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© 2008 G.N.U.S.

18. November 2009

News: Ethnischer Stolz

Ethnischer Stolz ist Identitätsbewusstsein.

Most adolescents who belong to an ethnic minority group wrestle not only with their self-esteem (like most teens), but also with identity issues unique to their ethnic group, such as dealing with social stigma. A new study tells us that young people's ethnic pride may affect their mental health.[...]"These findings imply that ethnic pride is important to African American adolescents' mental health for other reasons than it simply makes them feel better about themselves as individuals," according to Jelani Mandara, associate professor of human development and social policy at Northwestern University, who was the study's lead author. "The findings also imply that ethnic pride may be as important as self-esteem to the mental health of African American adolescents. Parents, schools, and therapists should expose young people to material and environments that help foster a sense of ethnic pride."[...] Quelle
Es ist nur gesund sich seiner Wurzeln bewusst zu sein. Ein Teil seiner Selbstauffassung ist zu wissen, woher man kommt, wer seine Vorfahren waren und sich als Mitglied einer Gruppe zu verstehen. Dies gilt für alle Völker und nicht nur für  Zugehörige einer gesellschaftlichen Minderheit.

Herkunft verbindet. Mehr als bürokratische Normen, Richtlinien oder Gesetze in fiskal-ökonomischen Nationalstaate es vermögen. In Nationalstaaten wird kein Wert auf die Entwicklung ethnischen Stolzes gelegt. Es sind künstliche Konstrukte, die lediglich ein Ziel verfolgen: Gewinnmaximierung. Infolgedessen bleibt die Förderung eines kulturellen, ethnischen Bewusstseins, ein wichtiger Faktor unserer mentalen Gesundheit, aus, im Gegenteil, die Ausbildung  ausgeprägter Kulturen innerhalb wird gehemmt, denn eine Priorisierung seiner eigenen Kultur gegenüber dem kleinsten gemeinsamen Nenner Geld ist nicht vereinbar mit den Zielen von Nationalstaaten.

Dabei besitzt das Empfinden einer gemeinsamen Identität und Vergangenheit unglaubliches Potential. Die Art der inhärenten Verbundenheit motiviert ihre Gruppenmitglieder eher zur Zusammenarbeit, es entwickelt sich ein Gefühl der ungezwungenen Solidarität und sozialen Bindung zu jenen, welche die gleiche Ursache ihres Stolzes mit einem teilen. Während rein politische Entitäten sich stets darauf konzentrieren müssen, die verschiedenen kulturellen Ansätze unter einen Hut zu bringen, gegen Intoleranz und Rassismus vorzugehen, niemanden zu diskriminieren und es allen rechtzumachen, existieren derartige interne Konflikte innerhalb homogener Gruppierungen nicht. Eine Kraft aus dem konzentrierten Geist eines sich verbunden fühlenden Volkes ist mächtig. Sie kann verführen - Hochmut und Überheblichkeit, falsche Überlegenheit und Größenwahn sind mögliche Gefahren, ebenso impliziert Homogenität alleine nicht eine Beseitigung des gesellschaftlichen Fokus' auf Geld und Konsum. Jedoch in konstruktive Wege geleitet wird sie das Erreichen von Großem ermöglichen, durchaus auch in Zusammenarbeit und durch Austausch mit ähnlich denkenden Nationen.


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16. November 2009

News: Schutzwall des Egos

Die Gründe unserer Fehlschläge und Unzulänglichkeiten suchen wir gerne in Dritten. Auf diese Weise befreien wir uns von der schwierigen Aufgabe, unser Verhalten zu reflektieren, etwaige Schwächen einzugestehen und entweder an uns zu arbeiten oder sie zu akzeptieren.

[...]Between ages 5 and 11, the researchers found, children become aware that many people believe stereotypes, including stereotypes about academic ability (for example, how intelligent certain racial and ethnic groups are). When children become aware of these types of bias about their own racial or ethnic group, it can affect how they respond to everyday situations, ranging from interacting with others to taking tests. For example, African American and Latino youths who were aware of broadly held stereotypes about their groups performed poorly on a standardized test, confirming the negative stereotype in a self-fulfilling prophecy.[...] Quelle
Indem wir unsere Verantwortung auf einen Dritten oder auf einen außer uns stehenden Zustand abwälzen, haben wir einen klar greifbaren Gegner geschaffen, dessen Bekämpfung direkt durch äußere Maßnahmen möglich ist - ohne sich vorher der Unanehmlichkeit einer Selbstkritik unseres eigenen Handelns stellen zu müssen. Diese Reaktion ist der Schutzwall des Egos: "Ich befinde mich nur deshalb in dieser Situation, weil mich etwas oder jemand daran gehindert hat, einen anderen Ausgang für mich zu erlangen!" Es ist schlicht angenehmer für uns so zu reagieren, wir wählen unbewusst den leichteren Weg. Aufgrund  der gängigen liberalen, egalitären Mentalität, die Ochsen weis macht, Jupiter zu sein (Quod licet Iovi, non licet bovi) sind bescheidene, zur Einsicht fähige und somit mutige Leute eher die Minderheit. Ehrlicher, stolzer und konstruktiver wäre es zu sagen: "Ja! Ich bin selber meines Glückes Schmied und wenn Ich falle, dann aus dem selben Grund, warum Ich empor steige, weil Ich selbst die Ursache bin." Letzten Endes sind wir größtenteils Geschöpfe unserer Vorväter, sie bilden das Gerüst, auf denen wir unseren Charakter und Fähigkeiten aufbauen können. Insofern ist nicht jeder fähig, ein großer Staatsmann, Krieger oder Wissenschaftler zu werden. Aber das macht dem Aufrechtgehendem nichts aus, er meidet (sich) selbstbewusst Dinge, für welche er kein Talent hat und ist stolz auf das, was er kann. Seid ihr es auch.
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12. November 2009

News: But Life goes on

Jeder auf sich gestellt, keine medizinische Versorgung, die Lebensmittel verderben, keine Kommunikation, keine Kontrolle, die lebensnotwendigsten Techniken nutzlos, Chaos, Gewalt und Plünderung, Machtlosigkeit gegenüber Kälte, Ohnmacht und Verwirrung, die Menscheit versinkt...

[...]In sieben brasilianischen Bundesstaaten ging durch den plötzlichen Ausfall von 17.000 MW – andere sprechen von 11.000 - das Licht aus, auch die Megacities Sao Paulo und Rio de Janeiro versanken im Dunklen. In den Städten kam der Verkehr zum Erliegen, die U-Bahnen und Vorortzüge fuhren nicht mehr (hier soll es zu vermehrten Überfällen gekommen sein), auch das Festnetz und die Handy-Netze fielen aus. Erst Stunden nach dem Totalausfall konnte die Stromversorgung nach und nach wieder hergestellt werden. In Paraguay dauerte der Ausfall nur eine halbe Stunde, Teile von Brasilien sollen noch immer ohne Strom sein.[...] Quelle

...beinahe vollständig, ein Spross erblüht in dem Schutt der ehemaligen Millionenmetropole, sie ist menschenleer. But Life goes on...
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12. November 2009

G.N.U.S. ' roter Faden

Was ist es, das die Leser von G.N.U.S. und A.N.U.S. verbindet ?

Erweiterung der FAQ Sektion.

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10. November 2009

News: Links wurden aktualisiert

Die Link Sektion wurde ergänzt und aktualisiert.

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10. November 2009

News: Der Einfluss der Außenwelt

Das biologische Feld der Epigenetik befasst sich mit den Auswirkungen unserer Umwelt auf unsere DNA.

München - Es gibt viele Gründe, warum Erwachsene unter Depressionen oder Angstzuständen leiden. Psychische Faktoren spielen dabei eine große Rolle, und oft hinterlassen Erfahrungen aus der Kindheit Spuren, die ein Leben lang zu spüren sind. Jetzt haben Forscher vom Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München auch einen genetischen Beweis dafür erbracht: Traumatische Erlebnisse oder extremer Stress in der Kindheit können die Genaktivität dauerhaft verändern. Die Folgen: Als Erwachsene sind sie deutlich anfälliger für Depressionen und Angsterkrankungen.

Die Wissenschaftler fanden heraus, dass auch das Erbgut auf schweren psychischen Stress reagiert, indem es seine Genaktivität verändert. Das geschieht durch Anlagerung sogenannter Methylgruppen, einfachen chemischen Markierungen, an die Bausteine der DNA.

Quelle
Was im Artikel nicht erwähnt wird, ist dass sich diese Markierungen (Methylgruppen) vererben lassen, mit der Folge, dass zukünftige Nachkommen ebenfalls von den Einflüssen, welche auf ihre Eltern einwirkten, betroffen sind. Dies kann positive, als auch negative Effekte haben, je nach Art der Prägung durch das Umfeld. Nachkommen eines Hungersnotüberlebenden besaßen eine im Durchschnitt robustere Konstitution, Kinder von starken Rauchern litten überdurchschnittlich oft an Übergewicht. Kurz, alles was wir uns entscheiden zu tun oder zu lassen, welche Situationen wir erleben, unser gesamter Lebenswandel prägt nicht nur uns, sondern auch künftige Generationen. Ein Grund mehr, unser Verhalten stets zu reflektieren und die Langzeitfolgen zu bedenken. Das Wissen um die epigenetischen Folgen kann ein großer Motivator sein, gesünder zu leben und bedächtiger, stärker und ruhiger zu werden, nicht bloß um uns selbst willen. Konstruktives Verhalten hat positive Auswirkungen, niederes Verhalten manifestiert sich in Degeneration. Es ist daher wichtig ein Wertesystem zu schaffen, welches eine Förderung der edelsten Eigenschaften der Menschen zum Zwecke hat. Zwar können wir über manche Umwelteinflüsse keine Kontrolle ausüben, bspw. im Falle traumatischer Erlebnisse in der Kindheit (Scheidung, Alkoholismus, aber auch weniger gravierende), im Zuge der Entwicklung eines Bewusstseins für konstruktive Werte und Ästhetik ließen sich diese jedoch reduzieren.

Denn was im Artikel genauso unerwähnt bleibt: Die Markierungen sind nicht unumstößlich. Durch eine Modifikation der äußeren Einwirkungen lassen sich die Markierungen manipulieren. Und besser wir fangen heute damit an, als morgen.

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06. November 2009

News: Italien beharrt auf Kruzifix

Italien entscheidet sich für Kultur und in diesem Falle Kruzifix und gegen globale Gleichmacherei.

Abwegig, gravierend, skandalös: Italienische Politiker wettern gegen den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Nach dessen Urteil gegen Kruzifixe im Klassenzimmer verbünden sich Staat und Kirche - und starten zum Kampf ums Kreuz.

Tarcisio Bertone sieht düstere Zeiten auf Italien zukommen. "Dieses Europa des dritten Jahrtausends nimmt uns die wertvollsten Symbole weg und lässt uns nur noch die Kürbisse des Halloween-Festes", wettert der Kardinalstaatssekretär, immerhin ranghöchster Vertreter im Vatikan unter Papst Benedikt XVI. "Müssen jetzt alle Kreuze weggeräumt werden, auch von den Straßen? Und was ist mit den Kunstwerken? Ich frage mich, ob das alles vernünftig ist", fragt der Kirchenmann empört.

Was Bertone erregt, ist das jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte. Der hatte am Dienstag entschieden: Ein christliches Kreuz im Klassenzimmer einer Staatsschule verletzt die Religionsfreiheit der Schüler, nimmt zudem Eltern die Freiheit, ihre Kinder nach ihren philosophischen Überzeugungen zu erziehen, und ist nicht mit der Europäischen Menschenrechtskonvention vereinbar.

Seither tobt Italien. Kirche und Staat wittern eine Frontalattacke auf das katholische Brauchtum. Den Fall aufgebracht hatte eine finnisch-italienische Familie. Die atheistischen Eltern mochten nicht einsehen, warum ihre beiden Söhne unter dem Kreuz lernen sollten, wo doch auch in Italien wenigstens auf dem Papier die staatliche Schule nicht-konfessionell ist.

Von Silvio Berlusconi über Außenminister Franco Frattini bis hin zu Bildungsministerin Mariastella Gelmini haben so gut wie alle Kabinettsmitglieder das Urteil als "abwegig", "gravierend", "skandalös" kritisiert und sich nach Kräften über den "ideologiebefrachteten Gerichtshof" erregt.

Quelle
Moderner Atheismus ist auch eine Art von Glaube, lediglich ein neuer Götze, zumindest in seiner heutigen Auslegung, zumeist gepaart mit einer blinden Wissenschaftsergebenheit. Gegenfrage: Warum sollte sich ein ganzes Land dem Paradigma des Nicht-Glaubens unterordnen ? Damit sich einige wenige nicht künstlich auf den Schlips getreten fühlen? "Lasst uns alle im Namen des Anti-Dogmatismus den kleinsten gemeinsamen Nenner anstreben, die Kultur von Anti-Kultur, das Dogma von Anti-Dogma!", rufen sie und fällen die alten Symbole. Doch das Fehlen von Symbolen kommuniziert ebenfalls etwas, nämlich den Verlust von gemeinsamer Spiritualität und somit Kultur. 

Wenn Italien sich dazu entscheidet, seine christlichen Traditionen beizubehalten, hat es jedes Recht dazu. Die global aufgezwungene Doktrin der Säkularisierung, welche der Aufklärung zu verdanken ist und ursprünglich die Befreiung vom dogmatischen Fundamentalismus bezweckte, ist heute zur Unterdrückung von Traditionen verkommen und diskriminiert jene, die Wert auf Zusammenhalt und Konsens der Gemeinschaft auch in allen Bereichen des öffentlichen Lebens legen. Um sich greifender Egalitarismus und Pluralismus lassen die Leute glauben, auf alles ein Recht zu besitzen und sie fühlen sich attackiert/beleidigt, wenn man ihre Kulturlosigkeit nicht teilt. Niemand, der wirkliche innere, gereifte Überzeugungen hat, fühlt sich von den religiösen Symbolen anderer belästigt. Und falls doch eine so große Diskrepanz und Ablehnung zwischen den Ansichten Anderer besteht - warum sich überhaupt mit solchen Menschen umgeben ? Es geht solchen Leuten bei der Säkularisierung schließlich nur um die Durchsetzung ihres individuellen "Rechts" auf Sichtbefreiung von einem religiösen, traditionsbehafteten Symbol, welches, wenn sie mal ehrlich wären, sie in keinster Weise schädigt, außer in ihrem Ego. Ihr mangelndes Selbstbewusstsein erträgt den Gedanken nicht, ihre Gleichschaltung in nicht allen Konditionen durchgesetzt zu sehen. Dabei handeln sie jedoch ebenso fundamentalistisch motiviert, wie die von ihnen dafür gehaltenen Religionen.

In unserer Sorge, es jedem Recht machen zu wollen, zwingen wir uns einen sehr engen Gürtel um, der keinen Platz lässt für das Markante, Charakteristische, Ausgeprägte. Furcht vor sozialen Repressalien halten uns davon ab, auch mal "Nein" zu sagen und zersplittern die Gesellschaft. Wo früher eine einzige flächige Farbe vorherrschend war, herrschen heute Millionen kleiner Punkte unterschiedlicher Farbe, von denen beinahe jeder auf seine Egozentrik konzentriert ist. Die Punkte verlaufen und bilden eine farblose Masse, in der Herausragendes nicht geduldet wird. GNUS begrüßt den Widerstand Italien's gegen Gleichmacherei und sein Festhalten von Tradition und Kultur. Nur durch einen gemeinsamen kohärenten Wertekanon können wir zu Höherem gelangen.

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04. November 2009

News: Grimmige Fröhlichkeit

Grimmigkeit fördert analytisches Denken. Wenig erstaunlich, sind übertrieben fröhliche Menschen doch meist verblendet. Ignoranz ist eben ein Segen.

An Australian psychology expert who has been studying emotions has found being grumpy makes us think more clearly. [...]

The University of New South Wales researcher says a grumpy person can cope with more demanding situations than a happy one because of the way the brain "promotes information processing strategies".

Quelle
Darum ist die Menschheit zum Leiden bestimmt. Es richtet unseren Fokus auf die Wirklichkeit und schneidet durch Illusionen von utopischer Glückseligkeit. Grimmigkeit ist ein Schwachsinn-Detektor und hilft mit den gegebenen Situationen umzugehen, ohne zu verzagen. Man spricht wohl nicht umsonst von "grimmiger Entschlossenheit". Noch besser als pure Grimmigkeit ist allerdings die grimmige Fröhlichkeit und das ist kein Oxymoron!
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03. November 2009

News: Egozentrik im Leftismus

Das Thema "Gentrifizierung" mal außer Acht lassend, nutze Ich diese Demo und das Phänomen der Abwesenheit der eigentlich betroffenen Bevölkerungsgruppen, um abermals auf die Psychologie der Linken hinzuweisen:

Dabei ging es thematisch bei der Demo um etwas, das die AnwohnerInnen Neuköllns unmittelbar angeht, nämlich gegen ihre Vertreibung und Bevormundung. Aber sie waren nicht anwesend, die Ansässigen mit den verschiedenen kulturellen Hintergründen, die Ausgebeuteten, die Hartz IV Empfangenden, die perspektivlosen Jugendlichen, das Prekariat. Dagegen stark vertreten waren junge politisch engagierte Menschen, die auf das alte Phänomen mit neuem Namen aufmerksam geworden sind: die Gentrifizierung.[...]

Aber das Bild, das die Anwohner von der Demo bekamen, war das einer uniformierten unzugänglichen Gruppe, die an ihnen vorbeihuschte, sich nicht zu erkennen gab und abstrakte Parolen rief. Sehr beliebt: "A - Anti - Anticapitalista" und "Li - Li - Libertad - Anarquia total" und auch "Feuer und Flamme der Repression". Aus dem Lautsprecher punkte es "Ich bin Steineschmeißer, voller Wut. Steine schmeißen, das tut gut"

Quelle
Den UNA-Bomber zitierend:
9.

Die beiden psychologischen Strömungen, die dem modernen Leftismus zugrunde liegen, bezeichnen wir als "Minderwertigkeitsgefühle" (feelings of inferiority) und "Übersozialisierung" (oversozialisation). Minderwertigkeitsgefühle sind charakteristisch für den Leftismus in seiner Gesamtheit, während Übersozialisierung nur einen Teil des modernen Leftismus kennzeichnet: aber gerade dieser Teil ist besonders einflußreich.

MINDERWERTIGKEITSGEFÜHLE

10.

Unter "Minderwertigkeitsgefühlen" verstehen wir nicht nur Minderwertigkeitsgefühle im engeren Sinne, sondern das gesamte Spektrum der damit verbundenen Charakterzüge: geringes Selbstwertgefühl, Gefühle der Machtlosigkeit, Niederlage, depressive Tendenzen, Schuldgefühle, Selbsthaß usw. Wir behaupten, daß die neuen Linken zu diesen Gefühlen neigen (möglicherweise mehr oder weniger verdrängt) und daß diese Gefühle entscheidend die Richtung des modernen Leftismus prägen. [...] Diejenigen die besonders empfindlich hinsichtlich einer "politically incorrect"-Terminologie reagieren, sind nicht die durchschnittlichen schwarzen Ghettobewohner, die asiatischen Einwanderer, die mißhandelten Frauen oder behinderte Menschen, sondern eine Minderheit von Aktivisten, die meistens keiner dieser "unterdrückten" Gruppen angehören , sondern aus privilegierten Gesellschaftsschichten kommen. Die Mehrheit der Anhänger einer 'political correctness' besteht aus Universitätsprofessoren, die sichere Arbeitsplätze und ein gutes Einkommen haben, die meisten von ihnen sind heterosexuelle männliche Weiße aus Mittel- bzw. Oberklasse-Familien.

13.

Viele Linke identifizieren sich stark mit den Problemen von Gruppen, die als schwach (Frauen), unterdrückt (Indianer), abstoßend (Homosexuelle) oder anderweitig minderwertig angesehen werden. Diese Linken empfinden diese Gruppen als minderwertig. Zwar würden sie diese Gefühle niemals zugeben, aber genau deswegen, weil sie diese Gruppen als minderwertig ansehen, identifizieren sie sich mit ihren Problemen. (Wir wollen damit nicht behaupten, daß Frauen, Indianer usw. minderwertig SIND, sondern lediglich die linke Psychologie charakterisieren).
Als Folge ihres Minderwertigkeitskomplexes versuchen die Linken ihr Bedürfnis nach Autonomie, Kontrolle und Macht mit Hilfe eines Pulks, durch schiere Masse zu befriedigen, indem die Solidarität ihrer Minderwertigkeitsgefühlsgenossen eine undurchdringliche Wand an ignoranter Selbstheiligkeit bildet,  von der jegliche Argumentation abprallt. Hieraus bezieht der Linke sein Machtgefühl, Kontrahenten werden von der Wand schlichtweg erschlagen. Im Prinzip ist er indifferent gegenüber den Problemen, gegen die er zu protestieren scheint, sagenhaft klar und vermutlich unabsichtlich deutlich in der Textzeile "Ich bin Steineschmeißer, voller Wut. Steine schmeißen, das tut gut" erkennbar. Die Hoffnung des Autors "Um die angemessene Breite der Bewegung zu erreichen, muss man sich aber von Demo-Codes verabschieden und endlich wagen, einen Schritt auf die Noch-Nicht-Politisierten zuzugehen, so anders sie sein mögen. Es gilt, zunächst die Argumente zu vermitteln." bleibt vergeblich, ist der durchschnittliche linke Demonstrant und übermäßig politisch Korrekte nicht auf Verständigung und Problemlösung, sondern nur auf die Stärkung seines Selbstverständnisses als "Gutmensch" aus, aus welchem er, wenn auch unbewusst, die Rechtfertigung für seine Handlungen zu ziehen glaubt. Insofern ist der Linke trotz des Scheins des Kollektivismus ironischerweise egozentrisch veranlagt, seine Zugehörigkeit zur Masse dient einzig der Befriedigung seines Machtbedürfnisses. Wie auch der UNA-Bomber vermerken wir, dass diese Beobachtungen nicht pauschal für jeden Linken gelten mögen.
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01. November 2009

News: No Pain, No Gain

Nun ja, keine wirklich neue Erkenntnis, welche aus dieser Studie gewonnen wurde. Dennoch...

No pain, no gain applies to happiness, too, according to new research published online in the Journal of Happiness Studies. People who work hard at improving a skill or ability, such as mastering a math problem or learning to drive, may experience stress in the moment, but experience greater happiness on a daily basis and longer term, the study suggests. Quelle
...immer wieder wert erwähnt zu werden, neigen die Menschen doch gerne dazu, ihre Zufriedenheit durch einen Rausch kurzweiliger, aber mühelose zu erlangender Glücksreize zu erwerben, meisthin oberflächlich und tangibel, wie nicht von langer Dauer. Nachdem das Glücksgefühl sich abgetragen hat, wird sich auf die Suche nach einer neuen Quelle begeben, um das Bedürfnis nach Frohsinn zu speisen. Wie langweilig und trist sind doch die Minuten oder gar Stunden, in denen man gezwungenermaßen auf sich selbst zurückgeworfen ist und keinerlei Ablenkung von seiner evtl. vorhandenen inneren Leere erfährt. In Abwesenheit einer gemeinsamen Aufgabe ist das Konzept, welche die Moderne zusammenhält, eben doch Brot und Spiele, aufrecht erhalten durch Medien, Politiker und die Industrie, welche uns vorgaukeln, dass dieses Konzept das befriedigenste und bestmöglichste aller ist. Spaß, Friede und Bequemlichkeit. Auf Grundlage einer solchen Einstellung ist noch nichts Großartiges entstanden.

Lediglich Aufgaben mit einem Ziel vor Augen, ein längerfristiges, nur mit Mühen, Schweiß und vielleicht auch einem gewissen Anteil an Schmerz zu erreichendes Ziel sind gemeinhin die Sachen, welche es wirklich wert sind, nach ihnen zu streben, welche uns längerfristiges Wohlgefühl verschaffen und das Bewusstsein vermitteln, durch Selbstüberwindung etwas von Dauer geschaffen oder gewonnen zu haben, anstatt nur für den Moment zu leben. Nebenbei hilft ist der Schmerz eine Erinnerung an die Realität und den Wert der Sache, welche wir zu erlangen hoffen. Solange das herrschende Dogma der Gesellschaft jedoch liberaler Atomismus ist, verbleibt einem nur, sich diese Ziele selber zu suchen, an ihnen und an sich zu arbeiten und evtl. einen inspirierenden Eindruck auf andere auszuüben.

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Neues



"Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden;
es ist nicht genug, zu wollen,
man muß auch tun."
- J.W. Goethe


"Das Vieh stirbt und Freunde sterben, endlich stirbt man selbst:
Doch nimmer mag ihm der Nachruhm sterben,
wer guten sich gewann."
- Havamal