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13. September 2008

Religiösität durch Erziehung?

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Der Glaube ist nach Auffassung des Religionswissenschaftlers Sebastian Murken kein Willensprozess. Glaube und die Beziehung zu Gott seien in westlichen Kulturen stark von der Erziehung abhängig [...].

Wer sich in der Familie geliebt und aufgehoben fühle, werde ein eher vertrauensvolles Verhältnis zu Gott haben, sagte Murken, der auch Psychotherapeut an einer Fachklinik in Bad Kreuznach ist. Wer seine Eltern dagegen als strafende Instanz erlebe, werde wahrscheinlich Gott ebenso empfinden.

Religiosität helfe aber durchaus nicht immer bei der Lebensbewältigung. So seien religiös begründete Schuldgefühle für manche Menschen eine enorme Belastung. Quelle


Wenn man sich nicht selbst vertrauen kann, muss man sich eben wo anders in Sicherheit wiegen. Und wer das schon von klein auf gelehrt oder zum Abgucken serviert bekommt, wird es logischerweise schwieriger haben sich freien Gedanken widmen zu können.
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"Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden;
es ist nicht genug, zu wollen,
man muß auch tun."
- J.W. Goethe


"Das Vieh stirbt und Freunde sterben, endlich stirbt man selbst:
Doch nimmer mag ihm der Nachruhm sterben,
wer guten sich gewann."
- Havamal