25. März 2008
"Qualitätsmedien" am Scheitern
Schwere Vorwürfe gegen Qualitätsmedien: Bei der Berichterstattung über die jüngsten Unruhen in Tibet sollen westliche Medien, darunter auch wieder zahlreiche deutsche, mit gefälschten Bildern die Vorgänge dramatisiert haben. Der Fall erinnert an die Affaire “Green Helmet” und die “gereuterten” Bilder vom Libanonkrieg 2006. Internationale Blogger hatten damals Bildfälschungen behauptet und Zeitungen diese mit gewohnter Arroganz unter Hinweis auf ihre professionelle Kompetenz solange bestritten, bis die Nachrichtenagentur Reuters die Fälschungen unter dem Druck der Beweise eingestehen und über 1.000 veröffentlichte Bilder zurückziehen musste. Quelle
"Was im Fernsehen kommt, glaube ich". Wer jedoch davon am Ende profitiert steht noch in den Sternen. Feststehen dürfte allerdings, das die tibetische Kultur vom Aussterben bedroht ist - bedroht von einem ausbeuterischen und rücksichtslosem System namens "Globalismus".
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