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Deutsche Nihilistische Gesellschaft - Nihilismus, Traditionalismus, Pan-Nationalismus

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Globalismus

28 08 08 - 13:14

Globalismus


An einem bestimmten Punkt der menschlichen Geschichte wurde (womöglich von einem religiösen Führer) die Vermutung aufgestellt, dass Konflikt der Ursprung allen menschlichen Leids ist, und das Leid vermeidbar sei. Als das Volk ihn daraufhin auf die offensichtliche Unvermeidbarkeit von Krankheit und Tod aufmerksam machte, sprach dieser Führer schnell wichtigere Dinge an, wie ein Leben nach dem Tod, oder moralisches Verhalten, welches wichtiger ist als das Überleben selbst. Es bedurfte einiger Zeit, bis diese gewaltigen emotionalen Symbole ihre Wirkung entfalteten.

Als es dann soweit war, wurde eine Klasse der politisch Aktiven gegründet, die "Liberale" genannt wurden. Die Liberalen glaubten an Gleichberechtigung, Einigkeit, Mitgefühl und die Heraufhebung der armen, aufgrund ihrer Rasse diskriminierten, aufgrund ihres Geschlechts benachteiligten und von der Gesellschaft zurückgewiesenen Menschen. Im Gegenzug dazu konnten sich die Liberalen selbst als moralisch wertvoller und bedeutender fühlen als die Unterteilungen des Lebens selbst; die Unterteilung zwischen denen die "können", und denen, die nicht "können".

Nach dem Zweiten Weltkrieg rangen Amerika und die Sowjetunion um die Kontrolle großer Teile der Welt. Irgendwann wurden die Sowjets von der deprimierenden Natur ihres egalitären Kommunismus und machthungrigen Elementen aus dem Inneren korrumpiert, was zum Zusammenbruch ihres Systems und der Katapultierung Amerikas an die Spitze der Machtkette der Menschheit führte. Sozialpolitisch erzliberal, aber ökonomisch konservativ, begannen die Amerikaner ein Umfeld zu schaffen, welches amerikanischen Unternehmen ermöglichte, multinational zu werden.

Weil dieses neue Arrangement eine neue Art des Kolonialismus sein würde, der Kolonialismus aber solche Desaster angerichtet hatte, dass niemand mehr etwas von ihm wissen wollte, musste der Prozess des Rohstoffexports aus der dritten in die erste Welt in eine "positive" Verkleidung gehüllt werden, welche die fernsehgefütterten Schäfchen zufriedenstellen würde. Als Resultat daraus verfolgt das jetzige Zeitalter das gleiche Ziel wie das vorherige: Eine Welt ohne die ständige Bedrohung durch einen Nuklearkonflikt durch ihre Vetternwirtschaft und zu einer vereinigten Regierung.

Die damit aufkommenden Probleme sind zahlreich. Zunächst führt dies zur totalen Vernichtung der Umwelt, da diese zentralisierte Regierung, genau wie Amerika vor ihr, jährlich bedeutungslose Konzessionen machen wird, die das eigentliche Umweltproblem unangetastet lassen. Zweitens wird dies Unternehmen auf allen Kontinenten und in jedem Wahlmarkt stärken, um diese mächtiger zu machen als je zuvor. Drittens wird es Kultur, Sprache, Medien und kulturelle Identität in aller Welt standardisieren und die Menschheit in eine konforme Durchschnittlichkeit normieren.

Auch wenn der Mythos des Globalismus und des Weltfriedens unter einer einzigen Regierung reizvoll wirken mag, ist genau dieser emotionelle Reiz das Merkmal sozialer Manipulation zum Profit derer, die die Regeln als gefälscht erkennen und dementsprechend handeln. Eine sinnvollere Weltordnung würde lokalen Regierungen erlauben selbst zu entscheiden, ob sie sich am Kolonialismus Teil II beteiligen wollen, ohne dass dabei hinter ihrem Rücken eine kontrollierende Weltmacht auf sie lauert. Ob dies für die Masse, die nur auf einen Ego-Boost aus ist, akzeptabel sein wird, bleibt abzuwarten.
Corrupt.Org
Übersetz von Hrafn



 

N e u e s

A u t o r e n



"Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden;
es ist nicht genug, zu wollen,
man muß auch tun."
- J.W. Goethe


"Das Vieh stirbt und Freunde sterben, endlich stirbt man selbst:
Doch nimmer mag ihm der Nachruhm sterben,
wer guten sich gewann."
- Havamal



"Wenn die Menschen über Gott sprechen, denkt ein Nihilist an Gestalt und Struktur eines Waldes."
- Vijay Prozak



"Die Weisheit besteht nur darin, weder das Nichts, das der Mensch ist,
noch die Schönheit,
die manchmal in seinen Händen entsteht, jemals zu vergessen."
- N.G. Dávila