Strict Standards: mktime(): You should be using the time() function instead in /home/kontinual/web/anus.com/tribes/gnus/pivot/modules/module_debug.php on line 95
Deutsche Nihilistische Gesellschaft - Nihilismus, Traditionalismus, Pan-Nationalismus

Archiv


XML



Free Blog Counter


Suche


© 2011 G.N.U.S.

« Existentialistisches … | Home | Kultur »

Kulturelle Identität

10 01 08 - 05:04

Kulturelle Identität

Charakter und Geist eines jeden Menschen werden durch verschiedene Faktoren gebildet und beeinflusst. Dazu zählen das genetische Erbe, die Erziehung, die Erfahrungen die man während seines Lebens macht und auch das Traditionen, genetischem Erbe, Kunst und Geschichte erben wir als Individuum und es macht einen wichtigen Teil unseres Selbst aus. Es lebt auch in unserer Heimat und in den Sagen, die sich um Berge, Flüsse, Wälder oder alte Gemäuer ranken.

Wir müssen es mit unseren eigenen persönlichen Eigenschaften und unseren Erfahrungen zu einer sinnvollen Synthese bringen, die uns im täglichen Leben hilft und die uns ein Quell an Kraft und Inspiration ist.
Dabei darf weder zu sentimental oder dogmatisch, noch zu positivistisch gegenüber dem Modernen gedacht und gehandelt werden.


Wer ersteres tut, riskiert unfähig zum Lernen und starr in seinen Ansichten zu werden. Er züchtet Reptilien des Geistes, wie William Blake sagte. Er verwahrt Asche, anstatt die Flamme am brennen zu halten, wie ein Ausspruch eines anderen Denkers lautet.
Wer letzteres tut, wird anfällig für jede Art des Blödsinns werden, die gerade modern und neu erscheint. Er läuft Gefahr, einen wichtigen Teil seiner selbst zu verleugnen und großen Reichtum zu vernichten. Zu diesem Reichtum zählen weniger konkrete Anweisungen wie "Du sollst nicht töten" oder "Du musst in einer Monarchie leben, weil es schon immer so war" als vielmehr die philosophischen, ethischen und psychologischen Beobachtungen, die in der Geschichte wie in den Kunstwerken einer Kultur liegen und die nicht nur nutzen, indem sie uns Wahrheiten über das Verhalten eines Menschenschlags oder der Menschheit generell und Gedanken zu ewigen Problemen geben, sondern die auch Schönheit durch die Anschauung der Natur und des Menschen vermitteln.

In der heutigen Zeit werden kulturelle Eigenheiten leider oft als etwas lästiges betrachtet - denn lästig sind sie, wenn man mit einer einzelnen Marketingstrategie die ganze Welt erreichen und in jedem Erdteil die gleichen bequemen und billigen Konsumenten und Arbeitskräfte vorfinden möchte. Lästig sind sie auch, weil sie Sinn, Werte und Glück vermitteln, die man doch selber in der Form seiner nutzlosen Produkte verkaufen will. Deswegen ist es fraglich, ob das Bestreben einen Homo Internationalis zu erschaffen, dessen Nationalität das Abstraktum "Menschheit" ist und der auf der ganzen Welt den gleichen modernen Moralvorstellungen und Zielen folgt, tatsächlich als etwas positives zu betrachten ist. Während es sicherlich sinnvoll ist, sich mit den Erzeugnissen anderer Kulturen auseinanderzusetzen und daraus zu lernen, wird der Versuch, jede kulturelle Eigenheit wegzuwischen und zu verneinen mit großer Wahrscheinlichkeit in nichts anderem als dem oben beschriebenen zweiten Extremfall enden.

Wer sich selbst respektiert, sollte deswegen nicht das verleugnen was er ist, sondern die Schätze der Vergangenheit hüten und mit wachem Geist an die Realitäten der Moderne anpassen.


vier Kommentare

Ein paar ungeordnete gedanken die mir zu dem tehma kommen:

(Entschuldige die häufigen Rechtschreibfehler)

Ist den Kultur nich genauso leer und zu gleich sinvoll wie religion..
Sie ist nicht in unseren Genen
Zu grosse Kultutrelle Unterschiede führen meiner meinung nach zu genau soviel Spannungen wie Religiöse noch mehr wenn die religion ein fester bestandteile der Kultur ist usw.
Jedoch find ich es wichtig die Form zu bewahren, die schönheit die durch Kultur entstanden sind.
Kulturen kommen und gehen

Ich glaube nicht das es tragich wär ein Einheitliche Kultur für die Menscheit zu haben

bitte um antwort
Kale
Kale () - 07 10 08 - 05:35

>Sie ist nicht in unseren Genen

Natürlich ist sie in unseren Genen. Jede unterschiedliche Kultur enstand in anderen Gebieten, unter anderen klimatischen, geographischen und existentiellen Bedingungen. Jede Kultur geht damit anders um – es gibt kein richtig oder falsch, kein überlegen oder unterlegen. Jedoch werden sich nur die Kulturen in der Evolution behaupten, die organisch und realitätsnah sind (aus diesem Grund sehen wir unsere westlich-christliche/säkuläre Welt scheitern). Natürlich haben sich die unterschiedlichen Lebensweisen auch in der Genetik verankert. Nicht nur langfristig, sondern der Lebensstil bestimmt direkt, ob gewisse Gene aktiviert oder deaktiviert werden.

Kulturelle Unterschiede führen nur dann zu Spannungen, wenn sie am selben Ort bestehen müssen oder ihre Überlegenheit proklamieren. Aus diesem Grund scheitert unsere pluralistische Gesellschaft, die behauptet, eine multikulturelle Gesellschaft wäre hervorragend. Nirgendwo sehen wir einen Beweis dafür, dafür aber an jeder Ecke die Aufforderung zu Toleranz, Humanismus, Gleichheit und anderen emotionalen Worthülsen.

>Jedoch find ich es wichtig die Form zu bewahren, die schönheit die durch Kultur entstanden >sind.
>Kulturen kommen und gehen
>Ich glaube nicht das es tragich wär ein Einheitliche Kultur für die Menscheit zu haben

Das ist inkonsequent und nicht zu Ende gedacht. Welche schöne Kultur soll denn enstehen, wenn es nur noch eine uniforme Einheitskultur gibt? Alle bekommen die gleichen Meinungen eingepflanzt, die gleichen Perspektiven im Leben, die gleiche Identität. Wie langweilig und grausam so eine Welt doch wäre. Daraus kann keine gesunde Kultur entstehen. Das Schöne in der Welt, das, was das menschliche Leben erst interessant und lebenswert machte, kam doch erst durch unterschiedliche Kulturen zur Stande – und, ja, auch durch das Miteinanderringen. Das erst ist der Lauf der Welt, Kulturen kommen und gehen, wenn sie dekadent geworden sind oder gewaltsam unterworfen werden. Nur letzteres gilt es, auszuschalten, da wir andere Kulturen respektieren und durch sie inspiriert werden. Das erste Begrüßen wir und unterstützen wir – einen Stein, der den Abgrund runterrollt soll man noch stoßen.

Die Ansicht, dass eine Einheitskultur das Beste für die Welt ist halte ich für mehr als nur langweilig, degeneriert, ohne Realitätsbezug sondern auch für sehr gefährlich.
Wigr - 07 10 08 - 06:20

ich möchte mich anschließen,

kultur ist sicherlich in unsren genen verankert, und trotzdem wandlungsfähig

eine andrere frage ist aber, ob eine kultur "gestoßen" werden muss, wenn sie zu "dekadent" wird, oder ob sich die enden von kulturen nicht absehen lassen

siehe aufstieg und fall roms
lilian - 17 12 08 - 12:02

Vollkommen richtig, eine Welt mit einer Einheitskultur wäre absolut fade und langweillig.
Man hätte überall den selben Einheitsbrei und jegliche Ästhetik würde verloren gehen.
Letzteres können die meisten Europäer doch schon vor ihrer Haustür bemerken.
Die meisten Städte sind überflutet mit sich ähnelnden Billig – Läden, Bürobauten, Fastfoodketten und sonstigen Auswüchsen der Moderne.

Wie schön doch im Vergleich dazu der Kontrast war den ich während meines Urlaubs an der Mosel erlebte.
Die Menschen dort hegen und pflegen ihre Kultur.
Um nur ein paar Beispiele aufzuführen, es gibt Weinfeste, jedes Haus zieren verschiedenste Holzschnitzereien, die je nach Begabung und Geschmack des Besitzer auf unterschiedliche Weise gestaltet sind, regionale Gerichte werden in örtlichen Restaurants serviert, nicht zu vergessen ist die Weinvielfalt, die Kenntnis über örtliche Sagen und Märchen usw. ....
Gerade das macht doch den touristischen Reiz dieser Region aus.
Für mich war es natürlich besonders interessant auf den Spuren von Kelten und Germanen vorort wandeln zu können (Grainskopf, Donareiche, Keltischer Ringwall etc.).

Diese ganzen idylischen Orte würden alle ihren speziellen romantischen Charme verlieren, wenn sie der Einheitskultur, die bereits jetzt in deutschen Großstädten existiert, angeglichen würden.

Um noch einmal zu verdeutlichen was Europa überhaupt für wertvolles kulturelles Erbe in sich trägt, was einige von uns ja leider nicht mehr zu schätzen wissen, hier ein Auszug aus einem Interview der Nihilistischen Black/Thrash Metal Gruppe “Gospel of the Horns” aus Australien:

“I was travelling around Europe and Great Britian with my girlfriend, we had a fucking great time, especially in Germany. I really loved the lifestyle in Munich, as well as the country side. I was most taken aback by Ludwig’s Castle and the scenery in the surrounding districts… One of the highlights was going to Nuremberg, to see where the NSDAP had their annual rallies… My friend Chistian took us to Aachen, to see the ancient Roman sites, which was the furtherset most western boundry of the Roman Empire. Europe really is an amazing place, because of its history and varying cultures, there is just so much to take in and witness. If I could afford it, I would visit Europe every year, but of course this just isn’t possible, so every couple of years will just have to do. Along with Germany I really enjoyed Ireland, Scotland, France, Holland, Sweden and England, each of these countries hold positive thoughts, when I look back at photos and memories, I’m so bloody envious of you Europeans, haha…”

Wie gesagt er ist neidisch und wer Bilder von Sydney oder Melbourne gesehen hat kann das durchaus verstehen.
Alexander - 24 08 10 - 12:07



  
Persönliche Informationen speichern?

/ Textile

Auf dieser Seite werden die Kommentare moderiert.
Das bedeutet, dass die Kommentare erst veröffentlicht werden, nachdem sie durch den Moderator freigeschaltet wurden.

  (Benutzer registrieren, Anmeldung)

Benachrichtigung:
E-Mail verbergen:

Alle HTML-Tags außer <b> und <i> werden aus Deinem Kommentar entfernt.
URLs oder E-Mail-Adressen werden automatisch umgewandelt.
 

N e u e s

A u t o r e n



"Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden;
es ist nicht genug, zu wollen,
man muß auch tun."
- J.W. Goethe


"Das Vieh stirbt und Freunde sterben, endlich stirbt man selbst:
Doch nimmer mag ihm der Nachruhm sterben,
wer guten sich gewann."
- Havamal



"Wenn die Menschen über Gott sprechen, denkt ein Nihilist an Gestalt und Struktur eines Waldes."
- Vijay Prozak



"Die Weisheit besteht nur darin, weder das Nichts, das der Mensch ist,
noch die Schönheit,
die manchmal in seinen Händen entsteht, jemals zu vergessen."
- N.G. Dávila