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06. November 2009
Italien entscheidet sich für Kultur und in diesem Falle Kruzifix und gegen globale Gleichmacherei.
Abwegig, gravierend, skandalös: Italienische Politiker wettern gegen den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Nach dessen Urteil gegen Kruzifixe im Klassenzimmer verbünden sich Staat und Kirche - und starten zum Kampf ums Kreuz.
Tarcisio Bertone sieht düstere Zeiten auf Italien zukommen. "Dieses Europa des dritten Jahrtausends nimmt uns die wertvollsten Symbole weg und lässt uns nur noch die Kürbisse des Halloween-Festes", wettert der Kardinalstaatssekretär, immerhin ranghöchster Vertreter im Vatikan unter Papst Benedikt XVI. "Müssen jetzt alle Kreuze weggeräumt werden, auch von den Straßen? Und was ist mit den Kunstwerken? Ich frage mich, ob das alles vernünftig ist", fragt der Kirchenmann empört.
Was Bertone erregt, ist das jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte. Der hatte am Dienstag entschieden: Ein christliches Kreuz im Klassenzimmer einer Staatsschule verletzt die Religionsfreiheit der Schüler, nimmt zudem Eltern die Freiheit, ihre Kinder nach ihren philosophischen Überzeugungen zu erziehen, und ist nicht mit der Europäischen Menschenrechtskonvention vereinbar.
Seither tobt Italien. Kirche und Staat wittern eine Frontalattacke auf das katholische Brauchtum. Den Fall aufgebracht hatte eine finnisch-italienische Familie. Die atheistischen Eltern mochten nicht einsehen, warum ihre beiden Söhne unter dem Kreuz lernen sollten, wo doch auch in Italien wenigstens auf dem Papier die staatliche Schule nicht-konfessionell ist.
Von Silvio Berlusconi über Außenminister Franco Frattini bis hin zu Bildungsministerin Mariastella Gelmini haben so gut wie alle Kabinettsmitglieder das Urteil als "abwegig", "gravierend", "skandalös" kritisiert und sich nach Kräften über den "ideologiebefrachteten Gerichtshof" erregt.
Quelle
Moderner Atheismus ist auch eine Art von Glaube, lediglich ein neuer Götze, zumindest in seiner heutigen Auslegung, zumeist gepaart mit einer blinden Wissenschaftsergebenheit. Gegenfrage: Warum sollte sich ein ganzes Land dem Paradigma des Nicht-Glaubens unterordnen ? Damit sich einige wenige nicht künstlich auf den Schlips getreten fühlen? "Lasst uns alle im Namen des Anti-Dogmatismus den kleinsten gemeinsamen Nenner anstreben, die Kultur von Anti-Kultur, das Dogma von Anti-Dogma!", rufen sie und fällen die alten Symbole. Doch das Fehlen von Symbolen kommuniziert ebenfalls etwas, nämlich den Verlust von gemeinsamer Spiritualität und somit Kultur.
Wenn Italien sich dazu entscheidet, seine christlichen Traditionen beizubehalten, hat es jedes Recht dazu. Die global aufgezwungene Doktrin der Säkularisierung, welche der Aufklärung zu verdanken ist und ursprünglich die Befreiung vom dogmatischen Fundamentalismus bezweckte, ist heute zur Unterdrückung von Traditionen verkommen und diskriminiert jene, die Wert auf Zusammenhalt und Konsens der Gemeinschaft auch in allen Bereichen des öffentlichen Lebens legen. Um sich greifender Egalitarismus und Pluralismus lassen die Leute glauben, auf alles ein Recht zu besitzen und sie fühlen sich attackiert/beleidigt, wenn man ihre Kulturlosigkeit nicht teilt. Niemand, der wirkliche innere, gereifte Überzeugungen hat, fühlt sich von den religiösen Symbolen anderer belästigt. Und falls doch eine so große Diskrepanz und Ablehnung zwischen den Ansichten Anderer besteht - warum sich überhaupt mit solchen Menschen umgeben ? Es geht solchen Leuten bei der Säkularisierung schließlich nur um die Durchsetzung ihres individuellen "Rechts" auf Sichtbefreiung von einem religiösen, traditionsbehafteten Symbol, welches, wenn sie mal ehrlich wären, sie in keinster Weise schädigt, außer in ihrem Ego. Ihr mangelndes Selbstbewusstsein erträgt den Gedanken nicht, ihre Gleichschaltung in nicht allen Konditionen durchgesetzt zu sehen. Dabei handeln sie jedoch ebenso fundamentalistisch motiviert, wie die von ihnen dafür gehaltenen Religionen.
In unserer Sorge, es jedem Recht machen zu wollen, zwingen wir uns einen sehr engen Gürtel um, der keinen Platz lässt für das Markante, Charakteristische, Ausgeprägte. Furcht vor sozialen Repressalien halten uns davon ab, auch mal "Nein" zu sagen und zersplittern die Gesellschaft. Wo früher eine einzige flächige Farbe vorherrschend war, herrschen heute Millionen kleiner Punkte unterschiedlicher Farbe, von denen beinahe jeder auf seine Egozentrik konzentriert ist. Die Punkte verlaufen und bilden eine farblose Masse, in der Herausragendes nicht geduldet wird. GNUS begrüßt den Widerstand Italien's gegen Gleichmacherei und sein Festhalten von Tradition und Kultur. Nur durch einen gemeinsamen kohärenten Wertekanon können wir zu Höherem gelangen.
leere
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04. November 2009
Grimmigkeit fördert analytisches Denken. Wenig erstaunlich, sind übertrieben fröhliche Menschen doch meist verblendet. Ignoranz ist eben ein Segen.
An Australian psychology expert who has been studying emotions has found being grumpy makes us think more clearly. [...]
The University of New South Wales researcher says a grumpy person can cope with more demanding situations than a happy one because of the way the brain "promotes information processing strategies".
Quelle
Darum ist die Menschheit zum Leiden bestimmt. Es richtet unseren Fokus auf die Wirklichkeit und schneidet durch Illusionen von utopischer Glückseligkeit. Grimmigkeit ist ein Schwachsinn-Detektor und hilft mit den gegebenen Situationen umzugehen, ohne zu verzagen. Man spricht wohl nicht umsonst von "grimmiger Entschlossenheit". Noch besser als pure Grimmigkeit ist allerdings die grimmige Fröhlichkeit und das ist kein Oxymoron!
leere
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03. November 2009
Das Thema "Gentrifizierung" mal außer Acht lassend, nutze Ich diese Demo und das Phänomen der Abwesenheit der eigentlich betroffenen Bevölkerungsgruppen, um abermals auf die Psychologie der Linken hinzuweisen:
Dabei ging es thematisch bei der Demo um etwas, das die AnwohnerInnen Neuköllns unmittelbar angeht, nämlich gegen ihre Vertreibung und Bevormundung. Aber sie waren nicht anwesend, die Ansässigen mit den verschiedenen kulturellen Hintergründen, die Ausgebeuteten, die Hartz IV Empfangenden, die perspektivlosen Jugendlichen, das Prekariat. Dagegen stark vertreten waren junge politisch engagierte Menschen, die auf das alte Phänomen mit neuem Namen aufmerksam geworden sind: die Gentrifizierung.[...]
Aber das Bild, das die Anwohner von der Demo bekamen, war das einer uniformierten unzugänglichen Gruppe, die an ihnen vorbeihuschte, sich nicht zu erkennen gab und abstrakte Parolen rief. Sehr beliebt: "A - Anti - Anticapitalista" und "Li - Li - Libertad - Anarquia total" und auch "Feuer und Flamme der Repression". Aus dem Lautsprecher punkte es "Ich bin Steineschmeißer, voller Wut. Steine schmeißen, das tut gut"
Quelle
Den UNA-Bomber zitierend:
9.
Die beiden psychologischen Strömungen, die dem modernen Leftismus zugrunde
liegen, bezeichnen wir als "Minderwertigkeitsgefühle" (feelings of
inferiority) und "Übersozialisierung" (oversozialisation).
Minderwertigkeitsgefühle sind charakteristisch für den Leftismus in seiner
Gesamtheit, während Übersozialisierung nur einen Teil des modernen
Leftismus kennzeichnet: aber gerade dieser Teil ist besonders einflußreich.
MINDERWERTIGKEITSGEFÜHLE
10.
Unter "Minderwertigkeitsgefühlen" verstehen wir nicht nur
Minderwertigkeitsgefühle im engeren Sinne, sondern das gesamte Spektrum der
damit verbundenen Charakterzüge: geringes Selbstwertgefühl, Gefühle der
Machtlosigkeit, Niederlage, depressive Tendenzen, Schuldgefühle, Selbsthaß
usw. Wir behaupten, daß die neuen Linken zu diesen Gefühlen neigen
(möglicherweise mehr oder weniger verdrängt) und daß diese Gefühle
entscheidend die Richtung des modernen Leftismus prägen.
[...]
Diejenigen die besonders empfindlich hinsichtlich einer "politically
incorrect"-Terminologie reagieren, sind nicht die durchschnittlichen
schwarzen Ghettobewohner, die asiatischen Einwanderer, die mißhandelten
Frauen oder behinderte Menschen, sondern eine Minderheit von Aktivisten,
die meistens keiner dieser "unterdrückten" Gruppen angehören , sondern aus
privilegierten Gesellschaftsschichten kommen. Die Mehrheit der Anhänger
einer 'political correctness' besteht aus Universitätsprofessoren, die
sichere Arbeitsplätze und ein gutes Einkommen haben, die meisten von ihnen
sind heterosexuelle männliche Weiße aus Mittel- bzw. Oberklasse-Familien.
13.
Viele Linke identifizieren sich stark mit den Problemen von Gruppen, die
als schwach (Frauen), unterdrückt (Indianer), abstoßend (Homosexuelle) oder
anderweitig minderwertig angesehen werden. Diese Linken empfinden diese
Gruppen als minderwertig. Zwar würden sie diese Gefühle niemals zugeben,
aber genau deswegen, weil sie diese Gruppen als minderwertig ansehen,
identifizieren sie sich mit ihren Problemen. (Wir wollen damit nicht
behaupten, daß Frauen, Indianer usw. minderwertig SIND, sondern lediglich
die linke Psychologie charakterisieren).
Als Folge ihres Minderwertigkeitskomplexes versuchen die Linken ihr Bedürfnis nach Autonomie, Kontrolle und Macht mit Hilfe eines Pulks, durch schiere Masse zu befriedigen, indem die Solidarität ihrer Minderwertigkeitsgefühlsgenossen eine undurchdringliche Wand an ignoranter Selbstheiligkeit bildet,
 von der jegliche Argumentation abprallt. Hieraus bezieht der Linke sein Machtgefühl, Kontrahenten werden von der Wand schlichtweg erschlagen. Im Prinzip ist er indifferent gegenüber den Problemen, gegen die er zu protestieren scheint, sagenhaft klar und vermutlich unabsichtlich deutlich in der Textzeile "Ich bin Steineschmeißer, voller Wut. Steine schmeißen, das tut gut" erkennbar. Die Hoffnung des Autors "Um die angemessene Breite der Bewegung zu erreichen, muss man sich aber von Demo-Codes verabschieden und endlich wagen, einen Schritt auf die Noch-Nicht-Politisierten zuzugehen, so anders sie sein mögen. Es gilt, zunächst die Argumente zu vermitteln." bleibt vergeblich, ist der durchschnittliche linke Demonstrant und übermäßig politisch Korrekte nicht auf Verständigung und Problemlösung, sondern nur auf die Stärkung seines Selbstverständnisses als "Gutmensch" aus, aus welchem er, wenn auch unbewusst, die Rechtfertigung für seine Handlungen zu ziehen glaubt.
Insofern ist der Linke trotz des Scheins des Kollektivismus ironischerweise egozentrisch veranlagt, seine Zugehörigkeit zur Masse dient einzig der Befriedigung seines Machtbedürfnisses.
Wie auch der UNA-Bomber vermerken wir, dass diese Beobachtungen nicht pauschal für jeden Linken gelten mögen.
leere
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01. November 2009
Nun ja, keine wirklich neue Erkenntnis, welche aus dieser Studie gewonnen wurde. Dennoch...
No pain, no gain applies to happiness, too, according to new research published online in the Journal of Happiness Studies. People who work hard at improving a skill or ability, such as mastering a math problem or learning to drive, may experience stress in the moment, but experience greater happiness on a daily basis and longer term, the study suggests.
Quelle
...immer wieder wert erwähnt zu werden, neigen die Menschen doch gerne dazu, ihre Zufriedenheit durch einen Rausch kurzweiliger, aber mühelose zu erlangender Glücksreize zu erwerben, meisthin oberflächlich und tangibel, wie nicht von langer Dauer. Nachdem das Glücksgefühl sich abgetragen hat, wird sich auf die Suche nach einer neuen Quelle begeben, um das Bedürfnis nach Frohsinn zu speisen. Wie langweilig und trist sind doch die Minuten oder gar Stunden, in denen man gezwungenermaßen auf sich selbst zurückgeworfen ist und keinerlei Ablenkung von seiner evtl. vorhandenen inneren Leere erfährt. In Abwesenheit einer gemeinsamen Aufgabe ist das Konzept, welche die Moderne zusammenhält, eben doch Brot und Spiele, aufrecht erhalten durch Medien, Politiker und die Industrie, welche uns vorgaukeln, dass dieses Konzept das befriedigenste und bestmöglichste aller ist. Spaß, Friede und Bequemlichkeit. Auf Grundlage einer solchen Einstellung ist noch nichts Großartiges entstanden.
Lediglich Aufgaben mit einem Ziel vor Augen, ein längerfristiges, nur mit Mühen, Schweiß und vielleicht auch einem gewissen Anteil an Schmerz zu erreichendes Ziel sind gemeinhin die Sachen, welche es wirklich wert sind, nach ihnen zu streben, welche uns längerfristiges Wohlgefühl verschaffen und das Bewusstsein vermitteln, durch Selbstüberwindung etwas von Dauer geschaffen oder gewonnen zu haben, anstatt nur für den Moment zu leben. Nebenbei hilft ist der Schmerz eine Erinnerung an die Realität und den Wert der Sache, welche wir zu erlangen hoffen.
Solange das herrschende Dogma der Gesellschaft jedoch liberaler Atomismus ist, verbleibt einem nur, sich diese Ziele selber zu suchen, an ihnen und an sich zu arbeiten und evtl. einen inspirierenden Eindruck auf andere auszuüben.
leere
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29. Oktober 2009
Ökonomie über alles!
Eigentlich ist das Prinzip schlicht: Wer etwas kaputt gemacht hat, soll es auch wieder reparieren. Das galt bisher für Investoren, die eine Fabrik, ein Wohnhaus, eine Geflügelfarm gebaut haben. Für die Fläche X, die sie versiegelten, mussten sie auf der Fläche Y Natur schaffen. Doch diese Eingriffs-Ausgleichsregelung wollen Union und FDP nun ändern. Das steht in ihrem Regierungsprogramm, das sie Montag unterschrieben haben. So soll es einfacher werden, die Republik zu betonieren.[...]Derzeit kann ein Bauherr für den Schaden, den er in der Umwelt anrichtet, nur im Ausnahmefall Geld als Ersatz zahlen. Ansonsten muss er für eine - wie das bürokratisch heißt - Realkompensation sorgen. Dazu gehören zum Beispiel so einfache Maßnahmen wie Bäume pflanzen. Wie viele Bäume es sein müssen, hängt dabei davon ab, wie wertvoll die Fläche aus Umweltsicht war, auf der beispielsweise die neue Fabrik stehen soll. Die Koalition ermöglicht es nun, den Ersatz von Schaden durch Geld zur Regel zu machen.
Jutta Kremer-Heye, Sprecherin des niedersächsischen Umweltministeriums, hält das für eine "überzeugende" Idee. Das Land Niedersachsen kämpft seit langem für eine Reform der Eingriffsregelung, konnte sich damit aber offenbar erst jetzt durchsetzen. Kremer-Heye: "Für die Kommunen ist es schwierig, noch Flächen für den Ausgleich zu finden." Zum Beispiel gebe es an der Küste "Engpässe".
Quelle
Mir gefällt vorallem der letzte Abschnitt. Wenn es keine Natur mehr zu kompensieren gibt, kann auch keine Natur zerstört werden, logisch. Das Problem des Ausgleichs existiert also gar nicht, hey wie praktisch. Erschreckend, dass das Umweltministerium Niedersachsens zwar erkennt, das bereits zu wenig Fläche zur Verfügung steht, diesen Mangel allerdings nicht als etwa tragisch erachtet und an der Entstehung neuer Flächen interessiert wäre, wie man es normalerweise erwarten würde, sondern lediglich an der Auszahlung des "gerechten Preises" seitens der Bauherren. Nichts ist schließlich umsonst, nicht wahr ? Und alles erlaubt, solange man dafür bezahlt.
Der eigentliche Sinn der bisherigen naturschutzrechtlichen Kompensation, welcher nebenbei bemerkt auch nicht das Wahre war, wird mit ihren Ersatz durch einer Geldzahlung allerdings ad absurdum geführt. Die wirklichen Prioritäten sind klar: Gewinne, Wirtschaftswachstum.
Für den Naturschutz wird wie beinahe immer nur auf dem Papier etwas getan, dient diese Maßnahme letztendlich nur dem Erhalt des grünen Scheins.
Wie es mit der neuen Regierung in diesen und anderen Bereichen weitergeht: Schwarz - Gelbe Pläne
Ein empfehlenswerter Artikel darüber, wo unsere Prioriäten eigentlich liegen sollten, findet sich auf Forest Poetry
leere
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27. Oktober 2009
Provokante Theorien im Mainstream TV.
Channel 4 is facing a race controversy after deciding to give a platform to scientists who claim that white people are more intelligent than those who are black.
A documentary, fronted by former BBC News correspondent Rageh Omaar, will interview professors who claim brain power is linked to racial grouping.
It will include claims that the most intelligent people in the world are North-East Asians from parts of China, Japan and North and South Korea.[...]
The broadcaster has decided to air the comments, which will be abhorrent to many of its viewers, as part of a series of programmes about race and science, aimed at busting 'science's last taboo'.
Quelle
Menschen fühlen sich insgeheim unsicher, daher verlangen sie nach Kontrolle über das Ungezähmte. Hätten sie Kontrolle, wären sie die Gründe, nicht die Effekte, was viele in ihrem anthropozentrischen Weltbild wohl als schmeichelnd empfinden. Manches lässt sich jedoch nicht kontrollieren, bspw. unsere Herkunft und die Geninformationen unserer Vorfahren, welche sich zu unserer eigenen DNA zusammenschließen und somit unsere kognitiven Fähigkeiten beeinflussen. Wird also suggeriert, dass Menschen zu einem großen Teil von etwas abhängig sind, auf das sie keinerlei Einfluss ausüben können, reagieren sie mitunter erbost auf den Verlust ihrer Autonomie. Nähme man die Behauptung der Machtlosigkeit als wahrheitsgemäß an, entstünde daraus eine Ohnmacht, mit der die meisten Menschen nicht zurecht kämen. Gemeinhin drückt sich die Aussicht auf Kontrollverlust in Form von Zorn gegen denjenigen aus, der die Behauptung auszusprechen wagte. Aus Angst vor ihrer Unkontrollierbarkeit wird Realität verleugnet und man begnügt sich damit weiterhin ins Land zu schreien, wie man die Realität denn am liebsten hätte: "Alle sind gleich und wenn alle Umstände stimmen, kann jeder ein Beethoven werden". Währendessen existiert die Wirklichkeit weiterhin, unbeeindruckt von unsererem kollektiven Augenverschließen, bis sie uns eines Tages einholt.
leere
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27. Oktober 2009
Eine Studie untersucht die Beziehung zwischen dem Geruch der Umgebung, in welcher man sich befindet und moralischem Verhalten.
People are unconsciously fairer and more generous when they are in clean-smelling environments, according to a soon-to-be published study led by a Brigham Young University professor.[...]
"Basically, our study shows that morality and cleanliness can go hand-in-hand," said Galinsky of the Kellogg School. "Researchers have known for years that scents play an active role in reviving positive or negative experiences. Now, our research can offer more insight into the links between people's charitable actions and their surroundings."
Quelle
Wie wir uns und unsere Umgebung behandeln, spiegelt durchaus unser Inneres wieder. Das eigene Äußere und die Gestaltung, sowie Grad der Pflege unseres Lebensraumes sind nicht willkürlich, eher Manifestationen unseres Charakters und unserer Präferenzen. Geruch spielt hier ebenso eine Rolle wie visuelles Gefallen.
Kein Wunder also, dass sich der Werteverfall unserer Gesellschaft nicht nur in dem Menschen selbst, sondern auch im Externen zeigt: eine groteske moderne Kunst, graue, dreckige Großstädte, welche von unserem Unterbewusstsein auch nicht gerade als wohlriechend empfunden werden dürften, verkommene Stadtviertel mit nur spärlich vorhandener Natur usw. Dies ist wohl nicht der Regelfall, leugnen lassen sich gewisse Niedergangstrends dennoch nicht.
Im Gegenzug besitzt unsere Umgebung jedoch auch einen Einfluss auf uns, auf unser Verhalten wie auch auf unseren Gemütszustand. Großartiges motiviert zum Großartigen, Schönes zur Freude, Ordnung im Umfeld erleichtert geordnete Gedanken, Geruch motiviert (scheinbar) zur Philantropie, Verfall und Müll zu Apathie. Umgebung ist hier nicht auf Materielles beschränkt, der Eindruck, welchen unsere Mitmenschen auf uns machen, trägt ebenfalls seinen Teil bei. Ein Schritt in die richtige Richtung ist daher recht leicht zu tätigen: achtet auf euer Äußeres und eure Gesundheit, vertreibt grimmige Gedanken, wachst über die Misere der Welt hinaus und strebt nach konstruktiven Zielen. Haltet eure Wohnung sauber und ordentlich, kurzum, lebt eure Werte auch nach außen hin. Vieles was noch vor euch liegt wird euch so etwas leichter fallen, u.a. die Klarheit eurer Gedanken und euer Gemüt wird sich erhellen. Eventuell werden eure Zeitgenossen dies bemerken und eurem Beispiel folgen.
leere
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20. Oktober 2009
Soziologin Christine Horn beschreibt in ihrem Buch "The Rewards of Punishment: A Relational Theory of Norm Enforcement" wie das soziale Umfeld unsere Entscheidungen und unser Verhalten beeinflusst, u.a. wird die Bedeutung der Kohärenz von sozialen Gruppen untersucht.
Suppose you are at a busy playground and you hear an 11-year-old using language he didn’t learn on Sesame Street. There are plenty of other adults around, but, apparently, not this child’s parents. [...]
So, in the playground scenario, Horne’s theory suggests that if you are at the park by yourself or with a rough group of characters with similar vocabularies, you might not get involved. But, if you are at the park with a group of like-minded friends, you are much more likely to take a stand. It’s not just that your friends will back you up, but also that they will think well of you and the social ties between you will be strengthened. [...]
According to her theory, people will act in ways that damage their personal interests if it means their ties to a particular social group will be strengthened. And, she suggests, one of the best ways to strengthen your ties to a particular group is to help enforce the norms of that group by punishing outliers.
Significantly, Horne created a series of laboratory experiments to test her theory, a notoriously difficult thing for a sociologist to do. Essentially, she developed computer “games” that require participants to punish or reward each other for actions that either help or harm the individual or the group.
In the experiments, Horne manipulated the “cost” of punishing other people, the “reward” for punishing, and the interdependence of the group. When the social rewards were high, people were likely to punish.
Quelle
Zwei wichtige Aussagen:
Erstens: Im Umfeld gleichdenkender Menschen, welche also größtenteils das gleiche Wertesystem wie man selbst besitzen und zu denen eine geistige Verbundenheit besteht, steigt das moralische Bewusstsein. Wir sind eher bereit das zu verteidigen und auszuleben, was für richtig erachtet wird, selbst wenn es nicht zwangsläufig unseren eigenen Denkweisen entspricht. Motivation ist hier die Stärkung sozialer Bindungen.
Zweitens: Unser Verhalten ist also stark von der Gruppe abhängig, in der wir uns bewegen. Die Gruppe setzt moralische Normen fest, welche durch Aufmerksamkeit jedes Gruppenmitgliedes bzgl. des Verhaltens jedes anderen Gruppenmitgliedes aufrecht erhalten werden. Besteht die allgemeine Mentalität aus der Pflege von Illusionen, politischer Korrektheit und aus der strikten Verteidigung des Rechts auf Egalität, Apathie und masturbatorischen Konzepten wird zugunsten der eigenen sozialen Einbindung in die Gruppe jeder Außenseiter, welche diese Normen als destruktiv klassifiziert und zu einer Werteumwälzung aufruft, im Namen der Gruppe zur Rechenschaft gezogen.
Es ist also wichtig einen Konsens innerhalb einer Gruppe zu bilden, um die Ausuferung niederen Verhaltens oder das, was als solches befunden wurde, einzugrenzen. Jedwede künstlich erzwungene Vermischung zweier oder mehrerer Wertesysteme hat eine Zerstreuung des Konsens zur Folge, in deren weiteren Verlauf die Moral der Gesellschaft in viele kleine diverse Einheiten zerfällt und nicht länger effektiv durchgesetzt werden kann. Parallelgesellschaften und Atomismus tragen zu Konflikten und ihrem Verfall bei.
Desweiteren muss sich über die Art des Konsens Gedanken gemacht werden. Konsens lässt sich am besten durch eine gemeinsame Tradition und Kultur erlangen, Spiritualiät ist ebenfalls ein großer Beiträger. Es müssen Normen sein, welche eine Betonung auf das Holistische legen, nicht auf Individualismus, auf Kultur statt Konsum, Traditionen statt Trends. Populäre Illusionen müssen durch einen realistischeren, pragmatischeren Bezug zur Welt ersetzt werden, auf das eine Gesellschaft entsteht, die wieder ein Ziel vor Augen hat, zu dem die Verteidigung des Konsens nur ein Mittel ist. Wenn der einzige Konsens darin besteht, sich eben nicht einig zu sein wird dieser Zusammenschluss von Menschen nichts Großartiges erreichen.
Große Ansammlungen von Menschen können fanatisch werden und neigen zu impulsiven, von Rache getriebenen Entscheidungen, welche wie in Horne's Theorie unbewusst dazu dienen das eigenen Zugehörigkeitsgefühl zu stützen. Umso wichtiger ist es, diese potentielle Zerstörungskraft in konstruktive Bahnen zu lenken. Dazu noch eine kleine Anekdote:
My first observations with regard to the art of impressing
crowds and touching the slight assistance to be derived in this
connection from the rules of logic date back to the seige of
Paris, to the day when I saw conducted to the Louvre, where the
Government was then sitting, Marshal V----, whom a furious crowd
asserted they had surprised in the act of taking the plans of the
fortifications to sell them to the Prussians. A member of the
Government (G. P----), a very celebrated orator, came out to
harangue the crowd, which was demanding the immediate execution
of the prisoner. I had expected that the speaker would point out
the absurdity of the accusation by remarking that the accused
Marshal was positively one of those who had constructed the
fortifications, the plan of which, moreover, was on sale at every
booksellers. To my immense stupefaction--I was very young
then--the speech was on quite different lines. "Justice shall be
done," exclaimed the orator, advancing towards the prisoner, "and
pitiless justice. Let the Government of the National Defence
conclude your inquiry. In the meantime we will keep the prisoner
in custody." At once calmed by this apparent concession, the
crowd broke up, and a quarter of an hour later the Marshal was
able to return home. He would infallibly have been torn in
pieces had the speaker treated the infuriated crowd to the
logical arguments that my extreme youth induced me to consider as
very convincing.
leere
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18. Oktober 2009
Freier Wille existiert nicht, wir sind Produkte unserer Umwelt, ebenso wie unser Verhalten unbewusst von den äußeren Umständen beeinflusst wird. Gerade in der medialen Leuchtwelt mit ihrer Reizüberflutung ist Aufmerksamkeit gegenüber den eigenen Verhaltensmustern besonders wichtig. Denn ansonsten...
"
Author Juliano Laran (University of Miami) tested subjects to determine how certain words and concepts affected consumers' decisions for self-control or indulgence. He found that consumer choices were affected by the actions most recently suggested to them by certain key words.[...]
The type of information (self-control or indulgence) that is currently active may influence a decision for the future," write Laran. "When information about self-control (indulgence) is currently active, decisions for the present will be virtuous (indulgent), while decisions for the future will be indulgent (virtuous). This result arises from people's need to balance behaviors performed in the present with behaviors that will be performed in the future."
Quelle
Mit anderen Worten, wir glauben einmalige Umsicht darf oder muss sogar mit späterer Kurzsichtigkeit aufgewogen werden. Wie neurotisch und doch so typisch für die heute gängige Mentalität der Leute. Die richtige Entscheidung zu treffen ist nicht gut genug, man zwingt sich ja etwas ab und hat sich deshalb im Anschluss eine Belohnung verdient. Als Resultat wird die vernünftige, härtere Wahl mitunter gar nicht erst in Betracht gezogen, winkt am Ende nicht das Zuckerstückchen. Die Selbstverständlichkeit mit der die meisten von uns wie ein braves Pferd ein Zuckerstückchen erwarten, ist symptomatisch für den heutigen Individual - und Egoismus. "Warum sollte ich, was habe ich davon ?" - stellen sich leider viel zu viele.

Wir brauchen mehr Menschen die aus dem steten Wunsch das Richtige zu tun, vor Mühen und Entsagung nicht zurückschrecken und keine andere Belohnung benötigen, als die Gewissheit korrekt gehandelt zu haben.
leere
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14. Oktober 2009
Unsere Wünsche...
Aber wenn man in Not ist, dann versucht man alles. Und das muss die Politik in Deutschland auch anerkennen und eine allgemeine Lösung finden, anstatt die Leute wieder nach Hause zu schicken. Ich glaube, das ist mein größter Wunsch. Das ist das Erste, was man im Kopf von Politikern ändern muss.
Quelle
...sind emotionale Bewertungen und keine Analyse der Realität. Die Diskrepanz zwischen dem, was wir wollen und dem, wie es ist muss erkannt und überwunden werden. Im Zuge des Erkennens der Tatsachen werden unsere Handlungen realistischer und das, was wir wollen rückt ein Stückchen näher.
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14. Oktober 2009
Wir öffnen die Augen. Unterstützt!
Today’s population stands at 6.8 billion and, if it continues on course, will reach 8 billion in 2020 before leveling off at about 9 billion in 2050. If it doesn’t level off, the worldwide population could theoretically reach 15 billion by 2050, but that is unlikely due to the insurmountable economic, political, and ecological crises that would likely ensue.[...]Through the empowerment of women, education of all people, universal access to birth control, and a societal commitment to ensuring that all species are given a chance to live and thrive, we can reduce our own population to an ecologically sustainable level. This will decrease human poverty and crowding, increase our standard of living, and sustain the lives of plants, animals, and ecosystems everywhere.
Quelle
"Der größte Feind des Lebens ist zuviel Leben" - Pentti Linkola
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14. Oktober 2009
Die Bundesbank reagiert nun auf Sarrazin's umstrittene Äußerungen.
Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin werden wegen seiner Äußerungen zu türkischen und arabischen Einwanderern einige Kompetenzen entzogen. Aber er bleibt im Amt
Quelle
Waren die Aussagen gerechtfertigt oder nicht? Unglücklich ausgedrückt oder volksverhetzend ? Letztendlich kommt es darauf auch nicht mehr an.
Der Vorgang ist jedesmal der gleiche. Auf der einen Seite die sich angegegriffen fühlende Minderheit und die ihnen zustimmenden Unterstützer, welche ihnen solidarisch beipflichten, obwohl sie eigentlich gar nicht betroffen sind, auf der anderen Seite jene, welche die Worte Sarrazin's für die Worte eines Propheten halten. Es wird diskutiert und gestritten, Belege für die eigenen Ansichten und gegen die Meinung anders gesinnter vorgebracht usw und so fort, ein endloses Gezeter, was schließlich doch kein Ergebnis zu Tage fördert, sondern lediglich weiter einen Keil zwischen die Bevölkerung treibt und den Konsens zerstört, den Zivilisationen für ihr Überleben benötigen.
"All the different cultures can live like one big happy family as soon as we get rid of the bad people—the racists, sexists, fascists, chauvinists, bigots, red necks etc.— all those people who will not change their beliefs to match fashion. "
Eine Kritik des Multikulturalismus darf nicht in Bigotterie ausarten. Doch treffen zwei Kulturen, welche sich gegenseitig ausschließen aufeinander, werden beide die andere dominieren wollen, um die eigene zu erhalten. Es kommt zum ständigen Zwist, der sich in unterschiedlichen Begebenheiten (s. Sarrazin) äußert. Die internen Verhältnisse einer Gesellschaft werden von diesen gegeneinander arbeitenden Kräften durcheinander gebracht, man begegnet sich verhalten freundlich, teilt jedoch nur weniges miteinander. Schließlich bilden sich entweder Parallelgesellschaften oder Gesellschaften des kleinsten gemeinsamen Nenners: Konsum, die eigene Befriedigung.
Konsum ersetzt Kulturen (alle betroffenen), Überbevölkerung zerstört Ökosysteme, Ziele und Werte werden gegen liberalen Egalitarismus eingetauscht, geistige Seichtheit, Passivität und Apathie nehmen Überhand - Und wir bekämpfen uns dennoch gegenseitig, weil wir vor lauter Streiterei darüber, wie es sein sollte, wer sich weshalb auf den Schlips getreten fühlt oder welche Minderheit man denn am liebsten als den Verantwortlichen aller Missstände an den Pranger stellen würde, die Realität ausblenden, anstatt unser Augenmerk auf diese wahren Probleme zu richten, aus denen Multikulturalismus lediglich als Symptom hervorgegangen ist.
leere
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08. Oktober 2009
Die weltweite Wirtschaftskrise kommt dem Klimaschutz zugute. Nach einer Studie der Internationalen Energieagentur IEA wird die Welt dieses Jahr drei Prozent weniger an klimaschädlichem CO2 ausstoßen als erwartet. Der Grund sind aufgeschobene Investitionen.
Quelle
Entwicklungen, welche die Menschheit in ihrer unkontrollierten Ausbreitung und unreflektiertem Wirtschaftswachstum auf Kosten von Tier -und Pflanzenwelt einschränken, mögen für das Individuum u.U. mit kurzfristigen, persönlich schmerzhaften Verlusten verbunden sein, längerfristig betrachtet tragen sie jedoch zum Erhalt von Natur und somit auch der Menschheit als Teil eines Organismus bei.
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05. Oktober 2009
Denk doch mal bitte einer an die Kinder! Das Leben ist offenbar gefährlich und für die Unbeweglichen sogar noch gefährlicher! Stadtleben ungesund für Geist und Körper !
In addition to causing injury and death, unsafe environments are barriers to physical activity that is important to life long health. Changes such as speed control, traffic light phasing, fencing spaces and enhancing pedestrian visibility can reduce injuries by 50 to 75% in specific locations and 25% in wider areas. By making traffic safer for children, it increases the likelihood they will walk to school and can derive health benefits from physical activity. In fact, 50% of Canadian children never walk to school compared with only 17% who do most of the time.
"By giving priority to automotive over pedestrian transportation we have allowed road traffic to become the leading cause of death among our children," writes Dr. Andrew Howard of the University of Toronto and The Hospital for Sick Children (SickKids). "North American children are increasingly sedentary," and urban sprawl is linked to higher rates of traffic injury and obesity.
Other ways to modify the built environment include appropriate playground equipment that minimizes injuries while encouraging activity. Falls from climbing equipment are 5 times more likely to result in severe fractures than falls from a standing height. Evidence shows that playgrounds that did not comply with standards from the Canadian Standards Association (CSA) had twice the rate of injury of compliant playgrounds, although these standards are voluntary without regulatory authority for most Canadian playgrounds.
Quelle
Ah ja, das ist also der Grund für Fettleibigkeit und Bewegungsfaulheit, die mangelnde Sicherheit, so schön tangibel. Wie wärs mit einem Wald und einer Wiese als Spielplatz ? Kostet weniger, sieht gut aus und niemand kann den Hersteller verklagen, weil der Wald nicht den Standards entsprach.
leere
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02. Oktober 2009
Eine Gemeinde in Australien trotzt der Getränkeindustrie und verbietet schlicht den Verkauf industriell abgefüllter Getränke, gibt im Gegenzug aber kostenlos Wasser aus der örtlichen Quelle an seine Einwohner aus.
"Bundy aus dem Hahn" heißt das Trinkwasser, das die Gemeinde nun an mehreren Wassertankstellen gefiltert abgibt - kostenlos. Wer einen Wasserbehälter hat, kann sich selbst bedienen. Dagegen sucht man im Kühlschrank der Tante-Emma-Läden vergeblich nach Trinkwasser in der Plastikflasche. Sämtliche Geschäfte haben sich verpflichtet, Wasser aus den Regalen zu nehmen. Stattdessen verkaufen sie wiederauffüllbare Trinkflaschen.
Die Initiative ausgelöst hatten Pläne eines internationalen Getränkekonzerns, Wasser aus der örtlichen Quelle abzuzapfen, es dann in Sydney in Flaschen zu füllen, nur um es anschließend wieder in Bundanoon und im übrigen Australien zu verkaufen. Die Bürger des Dorfs protestierten gegen "diesen Wahnsinn". Im Juli entschieden sie sich einstimmig für ein gemeindeweites Verbot der Wasserflaschen. John Dee, der ebenfalls zu den Antreibern gehört, weist auf den "enormen Aufwand an fossiler Energie" hin, den der Transport, die Verarbeitung und die Lagerung von Trinkwasser in Flaschen erfordere. Zudem endeten 65 Prozent aller Trinkwasserflaschen im Müll. "Während unsere Politiker mit dem Klimawandel kämpfen, zeigt Bundanoon, dass wir auf lokaler Ebene zu Dingen fähig sind, die uns selbst überraschen", so der Aktivist.
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Diese Gemeinde hat konsequent zu Ende gedacht, erkannt, wie trotz des neuen, "grünen" Bewusstseins unsere eigentlichen schädlichen Gepflogenheiten weiterhin bestehen und beschlossen sich mit ihren Möglichkeiten autonom zu versorgen. Die lokale Unabhängikeit von ökonomischem Zwang und die Ablehnung des modernen "Wahnsinns" zu Gunsten pragmatischer Lösungen sollte Vorbild für die künftigen Gesellschaften sein. Dass Getränkekonzerne darüber nicht sonderlich erfreut sind versteht sich, im Vordergrund steht für sie ausschließlich Gewinn, nicht die Lösung unserer Probleme, was die Reaktion des Konzerns auf die Auflehnung der Gemeinde wohl bestätigt.
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30. September 2009
Forscher kämpfen weiterhin gegen die Auswirkungen des Alterns.
A study led by researchers at the University of California, Berkeley, has identified critical biochemical pathways linked to the aging of human muscle. By manipulating these pathways, the researchers were able to turn back the clock on old human muscle, restoring its ability to repair and rebuild itself.
"Our study shows that the ability of old human muscle to be maintained and repaired by muscle stem cells can be restored to youthful vigor given the right mix of biochemical signals," said Professor Irina Conboy, a faculty member in the graduate bioengineering program that is run jointly by UC Berkeley and UC San Francisco, and head of the research team conducting the study. "This provides promising new targets for forestalling the debilitating muscle atrophy that accompanies aging, and perhaps other tissue degenerative disorders as well."
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Ich sehe schon die Rentner Räder schlagen. Die Ablehnung des Alters und die Bekämpfung seiner Einschränkungen ist im Prinzip die Angst der Menschen vor dem Unausweichlichen, dem Lebenskreislauf - Geburt, Alter, Tod, Verwesung. Wir sollten uns jedoch nicht dagegen sträuben, denn wie alles Natürliche hat auch das Altern seinen Sinn. Wo bliebe denn die Wertschätzung der Jugend und die Huldigung der Jahre seiner größten Kraft, wenn es ohnehin keinen Unterschied macht ? Genau wie ohne Nichts nicht Etwas existieren kann, muss der Jugend das Alter entgegen stehen. Ansonsten ist sie wertlos. In unserer modernen Gesellschaft, die auf Oberflächlichkeiten und Erscheinungen fixiert ist, erkennt man zumeist den tieferen Sinn hinter unangenehmen Dingen nicht und ist lediglich auf Bewahrung des Individuums aus, anstatt eine gesündere, organischere Einstellung zum Gesamtprozess des Lebens zu entwickeln.
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29. September 2009
Polen kastriert ab sofort verurteilte Sexualgewaltäter. Die Rechte eines Einzigen werden zum Erhalt der Rechte auf körperliche Unversehrheit Vieler geopfert.
Praktisch einstimmig hat das polnische Parlament am letzten Freitag dafür gestimmt, dass Sexualtäter, die Verbrechen gegen Minderjährige unter 15 Jahren begangen haben, chemisch kastriert werden können. Wenn auch der Senat zustimmt, in dem die Regierungspartei PO eine Mehrheit hat, wird Polen das erste Land in der EU und eines der wenigen weltweit werden, in dem Pädophile mit Medikamenten durch Verminderung des Sexualtriebs "entschärft" werden.
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Pragmatische und insofern sogar humane Lösung. Man sollte sich jedoch nicht nur auf Pädophile beschränken, sondern allgemein Vergewaltiger und dergleichen zwangsentschärfen.
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28. September 2009
Undiszipliniert, nicht leidensfähig, faul, krankheitsanfällig. Unsere moderne Gesellschaft bietet allerdings auch die besten Vorausetzungen für die einsetzende Degeneration.
SPIEGEL ONLINE: Aber sind wir nicht Schwächlinge, etwa im Vergleich zu den muskelbepackten Schimpansen?
Lieberman: Wir sind keine Schwerathleten - jedoch sind wir unglaublich phänomenale Ausdauersportler. Wir sind evolviert, lange Strecken zu rennen. Bewegungsfaule Katzen und Hunde können alt werden - träge Menschen dagegen werden krank. Zwei Drittel von uns sind übergewichtig; jeder vierte meiner US-amerikanischen Landsleute wird an Diabetes Typ 2 erkranken
SPIEGEL ONLINE: Was macht uns so anfällig?
Lieberman: Schauen Sie auf die Jäger und Sammler. Ein jeder von ihnen läuft zehn, 15 oder mehr Kilometer am Tag. Als biologische Gattung haben wir das zwei Millionen Jahre gemacht. Das hat in unserem Körper Spuren hinterlassen - aus diesem Grunde gefällt es uns ja eigentlich auch zu laufen, Ball zu spielen und Rad zu fahren, auch wenn heute leider keine Not besteht, viel davon zu tun.
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Wenn wir heute anfangen, grotesk Übergewichtigen, Kriminellen, Drogensüchtigen und Alkoholikern, die ärztliche Behandlung ihrer selbstverschuldeten Krankheiten und/oder Unfälle zu verweigern, wird in 1 - 2 Generationen eine deutliche gesündere und aller Wahrscheinlichkeit nach intelligentere Bevölkerung aus den Übrigen hervorgehen (intelligente und charakterlich integre Menschen neigen eher zu einem Gesundheitsbewusstsein). Überbevölkerung und Konsum verzeichnen einen Rückgang, was in geringerer Produktion und somit Emissionen resultiert, immense Einsparungen im Gesundheitswesen, Verringerung sozialer Kosten, was wiederum dem Bildungswesen zugute käme. Längerfristig können wir also nur gewinnen....
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"Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muß auch tun." - J.W. Goethe
"Das
Vieh stirbt und Freunde sterben, endlich stirbt man selbst: Doch nimmer mag
ihm der Nachruhm sterben, wer guten sich gewann." - Havamal
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