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18. November 2009
News: Ethnischer Stolz
Ethnischer Stolz ist Identitätsbewusstsein.
Herkunft verbindet. Mehr als bürokratische Normen, Richtlinien oder Gesetze in fiskal-ökonomischen Nationalstaate es vermögen. In Nationalstaaten wird kein Wert auf die Entwicklung ethnischen Stolzes gelegt. Es sind künstliche Konstrukte, die lediglich ein Ziel verfolgen: Gewinnmaximierung. Infolgedessen bleibt die Förderung eines kulturellen, ethnischen Bewusstseins, ein wichtiger Faktor unserer mentalen Gesundheit, aus, im Gegenteil, die Ausbildung ausgeprägter Kulturen innerhalb wird gehemmt, denn eine Priorisierung seiner eigenen Kultur gegenüber dem kleinsten gemeinsamen Nenner Geld ist nicht vereinbar mit den Zielen von Nationalstaaten. Dabei besitzt das Empfinden einer gemeinsamen Identität und Vergangenheit unglaubliches Potential. Die Art der inhärenten Verbundenheit motiviert ihre Gruppenmitglieder eher zur Zusammenarbeit, es entwickelt sich ein Gefühl der ungezwungenen Solidarität und sozialen Bindung zu jenen, welche die gleiche Ursache ihres Stolzes mit einem teilen. Während rein politische Entitäten sich stets darauf konzentrieren müssen, die verschiedenen kulturellen Ansätze unter einen Hut zu bringen, gegen Intoleranz und Rassismus vorzugehen, niemanden zu diskriminieren und es allen rechtzumachen, existieren derartige interne Konflikte innerhalb homogener Gruppierungen nicht. Eine Kraft aus dem konzentrierten Geist eines sich verbunden fühlenden Volkes ist mächtig. Sie kann verführen - Hochmut und Überheblichkeit, falsche Überlegenheit und Größenwahn sind mögliche Gefahren, ebenso impliziert Homogenität alleine nicht eine Beseitigung des gesellschaftlichen Fokus' auf Geld und Konsum. Jedoch in konstruktive Wege geleitet wird sie das Erreichen von Großem ermöglichen, durchaus auch in Zusammenarbeit und durch Austausch mit ähnlich denkenden Nationen. leere(mehr) 16. November 2009
News: Schutzwall des Egos
Die Gründe unserer Fehlschläge und Unzulänglichkeiten suchen wir gerne in Dritten. Auf diese Weise befreien wir uns von der schwierigen Aufgabe, unser Verhalten zu reflektieren, etwaige Schwächen einzugestehen und entweder an uns zu arbeiten oder sie zu akzeptieren.
leere(mehr) 12. November 2009
News: But Life goes on
Jeder auf sich gestellt, keine medizinische Versorgung, die Lebensmittel verderben, keine Kommunikation, keine Kontrolle, die lebensnotwendigsten Techniken nutzlos, Chaos, Gewalt und Plünderung, Machtlosigkeit gegenüber Kälte, Ohnmacht und Verwirrung, die Menscheit versinkt...
leere(mehr) 12. November 2009
G.N.U.S. ' roter FadenWas ist es, das die Leser von G.N.U.S. und A.N.U.S. verbindet ? Erweiterung der FAQ Sektion. (mehr) 10. November 2009
News: Links wurden aktualisiertDie Link Sektion wurde ergänzt und aktualisiert. leere(mehr) 10. November 2009
News: Der Einfluss der Außenwelt
Das biologische Feld der Epigenetik befasst sich mit den Auswirkungen unserer Umwelt auf unsere DNA.
Die Wissenschaftler fanden heraus, dass auch das Erbgut auf schweren psychischen Stress reagiert, indem es seine Genaktivität verändert. Das geschieht durch Anlagerung sogenannter Methylgruppen, einfachen chemischen Markierungen, an die Bausteine der DNA.
Denn was im Artikel genauso unerwähnt bleibt: Die Markierungen sind nicht unumstößlich. Durch eine Modifikation der äußeren Einwirkungen lassen sich die Markierungen manipulieren. Und besser wir fangen heute damit an, als morgen. leere(mehr) 06. November 2009
News: Italien beharrt auf Kruzifix
Italien entscheidet sich für Kultur und in diesem Falle Kruzifix und gegen globale Gleichmacherei.
Tarcisio Bertone sieht düstere Zeiten auf Italien zukommen. "Dieses Europa des dritten Jahrtausends nimmt uns die wertvollsten Symbole weg und lässt uns nur noch die Kürbisse des Halloween-Festes", wettert der Kardinalstaatssekretär, immerhin ranghöchster Vertreter im Vatikan unter Papst Benedikt XVI. "Müssen jetzt alle Kreuze weggeräumt werden, auch von den Straßen? Und was ist mit den Kunstwerken? Ich frage mich, ob das alles vernünftig ist", fragt der Kirchenmann empört.
Was Bertone erregt, ist das jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte. Der hatte am Dienstag entschieden: Ein christliches Kreuz im Klassenzimmer einer Staatsschule verletzt die Religionsfreiheit der Schüler, nimmt zudem Eltern die Freiheit, ihre Kinder nach ihren philosophischen Überzeugungen zu erziehen, und ist nicht mit der Europäischen Menschenrechtskonvention vereinbar.
Seither tobt Italien. Kirche und Staat wittern eine Frontalattacke auf das katholische Brauchtum. Den Fall aufgebracht hatte eine finnisch-italienische Familie. Die atheistischen Eltern mochten nicht einsehen, warum ihre beiden Söhne unter dem Kreuz lernen sollten, wo doch auch in Italien wenigstens auf dem Papier die staatliche Schule nicht-konfessionell ist.
Von Silvio Berlusconi über Außenminister Franco Frattini bis hin zu Bildungsministerin Mariastella Gelmini haben so gut wie alle Kabinettsmitglieder das Urteil als "abwegig", "gravierend", "skandalös" kritisiert und sich nach Kräften über den "ideologiebefrachteten Gerichtshof" erregt.
Wenn Italien sich dazu entscheidet, seine christlichen Traditionen beizubehalten, hat es jedes Recht dazu. Die global aufgezwungene Doktrin der Säkularisierung, welche der Aufklärung zu verdanken ist und ursprünglich die Befreiung vom dogmatischen Fundamentalismus bezweckte, ist heute zur Unterdrückung von Traditionen verkommen und diskriminiert jene, die Wert auf Zusammenhalt und Konsens der Gemeinschaft auch in allen Bereichen des öffentlichen Lebens legen. Um sich greifender Egalitarismus und Pluralismus lassen die Leute glauben, auf alles ein Recht zu besitzen und sie fühlen sich attackiert/beleidigt, wenn man ihre Kulturlosigkeit nicht teilt. Niemand, der wirkliche innere, gereifte Überzeugungen hat, fühlt sich von den religiösen Symbolen anderer belästigt. Und falls doch eine so große Diskrepanz und Ablehnung zwischen den Ansichten Anderer besteht - warum sich überhaupt mit solchen Menschen umgeben ? Es geht solchen Leuten bei der Säkularisierung schließlich nur um die Durchsetzung ihres individuellen "Rechts" auf Sichtbefreiung von einem religiösen, traditionsbehafteten Symbol, welches, wenn sie mal ehrlich wären, sie in keinster Weise schädigt, außer in ihrem Ego. Ihr mangelndes Selbstbewusstsein erträgt den Gedanken nicht, ihre Gleichschaltung in nicht allen Konditionen durchgesetzt zu sehen. Dabei handeln sie jedoch ebenso fundamentalistisch motiviert, wie die von ihnen dafür gehaltenen Religionen. In unserer Sorge, es jedem Recht machen zu wollen, zwingen wir uns einen sehr engen Gürtel um, der keinen Platz lässt für das Markante, Charakteristische, Ausgeprägte. Furcht vor sozialen Repressalien halten uns davon ab, auch mal "Nein" zu sagen und zersplittern die Gesellschaft. Wo früher eine einzige flächige Farbe vorherrschend war, herrschen heute Millionen kleiner Punkte unterschiedlicher Farbe, von denen beinahe jeder auf seine Egozentrik konzentriert ist. Die Punkte verlaufen und bilden eine farblose Masse, in der Herausragendes nicht geduldet wird. GNUS begrüßt den Widerstand Italien's gegen Gleichmacherei und sein Festhalten von Tradition und Kultur. Nur durch einen gemeinsamen kohärenten Wertekanon können wir zu Höherem gelangen. leere(mehr) 04. November 2009
News: Grimmige Fröhlichkeit
Grimmigkeit fördert analytisches Denken. Wenig erstaunlich, sind übertrieben fröhliche Menschen doch meist verblendet. Ignoranz ist eben ein Segen.
The University of New South Wales researcher says a grumpy person can cope with more demanding situations than a happy one because of the way the brain "promotes information processing strategies".
leere(mehr) 03. November 2009
News: Egozentrik im Leftismus
Das Thema "Gentrifizierung" mal außer Acht lassend, nutze Ich diese Demo und das Phänomen der Abwesenheit der eigentlich betroffenen Bevölkerungsgruppen, um abermals auf die Psychologie der Linken hinzuweisen:
Aber das Bild, das die Anwohner von der Demo bekamen, war das einer uniformierten unzugänglichen Gruppe, die an ihnen vorbeihuschte, sich nicht zu erkennen gab und abstrakte Parolen rief. Sehr beliebt: "A - Anti - Anticapitalista" und "Li - Li - Libertad - Anarquia total" und auch "Feuer und Flamme der Repression". Aus dem Lautsprecher punkte es "Ich bin Steineschmeißer, voller Wut. Steine schmeißen, das tut gut"
9.Als Folge ihres Minderwertigkeitskomplexes versuchen die Linken ihr Bedürfnis nach Autonomie, Kontrolle und Macht mit Hilfe eines Pulks, durch schiere Masse zu befriedigen, indem die Solidarität ihrer Minderwertigkeitsgefühlsgenossen eine undurchdringliche Wand an ignoranter Selbstheiligkeit bildet, von der jegliche Argumentation abprallt. Hieraus bezieht der Linke sein Machtgefühl, Kontrahenten werden von der Wand schlichtweg erschlagen. Im Prinzip ist er indifferent gegenüber den Problemen, gegen die er zu protestieren scheint, sagenhaft klar und vermutlich unabsichtlich deutlich in der Textzeile "Ich bin Steineschmeißer, voller Wut. Steine schmeißen, das tut gut" erkennbar. Die Hoffnung des Autors "Um die angemessene Breite der Bewegung zu erreichen, muss man sich aber von Demo-Codes verabschieden und endlich wagen, einen Schritt auf die Noch-Nicht-Politisierten zuzugehen, so anders sie sein mögen. Es gilt, zunächst die Argumente zu vermitteln." bleibt vergeblich, ist der durchschnittliche linke Demonstrant und übermäßig politisch Korrekte nicht auf Verständigung und Problemlösung, sondern nur auf die Stärkung seines Selbstverständnisses als "Gutmensch" aus, aus welchem er, wenn auch unbewusst, die Rechtfertigung für seine Handlungen zu ziehen glaubt.
Insofern ist der Linke trotz des Scheins des Kollektivismus ironischerweise egozentrisch veranlagt, seine Zugehörigkeit zur Masse dient einzig der Befriedigung seines Machtbedürfnisses.
Wie auch der UNA-Bomber vermerken wir, dass diese Beobachtungen nicht pauschal für jeden Linken gelten mögen.
leere(mehr) 01. November 2009
News: No Pain, No Gain
Nun ja, keine wirklich neue Erkenntnis, welche aus dieser Studie gewonnen wurde. Dennoch...
Lediglich Aufgaben mit einem Ziel vor Augen, ein längerfristiges, nur mit Mühen, Schweiß und vielleicht auch einem gewissen Anteil an Schmerz zu erreichendes Ziel sind gemeinhin die Sachen, welche es wirklich wert sind, nach ihnen zu streben, welche uns längerfristiges Wohlgefühl verschaffen und das Bewusstsein vermitteln, durch Selbstüberwindung etwas von Dauer geschaffen oder gewonnen zu haben, anstatt nur für den Moment zu leben. Nebenbei hilft ist der Schmerz eine Erinnerung an die Realität und den Wert der Sache, welche wir zu erlangen hoffen. Solange das herrschende Dogma der Gesellschaft jedoch liberaler Atomismus ist, verbleibt einem nur, sich diese Ziele selber zu suchen, an ihnen und an sich zu arbeiten und evtl. einen inspirierenden Eindruck auf andere auszuüben. leere(mehr) |
Neues
"Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden; "Das
Vieh stirbt und Freunde sterben, endlich stirbt man selbst: |
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