Archiv


XML



Free Blog Counter


Suche


© 2008 G.N.U.S.

03. Juni 2009

Traditionale Kastenhierarchien

« Zu Furcht und Idealis… | Home | Can Life Prevail ? vo… »

Die Menschheit an sich ist heute krank, was mit dem Zerfall im Kali Yuga zusammenhängt.  Sie hat sich eben von göttlicher Basis (Gottmenschentum) und vom Urquell immer weiter entfernt und sank zu jenem Tiermenschentum, welches wir heute kennen herab. Das Kali Yuga ist auch heute nichtmehr änderbar und wird nach der Lehre der Zeitalter mal mit einem Knall aufhören und das neue goldene Zeitalter hervorbringen. Die Zeit ist eben ein Kreis des Werdens, welcher sich immer wiederholt, von Leben zum Tode und wieder vom Leben zum Tode. Das Nicht-Sein und das daraus manifestierte Sein ist das einzige was ewig besteht und frei von der Kreisbewegung ist, was symbolisch denn Punkt darstellt.



Das Kastensystem setzt da ein, wo die Zeitalter begannen und sortierte in den jeweiligen Stand, indem jene mit dem höchsten Bezug die jeweilige Kaste einnahmen und so eine Herrschaft von oben gesichert war. Ganz zu Beginn war jedem dieser hohe Bezug sicher und es gab quasi keine Kasten, da jeder Kriegertum, Priestertum und zugleich Bauerntum gleich verkörperte. Dies war aber hyperboreische Urzeit. Die Hierachie ist eben auf das Bewahren ausgelegt, wie das Interregnum auf die Wiederherstellung des Elitegedankens und des hierachischen Systems in neuer Form. Die Hierachie bewahrt sie, indem sie eben einen Aufstieg begünstigt und jene, welche den Typus getreuen inneren Ausdruck besitzen in ihren Platz der Pyramide einreiht. Das diese im Kali Yuga oben dünner ist und unten immer breiter wird ist auch klar. Heute ist der Nachteil, daß kein Stand mehr gegeben ist, also die Erhaltung jenes Bezuges nichtmehr bewahrt wird, vorallem, daß die Plebs mit ihrer „freien Meinung“ garnichts anfangen können. Die Plebejer sind ewige Unterwürfige der Meinungsbestimmung und können sich selbst die Meinung nicht bilden. Früher war eben in der Hierachie der Plebejer = Sklavenstand zwar arm und unterworfen, aber das war es auch was seinem Typus entsprach, weil er Führung brauchte und selbst unfähig war als ewiges Herdentier. Dies ist nicht zu verwechseln mit dem „entsagenden Freien“, obwohl der in der Tradition sich mit jenem überschneidet, dieser ist frei von allem, aber zugleich hat er kein Recht. Dieser ist sogar der traditionalen Auffassung der Plebs zu vergleichen. Da jene keine Verantwortung übernehmen, bedürfen sie innerlich nach Führung und fühlen sich auch nur mit einem Herren wohl.

Nochmal zum goldenen Zeitalter und jenem vor diesen, wo es noch keine Zeitalter gab. Hier kann man die 2 Sonnen darauf beziehen, die Schwarze Sonne des Geistes, welche neben der irdischen äußeren noch schien, also das man dooppelter Herr war über Geist und Erde, also Androgyn. Man besaß Mitte, den Bezug zum männlichen - Vater Sonne = Geist und zu Mutter Erde = weiblich = Seele - Körper. Auch zeigen uns dies die Bilder sämtlicher alter Gottheiten und besonders in Indien die Bemalung an der Stirn, ich spreche vom allmächtigen Auge, was in alten Abbildungen nicht nur in der Pyramide ist sondern eben auch in Indien besteht. Jenes ist in der Stirn und deutet auf die Urrasse (geistig gemeint) hin, welche eben die 2 Augen im weltlichen und im Werden hatte, aber zugleich im übergeordneten Sein, also den direkten Bezug zum Geistigen hatte und mehr Gott als Mensch darstellte. Damals bedarf es auch noch keiner Initation usw., da der Bezug gegeben war, sprich die geistige Sicht immer da war. Früher machte diese Rasse das Königtum aus, schließlich bewahrten Orden die Initiatischen Praktiken und diverse heilige Schriften um jene geistige Sicht zu verwirklichen und die Könige bildeten jenen Weg zum Androgyn, wie Gilgamesch,die ägyptischen Pharaos,die römischen Kaiser und im Mythos Parzifal als er zum Gralsreich kehrte, sprich, die Verwirklichung durchlief und somit den Anspruch übernahm. Dies soll klarlegen, daß es hie nicht um eine Form geht, es lehnt hier auch nicht die Moderne ab, es geht schlicht um die aristokratische Form welcher ein Interreggnum folgt um mal die Basis zu schaffen, die wieder ein Würdiger, welcher eben jenen Bezug besitzt, die Königschaft übernimmt und somit den göttlichen Bezug sichert. Nur so ist im Kali Yuga überhaupt ein göttlicher Bezug möglich .

Ein Irrsinn ist jene materialistische Lehre der Evolution, die nur Therorie ist und nur die Materie behandelt, denn ein geistiger Fall steht fest und begründet die Involution. Die Evolution verwechselt Menschheitsfortschritt mit materiellen Bestrebungen , und die moderne Wissenschaft tauscht geistige Gelüste gegen materielle Errungenschaften und begründet ihren Erfolg, da sie nicht erkannte, daß dies geistige Bestrebungen waren und keine materiellen.Insgesamt ist die Evolution nur Produkt der Vermaterialisierung von allem, wie auch der Humanismus und Liberalismus.

Noch ein wichtiger Punkt den ich fast vergessen habe und der als Anhang zum 3. Auge und zum vorgoldenen Nicht-Zeitalter zu zählen ist. Hier schreibe ich über alte Gnosis nicht die neue entartete New-Age-Gnosis.

Hier handelt es sich um Wahrheiten in der Bibel hierzu:

Am Beginn war Adam (Androgyn) im Paradies, welcher durch seine niederen Gelüste in ihm dann geteilt wurde, besser gesagt, eine Rippe entfernt wurde, worauf sich Adam - Mann = Geist und Eva - Frau = Seele und Leib bildete. Dann kam die Schlange (auch in Mithras-Tempeln der Römer ist die Schlange existent, welche das Reine vergiften will und das Niedere darstellt. Ebenfalls im germanischen Raum bei Loki am Felsen, welche ihr Gift auf ihn schüttet, ihn vergiftet und seine Schuld aufzeigt, eben wegen dem Mord an Baldur durch denn armen (geistig) Blinden, wonach dieser dann ja Ragnarök anhand der Vergiftung auslöst. Diese Schlange ist nicht zu verwechseln mit der doppelten Schlange um den Hermesstab. Die deutet nämlich auf die Doppelte Macht von hüben und drüben an, da sich die Schlangen ja um denn magischen Stab einen.) , welche ja zur niederen Handlung verführt und in das Werden - Zeitalter verbannt. Hier ist der Mensch dann ein Sünder bis ein Sohn (Christi) des Geistes kommt, der von dem Sein stammt und zugleich König ist. Hier haben wir erneut den Androgyn. Oder der Fall Luzifers, der in der Gnosis „neutrale Kraft“ ist. Dieser trennte die Schnur vor Gott und viel so zur Erde, und wie die Inder aufzeichneten, hatte er Mitten in der Krone/Stirn einen roten Stein der abfiel (aus dem dann auch Mythen des Grals geformt wurden). Bei Otto Rahns Stein oder in den anderen Mythen vom daraus geformten Kelch mit dem heiligen Blut (Sang Greal = heiliges Blut) heißt es ja, daß nicht jeder ihn findet, sondern nur der reine Ritter, welcher auch den inneren Aufstieg schafft. Nach Erreichen des Grals, also dem Besitz der inneren Macht, folgt in den Mythen im Gralsreich die Übergabe des Königtums vom alten Gralskönig (auch der König im Berge ist ähnlich, welcher wieder neu entsteht wenn die Zeit ihn ruft),sprich, Herr im Geiste wie auf Erden. Zu Luzifer sei noch nach Gnosis gesagt, dass jener sich trennte und Neutrale seelische Kraft ist. Satan in der Gnosis wird Luzifer erst wenn er eben verführt, sprich, sich über den Geist stellt, man von niederen Gelüsten beherrscht wird. Darum steht auch oben der Erzengel Michael mit Fuß und Schwert auf dem Haupt Luzifers. Da er die Spitze des Pentagramms darstellt, also die Reinigung vom Individuellen in der Spitze (5.Element, was eigentlich kein Element mehr ist) und die Befruchtung der 4 Elemente durch göttliches Feuer. Dies ist dann die gnostische Deutung nicht nur Luzifers, sondern auch die von Sankt Michael.

Noch ein Punkt des Niederganges den ich hier erwähnen will, ist die Sprache. Die Sprache ist mehr als Verständigung zu der sie degeneriert ist. Sie ist methaphysische Manifestation und ihre Komplexität zeigt an, wieviel Begrifflichkeit und hohe Entsprechung ihr zusteht, wieviel hoher Aspekt, zu jenem man gelangen muss, um ihr mächtig zu sein. Die Urform war eben direkte Manifestation göttlichen Wortes aus welcher das Sanskrit entstand. Dann teilte jenes Erbe auch aufgrund indoeuropäischer Wanderung in Gruppen auf.

Die germanische Gruppe hat eine Hierachie in nordischer, deutscher und englischer Form. Diese sind, wie gesagt, hierachisch gegliedert nach Komplexität/höherer Entsprechung. Die Verkommenheit des Deutschen ins Denglische und das Englisch als Weltsprache, zeigt wieder die Macht des Niederen und wird auch mal zur Abschaffung des Deutschen an sich führen, da Englisch die versimpelteste Form ist, also jene, die auf das Alltägliche gerichtet ist und Ausdruck der unteren Stände ist. Deutsch als kriegerischer Ausdruck wäre angebracht, schon anhand der „harten Form“ die es einnimmt usw. Latein wiederum ist die des Gelehrten und sehr komplex, aber mehr der methaphysischen Form verbunden. Dies alles ist auch auf religiöse Schriften und Dichtung zu beziehen, indem manche Schriften bei ungenügender Übersetzungsqualität und auch Möglichkeit nicht nur die Schrift entweiht, sondern diese auch fehlinterpretiert werden. Siehe 10 Gebote des Christentums, „Du sollst nicht töten“, was eigentlich nur „Du sollst nicht morden“ heißt. Der Mord ist immer aus privatem und egoistischem Trieb gespannt und kein Töten, welches z.b. ein Ritter zwecks höherer Idee/Gegebenheit vollzieht. Die Vermenschlichung von Kirche, sprich, Vergötzung des Emotionalen und Triebhaften, hängt auch damit zusammen, da nach Anpassung von Sprache (dies ist Raub des eigentlichen Ausdruck des Ritus) schon der hohe Ausdruck schwand, sich an die untere Masse, also dem puren Menschlichen anpasste. Luther bewies auch hiermit seinen Vorritt zur Vergötzung von Humanismus und Materialismus. In einer Weltanschauung von Oben kann eine internationale Sprache nur Sanskrit, Latein etc. sein, keinesfalls ein Englisch als Sprache der Niedersten.

1. Der Ablauf der Zeit und das Kommen des neuen goldenen Zeitalters = neuer Zyklus.

2. Im gesamten,jener Weg zum Reich Gottes,welcher in der göttlichen Komödie beschrieben wird und ein priesterlicher Weg ist - dann die Formung des Androgyn durch Manifestation auf das Werden/ die Erde.

3. Politisch, im Sinne von der priesterlichen, sowie weltlichen Macht des Königtums.

Es bedürfte heute einen italienischen Faschismus im Sinne der kriegerischen Sicht und einen SS Ordensgedanken, wie der der Waffen SS, welche starkes Potential in deren Verwirklichung hatte, wenn nur der NS nicht so mit der bürgerlichen Ansicht bedeckt gewesen wäre.

Das wäre eine Idealform für ein Interregnum.

- Regnum Dei


Neues



"Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden;
es ist nicht genug, zu wollen,
man muß auch tun."
- J.W. Goethe


"Das Vieh stirbt und Freunde sterben, endlich stirbt man selbst:
Doch nimmer mag ihm der Nachruhm sterben,
wer guten sich gewann."
- Havamal