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News: Der Einfluss der Außenwelt

10 11 09 - 12:15
Das biologische Feld der Epigenetik befasst sich mit den Auswirkungen unserer Umwelt auf unsere DNA.
München - Es gibt viele Gründe, warum Erwachsene unter Depressionen oder Angstzuständen leiden. Psychische Faktoren spielen dabei eine große Rolle, und oft hinterlassen Erfahrungen aus der Kindheit Spuren, die ein Leben lang zu spüren sind. Jetzt haben Forscher vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München auch einen genetischen Beweis dafür erbracht: Traumatische Erlebnisse oder extremer Stress in der Kindheit können die Genaktivität dauerhaft verändern. Die Folgen: Als Erwachsene sind sie deutlich anfälliger für Depressionen und Angsterkrankungen.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass auch das Erbgut auf schweren psychischen Stress reagiert, indem es seine Genaktivität verändert. Das geschieht durch Anlagerung sogenannter Methylgruppen, einfachen chemischen Markierungen, an die Bausteine der DNA.

Quelle
Was im Artikel nicht erwähnt wird, ist dass sich diese Markierungen (Methylgruppen) vererben lassen, mit der Folge, dass zukünftige Nachkommen ebenfalls von den Einflüssen, welche auf ihre Eltern einwirkten, betroffen sind. Dies kann positive, als auch negative Effekte haben, je nach Art der Prägung durch das Umfeld. Nachkommen eines Hungersnotüberlebenden besaßen eine im Durchschnitt robustere Konstitution, Kinder von starken Rauchern litten überdurchschnittlich oft an Übergewicht. Kurz, alles was wir uns entscheiden zu tun oder zu lassen, welche Situationen wir erleben, unser gesamter Lebenswandel prägt nicht nur uns, sondern auch künftige Generationen. Ein Grund mehr, unser Verhalten stets zu reflektieren und die Langzeitfolgen zu bedenken. Das Wissen um die epigenetischen Folgen kann ein großer Motivator sein, gesünder zu leben und bedächtiger, stärker und ruhiger zu werden, nicht bloß um uns selbst willen. Konstruktives Verhalten hat positive Auswirkungen, niederes Verhalten manifestiert sich in Degeneration. Es ist daher wichtig ein Wertesystem zu schaffen, welches eine Förderung der edelsten Eigenschaften der Menschen zum Zwecke hat. Zwar können wir über manche Umwelteinflüsse keine Kontrolle ausüben, bspw. im Falle traumatischer Erlebnisse in der Kindheit (Scheidung, Alkoholismus, aber auch weniger gravierende), im Zuge der Entwicklung eines Bewusstseins für konstruktive Werte und Ästhetik ließen sich diese jedoch reduzieren.

Denn was im Artikel genauso unerwähnt bleibt: Die Markierungen sind nicht unumstößlich. Durch eine Modifikation der äußeren Einwirkungen lassen sich die Markierungen manipulieren. Und besser wir fangen heute damit an, als morgen.

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