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03. Oktober 2008

Die Gene wollen, dass wir laufen

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Bewegung und körperliche Anstrengung als Prozess zur Unterstützung der Selbstheilung rücken weiter in den Focus der Forscher.

Trägheit schadet auch der geistigen Gesundheit: Wer sich zu wenig bewegt, hat neuen Studien zufolge ein weit höheres Risiko, an Parkinson, Alzheimer oder Depressionen zu erkranken. Umgekehrt erweist sich Sport als die beste Medizin, um Hirnleiden zu behandeln.

Denn auch beim Menschen häufen sich die Hinweise, sagt der Neurowissenschaftler Fernando Gomez-Pinilla, dass die um sich greifende, "sesshafte Lebensweise gefährlich fürs Gehirn ist". Die neueste Schreckensbotschaft war Ende März im Fachblatt "Neurology" nachzulesen. Träge Frauen und Männer, die im mittleren Alter bereits einen dicken Bauch mit sich herumschleppen, haben im Vergleich zu dünnen Menschen ein nahezu dreifach erhöhtes Risiko, im Rentenalter an Alzheimer und anderen Formen der Demenz zu erkranken.

Diesen Faulpelzen wird zum Verhängnis, dass die Evolution sie nicht auf ein bewegungsarmes Dasein vorbereitet hat. Das Gehirn des Menschen hat sich in Äonen an ein Leben als Jäger und Sammler angepasst - und braucht aus diesem Grund regelmäßige Bewegungsreize, um normal funktionieren zu können.

Quelle

Und wieder ein Beweis dafür, dass die moderne Lebensweise unser Untergang sein wird, wenn wir sie nicht grundlegend überdenken und ändern. Trägheit, gepaart mit Völlerei, macht dumm und führt zu Krankheiten, da unsere Körper nicht dafür vorgesehen sind, unätig herumzusitzen. Die Folgen erkennt man bereits zu Genüge an unserer kaputten Gesellschaft. Dabei wäre eine aktivere Lebensweise, fern von Büro - und Sesselarbeiten, nicht nur offensichtlich gesünder, sie erzeugt auch eine innere Ruhe und Gelassenheit und ist somit Balsam für die Seele.

Rose


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"Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden;
es ist nicht genug, zu wollen,
man muß auch tun."
- J.W. Goethe


"Das Vieh stirbt und Freunde sterben, endlich stirbt man selbst:
Doch nimmer mag ihm der Nachruhm sterben,
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