27. Oktober 2009
News: Menschen als Effekt
Provokante Theorien im Mainstream TV.Channel 4 is facing a race controversy after deciding to give a platform to scientists who claim that white people are more intelligent than those who are black. A documentary, fronted by former BBC News correspondent Rageh Omaar, will interview professors who claim brain power is linked to racial grouping. It will include claims that the most intelligent people in the world are North-East Asians from parts of China, Japan and North and South Korea.[...] The broadcaster has decided to air the comments, which will be abhorrent to many of its viewers, as part of a series of programmes about race and science, aimed at busting 'science's last taboo'. QuelleMenschen fühlen sich insgeheim unsicher, daher verlangen sie nach Kontrolle über das Ungezähmte. Hätten sie Kontrolle, wären sie die Gründe, nicht die Effekte, was viele in ihrem anthropozentrischen Weltbild wohl als schmeichelnd empfinden. Manches lässt sich jedoch nicht kontrollieren, bspw. unsere Herkunft und die Geninformationen unserer Vorfahren, welche sich zu unserer eigenen DNA zusammenschließen und somit unsere kognitiven Fähigkeiten beeinflussen. Wird also suggeriert, dass Menschen zu einem großen Teil von etwas abhängig sind, auf das sie keinerlei Einfluss ausüben können, reagieren sie mitunter erbost auf den Verlust ihrer Autonomie. Nähme man die Behauptung der Machtlosigkeit als wahrheitsgemäß an, entstünde daraus eine Ohnmacht, mit der die meisten Menschen nicht zurecht kämen. Gemeinhin drückt sich die Aussicht auf Kontrollverlust in Form von Zorn gegen denjenigen aus, der die Behauptung auszusprechen wagte. Aus Angst vor ihrer Unkontrollierbarkeit wird Realität verleugnet und man begnügt sich damit weiterhin ins Land zu schreien, wie man die Realität denn am liebsten hätte: "Alle sind gleich und wenn alle Umstände stimmen, kann jeder ein Beethoven werden". Währendessen existiert die Wirklichkeit weiterhin, unbeeindruckt von unsererem kollektiven Augenverschließen, bis sie uns eines Tages einholt.
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