liebt, scheut sich der Idealist/Romantiker nicht davor, in ihr t&auml;tig zu werden und etwaige Risiken einzugehen. 
</p>
<p>
Hieran macht dieser Autor eines der Grund&uuml;bel der westlichen Moderne fest. Es ist diese nicht mehr empfundene Sehnsucht der Menschen, welche vergessen haben, wie mehr im Leben als nur Oberfl&auml;che zu sehen ist. Eine rein auf Gesetzen und Materialistischem gegr&uuml;ndete Menschheit/Gesellschaft schafft lediglich Zahnr&auml;der in einer Maschine, tot und seelenlos, funktionierend zwar, aber ohne Substanz. H&uuml;llen, die nur von Leistungsdruck, Gewinn und dem eigentlichen Drang, daraus zu entkommen, getrieben sind. Es ist im Prinzp paradox, die meisten Leute arbeiten hart oder spielen Lotto in der Hoffnung, diesem Teufelskreis des Maschinellen zu entkommen, was immer mehr Leistung und Aufopferung fordert, schaffen es jedoch niemals ganz und verfangen sich immer mehr in diesem System, verleugnen ihre eigentlichen Bed&uuml;rfnisse immer weiter, mit dem Ziel die Freiheit gewinnen zu k&ouml;nnen, ihre W&uuml;nsche und innersten Gef&uuml;hle &uuml;berhaupt ausleben zu k&ouml;nnen. 
</p>
<p>
Die Auswirkungen auf das einzelne Individuum lassen sich leicht erkennnen, man muss nur einmal durch eine Gro&szlig;stadt spazieren. Graue Betonbauten, erbaut auf den materiellen W&uuml;nschen der Menschen, welche im Geist ebenso sind grau wie ihre Behausungen. Zwei an sich gegens&auml;tzliche Entwicklungen lassen sich an solchen Orten verst&auml;rkt ausmachen, Depression oder Hedonismus. Beides sind jedoch Reaktionen auf eine Mentalit&auml;t, die das Inh&auml;rente verleugnet und nur die Schale verehrt. W&auml;hrend ein von Depressionen geplagter Mensch an der Verlorenheit seiner Seele zerbricht, ist sich der Hedonist derer entweder nicht bewusst und damit vermutlich sogar halbwegs gl&uuml;cklich oder er versucht sich mit einen stetigen Rausch durch Unterhaltung davon abzulenken, was ihm im Inneren fehlt.
Der Mangel an Ehrfurcht, welcher ein Fehlen der Erkenntnis von Sch&ouml;nheit ist, bef&auml;higt uns erst zur schmerzenfreien Ausbeutung unserer Erde und l&auml;sst uns in dem Glauben, wir h&auml;tten Kontrolle &uuml;ber sie erlangt. 
</p>
<div style="border: 1px solid black; padding: 14px; width: 90%; text-align: left; color: #000000; background-color: #eeffee; line-height: 1.4">
<p>
Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn get&ouml;tet! Wie tr&ouml;sten wir uns, die M&ouml;rder aller M&ouml;rder?&ldquo; [...] Ich komme zu fr&uuml;h, sagte er dann, ich bin noch nicht an der Zeit. Diess ungeheure Ereigniss ist noch unterwegs und wandert,&mdash;es ist noch nicht bis zu den Ohren der Menschen gedrungen. Blitz und Donner brauchen Zeit, das Licht der Gestirne braucht Zeit, Thaten brauchen Zeit, auch nachdem sie gethan sind, um gesehen und geh&ouml;rt zu werden. Diese That ist ihnen immer noch ferner, als die fernsten Gestirne,&mdash;und doch haben sie dieselbe gethan!&quot; - Friedrich Nietzsche &quot;Die Fr&ouml;hliche Wissenschaft&quot; #125
</p>
</div>
<p>
Gott ist tot und wir haben unsere Ehrfurcht, unsere Sch&ouml;nheit verloren. Was die Menschheit wieder lernen muss, ist wie man Sch&ouml;nheit erkennt, was Sch&ouml;nheit f&uuml;r uns Menschen ist und welche Rolle sie in unserem Leben spielt. Verk&uuml;ndete der tolle Mensch aus Nietzsche's ber&uuml;hmten Aphorismus den Tod Gottes noch zu fr&uuml;h, so ist nun die Zeit gekommen. Mehr Menschen lauschen in sich und die Welt hinein und erkennen der Menscheit Verlust. Wenn sie erkannt hat, was ewig sch&ouml;n ist l&auml;sst sich mit der daraus entstehenden Ehrfurcht unser Platz in der Welt akzeptieren, w&auml;hrend wir gleichzeitig der Verlorenheit in den Weiten des Alls entgehen. In der romantischen Weltsicht findet unsere Ehrfurcht ihren Ausdruck und wir gelangen zu einem &auml;sthetischerem Lebenswandel, der nicht auf Oberfl&auml;chliches beschr&auml;nkt ist, sondern das Verborgene liebt. 
Wir m&uuml;ssen eine Geisteshaltung entwickeln, welche gleichzeitig realistisch als auch romantisch ist, welche das Leben sowohl als Abenteuer betrachtet und uns weiterhin &uuml;ber seine Sch&ouml;nheit staunen l&auml;sst, es aber auch m&ouml;glichst funktional und vorantreibend anzugehen gedenkt. <p style="text-align:center;"><img src="http://www.anus.com/tribes/gnus/images/aurora_copy2.jpg" style="border:0px solid" title="" alt="" class="pivot-image" /></p>

<p>
Ein gro&szlig;er Spagat zwar, aber die Menschheit kann nicht derartig aufgekl&auml;rt sein, dass nichts mehr sie zu staunender Ehrfurcht veranlasst. Wir m&uuml;ssen nur in den Nachthimmel schauen, welcher uns diese leuchtet...
</p>
<h6>leere</h6><strong>Die verlorene Romantik</strong>
<p>
&quot;Sch&ouml;nheit liegt im Auge des Betrachters&quot; hei&szlig;t es. Doch gibt es auch eine Art von Sch&ouml;nheit, auf die sich die gesamte Menschheit einigen kann, die von allen Menschen als solche empfunden wird ? Was ist wirklich sch&ouml;n, heilig, atemberaubend ? Gibt es vielleicht sogar eine &quot;objektive&quot; Sch&ouml;nheit ?
</p>
<div style="border: 1px solid black; padding: 14px; width: 90%; text-align: left; color: #000000; background-color: #eeffee; line-height: 1.4">
<p>
&quot;Die Philosophia Perennis (lat. &bdquo;immerw&auml;hrende Philosophie&ldquo;), ein stark kritisierter und somit zu wenig beachteter Zweig der Philosophie, bezeichnet die Suche nach immerg&uuml;ltigen Wahrheiten, welche sich haupts&auml;chlich aus archetypischen, vorgeschichtlichen, spirituellen und objektiven Regeln, gefunden in &Uuml;berlieferungen, ausdr&uuml;cken. Dieser Geisteshaltung wollen wir tats&auml;chlich einen objektiven Charakter geben, obwohl das eigentlich die Hauptkritik an diesem Denken ist. Welche objektivere Annahmen k&ouml;nnte es aber doch geben, als die sakralen Weisheiten, dargebracht in Konvergenzen weltweiter verschiedenster Hochkulturen?&quot; <a href="http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/205/Einf%C3%BChrung_in_die_Theorie_der" rel="nofollow external">Philosophia Perennis</a>
</p>
</div>
<p>
Als Nihilisten durchschauen wir die Welt der Erscheinungen und erfassen die Welt als Struktur, wir streifen die menschlich erfundenen Werte und absolut-moralischen Vorstellungen ab, reduzieren schlie&szlig;lich unseren Eindruck von der Realit&auml;t um unsere Emotionen. Was &uuml;brig bleibt ist unser Leben und unser Bewusstsein, es zu leben. Nur wie ? Womit die enstandene Sinnleere f&uuml;llen ? 
Man kann sich nach diesen Gedankeng&auml;ngen entweder dazu entschlie&szlig;en, das Leben weiterhin als sinnlos zu betrachten und somit jegliche k&uuml;nftige Handlung als gleichwertig g&uuml;ltig gegen&uuml;ber allen anderen Meinungen und Verhaltensweisen abzutun, sich in der Befriedigung des K&ouml;rpers und der irdischen Gen&uuml;sse hingeben, bis man dann schlie&szlig;lich verlischt.
Man kann sich aber auch dazu entschlie&szlig;en, das Leben selbst als den Sinn seines Daseins anzuerkennen. Hat man diesen Entschluss gefasst, diese Erkenntnis gewonnen, so hat man einen Ma&szlig;stab festgelegt, an dem sich Sch&ouml;nheit messen l&auml;sst.
</p>
<p>
Sch&ouml;nheit f&uuml;r den Nihilisten manifestiert sich insofern in allem was w&auml;chst, sich entwickelt, nach Macht strebt, sowohl zerst&ouml;rend als auch schaffend ist, vor Leben und Kampfeslust pulsiert und dadurch dazu beitr&auml;gt, diese Prozesse zu erhalten, kurz gesagt, der ewige Kosmos und die irdische Sch&ouml;pfung an sich in all seinen Facetten.  Dazu geh&ouml;ren auch Vorg&auml;nge und Anblicke, welche sich nicht gleich f&uuml;r sich als Einzelgeschehen betrachtet als sch&ouml;n erweisen, sondern erst in der Bedeutung ihrer Rolle zum Gesamtkontext  - der Wolf und seine gerissene Beute, ein gesunder 
<img src="http://www.anus.com/tribes/gnus/images/beethovenssorrow.jpg" style="float:right;margin-left:10px;margin-bottom:5px;border:0px solid" title="" alt="" class="pivot-image" /> Baum eingeschlossen von seinen gefallenen, verrottenden Kameraden, der organische Kreislauf von Sch&ouml;pfung und Vergehen.
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<p>
Mit Sch&ouml;nheit ist nicht das schm&uuml;ckende Materielle gemeint  - Schmuck, Pomp oder Verzierungen jeglicher Art sind lediglich Geschm&auml;cker, welche relativistisch von Kultur zu Kultur und von Mensch zu Mensch unterschiedliche Auspr&auml;gungen erfahren m&ouml;gen. Entgegen dem was der moderne Mensch, der Glanzgierige, gerne glauben mag, liegt sie vielmehr unter der Oberfl&auml;che des visuell Erkennbaren verborgen und ist deshalb nicht von jedem wahrnehmbar. Manche Menschen sind aber durchaus in der Lage einen Ausdruck oder ein Bildnis dieser Sch&ouml;nheit zu erschaffen - durch Architektur, Kunst und Musik interpretieren wir unsere Realit&auml;t, k&ouml;nnen also durch das Abbilden des Sch&ouml;nen ebenfalls Sch&ouml;nheit ausstrahlen. (Dies bedeutet nat&uuml;rlich nicht, dass jede Musik und Kunst somit sch&ouml;n ist). Sch&ouml;nheit ist die &Auml;sthetik des Ewigen.
</p>
<div style="border: 1px solid black; padding: 14px; width: 90%; text-align: left; color: #000000; background-color: #eeffee; line-height: 1.4">
<p>
&quot;Sch&ouml;nheit ist Wahrheit. Wahrheit Sch&ouml;nheit&quot; - John Keats
</p>
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<p>
Eng verbunden mit dem Begriff der Sch&ouml;nheit ist die Ehrfurcht. Wir haben Ehrfurcht vor dem, was wir als sch&ouml;n empfinden. Um sie zu empfinden, m&uuml;ssen wir uns also zun&auml;chst dar&uuml;ber bewusst werden, was f&uuml;r uns Sch&ouml;nheit wiederspiegelt. Der Nihilist oder kosmische Idealist entwickelt eine Hochachtung vor dem Leben, welche gepaart ist mit Schaudern in der Erkenntnis seiner eigenen Bedeutungslosigkeit im Angesicht des Ewigen. Unsere empfundene Ehfurcht verhindert, dass wir uns f&uuml;r G&ouml;tter  erachten, l&auml;sst uns vom unserem anthropozentrischen Standpunkt abr&uuml;cken und h&auml;lt unseren Hochmut unter Kontrolle. Ehre ist der Charakterzug, welcher stets darauf bedacht ist, diese Ehrfurcht in unseren Handlungen zu ber&uuml;cksichtigen, um einen respektvollen Umgang mit den Gesch&ouml;pfen und der Welt, die wir bewohnen zu gew&auml;hrleisten. Sind unsere Taten von Ehrfurcht gepr&auml;gt, erhalten und f&ouml;rdern wir durch diese geistige Erkenntnis gepr&auml;gte Einstellung das Sch&ouml;ne. 
</p>
<p>
Wie k&ouml;nnen wir ehrf&uuml;rchtig und somit &auml;sthetisch handeln ?
</p>
<p>
Im Zuge des Nihilismus folgt die Anerkennung einer harschen, unbarmherzigen Realit&auml;t. Die entstandene Sinn - und Werteleere f&uuml;llen wir mit eigenen, ewigen, starken und realistischen Werten, welche sich seit Millennien bew&auml;hrende, mutige, heroische Werte sind, die die Menschheit weitertreiben in ihrer Entwicklung von Spiritualit&auml;t, Wissen und Weisheit und zu ihrem &Uuml;berleben positiv beitragen. Nietzsche sprach in diesem Kontext vom Philosophieren mit dem Hammer, der Hammer mit dem alle Werte zermalmt werden, welche sich als nicht realistisch und konstruktiv erweisen und unter seinem Druck bersten. 
Diese Weltanschauung ist soweit wie nur irgendwie m&ouml;glich mit den Gesetzen der Realit&auml;t und den nat&uuml;rlichen Mustern konform, welche die Wechselwirkungen unserer Welt bestimmen. Indem wir uns der Welt anpassen, und nicht umgekehrt, handeln wir somit nach dem Ma&szlig;stab der &Auml;sthetik.
</p>
<p>
Jemand der diese Weltanschauung vertritt, ist ein Agent dieses Ideals oder dieser Sch&ouml;nheit. Er feiert und huldigt das Leben an sich: Liebe, Kampf, Zerfall und Aufbau. Seine Bem&uuml;hungen zielen darauf hinaus, es m&ouml;glichst &auml;sthetisch und im Einklang mit den Prozessen der Welt zu leben. Seine Taten sind nach seinem Platze im Kreislauf ausgerichtet, wodurch er das Leben eher indirekt verehrt. Daher ist sein Begehr, h&ouml;here Sph&auml;ren der Erkenntnis zu erreichen und die Entwicklung der Menschheit&nbsp; voran zu treiben.&quot;
Ehrfurcht ist hier jedoch nicht zu verwechseln mit Demut. Beide knien, ersteres ist allerdings der Kniefall eines Kriegers, letzteres der eines Sklaven.
</p>
<p>
Wenn Sch&ouml;nheit Ehrfurcht gebiert, so ist Romantik die F&auml;higkeit Ehrfurcht zu empfinden, indem sie eine Sehnsucht nach Sch&ouml;nheit, nach Natur und dem Organischen erweckt. 
</p>
<p>
<img src="http://www.anus.com/tribes/gnus/images/forest_fire.jpg" style="float:left;margin-right:10px;margin-bottom:5px;border:0px solid" title="" alt="" class="pivot-image" /> 
</p>
<p>
Romantik ist also die Sehnsucht nach dem Mehr, was sich &uuml;ber das sensorisch Erkennbare feststellen l&auml;sst. Die Sehnsucht nach etwas Verschwommenen, Ungreifbaren, was nicht statisch festgelegt und klar definiert ist, nicht trocken und aufgekl&auml;rt wirkt, wie es Atheisten und die moderne Wissenschaft gerne vorzeigen. Im Gegensatz zum nihilistischen Realismus deutet sie mehr in die Dinge, sei es ein Sonnenuntergang, der Nachthimmel mit einem kalten, klaren Vollmond und dem Sternenschein, der Tau auf Bl&auml;ttern, die Wirkung, welcher ein dunkler Wald auf uns hat, die Liebe. In seiner Verehrung der &Auml;sthetik ist der Idealist ein Romantiker. Er erkennt sie unter dem Oberfl&auml;chlichen und betrachtet die Vorg&auml;nge in der Welt als holistisch zusammenh&auml;ngend. Die Romantik ist ihm hierbei Trost in einer dem Ideal fernen Welt und motiviert durch seine Sehnsucht entschlie&szlig;t er sich zu handeln. Trotz oder gerade aufgrund der Wildheit und Unkontrollierbarkeit der Natur, welche er liebt, scheut sich der Idealist/Romantiker nicht davor, in ihr t&auml;tig zu werden und etwaige Risiken einzugehen. 
</p>
<p>
Hieran macht dieser Autor eines der Grund&uuml;bel der westlichen Moderne fest. Es ist diese nicht mehr empfundene Sehnsucht der Menschen, welche vergessen haben, wie mehr im Leben als nur Oberfl&auml;che zu sehen ist. Eine rein auf Gesetzen und Materialistischem gegr&uuml;ndete Menschheit/Gesellschaft schafft lediglich Zahnr&auml;der in einer Maschine, tot und seelenlos, funktionierend zwar, aber ohne Substanz. H&uuml;llen, die nur von Leistungsdruck, Gewinn und dem eigentlichen Drang, daraus zu entkommen, getrieben sind. Es ist im Prinzp paradox, die meisten Leute arbeiten hart oder spielen Lotto in der Hoffnung, diesem Teufelskreis des Maschinellen zu entkommen, was immer mehr Leistung und Aufopferung fordert, schaffen es jedoch niemals ganz und verfangen sich immer mehr in diesem System, verleugnen ihre eigentlichen Bed&uuml;rfnisse immer weiter, mit dem Ziel die Freiheit gewinnen zu k&ouml;nnen, ihre W&uuml;nsche und innersten Gef&uuml;hle &uuml;berhaupt ausleben zu k&ouml;nnen. 
</p>
<p>
Die Auswirkungen auf das einzelne Individuum lassen sich leicht erkennnen, man muss nur einmal durch eine Gro&szlig;stadt spazieren. Graue Betonbauten, erbaut auf den materiellen W&uuml;nschen der Menschen, welche im Geist ebenso sind grau wie ihre Behausungen. Zwei an sich gegens&auml;tzliche Entwicklungen lassen sich an solchen Orten verst&auml;rkt ausmachen, Depression oder Hedonismus. Beides sind jedoch Reaktionen auf eine Mentalit&auml;t, die das Inh&auml;rente verleugnet und nur die Schale verehrt. W&auml;hrend ein von Depressionen geplagter Mensch an der Verlorenheit seiner Seele zerbricht, ist sich der Hedonist derer entweder nicht bewusst und damit vermutlich sogar halbwegs gl&uuml;cklich oder er versucht sich mit einen stetigen Rausch durch Unterhaltung davon abzulenken, was ihm im Inneren fehlt.
Der Mangel an Ehrfurcht, welcher ein Fehlen der Erkenntnis von Sch&ouml;nheit ist, bef&auml;higt uns erst zur schmerzenfreien Ausbeutung unserer Erde und l&auml;sst uns in dem Glauben, wir h&auml;tten Kontrolle &uuml;ber sie erlangt. 
</p>
<div style="border: 1px solid black; padding: 14px; width: 90%; text-align: left; color: #000000; background-color: #eeffee; line-height: 1.4">
<p>
Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn get&ouml;tet! Wie tr&ouml;sten wir uns, die M&ouml;rder aller M&ouml;rder?&ldquo; [...] Ich komme zu fr&uuml;h, sagte er dann, ich bin noch nicht an der Zeit. Diess ungeheure Ereigniss ist noch unterwegs und wandert,&mdash;es ist noch nicht bis zu den Ohren der Menschen gedrungen. Blitz und Donner brauchen Zeit, das Licht der Gestirne braucht Zeit, Thaten brauchen Zeit, auch nachdem sie gethan sind, um gesehen und geh&ouml;rt zu werden. Diese That ist ihnen immer noch ferner, als die fernsten Gestirne,&mdash;und doch haben sie dieselbe gethan!&quot; - Friedrich Nietzsche &quot;Die Fr&ouml;hliche Wissenschaft&quot; #125
</p>
</div>
<p>
Gott ist tot und wir haben unsere Ehrfurcht, unsere Sch&ouml;nheit verloren. Was die Menschheit wieder lernen muss, ist wie man Sch&ouml;nheit erkennt, was Sch&ouml;nheit f&uuml;r uns Menschen ist und welche Rolle sie in unserem Leben spielt. Verk&uuml;ndete der tolle Mensch aus Nietzsche's ber&uuml;hmten Aphorismus den Tod Gottes noch zu fr&uuml;h, so ist nun die Zeit gekommen. Mehr Menschen lauschen in sich und die Welt hinein und erkennen der Menscheit Verlust. Wenn sie erkannt hat, was ewig sch&ouml;n ist l&auml;sst sich mit der daraus entstehenden Ehrfurcht unser Platz in der Welt akzeptieren, w&auml;hrend wir gleichzeitig der Verlorenheit in den Weiten des Alls entgehen. In der romantischen Weltsicht findet unsere Ehrfurcht ihren Ausdruck und wir gelangen zu einem &auml;sthetischerem Lebenswandel, der nicht auf Oberfl&auml;chliches beschr&auml;nkt ist, sondern das Verborgene liebt. 
Wir m&uuml;ssen eine Geisteshaltung entwickeln, welche gleichzeitig realistisch als auch romantisch ist, welche das Leben sowohl als Abenteuer betrachtet und uns weiterhin &uuml;ber seine Sch&ouml;nheit staunen l&auml;sst, es aber auch m&ouml;glichst funktional und vorantreibend anzugehen gedenkt. <p style="text-align:center;"><img src="http://www.anus.com/tribes/gnus/images/aurora_copy2.jpg" style="border:0px solid" title="" alt="" class="pivot-image" /></p>

<p>
Ein gro&szlig;er Spagat zwar, aber die Menschheit kann nicht derartig aufgekl&auml;rt sein, dass nichts mehr sie zu staunender Ehrfurcht veranlasst. Wir m&uuml;ssen nur in den Nachthimmel schauen, welcher uns diese leuchtet...
</p>
<h6>leere</h6> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">391@http://anus.com/tribes/gnus/pivot/</guid>
			<category>default</category>
			<pubDate>Fri, 23 Oct 2009 01:03:00 -0800</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>Die verlorene Romantik</title>
			<link>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/390/Die_verlorene_Romantik</link>
			<comments>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/390/Die_verlorene_Romantik#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ <strong>Die verlorene Romantik</strong>
<p>
Die fehlende Erkenntnis was Sch&ouml;nheit ist, generiert einen materialistischen Lebenswandel.</p><strong>Die verlorene Romantik</strong>
<p>
&quot;Sch&ouml;nheit liegt im Auge des Betrachters&quot; hei&szlig;t es. Doch gibt es auch eine Art von Sch&ouml;nheit, auf die sich die gesamte Menschheit einigen kann, die von allen Menschen als solche empfunden wird ? Was ist wirklich sch&ouml;n, heilig, atemberaubend ? Gibt es vielleicht sogar eine &quot;objektive&quot; Sch&ouml;nheit ?
</p>
<div style="border: 1px solid black; padding: 14px; width: 90%; text-align: left; color: #000000; background-color: #eeffee; line-height: 1.4">
<p>
&quot;Die Philosophia Perennis (lat. &bdquo;immerw&auml;hrende Philosophie&ldquo;), ein stark kritisierter und somit zu wenig beachteter Zweig der Philosophie, bezeichnet die Suche nach immerg&uuml;ltigen Wahrheiten, welche sich haupts&auml;chlich aus archetypischen, vorgeschichtlichen, spirituellen und objektiven Regeln, gefunden in &Uuml;berlieferungen, ausdr&uuml;cken. Dieser Geisteshaltung wollen wir tats&auml;chlich einen objektiven Charakter geben, obwohl das eigentlich die Hauptkritik an diesem Denken ist. Welche objektivere Annahmen k&ouml;nnte es aber doch geben, als die sakralen Weisheiten, dargebracht in Konvergenzen weltweiter verschiedenster Hochkulturen?&quot; <a href="http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/205/Einf%C3%BChrung_in_die_Theorie_der" rel="nofollow external">Philosophia Perennis</a>
</p>
</div>
<p>
Als Nihilisten durchschauen wir die Welt der Erscheinungen und erfassen die Welt als Struktur, wir streifen die menschlich erfundenen Werte und absolut-moralischen Vorstellungen ab, reduzieren schlie&szlig;lich unseren Eindruck von der Realit&auml;t um unsere Emotionen. Was &uuml;brig bleibt ist unser Leben und unser Bewusstsein, es zu leben. Nur wie ? Womit die enstandene Sinnleere f&uuml;llen ? 
Man kann sich nach diesen Gedankeng&auml;ngen entweder dazu entschlie&szlig;en, das Leben weiterhin als sinnlos zu betrachten und somit jegliche k&uuml;nftige Handlung als gleichwertig g&uuml;ltig gegen&uuml;ber allen anderen Meinungen und Verhaltensweisen abzutun, sich in der Befriedigung des K&ouml;rpers und der irdischen Gen&uuml;sse hingeben, bis man dann schlie&szlig;lich verlischt.
Man kann sich aber auch dazu entschlie&szlig;en, das Leben selbst als den Sinn seines Daseins anzuerkennen. Hat man diesen Entschluss gefasst, diese Erkenntnis gewonnen, so hat man einen Ma&szlig;stab festgelegt, an dem sich Sch&ouml;nheit messen l&auml;sst.
</p>
<p>
Sch&ouml;nheit f&uuml;r den Nihilisten manifestiert sich insofern in allem was w&auml;chst, sich entwickelt, nach Macht strebt, sowohl zerst&ouml;rend als auch schaffend ist, vor Leben und Kampfeslust pulsiert und dadurch dazu beitr&auml;gt, diese Prozesse zu erhalten, kurz gesagt, der ewige Kosmos und die irdische Sch&ouml;pfung an sich in all seinen Facetten.  Dazu geh&ouml;ren auch Vorg&auml;nge und Anblicke, welche sich nicht gleich f&uuml;r sich als Einzelgeschehen betrachtet als sch&ouml;n erweisen, sondern erst in der Bedeutung ihrer Rolle zum Gesamtkontext  - der Wolf und seine gerissene Beute, ein gesunder 
<img src="http://www.anus.com/tribes/gnus/images/beethovenssorrow.jpg" style="float:right;margin-left:10px;margin-bottom:5px;border:0px solid" title="" alt="" class="pivot-image" /> Baum eingeschlossen von seinen gefallenen, verrottenden Kameraden, der organische Kreislauf von Sch&ouml;pfung und Vergehen.
</p>
<p>
Mit Sch&ouml;nheit ist nicht das schm&uuml;ckende Materielle gemeint  - Schmuck, Pomp oder Verzierungen jeglicher Art sind lediglich Geschm&auml;cker, welche relativistisch von Kultur zu Kultur und von Mensch zu Mensch unterschiedliche Auspr&auml;gungen erfahren m&ouml;gen. Entgegen dem was der moderne Mensch, der Glanzgierige, gerne glauben mag, liegt sie vielmehr unter der Oberfl&auml;che des visuell Erkennbaren verborgen und ist deshalb nicht von jedem wahrnehmbar. Manche Menschen sind aber durchaus in der Lage einen Ausdruck oder ein Bildnis dieser Sch&ouml;nheit zu erschaffen - durch Architektur, Kunst und Musik interpretieren wir unsere Realit&auml;t, k&ouml;nnen also durch das Abbilden des Sch&ouml;nen ebenfalls Sch&ouml;nheit ausstrahlen. (Dies bedeutet nat&uuml;rlich nicht, dass jede Musik und Kunst somit sch&ouml;n ist). Sch&ouml;nheit ist die &Auml;sthetik des Ewigen.
</p>
<div style="border: 1px solid black; padding: 14px; width: 90%; text-align: left; color: #000000; background-color: #eeffee; line-height: 1.4">
<p>
&quot;Sch&ouml;nheit ist Wahrheit. Wahrheit Sch&ouml;nheit&quot; - John Keats
</p>
</div>
<p>
Eng verbunden mit dem Begriff der Sch&ouml;nheit ist die Ehrfurcht. Wir haben Ehrfurcht vor dem, was wir als sch&ouml;n empfinden. Um sie zu empfinden, m&uuml;ssen wir uns also zun&auml;chst dar&uuml;ber bewusst werden, was f&uuml;r uns Sch&ouml;nheit wiederspiegelt. Der Nihilist oder kosmische Idealist entwickelt eine Hochachtung vor dem Leben, welche gepaart ist mit Schaudern in der Erkenntnis seiner eigenen Bedeutungslosigkeit im Angesicht des Ewigen. Unsere empfundene Ehfurcht verhindert, dass wir uns f&uuml;r G&ouml;tter  erachten, l&auml;sst uns vom unserem anthropozentrischen Standpunkt abr&uuml;cken und h&auml;lt unseren Hochmut unter Kontrolle. Ehre ist der Charakterzug, welcher stets darauf bedacht ist, diese Ehrfurcht in unseren Handlungen zu ber&uuml;cksichtigen, um einen respektvollen Umgang mit den Gesch&ouml;pfen und der Welt, die wir bewohnen zu gew&auml;hrleisten. Sind unsere Taten von Ehrfurcht gepr&auml;gt, erhalten und f&ouml;rdern wir durch diese geistige Erkenntnis gepr&auml;gte Einstellung das Sch&ouml;ne. 
</p>
<p>
Wie k&ouml;nnen wir ehrf&uuml;rchtig und somit &auml;sthetisch handeln ?
</p>
<p>
Im Zuge des Nihilismus folgt die Anerkennung einer harschen, unbarmherzigen Realit&auml;t. Die entstandene Sinn - und Werteleere f&uuml;llen wir mit eigenen, ewigen, starken und realistischen Werten, welche sich seit Millennien bew&auml;hrende, mutige, heroische Werte sind, die die Menschheit weitertreiben in ihrer Entwicklung von Spiritualit&auml;t, Wissen und Weisheit und zu ihrem &Uuml;berleben positiv beitragen. Nietzsche sprach in diesem Kontext vom Philosophieren mit dem Hammer, der Hammer mit dem alle Werte zermalmt werden, welche sich als nicht realistisch und konstruktiv erweisen und unter seinem Druck bersten. 
Diese Weltanschauung ist soweit wie nur irgendwie m&ouml;glich mit den Gesetzen der Realit&auml;t und den nat&uuml;rlichen Mustern konform, welche die Wechselwirkungen unserer Welt bestimmen. Indem wir uns der Welt anpassen, und nicht umgekehrt, handeln wir somit nach dem Ma&szlig;stab der &Auml;sthetik.
</p>
<p>
Jemand der diese Weltanschauung vertritt, ist ein Agent dieses Ideals oder dieser Sch&ouml;nheit. Er feiert und huldigt das Leben an sich: Liebe, Kampf, Zerfall und Aufbau. Seine Bem&uuml;hungen zielen darauf hinaus, es m&ouml;glichst &auml;sthetisch und im Einklang mit den Prozessen der Welt zu leben. Seine Taten sind nach seinem Platze im Kreislauf ausgerichtet, wodurch er das Leben eher indirekt verehrt. Daher ist sein Begehr, h&ouml;here Sph&auml;ren der Erkenntnis zu erreichen und die Entwicklung der Menschheit&nbsp; voran zu treiben.&quot;
Ehrfurcht ist hier jedoch nicht zu verwechseln mit Demut. Beide knien, ersteres ist allerdings der Kniefall eines Kriegers, letzteres der eines Sklaven.
</p>
<p>
Wenn Sch&ouml;nheit Ehrfurcht gebiert, so ist Romantik die F&auml;higkeit Ehrfurcht zu empfinden, indem sie eine Sehnsucht nach Sch&ouml;nheit, nach Natur und dem Organischen erweckt. 
</p>
<p>
<img src="http://www.anus.com/tribes/gnus/images/forest_fire.jpg" style="float:left;margin-right:10px;margin-bottom:5px;border:0px solid" title="" alt="" class="pivot-image" /> 
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<p>
Romantik ist also die Sehnsucht nach dem Mehr, was sich &uuml;ber das sensorisch Erkennbare feststellen l&auml;sst. Die Sehnsucht nach etwas Verschwommenen, Ungreifbaren, was nicht statisch festgelegt und klar definiert ist, nicht trocken und aufgekl&auml;rt wirkt, wie es Atheisten und die moderne Wissenschaft gerne vorzeigen. Im Gegensatz zum nihilistischen Realismus deutet sie mehr in die Dinge, sei es ein Sonnenuntergang, der Nachthimmel mit einem kalten, klaren Vollmond und dem Sternenschein, der Tau auf Bl&auml;ttern, die Wirkung, welcher ein dunkler Wald auf uns hat, die Liebe. In seiner Verehrung der &Auml;sthetik ist der Idealist ein Romantiker. Er erkennt sie unter dem Oberfl&auml;chlichen und betrachtet die Vorg&auml;nge in der Welt als holistisch zusammenh&auml;ngend. Die Romantik ist ihm hierbei Trost in einer dem Ideal fernen Welt und motiviert durch seine Sehnsucht entschlie&szlig;t er sich zu handeln. Trotz oder gerade aufgrund der Wildheit und Unkontrollierbarkeit der Natur, welche er liebt, scheut sich der Idealist/Romantiker nicht davor, in ihr t&auml;tig zu werden und etwaige Risiken einzugehen. 
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<p>
Hieran macht dieser Autor eines der Grund&uuml;bel der westlichen Moderne fest. Es ist diese nicht mehr empfundene Sehnsucht der Menschen, welche vergessen haben, wie mehr im Leben als nur Oberfl&auml;che zu sehen ist. Eine rein auf Gesetzen und Materialistischem gegr&uuml;ndete Menschheit/Gesellschaft schafft lediglich Zahnr&auml;der in einer Maschine, tot und seelenlos, funktionierend zwar, aber ohne Substanz. H&uuml;llen, die nur von Leistungsdruck, Gewinn und dem eigentlichen Drang, daraus zu entkommen, getrieben sind. Es ist im Prinzp paradox, die meisten Leute arbeiten hart oder spielen Lotto in der Hoffnung, diesem Teufelskreis des Maschinellen zu entkommen, was immer mehr Leistung und Aufopferung fordert, schaffen es jedoch niemals ganz und verfangen sich immer mehr in diesem System, verleugnen ihre eigentlichen Bed&uuml;rfnisse immer weiter, mit dem Ziel die Freiheit gewinnen zu k&ouml;nnen, ihre W&uuml;nsche und innersten Gef&uuml;hle &uuml;berhaupt ausleben zu k&ouml;nnen. 
</p>
<p>
Die Auswirkungen auf das einzelne Individuum lassen sich leicht erkennnen, man muss nur einmal durch eine Gro&szlig;stadt spazieren. Graue Betonbauten, erbaut auf den materiellen W&uuml;nschen der Menschen, welche im Geist ebenso sind grau wie ihre Behausungen. Zwei an sich gegens&auml;tzliche Entwicklungen lassen sich an solchen Orten verst&auml;rkt ausmachen, Depression oder Hedonismus. Beides sind jedoch Reaktionen auf eine Mentalit&auml;t, die das Inh&auml;rente verleugnet und nur die Schale verehrt. W&auml;hrend ein von Depressionen geplagter Mensch an der Verlorenheit seiner Seele zerbricht, ist sich der Hedonist derer entweder nicht bewusst und damit vermutlich sogar halbwegs gl&uuml;cklich oder er versucht sich mit einen stetigen Rausch durch Unterhaltung davon abzulenken, was ihm im Inneren fehlt.
Der Mangel an Ehrfurcht, welcher ein Fehlen der Erkenntnis von Sch&ouml;nheit ist, bef&auml;higt uns erst zur schmerzenfreien Ausbeutung unserer Erde und l&auml;sst uns in dem Glauben, wir h&auml;tten Kontrolle &uuml;ber sie erlangt. 
</p>
<div style="border: 1px solid black; padding: 14px; width: 90%; text-align: left; color: #000000; background-color: #eeffee; line-height: 1.4">
<p>
Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn get&ouml;tet! Wie tr&ouml;sten wir uns, die M&ouml;rder aller M&ouml;rder?&ldquo; [...] Ich komme zu fr&uuml;h, sagte er dann, ich bin noch nicht an der Zeit. Diess ungeheure Ereigniss ist noch unterwegs und wandert,&mdash;es ist noch nicht bis zu den Ohren der Menschen gedrungen. Blitz und Donner brauchen Zeit, das Licht der Gestirne braucht Zeit, Thaten brauchen Zeit, auch nachdem sie gethan sind, um gesehen und geh&ouml;rt zu werden. Diese That ist ihnen immer noch ferner, als die fernsten Gestirne,&mdash;und doch haben sie dieselbe gethan!&quot; - Friedrich Nietzsche &quot;Die Fr&ouml;hliche Wissenschaft&quot; #125
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Gott ist tot und wir haben unsere Ehrfurcht, unsere Sch&ouml;nheit verloren. Was die Menschheit wieder lernen muss, ist wie man Sch&ouml;nheit erkennt, was Sch&ouml;nheit f&uuml;r uns Menschen ist und welche Rolle sie in unserem Leben spielt. Verk&uuml;ndete der tolle Mensch aus Nietzsche's ber&uuml;hmten Aphorismus den Tod Gottes noch zu fr&uuml;h, so ist nun die Zeit gekommen. Mehr Menschen lauschen in sich und die Welt hinein und erkennen der Menscheit Verlust. Wenn sie erkannt hat, was ewig sch&ouml;n ist l&auml;sst sich mit der daraus entstehenden Ehrfurcht unser Platz in der Welt akzeptieren, w&auml;hrend wir gleichzeitig der Verlorenheit in den Weiten des Alls entgehen. In der romantischen Weltsicht findet unsere Ehrfurcht ihren Ausdruck und wir gelangen zu einem &auml;sthetischerem Lebenswandel, der nicht auf Oberfl&auml;chliches beschr&auml;nkt ist, sondern das Verborgene liebt. 
Wir m&uuml;ssen eine Geisteshaltung entwickeln, welche gleichzeitig realistisch als auch romantisch ist, welche das Leben sowohl als Abenteuer betrachtet und uns weiterhin &uuml;ber seine Sch&ouml;nheit staunen l&auml;sst, es aber auch m&ouml;glichst funktional und vorantreibend anzugehen gedenkt. <p style="text-align:center;"><img src="http://www.anus.com/tribes/gnus/images/aurora_copy2.jpg" style="border:0px solid" title="" alt="" class="pivot-image" /></p>

<p>
Ein gro&szlig;er Spagat zwar, aber die Menschheit kann nicht derartig aufgekl&auml;rt sein, dass nichts mehr sie zu staunender Ehrfurcht veranlasst. Wir m&uuml;ssen nur in den Nachthimmel schauen, welcher uns diese leuchtet...
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<h6>leere</h6> ]]></description>
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			<category>Artikel</category>
			<pubDate>Wed, 21 Oct 2009 11:50:00 -0800</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>News: Verhalten in sozialen Gefügen</title>
			<link>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/389/News_Verhalten_in_sozialen_Gef</link>
			<comments>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/389/News_Verhalten_in_sozialen_Gef#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ Soziologin Christine Horn beschreibt in ihrem Buch <em>&quot;The Rewards of Punishment: A Relational Theory of Norm Enforcement&quot;</em> wie das soziale Umfeld unsere Entscheidungen und unser Verhalten beeinflusst, u.a. wird die Bedeutung der Koh&auml;renz von sozialen Gruppen untersucht.
<strong>
<blockquote>
	Suppose you are at a busy playground and you hear an 11-year-old using language he didn&rsquo;t learn on Sesame Street. There are plenty of other adults around, but, apparently, not this child&rsquo;s parents. [...]
	<p>
	So, in the playground scenario, Horne&rsquo;s theory suggests that if you are at the park by yourself or with a rough group of characters with similar vocabularies, you might not get involved. But, if you are at the park with a group of like-minded friends, you are much more likely to take a stand. It&rsquo;s not just that your friends will back you up, but also that they will think well of you and the social ties between you will be strengthened. [...]
	</p>
	<p>
	According to her theory, people will act in ways that damage their personal interests if it means their ties to a particular social group will be strengthened. And, she suggests, one of the best ways to strengthen your ties to a particular group is to help enforce the norms of that group by punishing outliers.
	</p>
	<p>
	Significantly, Horne created a series of laboratory experiments to test her theory, a notoriously difficult thing for a sociologist to do. Essentially, she developed computer &ldquo;games&rdquo; that require participants to punish or reward each other for actions that either help or harm the individual or the group.
	</p>
	<p>
	In the experiments, Horne manipulated the &ldquo;cost&rdquo; of punishing other people, the &ldquo;reward&rdquo; for punishing, and the interdependence of the group. When the social rewards were high, people were likely to punish.
	</p>
	<a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2009/10/091016141024.htm" rel="nofollow external">Quelle</a>
</blockquote>
</strong>
<p>
Zwei wichtige Aussagen:
</p>
<p>
Erstens: Im Umfeld gleichdenkender Menschen, welche also gr&ouml;&szlig;tenteils das gleiche Wertesystem wie man selbst besitzen und zu denen eine geistige Verbundenheit besteht, steigt das moralische Bewusstsein. Wir sind eher bereit das zu verteidigen und auszuleben, was f&uuml;r richtig erachtet wird, selbst wenn es nicht zwangsl&auml;ufig unseren eigenen Denkweisen entspricht. Motivation ist hier die St&auml;rkung sozialer Bindungen.
</p>
<p>
Zweitens: Unser Verhalten ist also stark von der Gruppe abh&auml;ngig, in der wir uns bewegen. Die Gruppe setzt moralische Normen fest, welche durch Aufmerksamkeit jedes Gruppenmitgliedes bzgl. des Verhaltens jedes anderen Gruppenmitgliedes aufrecht erhalten werden. Besteht die allgemeine Mentalit&auml;t aus der Pflege von Illusionen, politischer Korrektheit und aus der strikten Verteidigung des Rechts auf Egalit&auml;t, Apathie und masturbatorischen Konzepten wird zugunsten der eigenen sozialen Einbindung in die Gruppe jeder Au&szlig;enseiter, welche diese Normen als destruktiv klassifiziert und zu einer Werteumw&auml;lzung aufruft, im Namen der Gruppe zur Rechenschaft gezogen.
</p>
<p>
Es ist also wichtig einen Konsens innerhalb einer Gruppe zu bilden, um die Ausuferung niederen Verhaltens oder das, was als solches befunden wurde, einzugrenzen. Jedwede k&uuml;nstlich erzwungene Vermischung zweier oder mehrerer Wertesysteme hat eine Zerstreuung des Konsens zur Folge, in deren weiteren Verlauf die Moral der Gesellschaft in viele kleine diverse Einheiten zerf&auml;llt und nicht l&auml;nger effektiv durchgesetzt werden kann. Parallelgesellschaften und Atomismus tragen zu Konflikten und ihrem Verfall bei. <img src="http://www.anus.com/tribes/gnus/images/typical_liberal_user.jpg" style="float:right;margin-left:10px;margin-bottom:5px;border:0px solid" title="" alt="" class="pivot-image" />
</p>
<p>
Desweiteren muss sich &uuml;ber die Art des Konsens Gedanken gemacht werden. Konsens l&auml;sst sich am besten durch eine gemeinsame Tradition und Kultur erlangen, Spirituali&auml;t ist ebenfalls ein gro&szlig;er Beitr&auml;ger. Es m&uuml;ssen Normen sein, welche eine Betonung auf das Holistische legen, nicht auf Individualismus, auf Kultur statt Konsum, Traditionen statt Trends. Popul&auml;re Illusionen m&uuml;ssen durch einen realistischeren, pragmatischeren Bezug zur Welt ersetzt werden, auf das eine Gesellschaft entsteht, die wieder ein Ziel vor Augen hat, zu dem die Verteidigung des Konsens nur ein Mittel ist. Wenn der einzige Konsens darin besteht, sich eben nicht einig zu sein wird dieser Zusammenschluss von Menschen nichts Gro&szlig;artiges erreichen. 
Gro&szlig;e Ansammlungen von Menschen k&ouml;nnen fanatisch werden und neigen zu impulsiven, von Rache getriebenen Entscheidungen, welche wie in Horne's Theorie unbewusst dazu dienen das eigenen Zugeh&ouml;rigkeitsgef&uuml;hl zu st&uuml;tzen. Umso wichtiger ist es, diese potentielle Zerst&ouml;rungskraft in konstruktive Bahnen zu lenken. Dazu noch eine kleine Anekdote:
</p>
<p>
<strong>
<blockquote>
	My first observations with regard to the art of impressing
	crowds and touching the slight assistance to be derived in this
	connection from the rules of logic date back to the seige of
	Paris, to the day when I saw conducted to the Louvre, where the
	Government was then sitting, Marshal V----, whom a furious crowd
	asserted they had surprised in the act of taking the plans of the
	fortifications to sell them to the Prussians. A member of the
	Government (G. P----), a very celebrated orator, came out to
	harangue the crowd, which was demanding the immediate execution
	of the prisoner. I had expected that the speaker would point out
	the absurdity of the accusation by remarking that the accused
	Marshal was positively one of those who had constructed the
	fortifications, the plan of which, moreover, was on sale at every
	booksellers. To my immense stupefaction--I was very young
	then--the speech was on quite different lines. &quot;Justice shall be
	done,&quot; exclaimed the orator, advancing towards the prisoner, &quot;and
	pitiless justice. Let the Government of the National Defence
	conclude your inquiry. In the meantime we will keep the prisoner
	in custody.&quot; At once calmed by this apparent concession, the
	crowd broke up, and a quarter of an hour later the Marshal was
	able to return home. He would infallibly have been torn in
	pieces had the speaker treated the infuriated crowd to the
	logical arguments that my extreme youth induced me to consider as
	very convincing.
</blockquote>
</strong>
</p>
<h6>leere</h6>Soziologin Christine Horn beschreibt in ihrem Buch <em>&quot;The Rewards of Punishment: A Relational Theory of Norm Enforcement&quot;</em> wie das soziale Umfeld unsere Entscheidungen und unser Verhalten beeinflusst, u.a. wird die Bedeutung der Koh&auml;renz von sozialen Gruppen untersucht.
<strong>
<blockquote>
	Suppose you are at a busy playground and you hear an 11-year-old using language he didn&rsquo;t learn on Sesame Street. There are plenty of other adults around, but, apparently, not this child&rsquo;s parents. [...]
	<p>
	So, in the playground scenario, Horne&rsquo;s theory suggests that if you are at the park by yourself or with a rough group of characters with similar vocabularies, you might not get involved. But, if you are at the park with a group of like-minded friends, you are much more likely to take a stand. It&rsquo;s not just that your friends will back you up, but also that they will think well of you and the social ties between you will be strengthened. [...]
	</p>
	<p>
	According to her theory, people will act in ways that damage their personal interests if it means their ties to a particular social group will be strengthened. And, she suggests, one of the best ways to strengthen your ties to a particular group is to help enforce the norms of that group by punishing outliers.
	</p>
	<p>
	Significantly, Horne created a series of laboratory experiments to test her theory, a notoriously difficult thing for a sociologist to do. Essentially, she developed computer &ldquo;games&rdquo; that require participants to punish or reward each other for actions that either help or harm the individual or the group.
	</p>
	<p>
	In the experiments, Horne manipulated the &ldquo;cost&rdquo; of punishing other people, the &ldquo;reward&rdquo; for punishing, and the interdependence of the group. When the social rewards were high, people were likely to punish.
	</p>
	<a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2009/10/091016141024.htm" rel="nofollow external">Quelle</a>
</blockquote>
</strong>
<p>
Zwei wichtige Aussagen:
</p>
<p>
Erstens: Im Umfeld gleichdenkender Menschen, welche also gr&ouml;&szlig;tenteils das gleiche Wertesystem wie man selbst besitzen und zu denen eine geistige Verbundenheit besteht, steigt das moralische Bewusstsein. Wir sind eher bereit das zu verteidigen und auszuleben, was f&uuml;r richtig erachtet wird, selbst wenn es nicht zwangsl&auml;ufig unseren eigenen Denkweisen entspricht. Motivation ist hier die St&auml;rkung sozialer Bindungen.
</p>
<p>
Zweitens: Unser Verhalten ist also stark von der Gruppe abh&auml;ngig, in der wir uns bewegen. Die Gruppe setzt moralische Normen fest, welche durch Aufmerksamkeit jedes Gruppenmitgliedes bzgl. des Verhaltens jedes anderen Gruppenmitgliedes aufrecht erhalten werden. Besteht die allgemeine Mentalit&auml;t aus der Pflege von Illusionen, politischer Korrektheit und aus der strikten Verteidigung des Rechts auf Egalit&auml;t, Apathie und masturbatorischen Konzepten wird zugunsten der eigenen sozialen Einbindung in die Gruppe jeder Au&szlig;enseiter, welche diese Normen als destruktiv klassifiziert und zu einer Werteumw&auml;lzung aufruft, im Namen der Gruppe zur Rechenschaft gezogen.
</p>
<p>
Es ist also wichtig einen Konsens innerhalb einer Gruppe zu bilden, um die Ausuferung niederen Verhaltens oder das, was als solches befunden wurde, einzugrenzen. Jedwede k&uuml;nstlich erzwungene Vermischung zweier oder mehrerer Wertesysteme hat eine Zerstreuung des Konsens zur Folge, in deren weiteren Verlauf die Moral der Gesellschaft in viele kleine diverse Einheiten zerf&auml;llt und nicht l&auml;nger effektiv durchgesetzt werden kann. Parallelgesellschaften und Atomismus tragen zu Konflikten und ihrem Verfall bei. <img src="http://www.anus.com/tribes/gnus/images/typical_liberal_user.jpg" style="float:right;margin-left:10px;margin-bottom:5px;border:0px solid" title="" alt="" class="pivot-image" />
</p>
<p>
Desweiteren muss sich &uuml;ber die Art des Konsens Gedanken gemacht werden. Konsens l&auml;sst sich am besten durch eine gemeinsame Tradition und Kultur erlangen, Spirituali&auml;t ist ebenfalls ein gro&szlig;er Beitr&auml;ger. Es m&uuml;ssen Normen sein, welche eine Betonung auf das Holistische legen, nicht auf Individualismus, auf Kultur statt Konsum, Traditionen statt Trends. Popul&auml;re Illusionen m&uuml;ssen durch einen realistischeren, pragmatischeren Bezug zur Welt ersetzt werden, auf das eine Gesellschaft entsteht, die wieder ein Ziel vor Augen hat, zu dem die Verteidigung des Konsens nur ein Mittel ist. Wenn der einzige Konsens darin besteht, sich eben nicht einig zu sein wird dieser Zusammenschluss von Menschen nichts Gro&szlig;artiges erreichen. 
Gro&szlig;e Ansammlungen von Menschen k&ouml;nnen fanatisch werden und neigen zu impulsiven, von Rache getriebenen Entscheidungen, welche wie in Horne's Theorie unbewusst dazu dienen das eigenen Zugeh&ouml;rigkeitsgef&uuml;hl zu st&uuml;tzen. Umso wichtiger ist es, diese potentielle Zerst&ouml;rungskraft in konstruktive Bahnen zu lenken. Dazu noch eine kleine Anekdote:
</p>
<p>
<strong>
<blockquote>
	My first observations with regard to the art of impressing
	crowds and touching the slight assistance to be derived in this
	connection from the rules of logic date back to the seige of
	Paris, to the day when I saw conducted to the Louvre, where the
	Government was then sitting, Marshal V----, whom a furious crowd
	asserted they had surprised in the act of taking the plans of the
	fortifications to sell them to the Prussians. A member of the
	Government (G. P----), a very celebrated orator, came out to
	harangue the crowd, which was demanding the immediate execution
	of the prisoner. I had expected that the speaker would point out
	the absurdity of the accusation by remarking that the accused
	Marshal was positively one of those who had constructed the
	fortifications, the plan of which, moreover, was on sale at every
	booksellers. To my immense stupefaction--I was very young
	then--the speech was on quite different lines. &quot;Justice shall be
	done,&quot; exclaimed the orator, advancing towards the prisoner, &quot;and
	pitiless justice. Let the Government of the National Defence
	conclude your inquiry. In the meantime we will keep the prisoner
	in custody.&quot; At once calmed by this apparent concession, the
	crowd broke up, and a quarter of an hour later the Marshal was
	able to return home. He would infallibly have been torn in
	pieces had the speaker treated the infuriated crowd to the
	logical arguments that my extreme youth induced me to consider as
	very convincing.
</blockquote>
</strong>
</p>
<h6>leere</h6> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">389@http://anus.com/tribes/gnus/pivot/</guid>
			<category>news</category>
			<pubDate>Tue, 20 Oct 2009 04:33:00 -0800</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>News: Am Ende winkt kein Zuckerstückchen</title>
			<link>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/388/News_Am_Ende_winkt_kein_Zucker</link>
			<comments>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/388/News_Am_Ende_winkt_kein_Zucker#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ Freier Wille existiert nicht, wir sind Produkte unserer Umwelt, ebenso wie unser Verhalten unbewusst von den &auml;u&szlig;eren Umst&auml;nden beeinflusst wird. Gerade in der medialen Leuchtwelt mit ihrer Reiz&uuml;berflutung ist Aufmerksamkeit gegen&uuml;ber den eigenen Verhaltensmustern besonders wichtig. Denn ansonsten...
<strong>
<blockquote>
	&quot;
	Author Juliano Laran (University of Miami) tested subjects to determine how certain words and concepts affected consumers' decisions for self-control or indulgence. He found that consumer choices were affected by the actions most recently suggested to them by certain key words.[...]
	The type of information (self-control or indulgence) that is currently active may influence a decision for the future,&quot; write Laran. &quot;When information about self-control (indulgence) is currently active, decisions for the present will be virtuous (indulgent), while decisions for the future will be indulgent (virtuous). This result arises from people's need to balance behaviors performed in the present with behaviors that will be performed in the future.&quot;
	<a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2009/10/091013162756.htm" rel="nofollow external">Quelle</a>
</blockquote>
</strong>Mit anderen Worten, wir glauben einmalige Umsicht darf oder muss sogar mit sp&auml;terer Kurzsichtigkeit aufgewogen werden. Wie neurotisch und doch so typisch f&uuml;r die heute g&auml;ngige Mentalit&auml;t der Leute. Die richtige Entscheidung zu treffen ist nicht gut genug, man zwingt sich ja etwas ab und hat sich deshalb im Anschluss eine Belohnung verdient. Als Resultat wird die vern&uuml;nftige, h&auml;rtere Wahl mitunter gar nicht erst in Betracht gezogen, winkt am Ende nicht das Zuckerst&uuml;ckchen. Die Selbstverst&auml;ndlichkeit mit der die meisten von uns wie ein braves Pferd ein Zuckerst&uuml;ckchen erwarten, ist symptomatisch f&uuml;r den heutigen Individual - und Egoismus. &quot;Warum sollte ich, was habe ich davon ?&quot; - stellen sich leider viel zu viele.
<p style="text-align:center;"><img src="http://www.anus.com/tribes/gnus/images/zuckerwuerfel.jpg" style="border:0px solid" title="" alt="" class="pivot-image" /></p>
<p>
Wir brauchen mehr Menschen die aus dem steten Wunsch das Richtige zu tun, vor M&uuml;hen und Entsagung nicht zur&uuml;ckschrecken und keine andere Belohnung ben&ouml;tigen, als die Gewissheit korrekt gehandelt zu haben.
</p>
<h6>leere</h6>Freier Wille existiert nicht, wir sind Produkte unserer Umwelt, ebenso wie unser Verhalten unbewusst von den &auml;u&szlig;eren Umst&auml;nden beeinflusst wird. Gerade in der medialen Leuchtwelt mit ihrer Reiz&uuml;berflutung ist Aufmerksamkeit gegen&uuml;ber den eigenen Verhaltensmustern besonders wichtig. Denn ansonsten...
<strong>
<blockquote>
	&quot;
	Author Juliano Laran (University of Miami) tested subjects to determine how certain words and concepts affected consumers' decisions for self-control or indulgence. He found that consumer choices were affected by the actions most recently suggested to them by certain key words.[...]
	The type of information (self-control or indulgence) that is currently active may influence a decision for the future,&quot; write Laran. &quot;When information about self-control (indulgence) is currently active, decisions for the present will be virtuous (indulgent), while decisions for the future will be indulgent (virtuous). This result arises from people's need to balance behaviors performed in the present with behaviors that will be performed in the future.&quot;
	<a href="http://www.sciencedaily.com/releases/2009/10/091013162756.htm" rel="nofollow external">Quelle</a>
</blockquote>
</strong>Mit anderen Worten, wir glauben einmalige Umsicht darf oder muss sogar mit sp&auml;terer Kurzsichtigkeit aufgewogen werden. Wie neurotisch und doch so typisch f&uuml;r die heute g&auml;ngige Mentalit&auml;t der Leute. Die richtige Entscheidung zu treffen ist nicht gut genug, man zwingt sich ja etwas ab und hat sich deshalb im Anschluss eine Belohnung verdient. Als Resultat wird die vern&uuml;nftige, h&auml;rtere Wahl mitunter gar nicht erst in Betracht gezogen, winkt am Ende nicht das Zuckerst&uuml;ckchen. Die Selbstverst&auml;ndlichkeit mit der die meisten von uns wie ein braves Pferd ein Zuckerst&uuml;ckchen erwarten, ist symptomatisch f&uuml;r den heutigen Individual - und Egoismus. &quot;Warum sollte ich, was habe ich davon ?&quot; - stellen sich leider viel zu viele.
<p style="text-align:center;"><img src="http://www.anus.com/tribes/gnus/images/zuckerwuerfel.jpg" style="border:0px solid" title="" alt="" class="pivot-image" /></p>
<p>
Wir brauchen mehr Menschen die aus dem steten Wunsch das Richtige zu tun, vor M&uuml;hen und Entsagung nicht zur&uuml;ckschrecken und keine andere Belohnung ben&ouml;tigen, als die Gewissheit korrekt gehandelt zu haben.
</p>
<h6>leere</h6> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">388@http://anus.com/tribes/gnus/pivot/</guid>
			<category>news</category>
			<pubDate>Sun, 18 Oct 2009 14:38:00 -0800</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>News: Wunschdenken &amp; Realität</title>
			<link>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/387/News_Wunschdenken__Realität</link>
			<comments>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/387/News_Wunschdenken__Realität#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ Unsere W&uuml;nsche...
<strong>
<blockquote>
	Aber wenn man in Not ist, dann versucht man alles. Und das muss die Politik in Deutschland auch anerkennen und eine allgemeine L&ouml;sung finden, anstatt die Leute wieder nach Hause zu schicken. Ich glaube, das ist mein gr&ouml;&szlig;ter Wunsch. Das ist das Erste, was man im Kopf von Politikern &auml;ndern muss. 
	<a href="http://www.taz.de/1/politik/unerhoert0/artikel/1/das-land-ist-dicht-1/" rel="nofollow external">Quelle</a>
</blockquote>
</strong>...sind emotionale Bewertungen und keine Analyse der Realit&auml;t. Die Diskrepanz zwischen dem, was wir wollen und dem, wie es ist muss erkannt und &uuml;berwunden werden. Im Zuge des Erkennens der Tatsachen werden unsere Handlungen realistischer und das, was wir wollen r&uuml;ckt ein St&uuml;ckchen n&auml;her.
<h6>leere</h6>Unsere W&uuml;nsche...
<strong>
<blockquote>
	Aber wenn man in Not ist, dann versucht man alles. Und das muss die Politik in Deutschland auch anerkennen und eine allgemeine L&ouml;sung finden, anstatt die Leute wieder nach Hause zu schicken. Ich glaube, das ist mein gr&ouml;&szlig;ter Wunsch. Das ist das Erste, was man im Kopf von Politikern &auml;ndern muss. 
	<a href="http://www.taz.de/1/politik/unerhoert0/artikel/1/das-land-ist-dicht-1/" rel="nofollow external">Quelle</a>
</blockquote>
</strong>...sind emotionale Bewertungen und keine Analyse der Realit&auml;t. Die Diskrepanz zwischen dem, was wir wollen und dem, wie es ist muss erkannt und &uuml;berwunden werden. Im Zuge des Erkennens der Tatsachen werden unsere Handlungen realistischer und das, was wir wollen r&uuml;ckt ein St&uuml;ckchen n&auml;her.
<h6>leere</h6> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">387@http://anus.com/tribes/gnus/pivot/</guid>
			<category>news</category>
			<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 14:16:00 -0800</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>News: Biological Diversity Org.</title>
			<link>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/386/News_Biological_Diversity_Org</link>
			<comments>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/386/News_Biological_Diversity_Org#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ Wir &ouml;ffnen die Augen. Unterst&uuml;tzt!
<strong>
<blockquote>
	Today&rsquo;s population stands at 6.8 billion and, if it continues on course, will reach 8 billion in 2020 before leveling off at about 9 billion in 2050. If it doesn&rsquo;t level off, the worldwide population could theoretically reach 15 billion by 2050, but that is unlikely due to the insurmountable economic, political, and ecological crises that would likely ensue.[...]Through the empowerment of women, education of all people, universal access to birth control, and a societal commitment to ensuring that all species are given a chance to live and thrive, we can reduce our own population to an ecologically sustainable level. This will decrease human poverty and crowding, increase our standard of living, and sustain the lives of plants, animals, and ecosystems everywhere.
	<a href="http://www.biologicaldiversity.org/campaigns/overpopulation/index" rel="nofollow external">Quelle</a>
</blockquote>
</strong>&quot;Der gr&ouml;&szlig;te Feind des Lebens ist zuviel Leben&quot; - <a href="http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_w?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;url=search-alias%3Daps&amp;field-keywords=pentti+linkola&amp;x=0&amp;y=0" rel="nofollow external external">Pentti Linkola </a>
<h6>leere</h6>Wir &ouml;ffnen die Augen. Unterst&uuml;tzt!
<strong>
<blockquote>
	Today&rsquo;s population stands at 6.8 billion and, if it continues on course, will reach 8 billion in 2020 before leveling off at about 9 billion in 2050. If it doesn&rsquo;t level off, the worldwide population could theoretically reach 15 billion by 2050, but that is unlikely due to the insurmountable economic, political, and ecological crises that would likely ensue.[...]Through the empowerment of women, education of all people, universal access to birth control, and a societal commitment to ensuring that all species are given a chance to live and thrive, we can reduce our own population to an ecologically sustainable level. This will decrease human poverty and crowding, increase our standard of living, and sustain the lives of plants, animals, and ecosystems everywhere.
	<a href="http://www.biologicaldiversity.org/campaigns/overpopulation/index" rel="nofollow external">Quelle</a>
</blockquote>
</strong>&quot;Der gr&ouml;&szlig;te Feind des Lebens ist zuviel Leben&quot; - <a href="http://www.amazon.de/s/ref=nb_ss_w?__mk_de_DE=%C5M%C5Z%D5%D1&amp;url=search-alias%3Daps&amp;field-keywords=pentti+linkola&amp;x=0&amp;y=0" rel="nofollow external external">Pentti Linkola </a>
<h6>leere</h6> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">386@http://anus.com/tribes/gnus/pivot/</guid>
			<category>news</category>
			<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 13:27:00 -0800</pubDate>
		</item>
		
		
		
		<item>
			<title>News: Der große Schatten hinter der Debatte um die Äußerungen des Sarrazin</title>
			<link>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/385/News_Der_große_Schatten_hinte</link>
			<comments>http://www.anus.com/tribes/gnus/entry/385/News_Der_große_Schatten_hinte#comm</comments>
                        <description><![CDATA[ Die Bundesbank reagiert nun auf Sarrazin's umstrittene &Auml;u&szlig;erungen. 
<strong>
<blockquote>
	Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin werden wegen seiner &Auml;u&szlig;erungen zu t&uuml;rkischen und arabischen Einwanderern einige Kompetenzen entzogen. Aber er bleibt im Amt
	<a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/bundesbank-entmachtet-sarrazin/" rel="nofollow external">Quelle</a>
</blockquote>
</strong>Waren die Aussagen gerechtfertigt oder nicht? Ungl&uuml;cklich ausgedr&uuml;ckt oder volksverhetzend ? Letztendlich kommt es darauf auch nicht mehr an.
Der Vorgang ist jedesmal der gleiche.  Auf der einen Seite die sich angegegriffen f&uuml;hlende Minderheit und die ihnen zustimmenden Unterst&uuml;tzer, welche ihnen solidarisch beipflichten, obwohl sie eigentlich gar nicht betroffen sind, auf der anderen Seite jene, welche die Worte Sarrazin's f&uuml;r die Worte eines Propheten halten. Es wird diskutiert und gestritten, Belege f&uuml;r die eigenen Ansichten und gegen die Meinung anders gesinnter vorgebracht usw und so fort, ein endloses Gezeter, was schlie&szlig;lich doch kein Ergebnis zu Tage f&ouml;rdert, sondern lediglich weiter einen Keil zwischen die Bev&ouml;lkerung treibt und den Konsens zerst&ouml;rt, den Zivilisationen f&uuml;r ihr &Uuml;berleben ben&ouml;tigen. 
<p>
<strong>&quot;All the different cultures can live like one big happy family as soon as we get rid of the bad people&mdash;the racists, sexists, fascists, chauvinists, bigots, red necks etc.&mdash; all those people who will not change their beliefs to match fashion. &quot;</strong>
</p>
<p>
Eine Kritik des Multikulturalismus darf nicht in Bigotterie ausarten. Doch treffen zwei Kulturen, welche sich gegenseitig ausschlie&szlig;en aufeinander, werden beide die andere dominieren wollen, um die eigene zu erhalten. Es kommt zum st&auml;ndigen Zwist, der sich in unterschiedlichen Begebenheiten (s. Sarrazin) &auml;u&szlig;ert. Die internen Verh&auml;ltnisse einer Gesellschaft werden von diesen gegeneinander arbeitenden Kr&auml;ften durcheinander gebracht, man begegnet sich verhalten freundlich, teilt jedoch nur weniges miteinander. Schlie&szlig;lich bilden sich entweder Parallelgesellschaften oder Gesellschaften des kleinsten gemeinsamen Nenners: Konsum, die eigene Befriedigung.
</p>
<p>
Konsum ersetzt Kulturen (alle betroffenen), &Uuml;berbev&ouml;lkerung zerst&ouml;rt &Ouml;kosysteme, Ziele und Werte werden gegen liberalen Egalitarismus eingetauscht, geistige Seichtheit, Passivit&auml;t und Apathie nehmen &Uuml;berhand -  Und wir bek&auml;mpfen uns dennoch gegenseitig, weil wir vor lauter Streiterei dar&uuml;ber, wie es sein sollte, wer sich weshalb auf den Schlips getreten f&uuml;hlt oder welche Minderheit man denn am liebsten als den Verantwortlichen aller Missst&auml;nde an den Pranger stellen w&uuml;rde, die Realit&auml;t ausblenden, anstatt unser Augenmerk auf diese wahren Probleme zu richten, aus denen Multikulturalismus lediglich als Symptom hervorgegangen ist.
</p>
<h6>leere</h6>Die Bundesbank reagiert nun auf Sarrazin's umstrittene &Auml;u&szlig;erungen. 
<strong>
<blockquote>
	Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin werden wegen seiner &Auml;u&szlig;erungen zu t&uuml;rkischen und arabischen Einwanderern einige Kompetenzen entzogen. Aber er bleibt im Amt
	<a href="http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/bundesbank-entmachtet-sarrazin/" rel="nofollow external">Quelle</a>
</blockquote>
</strong>Waren die Aussagen gerechtfertigt oder nicht? Ungl&uuml;cklich ausgedr&uuml;ckt oder volksverhetzend ? Letztendlich kommt es darauf auch nicht mehr an.
Der Vorgang ist jedesmal der gleiche.  Auf der einen Seite die sich angegegriffen f&uuml;hlende Minderheit und die ihnen zustimmenden Unterst&uuml;tzer, welche ihnen solidarisch beipflichten, obwohl sie eigentlich gar nicht betroffen sind, auf der anderen Seite jene, welche die Worte Sarrazin's f&uuml;r die Worte eines Propheten halten. Es wird diskutiert und gestritten, Belege f&uuml;r die eigenen Ansichten und gegen die Meinung anders gesinnter vorgebracht usw und so fort, ein endloses Gezeter, was schlie&szlig;lich doch kein Ergebnis zu Tage f&ouml;rdert, sondern lediglich weiter einen Keil zwischen die Bev&ouml;lkerung treibt und den Konsens zerst&ouml;rt, den Zivilisationen f&uuml;r ihr &Uuml;berleben ben&ouml;tigen. 
<p>
<strong>&quot;All the different cultures can live like one big happy family as soon as we get rid of the bad people&mdash;the racists, sexists, fascists, chauvinists, bigots, red necks etc.&mdash; all those people who will not change their beliefs to match fashion. &quot;</strong>
</p>
<p>
Eine Kritik des Multikulturalismus darf nicht in Bigotterie ausarten. Doch treffen zwei Kulturen, welche sich gegenseitig ausschlie&szlig;en aufeinander, werden beide die andere dominieren wollen, um die eigene zu erhalten. Es kommt zum st&auml;ndigen Zwist, der sich in unterschiedlichen Begebenheiten (s. Sarrazin) &auml;u&szlig;ert. Die internen Verh&auml;ltnisse einer Gesellschaft werden von diesen gegeneinander arbeitenden Kr&auml;ften durcheinander gebracht, man begegnet sich verhalten freundlich, teilt jedoch nur weniges miteinander. Schlie&szlig;lich bilden sich entweder Parallelgesellschaften oder Gesellschaften des kleinsten gemeinsamen Nenners: Konsum, die eigene Befriedigung.
</p>
<p>
Konsum ersetzt Kulturen (alle betroffenen), &Uuml;berbev&ouml;lkerung zerst&ouml;rt &Ouml;kosysteme, Ziele und Werte werden gegen liberalen Egalitarismus eingetauscht, geistige Seichtheit, Passivit&auml;t und Apathie nehmen &Uuml;berhand -  Und wir bek&auml;mpfen uns dennoch gegenseitig, weil wir vor lauter Streiterei dar&uuml;ber, wie es sein sollte, wer sich weshalb auf den Schlips getreten f&uuml;hlt oder welche Minderheit man denn am liebsten als den Verantwortlichen aller Missst&auml;nde an den Pranger stellen w&uuml;rde, die Realit&auml;t ausblenden, anstatt unser Augenmerk auf diese wahren Probleme zu richten, aus denen Multikulturalismus lediglich als Symptom hervorgegangen ist.
</p>
<h6>leere</h6> ]]></description>
			<guid isPermaLink="false">385@http://anus.com/tribes/gnus/pivot/</guid>
			<category>news</category>
			<pubDate>Wed, 14 Oct 2009 13:08:00 -0800</pubDate>
		</item>
		
		
		
	</channel>
</rss>
