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Bulgaren und Rumänen als neues Integrationsproblem

01 09 11 - 02:48
Wie naiv...
Buschkowsky warnt vor Armutswanderung nach Deutschland Neuköllner Bezirksbürgermeister in "Report Mainz": Rumänen und Bulgaren als neues Integrationsproblem

Im Interview sagte Buschkowsky weiter: "Nach der Erweiterung der EU gibt es Menschen, die in ganz schwierigen Verhältnissen leben, in Rumänien, in Bulgarien, dort zum Teil unterdrückt werden. Dass die sich auf den Weg machen nach ein bisschen mehr Wohlstand, ist das Normalste, was jeder von uns auch tun würde."

[...] Auch für die Nachbarschaft stellten neu zugezogene Roma-Familien aus Rumänien und Bulgarien eine Herausforderung dar: "Es ist ja klar, dass bei den benachbarten Mietern erst mal keine Freude ausbricht. Roma haben ein anderes Lebensgefühl, da ist es plötzlich laut, da benehmen sich Menschen anders, natürlich führt das erst mal zu Abschottungen." Er beobachte, dass sich sogar die türkischstämmigen Migranten gegenüber den Rumänen und Bulgaren abschotteten. Buschkowsky forderte im Interview mit "Report Mainz", die Städte müssten mehr Mittel bereit stellen, um auf das neue Integrationsproblem durch die zugezogenen EU-Bürger aus Rumänien und Bulgarien reagieren zu können. "Also, dass da Reibung entsteht, dass wir da rein müssen auch mit Sozialarbeitern, dass wir sehen müssen, dass uns das sozial nicht aus dem Ruder läuft, dass die Menschen nicht aufeinander losgehen, ist völlig klar. Das sind EU-Bürger, und wir müssen sehen, wie wir sie integrieren, wenn sie da bleiben wollen. Natürlich fordert das eine Stadt heraus. Das kostet uns Geld, das ist ja klar." Quelle
...die Ambition, Sitte- und "Lebensgefühl" einer ganzen Volksgemeinschaft steuern zu können. De juro wurden zwar alle EU-Bürger für politisch identisch erklärt, woraus geschlussfolgert wurde, dass sich eine kulturell-ethnische Symbiose problems realisieren ließe. De facto existiert allerdings eine tief verwurzelte Wesenidentität der Völker, deren Blüten sich zwar oberflächlich ein wenig durch Sozialtherapien und gemeinhin wenig imposante Gesetze beschneiden und korrigieren lassen, die jedoch keinesfalls bis zur Wurzel, dem konstituierendem Fundament einer jeden Identität und somit dem gesellschaftsformenden Element vordringen können.

Das Gewicht der Wesenidentität fahrlässig unterschätzend, werden Völker zwangweise miteinander konfrontiert, deren Qualitäten, Charakter und Eigenheiten mitunter so stark voneinander divergieren, dass eine Kooperation nicht bloß äußerst unwahrscheinlich wird, sondern im Gegenteil, sich aus den vielen diffusen konfligierenden kleinen sowie großen Interessen schwelende Konflikte heranwachsen können.

Der Wahnwitz besteht darin, dass potentielle Schwierigkeiten bereits im Vorfeld erkannt, ihre Komplexität und damit ihre Lösbarkeit aber völlig bagatellisiert und vereinfacht dargestellt werden, glorreich exemplifiziert durch das floskelbeladene Gestammel des Herrn Buschkowsky zum Lösungsansatz des Problems. Verständlich mag der Wunsch auf ein besseres Leben sein, "das Normalste" mag es in der Tat sein. Normalität als alleinigen Bewertungsmaßstab für die Legitimation einer Gegebenheit anzusetzen, ist jedoch höchstgradig blauäugig und verhindert effektiv den Blick auf Charakter, sowie Folgen des Normalen, die durch dessen Akzeptanz initiiert werden.

Normal ist es nämlich auch, stets den Vorteil für die eigene Gruppe zu suchen, normal ist es auch, nicht länger als für die nächsten 2 Wochen zu planen, normal ist es, erstmal zu überleben und dann nach anderen zu fragen. In einer pluralistischen Gesellschaft ist die Entstehung von Abneigung, Verachtung, Uneinigkeit und Zwist immanent. Da jede partikular-konsensuale Gruppe stets ihr höchsteigenes Vorankommen begünstigen möchte, kommt es durch die Natur einer solchen Ambition zu Interessenkonflikten, in denen keiner bereit ist, Verzicht zu üben.

Energie, Zeit und Geld müssen vorrangig in Deeskalationsprogramme investiert werden, was über längere Zeit eine Nivellierung des gesellschaftlichen Niveaus in Folge einer Handlungs- und Entwicklungsunfähigkeit der Gesellschaft führt. Der Prozess ist schleichend, eine langsame, aber kontinuierliche Summierung von kleinen internen Attacken auf die Säulen des sozialen Miteinander, die letztlich wanken, dann einstürzen werden und die Gesellschaft mit ihnen. Halleluja.

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