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21. Oktober 2008

Immer mehr Jugendliche und Kinder brauchen Psychopharmaka

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Immer mehr Jugendlichen und Kindern werden Psychopharmaka gegeben.

Wenn die Seele so sehr wehtut, dass kein Ausweg in Sicht scheint, ist die Einnahme von Medikamenten, die die biochemischen Vorgänge im Gehirn beeinflussen unumgänglich. Heute deckt eine Studie auf, dass der Verbrauch sogenannter Psychopharmaka in den letzten Jahren stark zugenommen hat. So erhalten etwa viermal so viele Kinder und Jugendliche Neuroleptika – Medikamente, die unter anderem bei autistischen Störungen oder Psychosen eingesetzt werden – als noch vor acht Jahren.Quelle

Wiedermal ein Armutszeugnis für unsere moderne Gesellschaft. Aber klar, die einzige Lösung kann nur sein, die Betroffenen mit Drogen vollzupumpen. Jeder, der sich schonmal inmitten einer Menschenmenge einsam fühlen konnte weiß, das wir von einer ständigen Kälte umgeben sind. Das ist der größte Auslöser für die Probleme, die eine gesunde und menschenwürdige Gesellschaft lösen würde. Eingepfercht in Käfigen bekommen Tiere schwere geistige Störungen. Warum nicht auch Menschen?
Harm Wulf


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