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23. August 2008

Arbeitslosigkeit fördert Streß und Fettleibigkeit

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In den Hochburgen der Arbeitslosigkeit Deutschlands ist die Einnahme von Medikamenten gegen Bluthochdruck und Fettsucht eklatant höher, als in anderen Gegenden.

Herzkrankheiten, Diabetes und Übergewicht treten in Regionen mit hoher Arbeitslosigkeit überdurchschnittlich oft auf. „Arbeitslosigkeit macht herzkrank“, sagt Bertram Häussler vom Gesundheitsforschungsinstitut (IGES). Für viele Menschen, die keinen neuen Job fänden, bedeute das extremen Stress, beugte er dem Vorurteil vor, Arbeitslose seien besonders von diesen Krankheiten betroffen, weil sie nur zu Hause rumsäßen. Quelle

Die oben genannten Krankheiten sind alle entweder Streß- oder Nahrungsfaktoren. Aber wen wundern auch solche Auswüchse, wenn die Menschen 24 Stunden Zeit am Tag für Essen aus Langeweile, Fernseher mangels interessantem Ersatz und Bier für die Weltflucht haben. Den Arbeitslosen wird von den Medien der Stempel des Problems und der Nutzlosigkeit aufgedrückt, was zusätzlich zu den oftmals schroffen und regelrecht beleidigenden Mitarbeitern des Arbeitsamts auch zu Streß und Depressionen führen kann. É voilà, die Wurzel des Übels ist eine kapitalistische Wirtschaftsdämonie und Streß, Fettleibigkeit oder Depressionen sind die Triebe.
Harm Wulf


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"Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden;
es ist nicht genug, zu wollen,
man muß auch tun."
- J.W. Goethe


"Das Vieh stirbt und Freunde sterben, endlich stirbt man selbst:
Doch nimmer mag ihm der Nachruhm sterben,
wer guten sich gewann."
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