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Deutsche Nihilistische Gesellschaft - Nihilismus, Traditionalismus, Pan-Nationalismus

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01. September 2011

Bulgaren und Rumänen als neues Integrationsproblem

Wie naiv...

Buschkowsky warnt vor Armutswanderung nach Deutschland Neuköllner Bezirksbürgermeister in "Report Mainz": Rumänen und Bulgaren als neues Integrationsproblem

Im Interview sagte Buschkowsky weiter: "Nach der Erweiterung der EU gibt es Menschen, die in ganz schwierigen Verhältnissen leben, in Rumänien, in Bulgarien, dort zum Teil unterdrückt werden. Dass die sich auf den Weg machen nach ein bisschen mehr Wohlstand, ist das Normalste, was jeder von uns auch tun würde."

[...] Auch für die Nachbarschaft stellten neu zugezogene Roma-Familien aus Rumänien und Bulgarien eine Herausforderung dar: "Es ist ja klar, dass bei den benachbarten Mietern erst mal keine Freude ausbricht. Roma haben ein anderes Lebensgefühl, da ist es plötzlich laut, da benehmen sich Menschen anders, natürlich führt das erst mal zu Abschottungen." Er beobachte, dass sich sogar die türkischstämmigen Migranten gegenüber den Rumänen und Bulgaren abschotteten. Buschkowsky forderte im Interview mit "Report Mainz", die Städte müssten mehr Mittel bereit stellen, um auf das neue Integrationsproblem durch die zugezogenen EU-Bürger aus Rumänien und Bulgarien reagieren zu können. "Also, dass da Reibung entsteht, dass wir da rein müssen auch mit Sozialarbeitern, dass wir sehen müssen, dass uns das sozial nicht aus dem Ruder läuft, dass die Menschen nicht aufeinander losgehen, ist völlig klar. Das sind EU-Bürger, und wir müssen sehen, wie wir sie integrieren, wenn sie da bleiben wollen. Natürlich fordert das eine Stadt heraus. Das kostet uns Geld, das ist ja klar." Quelle
...die Ambition, Sitte- und "Lebensgefühl" einer ganzen Volksgemeinschaft steuern zu können. De juro wurden zwar alle EU-Bürger für politisch identisch erklärt, woraus geschlussfolgert wurde, dass sich eine kulturell-ethnische Symbiose problems realisieren ließe. De facto existiert allerdings eine tief verwurzelte Wesenidentität der Völker, deren Blüten sich zwar oberflächlich ein wenig durch Sozialtherapien und gemeinhin wenig imposante Gesetze beschneiden und korrigieren lassen, die jedoch keinesfalls bis zur Wurzel, dem konstituierendem Fundament einer jeden Identität und somit dem gesellschaftsformenden Element vordringen können.

Das Gewicht der Wesenidentität fahrlässig unterschätzend, werden Völker zwangweise miteinander konfrontiert, deren Qualitäten, Charakter und Eigenheiten mitunter so stark voneinander divergieren, dass eine Kooperation nicht bloß äußerst unwahrscheinlich wird, sondern im Gegenteil, sich aus den vielen diffusen konfligierenden kleinen sowie großen Interessen schwelende Konflikte heranwachsen können.

Der Wahnwitz besteht darin, dass potentielle Schwierigkeiten bereits im Vorfeld erkannt, ihre Komplexität und damit ihre Lösbarkeit aber völlig bagatellisiert und vereinfacht dargestellt werden, glorreich exemplifiziert durch das floskelbeladene Gestammel des Herrn Buschkowsky zum Lösungsansatz des Problems. Verständlich mag der Wunsch auf ein besseres Leben sein, "das Normalste" mag es in der Tat sein. Normalität als alleinigen Bewertungsmaßstab für die Legitimation einer Gegebenheit anzusetzen, ist jedoch höchstgradig blauäugig und verhindert effektiv den Blick auf Charakter, sowie Folgen des Normalen, die durch dessen Akzeptanz initiiert werden.

Normal ist es nämlich auch, stets den Vorteil für die eigene Gruppe zu suchen, normal ist es auch, nicht länger als für die nächsten 2 Wochen zu planen, normal ist es, erstmal zu überleben und dann nach anderen zu fragen. In einer pluralistischen Gesellschaft ist die Entstehung von Abneigung, Verachtung, Uneinigkeit und Zwist immanent. Da jede partikular-konsensuale Gruppe stets ihr höchsteigenes Vorankommen begünstigen möchte, kommt es durch die Natur einer solchen Ambition zu Interessenkonflikten, in denen keiner bereit ist, Verzicht zu üben.

Energie, Zeit und Geld müssen vorrangig in Deeskalationsprogramme investiert werden, was über längere Zeit eine Nivellierung des gesellschaftlichen Niveaus in Folge einer Handlungs- und Entwicklungsunfähigkeit der Gesellschaft führt. Der Prozess ist schleichend, eine langsame, aber kontinuierliche Summierung von kleinen internen Attacken auf die Säulen des sozialen Miteinander, die letztlich wanken, dann einstürzen werden und die Gesellschaft mit ihnen. Halleluja.

leere
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30. Juli 2011

Kognitive Dissonanz und der Fall Breivik

Sprechen wir über Gefühle.

Der Mensch handelt, ohne sich über die Konsequenzen seines Tun im Klaren zu sein. Wäre er es, müsste er so manches Mal Geduld oder Verzicht üben, was dem zum König erklärten Modernen besonders schwer fällt. So vergewaltigt er die Erde, rodet Wälder, um an besonders schöner Hanglage sein Haus bauen zu können. Wenn dann ganze Siedlungen in Folge eines durch die Rodung instabilen Untergrunds in die Tiefe gerissen werden, ist die Trauer groß.

[...]Here’s an idea – sick societies produce sick individuals who do sick things. Anders Breivin murdered nearly a hundred teens (not children, TEENS – they were at a summer camp for young adults) and must pay the price, but the blood of those teens is ultimately on the hands of the society that spat him forth. He is the bastard son of a masochistic, degenerate, rootless world that pisses on its traditions and heritage to elevate perversity, mindless consumerism and ethnic self-hatred to the highest of virtues. And as we lumber forward in our journey to the end of the night, the body counts are just going to keep rising until the problem is solved.[...]

As William Rome pointed out, it’s been de rigeur for all of human history for political revolutionaries to kill the heirs of their enemies alongside the enemies themselves, to ensure that the old system would stay dead and buried. The Bolsheviks did it, the Romans did it, and the assassins of kings have done it. Breivin thought of himself as a political revolutionary, which is why he targeted teens at a Labor Party youth camp in addition to Labor politicians – he viewed Labor and the left as the enemy to be exterminated. That doesn’t make what he did excusable, but it does make it understandable.

Quelle
Wir ziehen den Selbstbetrug der kritischen Reflexion unserer Vorhaben vor. Scheitern wir, so lag es nicht an unserer Unfähigkeit, sondern an äußeren Gründen (Umstände, Personen, Ideen) jenseits unseres Einflussbereiches, die uns von aller Verantwortung nicht nur frei sprechen, sondern es uns ermöglichen, unseren Frust/Trauer/Wut auf etwas Fassbares zu projizieren. Diesem unmittelbar den Krieg zu erklären, vereinfacht nicht bloß die Suche nach den Gründen unseres Versagens, es erspart uns auch jovial die lästigen Selbstzweifel und spendet Ablenkung in Form affektiertem Zorns. Dieser mentale Zustand nennt sich kognitive Dissonanz: "Kognitive Dissonanz bezeichnet in der (Sozial-)Psychologie einen als unangenehm empfundenen Gefühlszustand, der dadurch entsteht, dass ein Mensch mehrere Kognitionen hat – Wahrnehmungen, Gedanken, Meinungen, Einstellungen, Wünsche oder Absichten – die nicht miteinander vereinbar sind, also eine Art von "Störgefühl" ~ Wikipedia. Wir verneinen die Realität (i.e. die wahren Ursachen) zugunsten unserer subjektiven Empfindungen, welche unserem Ego, unserem wohl inszeniertem Selbstbild (bspw. aufgeklärter, mündiger und progressiv-moderner Mensch) und den uns schmeichelnden Emotionen durch Vermeidung jeglicher (konstruktiven) Kritik nicht gefährlich werden kann. Wir tun dies, weil wir so gerne fühlen wollen, fühlen MÜSSEN, weil sich unsere konstruierte, soziale Realität nur über Gefühle konstituiert und zusammenfiele, würden diese als zweitrangig vor der tatsächlichen (physischen) Realität enttarnt.

Und so schreiten wir fort, unbedacht, unüberlegt, niemals die Zukunft abwägend, stets nur die unmittelbaren Ziele unserer Bedürfnisse verfolgend, heiter und überzeugt, jenseits aller Kritik zu stehen.

[...]And while it is fine to ponder the likely political ramifications—both in Europe and elsewhere—of Breivik’s highly impolitic behavior, we must not let a crime like this become a political symbol of any kind. People commit unspeakable acts for a whole host of reasons: sometimes personal, sometimes political, sometimes as an expression of nihilistic rage and hopelessness. But in every case, their crimes are not ultimately reducible to any particular ideology or mindset; their depredations are, instead, deeply repugnant manifestations of human depravity, of a dark, vicious force within which tempts us to dehumanize our fellow man, and indulge in orgiastic, cathartic violence against others.[...] Quelle

Ist der Tod von rund 80 Menschen eine Tragödie ? Für die Angehörigen mit Sicherheit und nur ein völliger Soziopath würde Freude daran finden, doch die eigentliche Tragödie besteht darin, dass es soweit kommen musste (und vermutlich wieder kommen wird). Im Zustand der kognitiven Dissonanz dämmernd trauert die Welt, betrügt sich abermals selbst und erklärt Drittes bzw. Dritte für schuldig.

Befände sich die westliche Zivilisation in einem wacheren Zustand, würde ihr die selbstgerechte Empathie und Empörung im Halse stecken bleiben, sie würde sich selbst tadelnd Buße tun und reumütig vor den Gräbern der Opfer knien, Besserung gelobend.

Kann sich die Menschheit in Anbetracht ihrer Degeneration und des drohenden globalen Kollapses Gefühle überhaupt noch leisten, Gefühle gegenüber Konsequenzen, die sie selbst herbeigeführt hat, ob nun intendiert oder nicht ? Nein, das kann sie nicht und als solches ist auch die an sich schreckliche, menschliche Katastrophe von Oslo und Utoya zu betrachten. Der Schrecken und die Emotionen, die von Geschehnissen wie in Norwegen oder sonstigen Einblicken in die Hölle ausgelöst werden, rücken in den Hintergrund, wird man sich gewahr, dass man selbst! ihr Verursacher ist und als wahrhaft glaubwürdiger Versuch der Wiedergutmachung gilt nur herauszufinden, was uns bis hierher gebracht hat.

leere
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24. Juli 2011

Oslo und Utoya: Symptom einer gespaltenen Gesellschaft

So. Da ist er wieder, der Hass. Der Hass, der laut Kanzlerin Merkel "unser gemeinsamer Feind ist". Warum ist er wieder da ? Ist er gar nie fort gewesen ? Was treibt jemanden dazu an, Jugendliche eines Sommercamps niederzuschießen, die dort nicht bloß ihre Sommerferien verbrachten, sondern die, nach SPD-Vorsitzendem Sigmar Gabriel, der die Tat umgehend ideologisch instrumentalisierte, auch darüber reden wollten, "wie die Welt besser werden kann". Waren all die Mühe, all die Sensibilitätskurse, all die Tolerance-Days, all die subtil wirkenden Filme, Plakate, Werbefilmchen, Pamphlets nicht genug, um auch noch den letzten Querolanten von den paradiesischen Zuständen der westlichen liberal-demokratischen Welt zu überzeugen ? Reichten all die symbolträchtigen Ansprachen mit ihren emotionalen Reizworten, in denen Friede, Freiheit, Einigkeit beschworen wurde, nicht aus, um den Hass zu bannen, um allen die Augen zu öffnen ? Wie konnten die Worte und Floskeln versagen ?

Wenn eine Quelle künstlich verschlossen wird, sprudelt das Wasser zwar nicht länger, doch die Quelle versiegt nicht. Das Wasser fließt dennoch weiter, drückt gegen die Verschlusswände, staut sich mit zunehmendem Druck, bis es sich erneut seinen Weg bahnt und dabei zerstört...

Und so bricht sich erneut etwas seine Bahn, von dem geglaubt wurde, es sei bezwungen und der Grund dafür ist,dass seine Ursache nicht beseitigt wurde.

Conservative Culture (preservation of order / patriot / nationalist / monoculturalist) Cultural marxism (internationalist / multiculturalists / cosmopolitanist / globalist) However, the majority of humanists but also many liberals are anti-nationalists, and are therefore by definition also cultural Marxists. You can promote either multiculturalism (cultural Marxism) or monoculture (nationalist); there is nothing in between, even though most do not dare to admit this yet. {…} The problem is that Europe lost the Cold War in 1950: the moment they allowed Marxists / anti-nationalists to ravage freely, without restrictions for the positions they could have and the power positions they had the opportunity to obtain (teacher / professor positions in particular). The result, in particular in Norway and Sweden, is that extreme Marxist attitudes (of cultural Marxists and humanists) have become acceptable / everyday while the old-established truths of patriotism and cultural conservatism today is branded as extremism. Anti-nationalist attitudes have unfortunately not only become mainstream but are now required as a fundamental attitude to be able to climb in socio-economic hierarchies. {…} For me it is very hypocritical to treat Muslims, Nazis and Marxists differently. They are all supporters of hate-ideologies. – Google Translate @ www.document.no/anders-behring-breivik

Was ist die Ursache für Hass ? Schmerz, Unterdrückung, Isolation, Frustration, sucht euch was aus.

Die westliche politische Gesellschaft, so vielfältig, offenherzig und tolerant sie sich auch geben mag, ist in ihrem tiefsten Wesenskern ein totalitäres Regime, in dem zwar formaljuristisch die Meinungsfreiheit und die Möglichkeit der politischen Partizipation garantiert wird,real jedoch eine Gesinnungsoligarchie herrscht, gegen die anzugehen oftmals den sozialen und beruflichen Tod bedeutet. Wie konstituiert sich also die Gesinnung der westlichen Moderne ? Ihr politisches Establishment grundiert sich parteiunabhängig auf den zum Dogma gewordenen Paradigmen

- Liberalismus

- Utilitarismus

- Humanismus

- Egalitarismus

- Individualismus

- Pluralismus,

die absolutistisch die jeweiligen Parteiprogramme durchziehen, welche damit bis auf Detailfragen letztlich von identischer Couleur sind. Eine tatsächliche, politische Alternative, eine wirkliche Opposition, die diesen Paradigmen entgegengerichtet ist, existiert schlichtweg nicht. Doch soll es dabei nicht bleiben. Jedes System ist darum bemüht, sich selber zu erhalten. Als ebensolches geschlossenes System ist die westliche Welt darum bemüht, jedwede konträre Haltung zu dämonisieren und zu diskreditieren, die sich gegen ihre liberale Grundordnung richtet.

Dies geschieht auf bewährte Art und Weise - indem man sich der Emotionen der Menschen bedient. Man garantiert jedem Menschen die Möglicheit, unbeschränkt persönlichen Präferenzen und Tätigkeiten nachzugehen, erlaubt ihnen zu konsumieren, zu shoppen, zu feiern, sie selbst zu sein, keinerlei Respekt oder Pflichten einhalten und sich vorallem nicht um die Konsequenzen seines Handelns sorgen zu müssen. Denn hey, wir sind alle gleichberechtigt und zudem noch frei, was kann daran schlecht sein ? Man rechtfertigt diese Rechte mit starker emotional greifenden Symbolfloskeln, wie Freiheit und Toleranz, die das Individuum selbst als von Mitmensch und Umwelt isolierten Mikrokosmos ansprechen, währt sich deshalb konform mit der Idee des Guten und vermeint deshalb im moralischen Recht zu sein, dieses Gute mit allen Mitteln verteidigen zu dürfen. Aus diesem Gedanken formt sich die Essenz der liberalen Mentalität, nach der all jenes der Ächtung verdient, was sich der liberalen Maxime entgegenstellt - und damit nach ihrer Logik das Individuum persönlich angreift. So generiert sich ein reaktiver Automatismus, der dem Ego der Menschen entspringt, und sich aus dem Kollektiv gegen jeden richtet, der ihre Rechte zu bedrohen scheint, indem er gesellschaftliche Standards und somit persönliche Einschränkung einfordert. Ein perfekter, subtiler Kontrollmechanismus. Was untergraben wird, sind die Konsequenzen, die sich ergeben, wenn eine Masse von Menschen unkontrolliert das tun und verlangen darf, was ihr beliebt.

Als Folge dieser liberalen Haltung werden alle Ansichten als extremistisch stigmatisiert, die den Menschen etwas von ihrer Freiheit abverlangen würden, weil sie eben nicht primär dem Individuum schmeicheln wollen, sondern auf etwas abstrakes, über dem Individuum stehendes ausgerichtet sind, id est Kultur, Religion, gemeinsame moralische & soziale Standards, Etikette, Konsens, Gemeinschaft, Naturkonservation. Die Liberalismus - Einigkeit Dichotomie polarisiert die Gesellschaft.

Auf der einen Seite stehen jene, die sich eine organisch gewachsene Gesellschaft wünschen, weil sie sich instinktiv unter ihresgleichen am wohlsten fühlen, in der für Solidarität kein Zwang benötigt wird, weil sich die Menschen in den Grundfundamenten der menschlichen Konstitution gleich sind: geteilte Werte, Herkunft, Religion & Spiritualität, Kultur. Auf der anderen Seite sind es jene Uniformisten, welche die Menschen zwar als freie Wesen bezeichnen, aber ihren instinktiven Impuls nach Identität unterdrücken, indem über ideologische Indoktrination rabiat in eine unrealistische und künstliche Gesellschaftsform zwängen wollen (liberale Sozialdemokratie), in der die Menschen durchaus politisch geeint und gleichwertig sind, aber dies nicht aus Herzensgrund so empfinden, eine Gesellschaft, von der sie glauben, sie stelle das Heil dar.

In Wahrheit ist die westliche Moderne ist eine menschliche und kulturelle Einöde, eine Plastikgesellschaft, die einer oberflächlichen Konsum- und Vergnügungsmentalität erlegen ist. Sie ist nicht bloß unfassbar schal und langweilig, sie zerstört und verbraucht hemmungslos alles, was ihr in den Weg kommt, seien es Mensch, Tier oder Natur. Sie handelt deshalb so, weil ihre Handlungsimperative stets der Mensch, seine Gefühle, Sentimentalitäten sind und die Realität in all ihrer Konsequenz als "verwerflich", unpopulär, unfair tituliert und damit ignoriert wird. Und was kommt dabei heraus ? Eine Herde von Egomanen, gleichgültigen lethargischen Vollidioten, die ihre große großartige Freiheit mit der Jagd nach Rauschmitteln, TV, Sex, Junkfood, Trends, Statussymbolen und anderweitigen Trivialitäten bestreiten, weiterhin die Zerstörung von Ökosystemen und Ausrottung ganzer Tierarten, Verlust von indigenen Kulturen, Ausbeutung, Überbevölkerung, ethnische Ghettos...

Dramatisch wird die interne Lage dann, wenn diese Form einer granulierten Gesellschaft jenen aufgezwungen wird, die sie für destruktiv erachten, die anstelle der vielen Rechte des Individuums eine stabile soziale Ordnung bevorzugen würden, die sich von ihren politischen Herrschern und Mitmenschen mit Füßen getreten und ihrer Stimme beraubt fühlen, weil Gegenstimmen nicht geduldet werden. Der Krug geht zum Brunnen, bis er bricht und irgendwann wird einen von ihnen daran zerbrechen. So wie Anders Behring Breivik.

Als konservativer Christ wird Breivik die Situation Europas vermutlich ziemlich pessismistisch betrachtet haben und da wird er sich nicht besonders von ähnlich Denkenden abheben. In schwierigen Zeiten reagieren die Menschen unterschiedlich. Manche nehmen die Opfermentalität ein, in der sie nicht sich selbst für die desolate Lage verantwortlich machen, in der sie sich befinden, sondern Dritte. Aus diesem Grund schlagen Neo-Nazis Ausländer und kriminelle Ausländer deutsche Gymnasiasten zusammen, weil sie für das Scheitern eines Systems (und damit ihr persönliches Scheitern) einen Verantwortlichen ausgemacht zu haben glauben. Vielleicht ist Breivik einer von ihnen, der affektiert handelnde Zornige, der in dem marxistischem Jugendcamp den Kader der nächsten Generation heranwachsen sah, von jener politischen Ideologie geprägt, die sein Land in den Zustand manövrierte, in dem es sich heute befindet und der verzweifelt vermeinte, durch ihre Liquidierung das Blatt wenden zu können. Vielleicht sind seine politischen Ansichten auch nur das rationale Alibi für die Irrungen eines krankhaften, soziopathischen Einzelgängers, der sich von ihnen aufgrund ihrer scheinbaren Extremität angezogen fühlte und nun endlich eine Aufgabe für sich gefunden zu haben glaubte. Vielleicht wählte er auch bewusst den Weg des Märtyrers, der die Spaltung der Gesellschaft in zwei unversöhnliche Lager erkannt hatte und a) nur den gewaltsamen Weg als Lösung des Problems ausmachte oder b) auf diese grausamen, aber wirkungsstarke Weise vor der schwelenden Gefahr eins Bürgerkriegs warnen wollte. Vielleicht war er aufgrund seiner Überzeugungen auch tatsächlich der Ansicht, es handele sich um seine Pflicht und er täte das Richtige...

Noch sind Breiviks Motive unklar und Spekulationen helfen weder weiter, noch sind seine persönlichen Motive besonders wichtig. Doch was sich als objektive Botschaft aus den Geschehnissen in Oslo und Utoya, wie auch aus den Amokläufen in Finnland, Deutschland oder an der Virginia Tech. in den USA herauskristallisiert, ist diese: Unsere westlichen Gesellschaften erfahren eine Polarisation, welche die essentiellsten Standsäulen jedes Sozialgefüges betrifft. Es ist die Entstehung eines Grabens dort, wo er am fatalsten wirkt, in den Gemütern der Menschen. Jede Seite vermeint, für seine Idee zu kämpfen, sei das Richtige, was in einem ideologischen Krieg resultiert. Doch sind es nicht die Ideen, die richtig oder falsch sind. Es ist die Unterdrückung von Ideen und die gewaltsame Zusammenpferchung von Unvereinbarem. Dort, wo ein erzwungenes Zusammenleben stattfindet und unliebsame Gedanken dämonisiert werden, die aber in Anbetracht der Außmaße unserer Probleme und unser Uneinigkeit den Weg in die Diskussionen finden müssen, dort wird Frustration zu Verzweiflung und Verzweiflung zu Hass, der das typische Symptom einer heterogenen Gesellschaft sein und sich in irrationalen Akten entladen.

leere
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15. Juli 2011

Einigkeit ist Freiheit

Ist die freie Entfaltung der Persönlichkeit nicht ein wunderbares Gut ?

A MAN HAS appeared before Limerick District Court charged with ordering his Alsatian dog to have sex with a 43-year-old mother of four, who died from an adverse allergic reaction to the intercourse. Quelle
"Das Volk fühlt sich heute nur frei, wenn es autorisiert ist, nichts zu respektieren" - Dávila

Was dem einen die freiheitliche Auslebung seiner zwar grotesken, aber irgendwo noch legalen Aktivität bedeutet, ist dem anderen die Tyrannei der aufgezwungenen Toleranz. Die Freiheit wird überall dort beschnitten, wo gegenläufige Interessen kollidieren (Bürgertum vs Zoophilie) und der faule Kompromiss "Aus den Augen, aus dem Sinn" nicht ausreicht, um sozialen Frieden zu erhalten. Und so fangen wir an zu brüllen, zu wüten und "verteidigen unsere Freiheit", vermessen in dem Glauben, unsere Perspektive auf die Freiheit verdiene das Primat über andere Perspektiven zu haben. Nach Ende der Kämpfe wird die Einbahnstraße der Freiheit von derjenigen Interessengruppe erschlossen, die sich als die mächtigste erwies und nun die absolutistische Deutungshegemonie für sich beansprucht.

""One law for lion and ox is oppression." - William Blake"

Das Paradigma der Freiheit wird solange von tyrannischer Natur sein, wie der Ochse dem Löwen Vorschriften macht, was er unter Freiheit zu verstehen hat, was Wahnsinn ist, denn der Ochse hat andere Ziele wie der Löwe. Die Freiheitsdefinition des Löwen gestaltet sich relativ zu seinen Zielen, selbiges gilt für die des Ochsen. In einer Gesellschaft, in der die Auslegung der Freiheit exklusiv der Sentimentalität einer einzigen Gruppe entspringt (dem Ochsen) und damit absolute Prägung besitzt, wird unweigerlich der Freiheit anderer Gruppen Schaden zugefügt, indem die die Auswirkungen der freiheitlichen Rechte der dominanten Gruppe den eigenen gesellschaftlichen Zielen entgegenstehen oder diese von Beginn an verhindert werden.

Die Freiheit definiert sich über die Möglichkeit, seine Ziele, das was man im Leben wirklich will, erreichen zu können, nicht über seine negative Definition, welche die Absenz von Verboten bedeutet, aber kein Lebensziel kennt. Lasst das Wort Freiheit durch Einigkeit ersetzt werden, eine Einigkeit, in der die eigenen, individuellen Ziele denen aller entsprechen und damit nicht destruktiv, sondern konstruktiv wirken. Das ist wahre Freiheit.

leere
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28. Januar 2011

Das nationalistische Crux

Die Bewegungslosigkeit und Ohnmacht des nationalen Lagers ist ja nun ein Problem, daß schon länger existiert. Ich habe in den letzten Jahren eine Entwicklung gesehen, die ich als durchaus positiv erachte und die in die Richtung abzielt abzuwarten, wie in Ernst Jüngers "Waldgang" oder dem fernöstlichen Prinzip des "Den Tiger reiten", um wenn dann die Zeit gekommen ist, dem maroden System den Todesstoß zu verpassen. Dieser Gedanke hat ja definitiv seine Berechtigung, so scheint es doch hochgradig sinnlos einen Kampf gegen Windmühlen zu führen, der nur das Ergebnis hat, daß nichts erreicht wird, aber gute Menschen hinter Gittern landen oder öffentlich diffamiert werden.
Andere geben sich immernoch der Illusion hin, daß sie Menschen durch Demonstrationen inklusive (VS-bezahlte oder einfach nur dumme) Querschläger das ganze Volk von ihren Ideen überzeugen können. Wiederrum andere denken, daß wenn die Geschichte über den Holocaust gelüftet wird, plötzlich das ganze deutsche Volk eine Illumination erfährt und zu den guten alten Zeiten zurückkehrt.

Was ist nun die Konsequenz daraus?

Garkeine, und das ist das anzusprechende Problem. Ich kann hier natürlich nur aus meinem Bekanntenpreis und den Foren, in denen ich mich bewege ausgehen, werde somit nicht über einen Kamm scheren und will es auch nicht. Ich sehe die Nationalisten sich immer nach außen kehrend, soll heißen, die Anderen sind immer Schuld. Ob es nun die eigene Nation ist, die Ausländer oder die Juden. Man lässt sich einwandfrei in dem Sessel des Selbstmitleids versinken und beschäftigt sich tagtäglich nur damit, einerseits mit dem Finger auf etwas zu zeigen, andererseits über den Verfall der Werte zu jammern. Wenn ich die Empörung der NS über den Zentralrat der Juden höre, muss ich immer an Carl Schmitt denken:


Der Feind ist die eigene Frage als Gestalt.
Hätten die NS einen Zentralrat, würde es aus dieser Reihe bei der nächsten Wehrmachtsausstellung auch heißen "...sind nachhaltig betroffen".
Ich habe neulich noch in einem anderen Forum die "Weisheit" gelesen:


Es geht nicht darum sich selbst zu erkennen, es geht darum den Juden zu erkennen.
Den Satz hätte ich mir fast in meine Signatur gepackt, denn er zeigt in allerdeutlichster Weise die Feigheit und Trägheit der modernen "far-right" auf. Das genaue Gegenteil ist der Fall, wenn man etwas erreichen will. Unsere mit allergrößtem Abstand wichtigste Frage ist die der Selbsterkenntnis und wer hier sagen wird, daß er diese besitzt ist entweder ein Simpel oder ein Verblendeter. In den tiefsten Abgründen unseres Ichs befinden sich eine Menge Dämonen, teils ungesehen, die es zu bekämpfen gilt, nach Julius Evola:


"Der große heilige Krieg ist der Kampf des Menschen gegen die Feinde, die er in sich trägt. Genauer gesagt, ist der Kampf des übernatürlichen Elements im Menschen gegen alles, was triebhaft, leidenschaftsbedingt, chaotisch, den Kräften der Natur hörig ist."
Die Blüten, die die "Nach-Außen-Gewandheit" des nationalistischen Lagers treibt sind überall zu sehen. Man muss nur eine (schlechtes Beispiel) NPD-Demo besuchen und fragt sich doch, was man mit diesem Volk eigentlich anfangen soll. Ja, man fragt sich beim Gehen sogar, ob man sich nun wirklich "heimisch" fühlt, ob das die Menschen sind zu deren Schlag man sich zählt.

Nun zusammenfassend, du bist das Problem, und damit keine Irrungen auftauchen, ich bin es auch. Hunderte Eigenschaften gibt es, die abgelegt werden müssen. Die alchemistische Symbolik vom Verwandeln des Menschen und der Metalle in Gold ist unsere erste Aufgabe. "Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein" passt in diesem Zusammenhang auch. Der zweite Schritt, nachdem dieses magnum opus bewältigt ist, ist das Handeln. Am Anfang steht die Idee, darauf folgt die Tat. Nach der Selbsterkenntnis sollte sich auch herausgebildet haben:

1. Das Wissen, was man gut kann
2. Das Wissen, an welchen Platz man gehört


Das Leben ist eine Werkstatt von Hierarchien. Allein der Tod ist Demokrat.

N.G. Davila
Eigenheit und Geltungsdrang sollten zu diesem Zeitpunkt schon völlig ausgemerzt sein. Wer noch für sich kämpft, hat die Situation nicht verstanden. Auch dumpfe Phrasen wie "Die nehmen uns unsere Arbeitsplätze weg" oder "Die ... sind Schuld daran" sollten zu diesem Zeitpunkt keinen Mund mehr verlassen. Darüberhinaus sollten die Leiter dieser Tat allem abschwören, wirklich allem. Lebendige Gefäße die mit der Idee befüllt werden und ihre Hände, Herzen und Köpfe für die Tat verwenden. Alkohol, Koffein, Nikotin, Fleischverzehr, Tratschen, Sexualität, feindliche Propaganda uvm. sollten in ihrem Leben keine Rolle mehr spielen. Wer hier nun schon mit scharfer Ablehnung reagieren möchte weist sich gerade schon seinen Platz in der Hierarchie zu. Und da wäre man auch schon wieder am Anfang der Geschichte. Gerne sind die Menschen bereit mit dem Finger auf etwas zu zeigen, wenn Veränderung am Alltag gefordert wird, dann ist wieder ganz schnell Schluss.

Also, die Tat. Hier müssen jene befreiten und klaren Köpfe durchdenken, was heute noch an den Mann gerät. Wenn man sich schon so oft auf den NS beruft, warum dann nicht an die wirklich positiven Sachen. Hitler konnte umdenken. Was passierte nach seinem Marsch auf die Feldherrnhalle? Hat er es danach immerwieder probiert, bis es funktionierte? Hat er sich in Selbstmitleid geflüchtet und Anderen die Schuld dafür gegeben? Nein, er hat gesehen, daß es so nicht geht und hat umgedacht, mit Erfolg. Es ging ihm nicht darum seine Schuldigkeit abzuleisten oder den Märtyrer zu spielen (man schaue sich nur an, wie sehr sich in nationalen Kreisen einer Hausdurchsuchung gerühmt wird. Uff...). Was hier klingt wie Hitler-Verehrung soll lediglich ein Beispiel sein. Ein Umdenken muss auch hier stattfinden. Schluss mit Politisierung, Schluss mit Historizismus, Schluss mit -ismen.

Wenn ihr mich fragt, stimmt die Behauptung, daß man erst wieder etwas Schönes bauen kann, wenn der bundesrepublikanische Turm von Babel eingestürzt ist. Aber anstatt nun zu Warten gilt es ihn niederzureissen, mit allen Mitteln.


"If you don't stick to your values when they're being tested, they're not values: they're hobbies."
Wer nicht bereit ist auch nur ein Fünkchen des easy-life für den Kampf aufzugeben ist unbrauchbar, ja, schafft sich auch seinen Platz in Hierarchie. Nur unter diesem Aspekt versteht man auch die Bibelstelle:


“Ihr sollt nicht wähnen, dass ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert.
Meinet ihr, dass ich hergekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu erregen gegen seinen Vater und die Tochter gegen ihre Mutter und die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter. Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.
Denn der Sohn verachtet den Vater, die Tochter setzt sich wider die Mutter, die Schwiegertochter ist wider die Schwiegermutter; und des Menschen Feinde sind sein eigenes Hausgesinde. Wer Vater oder Mutter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt denn mich, der ist mein nicht wert.
Wenn dich dein Bruder, deiner Mutter Sohn, oder dein Sohn oder deine Tochter oder das Weib in deinen Armen oder dein Freund, der dir ist wie dein Herz, heimlich überreden würde und sagen: Lass uns gehen und andern Göttern dienen! – die du nicht kennst noch deine Väter,
Wer von seinem Vater und von seiner Mutter spricht: Ich sehe ihn nicht, und von seinem Bruder: Ich kenne ihn nicht, und von seinem Sohn: Ich weiß nicht, die halten deine Rede und bewahren deinen Bund;
So jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Weib, Kinder, Brüder, Schwestern, auch dazu sein eigen Leben, der kann nicht mein Jünger sein. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist mein nicht wert.
Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir. Wer sein Leben findet, der wird’s verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird’s finden.”
- Matthäus 14, 34-39

Wenn sogenannte Freunde, Beruf, Familie oder das Ansehen der Tat im Weg stehen, dann reden wir von einem Hobby. Gerühmt werden die deutschen Soldaten des WK2, die ihr Leben für die Idee gaben. Die Frage ist, haben wir überhaupt das Recht sie zu rühmen, wir, die wir nichtmal einer Lebensbedrohung gegenüberstehen sondern einem Jobverlust? Ausgelacht hätten uns diese Soldaten.

Sagen wir, wir haben ein paar willige Menschen bereitstehen und die wenigen Führungspersonen. Ja, es muss aristokratisch aufgebaut sein und ein suum cuique in der Rollenverteilung herrschen. Nun sei drüber nachgedacht, was heute noch die Aufmerksamkeit der Menschen erhascht. Demonstrationen nicht und Flugzettel schonmal auch nicht. Nichtmal dabei zuzusehen, wie Mitbürger auf offener Straße erstochen werden.
Es muss folglich etwas sein, was den Menschen aus ihrem schlaftrunkenen Trott befreit. Das Extrembeispiel dieses Denkens wäre, wie auch in der Dokumentation "Until the Light takes us" zu sehen ist, die Zerstörung von Dingen, die den Menschen wichtig geworden sind. Varg Vikernes sagt in einem Interview selbst, daß es erklärtes Ziel war die Menschen zu schockieren, damit sie ihre Augen öffnen. Ein weniger extremes Beispiel sehen wir in den Flugzetteln, die in Anlehnung an das Projekt:Chaos aus dem Buch und Film Fight Club gemacht wurden. Mal vier Beispiele:

 

Das Zwingen zum Nachdenken durch gezielte Provokation, die vielleicht sogar bis zu einem Zwang werden kann, im Falle des Aufzugs etwa, das erreicht die Menschen noch. In diesem Fall muss man sich erstmal von der Menschenfängerei frei machen. Es gibt auch einfach Menschen, die nichts ändern wollen und die wird man nie erreichen, fallen aber als potenzielle Mitläufer nicht ins Gewicht. Zum Denken anregen ist der Punkt. Und das kann man am besten, je weniger man angreifbar ist, das ist simple Psychologie.

Historisch kann man sich da an dem Musterbeispiel der italienischen Arditi orientieren. "Me ne frego" als Leitspruch, "O la vittoria, o tutti accoppati" als Ziel. Dazu Fillipo Marinetti.


Führen wir mutig das "Hässliche" in die Literatur ein und töten wir die Feierlichkeit, wo immer wir sie finden.
oder


Wir wollen den Krieg verherrlichen – diese einzige Hygiene der Welt – den Militarismus, den Patriotismus, die Vernichtungstat der Anarchisten, die schönen Ideen, für die man stirbt, [...].
Eine futuristische Bewegung, die zu einem faschistisch-anarchistischen Interregnum nach dem Bild eines Fiume unter Gabriele D’Annunzio führt. Das wiederrum abstreifen und auf den Trümmern des alten Systems etwas Neues errichten. Eine östliche Weisheit lautet "Jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt", weshalb es auch unsinnig ist, jetzt schon über das danach kommende zu diskutieren und sich letztlich zu verstreiten. Die bundesrepublikanischen Herrscher, die Zwietracht säen, fürchten nichts mehr als einen Zusammenschluss von Menschen.
Animatronic
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29. Oktober 2010

Der einzige Christ starb am Kreuz

Ein gesellschaftlicher Multikulturalismus ist Nährboden für interne Konflikte. Der gute Vorsatz des gegenseitigen Respekts gegenüber dem Wesensfremden, Ungewohnten, Gegensätzlichen scheitert unweigerlich früher oder später, werden im alltäglichen Grenzen überschritten, die persönliche Opfer und als inakzeptabel empfundene Einschränkungen erfordern.

[...]After the disintegration of the communist regimes in 1990, we entered a new era in which the predominant form of the exercise of state power became a depoliticised expert administration and the co-ordination of interests. The only way to introduce passion into this kind of politics, the only way to actively mobilise people, is through fear: the fear of immigrants, the fear of crime, the fear of godless sexual depravity, the fear of the excessive state (with its burden of high taxation and control), the fear of ecological catastrophe, as well as the fear of harassment (political correctness is the exemplary liberal form of the politics of fear).[...]Progressive liberals are, of course, horrified by such populist racism. However, a closer look reveals how their multicultural tolerance and respect of differences share with those who oppose immigration the need to keep others at a proper distance. "The others are OK, I respect them," the liberals say, "but they must not intrude too much on my own space. The moment they do, they harass me – I fully support affirmative action, but I am in no way ready to listen to loud rap music." What is increasingly emerging as the central human right in late-capitalist societies is the right not to be harassed, which is the right to be kept at a safe distance from others. A terrorist whose deadly plans should be prevented belongs in Guantánamo, the empty zone exempted from the rule of law; a fundamentalist ideologist should be silenced because he spreads hatred. Such people are toxic subjects who disturb my peace.

On today's market, we find a whole series of products deprived of their malignant property: coffee without caffeine, cream without fat, beer without alcohol. And the list goes on: what about virtual sex as sex without sex? The Colin Powell doctrine of warfare with no casualties (on our side, of course) as warfare without warfare? The contemporary redefinition of politics as the art of expert administration as politics without politics? This leads us to today's tolerant liberal multiculturalism as an experience of the Other deprived of its Otherness – the decaffeinated Other.

[...]This vision of the detoxification of one's neighbour suggests a clear passage from direct barbarism to barbarism with a human face. It reveals the regression from the Christian love of one's neighbour back to the pagan privileging of our tribe versus the barbarian Other. Even if it is cloaked as a defence of Christian values, it is itself the greatest threat to Christian legacy.

Quelle
Es ist illusorisch, den nötigen Respekt dauerhaft aufrecht erhalten zu können. Sei es aus Unwilligkeit, Unfähigkeit zur Rationalität oder aus der Ermüdung heraus, dieser Pflicht tagtäglich unter Kraftaufwand gerecht zu werden, der stete Tropfen höhlt den Stein, bis er entzwei bricht. Der "entkoeffinierte Andere", die Dezimierung jeglicher hingebungsvoller, kompromissloser Ausprägung einer Andersartigkeit erscheint als Lösung, um die als moralisch überlegen empfundene Abstraktion des multikulturellen Modells ohne größere Konflikte implementieren und anschließend stabil halten zu können, transformiert dazu jedoch eine organisch zwanglos kohärente Kultur in eine schale, oberflächliche Gesellschaft, bevölkert zwar von biologisch differenten, doch ihrer inneren Identität beraubten, schwammigen, konturlosen Wesen, ausschließlich durch sozialen Druck, der Vielfalt nicht angemessenen Gesetzen und von sozialtherapeutischen Maßnahmen künstlich zusammengehalten, anstatt über ein subtiles, stillschweigendes Einvernehmen automatisch verbunden zu sein.

Die Gesellschaft der Zukunft, wie sie Politikern vorschwebt, ist ein überaus mittelmäßiges, sich durch nichts auszeichnendes soziales Gefüge, welches seine Blicke selten auf Augenhöhe erhebt, ihn öfter gesenkt hält und sich niemals nach den Sternen sehnt, nach gar nichts außerhalb des friedfertig trägen Status Quo trachtet, ein Gefüge, das keine Leidenschaft verspürt, keine Exellenz kennt und keine absolute Hingabe an eine Sache zulässt, die durch Vernunft nicht tangibel ist und eine Bereitschaft zur Intoleranz erfordert.

"Was ist Liebe? Was ist Schöpfung' Was ist Sehnsucht ?" "Was ist Stern ?" - so fragt der letzte Mensch und blinzelt.

Die Erde ist dann klein geworden, und auf ihr hüpft der letzte Mensch, der alles klein macht.

Sein Geschlecht ist unaustilgbar wie der Erdfloh; der letzte Mensch lebt am längsten. "Wir haben das Glück erfunden" - sagen die letzten Menschen und blinzeln.

-- F.W. Nietzsche

Die konditionslose christliche Nächstenliebe ist ein Witz, eine Irrealität, artet sie in die alles nivellierende anspruchslose Toleranz aus, die mit den Mechanismen der Welt und denen der Menschen nicht kongruent ist. Der Welt bislang einzige Christ starb am Kreuz, ein Umstand, der in unseren Entwürfen von einer gemeinsamen Zukunft Berücksichtigung finden sollte. Pan-Nationalismus

leere
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17. Juni 2010

Übersetzung: Zum White Power Denkansatz

White Power

Die White Power Bewegung entstand in den Vereinigten Staaten und im Großbritannien der Siebziger Jahre - ein Jahrzehnt, in dem sich, genau eine Generation nach dem Zweiten Weltkrieg, die ersten Bewusstseinsregungen der Bevölkerung bemerkbar machten: Vielleicht haben wir uns durch den großen demokratischen Kreuzzug in Europa ins eigene Fleisch geschnitten? Aus dieser Überlegung entstand die moderne 'White Power' Organisation, die Aspekte des KKK, des Nationalsozialismus und radikal-konservative, ethnisch-soziale Rhetorik miteinander verbindet, um eine Einheit zu schaffen, die sich nach der 'Black Power' Bewegung der Sechziger gestaltet. Darin liegt auch ihr fundamentales Problem: Sie ist nichts weiter als eine weitere Partisanenbewegung, die politische Macht begehrt und keinen wirklichen Ansatz, der das Problem auf ganzer Ebene lösen würde, anbietet.

Die übliche White Power Rhetorik lautet wie folgt: Die weiße Rasse ist den nicht-weißen Rassen überlegen - deshalb müssen sich alle Weißen zusammenschließen und alle anderen ausschließen. Generell endet hier der Ideenstrang, von Homosexuellen und Juden (die mittlerweile so weiß wie die meisten Süd- oder Osteuropäer sind) abgesehen. Bewegungen wie diese versuchen ihre Ansichten durch wissenschaftliche und soziologische Forschung zu rechtfertigen und weisen oft auf die hohen Raten von Verbrechen, Krankheit, Armut, Analphabetismus und die niedrigen IQ Werte anderer Gruppen, wie etwa Afroamerikaner, hin (Juden hält man zwar für intelligent, doch sie werden aufgrund der ihnen unterstellten Absichten verurteilt). Bewegungen wie diese gewinnen an Macht und müssen mit allen erdenklichen Mitteln bekämpft werden.

Ihr erster Fehler ist, dass sie den Ursprung aller weißen Probleme nicht erkennen: Dass es unter ihnen selbst viele minderwertige Menschen gibt. Diese zeugen nämlich nicht nur ähnliche Nachkommen, sondern haben die einstig komplexe Gesellschaft so simplifiziert, dass sie nun minderwertige Menschen belohnt: Diese papierschiebenden Untermenschen, die bürokratische, sinnlose und faule Jobs übernehmen und damit zufrieden sind, Akten zu stapeln und sich gedankenlos starren Regeln unterzuordnen; das ist der Establishment-Mensch; ob er schwarz, weiß, Chinese, oder vom Planeten Xerxon ist, spielt keine Rolle. Die Geisteshaltung, mit einem belang- und sinnlosen Leben zufrieden zu sein, hat in einer zerfallenden Gesellschaft die Ausbreitung von Minderwertigkeit zur Folge, denn nur ein strohdummer Untermensch könnte so ein Leben für akzeptabel oder begehrenswert halten. Millionen Menschen haben jedoch solche Leben: Vom verklemmten weißen Schwächling der Fünfziger Jahre bis zum modernen multikulturellen Bürokrat; nichts hat sich geändert, denn die Stellen, die diese Menschen einnehmen, verlangen nichts weiter als Gehorsam und ein minimales Denkvermögen. Sie sprechen die Minderwertigen aller Rassen an.

Weiße Menschen müssen diesen Verfall schon seit Jahrhunderten ertragen und mit jedem Jahr gewinnt dieser Prozess mehr an Übergewicht. Ob es die Hinrichtung von Adeligen während der Französischen Revolution, oder die Zerstörung der letzten unabhängigen Aristokratie in Amerika während des Bürgerkriegs war, sind weiße Menschen seit langem im 'Kannibalen-Modus', indem sie den Arbeitern, den unzufriedenen und den faulen, vorstädtischen 'Aktivisten' Macht geben, die für komplexe Probleme eine einzige schuldige Gruppe finden: Die Elite. Man sagt uns schon seit Jahrhunderten, dass die Elite uns manipulieren und nur Probleme verursachen ... Die Lösung muss die Absetzung der Elite und die Regierung des Volks sein! Oh wundervoller Tag ... doch die Probleme sind bis heute geblieben. Glücklicherweise hat der weiße Mensch heutzutage die Aufmerksamkeitsspanne einer Stechmücke und merkt es nicht einmal. Folglich sinkt die Qualität der Bevölkerung immer mehr ins Bodenlose.

Die Technologisierung der weißen Gesellschaften treibt diesen Prozess voran. Von Gewehren bis Computern gibt die Technologie einen Menschen, dessen höchste Lebensaufgabe es sein sollte, Rüben zu ernten, die Fähigkeit, einen Genie zu ermorden, oder hunderttausende Mailboxen zu spammen. Aber es ist doch sein Recht, ein Computer zu besitzen und ein Einkommen zu haben! Wir haben doch kein Recht, das zu kritisieren! Es ist jedoch auch das Recht des Individuums, Pornofilme zu drehen, fehlerhafte Produkte zu verkaufen, Fernsehprediger zu werden und Berge von Müll zu produzieren. Doch stärken diese Handlungen die Gesellschaft, oder schwächen sie sie? Ah, sie schwächen sie; und was ist, wenn sie eine Million Mal wiederholt werden? Dann schwächen sie die Gesellschaft beträchtlich. Wenn man heutzutage weiße Gesellschaften betrachtet, kann man die 'weiße Rasse' unmöglich für überlegen halten, denn die durchschnittliche weiße Gesellschaft ist ein Durcheinander: Schwachsinnige Bürokraten, durchtriebene Marktexperten, die alltäglichen schlampigen, fetten und vergesslichen Menschen, nörgelnder Nachwuchs und untreue Ehepartner. Die Erkenntnis, dass solche Gesellschaften mit sich selbst im Krieg sind, kommt noch hinzu. Die eine Seite kreischt für die unterprivilegierte Masse, die andere schreit nach Industrie. Wo ist der Plan für Besserung? Oder gar eine Lösung für Probleme wie endlose Autobahnen, Umweltverschmutzung, verrottende Städte, öffentliche Ignoranz und Idioten in Machtpositionen?

Während White Power Bewegungen gerne glauben würden, dass eines Tages, als der weiße Mann am schlafen war, eine Horde von Juden und Schwarze durch die Hintertür eingebrochen sind, seine Frau vergewaltigt, seine Kinder mit 'Rap' und 'Crunk' Musik indoktriniert, die Städte zu AIDS-verseuchten Kriegsgebieten gemacht und die Verwaltung übernommen haben, sieht die historische Wahrheit anders aus: Weiße Menschen haben sie eingeladen; weiße Menschen haben aus der 'authentischen' Musik der Unterdrückten Profit geschlagen; weiße Menschen haben, indem sie ständig gegeneinander kämpfen, keine andere Richtung entwickelt, die mit Profitgier, städtische Verwesung und sogar Gewalt konkurrieren kann (denn Gewalt hat ein eigenes Produktspektrum, von Pfefferspray bis zu elektrischen Toren, und ist deshalb für die Ökonomie profitabel, auch wenn die gesellschaftlichen Kosten uns alle betreffen). White Power Bewegungen sind, statt nützlich zu sein, destruktiv, denn sie verleugnen die eigentlichen Ursachen weißer Probleme. Man kann die Schuld den Schwarzen, Juden und Homosexuellen bis zum Ende dieser Gesellschaft zuschieben, doch die Probleme kommen von innen.

White Power Bewegungen haben einfache Dogmen: "Wenn es weiß ist, dann ist es richtig" und der Gedanke, dass die Gesellschaft 'wieder' gut wird, wenn alle Nicht-weißen ausgeschlossen werden. Sie wenden sich an die Symptome, nicht an die Probleme. Sie vernachlässigen auch fast alle anderen wichtigen Themen außer Rasse. Es ist, als ob sie bloß Provokateure und nicht politisch denkende Menschen wären - hier, um uns mit einem schnellen und abstoßenden Vorschlag zu treffen, um dann über das allgemeine Unbehagen über ihren Unmut lachend in Bedeutungslosigkeit zu versinken. In dieser Hinsicht sind sie nicht alleine, denn fast jede Gruppe mit speziellen Interessen, sei es Umweltschützer, Pro-Life oder gar Black Power Bewegungen, fällt in diese Kategorie; es könnte am Versagen unseres politischen Systems, das jede Entscheidungsfindung schwierig macht, liegen, dass alle politischen Bewegungen zur ihrer äußersten Einfachheit und einem singulären Fokus reduziert werden müssen. Doch was würde passieren, wenn alle Nicht-weißen morgen sterben würden? Die grundsätzlichen Probleme der Weißen würden bestehen bleiben.

Wir können diese Probleme auf zwei Ursachen beschränken:

(1) Die Vorherrschaft von minderwertigen Weißen (2) Die weißen Gesellschaften in der Zange eines wahnsinnigen Zivilisationsentwurfs

Den ersten Punkt ansprechend, müssen wir das Problem aus folgendem Blickwinkel betrachten: Nicht alles Kaukasische ist gleich. Jede Gesellschaft, egal wie schön sie ist, produziert destruktive und dumme Menschen; das ist das Wesen genetischer Rekombination und Umwelteinflüssen. Wenn man ein Kornfeld säht, muss man die schwachen und minderwertigen Pflanzen, die keine günstigen Attribute aufweisen, aussortieren. Jede Generation bringt sowohl einige große Menschen, als auch einige schwache - minderwertige - hervor. Wenn eine Kultur es durchsetzen kann, dass sich die großen Menschen mehr als die schwachen fortpflanzen, verbessert es ihren allgemeinen Standard. Wenn nicht - Niedergang. Und was ist aus weißer Kultur geworden? Man hat die Aristokratie abgesetzt und universelle Rechte garantiert. Diese Handlung stellt die Entscheidungen und die Eigenschaften des Individuums außerhalb der Kritik. Es ist entweder illegal, oder amoralisch, oder eine Kombination aus beiden, Menschen zu diskriminieren, weil sie dumm, korrupt, ekelhaft, hässlich, pervers, usw. sind. Dies führt zu einer Umkehrung der Gleichung von gesunden Gesellschaften und erklärt wieso weiße Gesellschaften nicht mehr Beethovens und Shakespeares, sondern Britney Spears und Ann Coulters produzieren.

Wenn wir das zweite Problem weißer Gesellschaften, die nicht von White Power Organisationen anerkannt werden, betrachten, dann offenbart sich uns eine komplexe Situation: Was ist der ideale Entwurf einer Gesellschaft? Wenn wir klar denken, würden wir vielleicht folgendes sagen:

(a) Die Führung der dazu Fähigen: Geniehafte Intelligenz, gewissenhafte Anwendung, einfühlsames Verständnis, aber mit der Begabung, das ganze Bild und nicht nur die im Konflikt stehenden Forderungen von Individuen zu sehen.

(b) Sie müllt ihre Umwelt nicht durch rücksichtslose Industrie und Überbevölkerung zu (die gefährlichste Bedrohung für die Umwelt ist das übermäßige Nutzen von Land, denn mit ausreichend natürlich bewachsenem Land, das unsere Verschmutzung absorbiert, verarbeitet und durch Sauerstoffproduktion entgegenwirkt, kann sie mit uns gut auskommen - doch wenn wir das meiste Land, sei es mit Farmen oder mit Fabriken, besetzen, zerstören wir diese natürliche, die Menschheit stützende Struktur).

(c) Sie stellt gesunde Werte wie Kreativität, Nüchternheit, sexuelle Selektivität, eheliche Treue, Heldentum und Transzendenz über temporäre Freuden wie körperliche Befriedigung, Machtgewinn, oder das Ausleben emotionaler Sehnsüchte (Rache, Hass, Beliebtheitsstreben).

(d) Sie gibt jeden von uns einen festen Platz in der Gesellschaft, von dem aus wir einen sinnvollen Beitrag leisten können, und stellt uns die übrige Zeit zur Verfügung. Der Durchschnittsmensch arbeitet acht bis zehn Stunden und pendelt zweimal am Tag; das gibt ihm vier bis sechs Stunden, die er damit verbringen kann, Rechnungen zu bezahlen, mit Dienstleistern zu feilschen, Reparaturen am Haus durchzuführen, Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen, usw. Wochenenden bestehen für viele Menschen aus einem Tag, an dem sie Besorgungen machen, und einem Tag, an dem sie sich ausruhen - zwischendurch auch mit ein oder zwei vergnüglichen Nächten. Somit fehlt die Zeit, in der man sich mit ruhigem Gemüt und Zuneigung der Familie, den Freunden, oder der Gesellschaft in einer sinnvollen Weise widmen kann; stattdessen bekommen wir bloß flüchtige Eindrücke und, weil der Mensch ständig müde ist, viel Fernsehen.

(e) Sie schafft höherentwickelte Kultur, Wissenschaft, Kunst und Helden.

(f) Sie belohnt die Tüchtigen und stellt das evolutionäre Aussterben von verbrecherischen, verdorbenen, dummen, hässlichen und kleingeistigen Menschen sicher.

In weiße Gesellschaften mangelt es seit Jahrhunderten an all diesen Dingen. Bis wir diese Wurzeln des Problems entfernen können, werden alle Symptome bleiben, auch wenn alle Nicht-weißen durch Massenmord entfernt werden würden (was schade wäre, wenn man bedenkt, dass die meisten als Gastarbeiter eingeladen wurden und den unschuldigen Gedanken eines 'besseren' Lebens gefolgt sind, auch wenn sie wirklich nur größeren Reichtum und Technologie bedeutet). Unser Problem ist, dass sich unsere Bevölkerungen nicht auf eine sinnvolle Verfahrensweise einigen können, da sie mit ihrem individuellen Streben nach Vergnügen, Reichtum und Komfort zu beschäftigt sind. Wir werden von minderwertigen (weißen) Menschen getrennt und umzingelt. White Power Organisationen ignorieren diese Realität und ziehen es vor, uns auf die sinnlose Verfolgung von Nicht-weißen einzustimmen, damit weiße Privilegien die Probleme unserer Gesellschaft überschatten können. Diese Handlungsweise vernachlässigt nicht nur die Problematik, sondern fördert sie, indem sie eine Placebo-Lösung anbietet.

Vijay Prozak - November 14, 2006

A.N.U.S.

Unser Dank gebührt "1191.4814.5102" für diese Übersetzung.

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N e u e s

A u t o r e n



"Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden;
es ist nicht genug, zu wollen,
man muß auch tun."
- J.W. Goethe


"Das Vieh stirbt und Freunde sterben, endlich stirbt man selbst:
Doch nimmer mag ihm der Nachruhm sterben,
wer guten sich gewann."
- Havamal



"Wenn die Menschen über Gott sprechen, denkt ein Nihilist an Gestalt und Struktur eines Waldes."
- Vijay Prozak



"Die Weisheit besteht nur darin, weder das Nichts, das der Mensch ist,
noch die Schönheit,
die manchmal in seinen Händen entsteht, jemals zu vergessen."
- N.G. Dávila