15. Oktober 2008
90 Prozent der Schimpansen an der Elfenbeinküste ausgestorben
Wegen Waldrodungen und Wilderern ist die Zahl der Schimpansen an der Elfenbeinküste dramatisch gesunken.Was für ein Gemetzel, eine regelrechter Genozid. Aber keine Bedenken, das sind ja nur Tiere. Die haben keine wirtschaftliche Bedeutung, im Gegenteil, Arbeitsplätze entstehen für Wilderer und durch das hirnlose Abroden der dortigen Waldbestände, womit die Fläche mit Soja für Tierhaltung bebaut werden kann, können wir hier immernoch unser Fleisch sehr günstig kaufen. Alles spitze! Wer an das Gesetz der Resonanz glaubt wird es wohl nur schwerlich ausmalen können, was da zukünftig auf uns zurückprallen wird.In den letzten 17 Jahren ist die Population der Menschenaffen in der westafrikanischen Region um 90 Prozent eingebrochen. 1950 wurde die Zahl der Schimpansen an der Elfenbeinküste noch auf 100'000 geschätzt und 1990 wurden etwa 8000 bis 12'000 Tiere gezählt. Nun entdeckten Forscher vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig gerade noch 1000 Tiere, wie sie im Fachjournal «Current Biology» berichten.Quelle
Harm Wulf

