30. Dezember 2008
Bangladesch
Trotz Umweltkatastrophen und korrupten Regierungen trotzt die Bevölkerung den Leiden ihres Landes und anstatt auf Hilfe der Regierung zu warten, arrangieren sich die Menschen mit ihrer Lage und gehen die Probleme selber an.Bitterarm, von Naturkatastrophen geplagt, politisch instabil - Bangladesch hat enorme Probleme. Jetzt sind Wahlen, doch viele Einwohner kümmert das kaum: Sie haben aus eigener Kraft und mit beeindruckendem Optimismus gelernt, ihr Elend zu bekämpfen.Kreativität, Bereitschaft zum Handeln und zur Aufopferung sind Prinzipien, die jedes Volk hochhalten sollte und die alle großen Völker zu ihren Grundpfeilern zählten.
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Die Mehrzahl der Menschen in Bangladesch arrangiert sich unterdessen mit Gleichmut und oftmals verblüffender Einsatzfreude mit den Problemen des Landes. 40.000 Freiwillige sind zum Beispiel in einem Frühwarnsystem zusammengefasst, das erfolgreich der Gewalt von Zyklonen begegnet. Sie radeln nach der ersten Radiowarnung auf Fahrrädern durch die Küstendörfer und rufen die Bewohner mit Megafonen zur Evakuierung auf - so zuletzt bei dem Zyklon "Rashmi", der am 28. Oktober auf das südliche Bangladesch geprallt war.
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Auf den Inseln der Ganges- und Brahmaputra-Mündung hat man sogar den Monsun besiegt, der von Juli bis Oktober die Straßen unter Wasser setzt. Um trotz der Überflutungen den Schulunterricht gewährleisten zu können, hat man eine Flotte von Hausbooten in schwimmende Schulen umgewandelt, angetrieben von Solarzellen auf den Dächern der Boote.
Quelle
leere

