20. Mai 2009
Bundesregierung berät über Gen - Nahrung
Die Bundesregierung berät momentan darüber, ob der Anbau genetisch veränderter Nahrungsmittel in Zukunft unterstützt werden soll oder nicht.[...]Joachim von Braun, Direktor des International Food Policy Research Institute (IFPRI) in Washington und damit einer der führenden Fachleute für die Welternährung, warnte davor, auf grüne Gentechnik zu verzichten. Bis 2050 müsse die Nahrungsmittelproduktion verdoppelt werden. Schon heute gebe es eine Milliarde hungernde und zwei Milliarden mangelernährte Menschen. Gentechnisch veränderte Pflanzen seien zwar kein Allheilmittel, doch ohne ihre Nutzung würden "Hunger und Armut wachsen".[...]Warum hungern denn Milliarden von Menschen ? Zuwenig Nahrung, reicht die Menge der Erzeugnisse schlicht nicht mehr aus ? Oder liegt es daran, dass es über 6 Milliarden Menschen auf der Erde existieren und in den westlichen Ländern zuviel konsumiert wird ? Sind die Leute auch vielleicht schlicht nicht fähig oder willens, sich selbst zu ernähren ? Vermutlich irgendwie alles zusammen. Noch werden jedoch vor der harten Realität die Augen verschlossen (Überbevölkerung) und Symptombekämpfung praktiziert, diesmal künstliche Super - Nahrung. Soilent Grün lässt grüßen.
Der Vertreter des Deutschen Naturschutzrings beklagte, die Runde sei "einseitig besetzt". Er widersprach der Vorgabe Schavans, dass ein grundsätzliches Nein zur Gentechnik ganz sicher nicht Ergebnis der Zusammenkunft sein werde: "Es geht sehr wohl ohne Gentechnik."
Der Vertreter der Bio-Lebensmittelbranche kritisierte, der Beitrag der Gentechnik zur Welternährung werde maßlos überschätzt, dafür würden die Risiken unterschätzt. Es sei an der Zeit, den westlichen Lebensstil zu thematisieren und Forschungsmittel auf den umweltschonenden ökologischen Landbau zu konzentrieren.[...]
Quelle
leere

