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Deutsche Nihilistische Gesellschaft - Nihilismus, Traditionalismus, Pan-Nationalismus

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Optimismus als Mittel der Realitätsleugnung

10 10 11 - 15:55
Hang zu Hoffnung, Optimismus, Schwärmereien, Utopien - dem Menschen inhärente Wesenszüge, die keinen Maßstab für realistische Handlungen darstellen.
One reason optimists retain a positive outlook even in the face of evidence to the contrary has been discovered, say researchers.[...]

Scientists at University College London said about 80% of people were optimists, even if they would not label themselves as such.[...]

"And despite how sophisticated these neural networks are, it is illuminating to see how the brain sometimes comes up with wrong and overly optimistic answers despite the evidence."

Optimism seem to be good for your health. A study on nearly 100,000 women showed a lower risk of heart disease and lower death rate in optimists.

But as Dr Sharot points out: "The negative aspect is that we underestimate risks."

Quelle
Es ist verständlich, dass der Großteil der Menschen bemüht ist, Risiken und die schrecklichen Aspekte des Lebens auszublenden oder wenigstens mit einem lässigen Wink der Hand aus ihrem Fokus zu wischen, um Angesichts der schieren Masse an potentiellen Gefahrenquellen und Bildern des Horros, des Verfalls und des Elends noch halbwegs funktional zu bleiben. Die optimistische Manier resultiert vornehmlich aus einer Schwäche. Die mentalen Schultern der meisten Menschen sind schlicht insuffizient ausgebildet, ihr Herz unvorbereitet und ihr Gemüt zu leicht, um das Gewicht der Welt und des Schicksals ohne Krücken tragen zu können. Ohne Gehhilfe brächen sie an Ort und Stelle zusammen und verendeten elendig.

Ist diese Disposition, diese Inklination hin zur Illusion und Verfälschung (denn was ist es anderes ?) eine geeignete Vorraussetzung, um zu planen, pragmatisch, kühl, nüchtern und realistisch ? Ist es effizient und verantwortungsbewusst, die Welt blinden Auges mit der Losung "Es wird schon gut gehen" zu bewandern ?


Der Wahrheitsgehalt einer Aussage verhält sich antiproportional zu ihrer Popularität. Mit dieser simplen Wahrheit (und unpopulär wird sie sein) im Hinterkopf sollte sich gefragt werden, ob die moderne Annahme der gleichberechtigten M Ü N D I G K E I T im Sinne eines sog. Volkswillens, des Willens einer Masse an medial verschreckten Menschen furchtsam weit aufgerissenens Auges (80%), deren Realitätsverleugnung sie am Leben erhält, legitimer Ausgangspunkt für die Errichtung eines politischen Entscheidungssystems ist, dass genau diese aufgescheuchte Masse als Kriterium für ihr zukünftiges Handeln determiniert.

Entscheidungen müssen immer auf realistischer Grundlage getroffen werden, möchte man nicht im Ruin enden. Realität ist hart, grausam, unangenehm, übelriechend. Nicht jederman ist aus dem Holz geschnitzt und mit den Fähigkeiten ausgestattet, sie nicht nur zu ertragen, sondern sie zu meistern, die Kräfte, die da wirken, zu ordnen und des Windes Kraft zum Fortkommen des zivilisatorischen Segelbootes zu nutzen, anstatt es vom Wind auf die Klippen treiben zu lassen. Diese Menschen eines ungetrübten Hammerherzens, in Besitz dieser Fähigkeiten, die jenseits von Optimismus und Pessimismus ungerührt im Winde stehen und auf die simpelste und doch hohheitlichste Art ihr Boot durch das Schicksalsmeer manövrieren, diese Menschen allein sind in der Lage, eine Gesellschaft, eine Zivilisation mit behütender, unnachgiebiger Besonnenheit zu lenken.

Das Boot schaukelte kraftlos in den Wellen, das Meer schubste es vor sich hin wie einen Spielball, während die Passagiere blinzelnd in die Sonne schielten und die Wärme genossen. In der Ferne ragten kantig und scharf schwarze Felsen empor...

[...]By battle worn hunger torn awaitening
For the sun to break through the cold haze
And for the banners of Ebal to appear
On the hill in the suns first warm rays

The elder among the men looked deep into
The fire and spoke loud with pride
Tomorrow is a fine day to die

Now the morning advance from far east
Now the sun breaks through dustclouds and haze
Now a forest of spears appears on the hill
And steel shines bright in the suns first rays

Die
Die
Die
 Die 

~ Bathory - A Fine Day to die

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es ist nicht genug, zu wollen,
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Doch nimmer mag ihm der Nachruhm sterben,
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- Havamal



"Wenn die Menschen über Gott sprechen, denkt ein Nihilist an Gestalt und Struktur eines Waldes."
- Vijay Prozak



"Die Weisheit besteht nur darin, weder das Nichts, das der Mensch ist,
noch die Schönheit,
die manchmal in seinen Händen entsteht, jemals zu vergessen."
- N.G. Dávila