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Bars, Kneipen und Cafés

02 02 08 - 02:47

Bars, Kneipen und Cafés


Von Spinoza Ray Prozak, übersetzt und lokalisiert von Wigr, 02.02.2008

Letzte Nacht besuchte ich mehrere Bars und Kneipen, suchend nach Erleuchtung. Und gefunden hab ich sie, auch wenn nicht in der Form, in der die Meisten annehmen. Glücklicherweise waren meine Kameraden in diesem Abenteuer Menschen von herzlicher Wesensart und gutem Charakter, ansonsten hätte es eins von diesen "bedauerlichen" Abschüssen gegeben. Ich war um ihre Begleitung froh und würde ihrer besonders ausserhalb von sozialen Situationen, in denen man für Schnaps bezahlt, ersuchen. Ich habe gelernt: Bars und Kneipen sind für die sozial-Defekten und haben nichts denjenigen anzubieten, die die Erkankung dieser Zeiten wahrgenommen haben und sie zu transzendieren wünschen.

Keine schwierige Erkentniss. Schliesslich kann man sich nicht vorstellen, dass Sokrates in eine Yuppibar reinschaut und eine betörte Maid fragt, ob sie (auch) Dortmund Fan sei. Die Idee, dass Arthur Schopenhauer etwas in einer modernen Bar macht, ist lachhaft. Und Odyseus - würde Odysseus zwischen denen herumlungern, deren höchstes Ziel es im Leben ist, sich volllaufen zu lassen, flachgelegt zu werden und dann zu ihren nicht erwähnenswerten Leben zurückzukehren, in denen sie für Hungerlohn arbeiten und währenddessen versuchen, es sich als "sinnvoll" einzureden? In der Tat nicht - genausowenig können wir uns Jane Austen vorstellen, mit ihrer lebhaften Vorstellungskraft, dass sie etwas Zeit am Tag mit einem Kerl verbringt, der "ein großer Fan" von Popmusik ist.

Die Idee hinter dem Besuchen einer Bar oder eine Kneipe Samstagabends ist die, dass man Alkohol konsumieren, unter Freunden sein wird, "Leute trifft" and vielleicht ein dummes Mädchen nach Hause nimmt und ihr das Gehirn rausknallt um am nächsten Tag sorgfältig ihre Telefonnummer zu zerreissen. Es ist eine sehr umfangreiche Form von dem, was höflich Erholungseinkaufen genannt wird. Erholungseinkaufen bedeutet, in die Welt hinauszugehen um Dinge zu kaufen und das als eine Grundlage für die eigene Unterhaltung und das eigene soziale Leben zu sehen. Sportveranstaltungen sind nicht wirklich ein Unterschied dazu, da man in ein Stadium geht, ein Ticket holt, Alkohol und schlechtes Essen isst und dann die Gelegenheit hat mit anderen zu sozialisieren, die beseelt von einem gemeinsamen Ideal (?) sind, das da meint, dass ein Team wichtiger ist als ein anderes.

Alkohol macht, wie die meisten Drogen, es einfacher; man kann seine Fehler mit "Ich war betrunken" beiseiteschieben und man hat eine Entschuldigung für Dinge, die man "normalerweise" nicht tun würde, auch wenn der gleichbleibende Teil der Rechnung immernoch man selber ist. Menschen tendieren dazu zu denken, sei seien eine andere Person wenn sie getrunken hätten, und für manche mag das auch stimmen, aber die Meisten sind kaum beeinträchtigt und benutzen Alkohol als Vernebelung für irgendwelche Fehlurteile, nach deren Betätigung sie sich sehnen. Aber man ist in einer Bar, wo jeder um einen herum das Gleiche macht, also scheint es in Ordnung zu sein. Stimmt's?

Nun, hier zieht das alte Sprichwort: Verringere deine Standards und du wirst eventuell das finden, wonach du (jetzt) suchst. Man kann in der Tat eine Frau für eine Nacht finden. Aber ich habe mich gefragt, wo qualitative Frauen sind. Jede Menge Mädchen; dumme Mädchen, welche aussehen, als würden sie fröhlich jemand Berühmten heiraten wollen und dann überrascht sind, wenn sie gravierend schlechte Erlebnisse mit ihm haben. Sie sahen nicht schlecht aus, aber ich sah nur drei Frauen, die als wunderschön gelten würden, und - wahnsinn - jede von ihnen war mit ihrem Freund da und anscheinend ziemlich zufrieden in ihrer Beziehung. Vielleicht genossen sie die neidischen Blicke von den Massen, da die meisten Leute in Bars männlich und single sind.

Ich wurde in diesem Leben mit dem Kennen von einer annehmbaren Anzahl von Wesen gesegnet, die ich qualitative Frauen nennen würde. Jene vereinen Intelligenz, körperliche Schönheit/Stärke und Charakter in nur einer Person. Das sind Frauen, mit denen man einem Lebensabenteuer entgegentreten oder faszinierende (aber keine "tiefen") Konversationen führen kann, und mit dem Wissen, eine Gefährtin gefunden zu haben, erkennt man den radikalen Unterschied zwischen der Weltauffassung zwischen Männer und Frauen. Diese Frauen gehen meiner Erfahrung nach in keine Bars. Der Grund ist simpel: Ihnen fehlt es nicht an Selbstbewusstsein und brauchen demzufolge keine sozialen Situationen, die sie zu Dingen ermutigen, die sie normalerweise nicht tun würden. Genauso wenig sehen sie Sinn darin, mit einer dumpfen, betrunkenen Menschenmenge zu interagieren, wenn es unbegrenzt erfolgsversprechende Wege gibt, Zeit zu verbringen.

Manchmal findet man diese Frauen auf privaten Parties Samstagabends, aber genauso findet man sie zuhause lesend, oder bei einer Verabredung mit dem vielversprechenden Kerl den sie durch eine Aktivität kennengelernt haben, die mehr mentale Anstrengung benötigt als 5€ an der Tür einer Bar und weitere 5€ für gepanschtes Bier auszugeben. Ihnen fehlt es nicht an Selbstbewusstsein, deswegen intereressiert es sie nicht, was die Masse tut und denkt. Deshalb sind die meisten Frauen die man in Kneipen findet tendenziell jung oder unsicher in Sozialisation, Gewohnheitstrinkerinnen und Sexabhängige, oder gar seichte, mittel-alte Weiber die mit 3 Liter Alkohol und 300ml Samen.versuchen, die "Essenz des Lebens zu fangen". Ihnen fehlt es an Selbstbewusstsein und sie können nicht normal sozialisieren, also...
hey! Da ist eine Kneipe! Die soziale Aktivität, die äquivalent zu Fastfood ist!

Normalerweise würde dieses Essay mit hoffnungsvolleren, scharfen Analysen der Situation weitergehen, aber ist das vonnöten? Die Wahrheit ist einfach für die, die nach ihr suchen. Ich werde hier etwas persönliche Sachen hinzufügen. Ich habe regelmäßig Mariujana geraucht da ich, wie Drogen so sind, es für das Allerbeste hielt. Nicht nur, dass man das warme und verschwommene Gefühl vergiftete Gefühl kriegt, man hat auch interessante Halluzinationen und funktioniert immer noch, obgleich mit mehr Chaos im Blutkreislauf. Davor trank ich Bier und Schnaps und dachte, dass es sehr angenehm war, da die Welt weiter weg war und ich verdumpfte mehr for einen Zeitraum. Das, was dann dazwischen kam, war Langeweile.

Haschisch kann einen gewisse Halluzinationen bringen und Alkohol so viele Ausflüchte, befor das Muster klar wird und es so aufregend ist, wie einen Donut zu essen. Oh, der Zuckerrausch - könnte ich Berge über seine Wichtigkeit schreiben? Genausowenig wie für Alkohol oder Marijuana. Alkohol langweilt mich, und das seit Jahren. Nun bin ich von Marijuana gelangweilt und erreiche rapide meine Toleranz für freizeitliches Kettenrauchen, dennoch denke ich, dass gelegentliches Rauchen von reinrassigem Indica Sinsemilla gemischt mit gutem englischem Tabak (die andere Sache, die Engländer gut können..neben Homosexualität) ein großartiger Weg ist, sich zu vergiften, wenn es das ist, was man sucht. Würde ich das in einem sozialen Gefüge machen? Wahrscheinlich nicht, da es weder mir noch meinen Kameraden, aber auch keinen jungen Damen, die ich träfe, helfen würde, weniger klar und verständlich zu sein und dafür mehr in meine eigene kleine Welt eingeschlossen zu werden.

Langeweile ist der größte Feind, den ein lebendes Wesen haben kann. Wenn du ein Dach, ein warmes Feuer und genügend Nahrung hast, erhebt die ewige Frage ihren Kopf: OK, du hast das Offensichtliche getan, aber was ist wichtig genug, um damit das Leben zu füllen? Zu oft verstehen wir "füllen" als "Platz belegen" anstelle von "Sinn belegen" und enden demzufolge im Runterschlucken von zuviel Essen, Giften, Sex und auch Massenmedien. Nachdem man 15 Filme gesehen hat, hat man sie dann nicht alle gesehen? Es mag 15 Drinks oder Bong Züge dauern, eher sogar tausende, bis man es realisiert hat, aber sobald man sich mit dem Besten ausgetobt hat, klingt selbst das seicht.

Im Fall von Bars, Kneipen ist mein Wissen begrenzt und es wird auch voraussichtlich so bleiben. Diese Orte sind langweilig, da sie auf einem dysfunktionalem Sozialmodell für Leute mit niedrigem Selbstbewusstsein basieren, denn die Routine wird sich nie ändern. Wenn ich gelernt habe, eine Art neues Feuer zu machen, ist es das der normalen Sozialisation: Triff Leute durch deine Aktivitäten und Leidenschaften im Leben, nicht an einem Platz, wo man zum sozialisiern zahlen muss. Die Bars und Kneipen lachen einen für die eigene Schwäche aus. Sie nehmen ihr Eintrittsgeld ein und fordern ein paar Euro für ein Bier, für das sie ein Viertel davon bezahlt haben - dafür ernten sie noch soziale Anerkennung! Die einzig besseren Geschäfte sind Kokainhandel und Religion.

Mal nebenbei, ich würde hier gerne lokale Bars und Kneipen von meiner Hetzrede befreien und aus dem selben Grund Einrichtungen, die für Kleinstädte oder Nachbarschaften zuständig sind. Das sind die Plätze, wo fast jedes Gesicht bekannt ist und es keine Mysterium gibt. Man geht um einen Drink zu nehmen oder mit Freunden zu trinken oder die Dorfschlampe anzubaggern, weil man denkt, sexuelle Entspannung wird das Leben komplett machen. Diese Einrichtungen unterscheiden sich von Stadtkneipen, welche für die Welt geöffnet sind alle ermutigen, reinzukommen, sicher im Wissen, dass das Versprechen der Möglichkeit von Sex und Vergiftung die Menschen ermutigt, weiterhin mit Geld in der Hand aufzutachen, ob sie ihr Ziel erreichen oder nicht.

Von den drei im Titel erwähnten Einrichtungen sind Cafés meine Favoriten, auch wenn die Gefahr einem wirklichen Scheisskerl zu begegnen dort am Höchsten ist, nicht nur einem schlichtem Deppen der nicht sozialisieren kann und deswegen andere bezahlt, soziale Aktivitäten für ihn zu arrangieren. Man zählt einen relativ hohen Preis für Kaffee, aber man mietet im Prinzip Platz ohne viel Hintergedanken anstelle eine konforme Routine zu kaufen. Nimm ein Laptop mit, mache etwas Arbeit, oder lies ein Buch, oder schreibe Gedichte, oder verdammtnochmal, kiffe in den Toiletten. Der wahre Scheisskerl dem man begegnen kann is der gefürchtete Poser; diese Person wird versuchen einen in eine Diskussion über Wittgenstein, Rand, Angelou oder andere minderwertige Denker zu ködern, mit dem einzigen Ziel, zu beweisen, dass sie ein überlegenes Wissen und demzufolge auch Macht haben. Wie auch immer. Diese Narren sind relativ leicht zu entdecken und leicht zu zerstreuen wenn man Hitler erwähnt.

Ich schätze, dass ich in der sozialen, politschen, moralischen, spirituellen und intellektuellen Einöde der post-egalitären industriellen Gesellschaft ich die Cafés bevorzugen würde, aber jene sind nicht an das Bedürfniss adressiert, das Kneipen zu erfüllen behaupten. Mein Ratschlag an alle, die betrunken werden wollen, ist: Sammel deine Gefährten, esst eine große Mahlzeit, kauft eine Schiffsladung an Alkohol und sauft euch kaputt. Erweitere dein soziales Umfeld, indem du gesunde Dinge tust die mehr Hirn erfordern als 5€ mitzubringen und deinen Namen in der Hausverbotsliste von irgendeiner idiotischen Bar. Vielleicht findest du etwas anderes stimulierender als den Überfluss an niedrigem Selbstbewusstsein, lauter Mainstreammusik und kaputten Leuten, die Sinnlosigkeit erfahren, beim Versuch, aus ihren ersetzbaren Leben zu fliehen.
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