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01 Feb - 28 Feb 2010
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03. Februar 2010
News: Sturmleben
Gewaltige Wildheit, Macht und Pracht der Natur.
leere(mehr) 01. Februar 2010
Stellenausschreibung: Wir suchen......einen Promoter, welcher aktiv die Perspektive von GNUS & ANUS im deutschsprachigen Raum bekannt macht. Bei Interesse benutze man bitte das Kontaktformular. (mehr) 01. Februar 2010
News: Systemerhalt
Die strafrechtliche Verfolgung von Unwahrheiten und/oder Tabus ist im Ersten Prävention und Zweck zur Aufrechterhaltung der Systemdominanz, und erst im Zweiten edle Verteidigung der Wahrheit.
leere(mehr) 27. Januar 2010
Amor Fati IIm All vernimmt man das Wehklagen der Welt. Menschen leiden unter Profanem: zu harte Arbeit, verlorene Liebe, widerfahrene Ungerechtigkeiten oder was sie dafür halten, Finanzkrise, nervenaufreibende Nachbarn. Sie leiden weiterhin unter dem Verlust geliebter Menschen, Existenzbedrohung, Angst vor dem Unsichtbaren und der Zukunft, Krieg, Naturkatastrophen und schlicht vor dem Tod. Leid ist allumfassend präsent, in unterschiedlichen Graden. Schicksal ist der Begriff für das, was uns trifft, ohne dass sich die Möglichkeit geboten hätte, auf den Verlauf des Geschehens Einfluss zu nehmen. Schicksal hat somit zunächst keine Bewertung des Erlebten inne, es steht ihm neutral gegenüber. Ob glücklicher oder tragischer Ausgang, beides liegt jenseits unserer Wirkungsweisen. Dennoch ist der Begriff des Fatum üblicherweise negativ konnotiert, während man für erfreuliche Ereignisse gemeinhin lieber "Wunder" oder "Glück" verwendet, obwohl beide Bezeichnungen auf die Beschreibung einer Unwahrscheinlichkeit hinauslaufen und beide schon allein statistisch gesehen normalverteilt, sowie rein zufällig gestreut sind. In glücklichen Umständen erscheint uns der Zweck hinter der unerwartet widerfahrenen Gunst nicht bloß als nicht erfragenswert, er kommt uns kaum in den Sinn. "Glück gehabt! - Das ist halt so! - Danken wir dem Herrn." Licht scheint in diesen Momenten auf uns und vermag zunächst nicht getrübt zu werden. Seltsamerweise hinterfragen die meisten Menschen die Ursachen eines Effekts stets nur dann, wenn es sie hart getroffen hat oder die Situation eher unerfreulich ist. Warum reagieren Menschen mit der gleichen Akzeptanz nicht auch im Angesicht der Dunkelheit ? Im Geiste ordnen sie die Geschehnisse, je nach Ausgang, bösen oder guten Intentionen einer höheren Macht zu, ausgehend von der Annahme, diese "Macht" teile ihre Vorstellungen von "Gut & Böse". Ihr Ego wehrt sich dagegen, Opfer, nicht Nutznießer dieser Effekte zu sein, welche nicht kontrollierbar sind und gleichzeitig als schmerzhaft empfunden werden. Der Glaube an die geistige Entscheidungsouveränität des Menschen verbietet es ihnen, aus der Rolle des Beeinflussenden zu treten, was sie wiederum binäre Wertekategorien bilden lässt, geschieht ihnen Unangenehmes, ergo "Böses", doch ausschließlich gegen ihren "freien, persönlichen Willen" und muss ausgemerzt werden.
Generell gibt es wohl drei Kategorien, in denen sich die Methoden im Umgang mit den (zunächst) persönlich als destruktiv empfundenen Kräften und seinen Manifestationen in unserer Sinneswirklichkeit einordnen lassen. 1. Man kann sie aus seinem Empfinden verbannen, sei es durch Abhärtung oder Betäubung. Betrachten wir zwei Beispiele dieser Taktik: Der Kynismus lehrt eine vollkommene Bedürfnislosigkeit und Gleichgültigkeit dem Schicksal gegenüber, auch gegen menschlichen "Affekten" wie Liebe, Ehre, Leidenschaft, Furcht und Schmerzen. Die Umschreibung "Fels in der Brandung" lässt sich vermutlich auf die eiserne Kälte und Unbeweglichkeit dieser Geisteshaltung zurückführen. Einziges Ziel des Lebens sei das individuelle Glück, welches sich lediglich durch ein tugendhaftes Leben erreichen lässt, Tugend hier wage durch ein Leben "gemäß der Natur" charakterisiert. Zum Zwecke der Bedürfnislosigkeit werden Moral, Kunst und Emotionen bis hin zur Verachtung abgelehnt. Wozu das ganze ? Indem jegliche Sensibilität gegenüber den äußeren Umständen schlicht verneint und eine Hingabe an profane Dinge vermeidet wird, erzeugt man zwar einen geistigen Panzer, welche uns vor Unannehmlichkeiten schützt und das Leben ertragen lässt, gleichzeitig vollzieht sich jedoch auch eine Tötung des Willens und der Ehrfurcht vor allem Schönen und Ewigem. Leidenschaft (Leiden schafft) als unbedingte Voraussetzung zum aktiven Streben und als treibendes Wesen allen Schaffensdrangs kauert betäubt im Inneren des Kynikers.
Der Rückzug in sich Selbst ist verbindendes Prinzip von Kynismus und der aktuellen Konsumgesellschaft, nur statt der Bildung eines Hautpanzers der Bedürfnislosigkeit treibt man es in entgegengesetzter Richtung in die Extreme -- mediale Heraufbeschwörung einer Masse an synthetischen Bedürfnissen. Doch badet man zu lange in seiner Begierde, wird die Haut weich und lässt Hiebe tiefer als üblich eindringen. Die Methode Hedonismus, diese materialistische Weltauffassung, die von ihrer Natur her lediglich das Tangible als wertvoll ansieht und daher den Konsum fassbarer, schnell erreichbarer Güter und Sinnesgenüsse propagiert, eignet sich nur zu gut, um die Aufmerksamkeit der Menschen sich und ihrer Umgebung gegenüber bis zur Abstumpfung hin zu betäuben. Somit wäre das Ziel erreicht, das eigene Schicksal wird nicht wahrgenommen, verborgen durch angenehme Illusionen zwar, doch wird mit ihnen kein tieferer Sinn der Existenz, keine tiefere Erfahrung erlebt aus der dauerhaftes Glück wachsen könnte, verweilen die Menschen letztendlich weiterhin HINTER ihrem sicheren Vorhang und kratzen nur an der Hülle des Lebens. Weil Leid universell als verdammungswert angesehen wird, gilt die Aufmerksamkeit der Menschen ausschließlich der Verfolgung dessen, was "Glück" verspricht. Jedoch verlieren die Menschen dadurch die Fähigkeit zu ertragen, auszuharren, während im Gegenzug das Freudenmoment der Befriedigung immer kürzer wird und trifft sie das Schicksal doch einmal, dann trifft es sie um so härter. Befreit der Kyniker sein Innerstes von jeglicher Begierde, macht sich innen leer und außen hart, so füllt sich der Hedonist stattdessen mit Begierde, bis er die äußere Welt aus seiner Kiste des Selbst heraus nur noch dumpf vernimmt. "Und also sprach Zarathustra zum Volke: Es ist an der Zeit, dass der Mensch sich sein Ziel stecke. Es ist an der Zeit, dass der Mensch den Keim seiner höchsten Hoffnung pflanze. Noch ist sein Boden dazu reich genug. Aber dieser Boden wird einst arm und zahm sein, und kein hoher Baum wird mehr aus ihm wachsen können. Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch nicht mehr den Pfeil seiner Sehnsucht über den Menschen hinaus wirft, und die Sehne seines Bogens verlernt hat, zu schwirren! Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Ich sage euch: ihr habt noch Chaos in euch. Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch keinen Stern mehr gebären wird. Wehe! Es kommt die Zeit des verächtlichsten Menschen, der sich selber nicht mehr verachten kann. Seht! Ich zeige euch den l e t z t e n M e n s c h e n. „Was ist Liebe? Was ist Schöpfung? Was ist Sehnsucht? Was ist Stern?“ - so fragt der letzte Mensch und blinzelt. Die Erde ist dann klein geworden, und auf ihr hüpft der letzte Mensch, der Alles klein macht. Sein Geschlecht ist unaustilgbar, wie der Erdfloh; der letzte Mensch lebt am längsten. „Wir haben das Glück erfunden“ - sagen die letzten Menschen und blinzeln." - Nietzsche Welche Philosophien der Menschen weiter heranzieht, um die Macht des Schicksals handzuhaben, wird im zweiten Teil erläutert... leere(mehr) 24. Januar 2010
News: Überwachungsentwicklung in GB
Großbritannien's zukünftige Überwachungsgeier.
leere(mehr) 22. Januar 2010
Schweigt der Menschen laute Lust...
Schweigt der Menschen laute Lust:
Rauscht die Erde wie in Träumen
Wunderbar mit allen Bäumen,
Was dem Herzen kaum bewußt,
Alte Zeiten, linde Trauer,
Und es schweifen leise Schauer
Wetterleuchtend durch die Brust.
18. Januar 2010
News: Haiti & falscher Altruismus
Haiti versinkt im Chaos. Keine gänzlich neue Situation allerdings für das ärmste Land Süd-Amerikas.
Haiti hat verloren und der falschen Altruismus, welcher seit Jahrzehnten nur kurzfristig gut aussieht, aber längerfristig das Leiden vergrößert, wird daran nichts ändern. "Das Gegenteil von Gut ist nicht Schlecht, sondern gut gemeint." leere(mehr) 15. Januar 2010
News: Life's a bitch
Das alte Lied von Ursache & Effekt.
leere(mehr) 15. Januar 2010
News: Disziplin steckt an
Disziplin ist ansteckend - ebenso wie der Mangel an dieser. Während Zügellosigkeit anderer als Berechtigung zu eigener Zügellosigkeit interpretiert wird (warum sollte es mir schlechter gehen?), kann ihre Antithese ähnliche Wirkungen haben.
In a just-published series of studies involving hundreds of volunteers, researchers have found that watching or even thinking about someone with good self-control makes others more likely exert self-control. The researchers found that the opposite holds, too, so that people with bad self-control influence others negatively. The effect is so powerful, in fact, that seeing the name of someone with good or bad self-control flashing on a screen for just 10 milliseconds changed the behavior of volunteers.
leere(mehr) 12. Januar 2010
Zum Freigeist II : Wie bildet sich der Freigeist fort ?Viele, die das Gefühl haben, das "Sich-Bilden" gehöre zu den Pflichten eines verantwortungsbewussten Bürgers - und da haben sie eine obskure, aber nicht ganz realitätsferne Ahnung - beginnen oft mit der täglichen Tageszeitungslektüre, um ihr Gewissen gegenüber dieser Verantwortung zu beruhigen. Man informiert sich über das Zeitgeschehen und plappert oder medisiert mit seinen Freunden über Personen der Öffentlichkeit und die jüngsten Geschehnisse. Natürlich hat man auch eine Meinung zu fast jedem Thema und bildet sich auch viel darauf ein: Ein solches "Sich-Bilden" ist leider nur eine "Einbildung". Der Freigeist hingegen wird einen anderen Weg gehen, um sich selber zu bilden: Einen eigeneren, selbstständigeren, mühsameren, langwierigeren, frustrierenderen, aber gleichermaßen fruchtbareren Weg. Der Freigeist wird zunächst keiner öffentlichen Meinung hintertrotten - sich weniger mit Tageszeitungsschlagzeilen und Skandalen auseinandersetzen. Zunächst einmal wird er auf sein Urteilsvermögen fokussiert sein. Denn er ahnt: was nutzt alle Information, ohne die Fähigkeit diese beurteilen zu können ? Er wird zwar die subjektiven Bestandteile seiner Urteile nicht ausmerzen können- aber wird versuchen sich dieser so weit es geht bewusst zu werden - Woher kommen meine Meinungen?- Verbirgt sich hinter meinem Urteil ein Motiv, eine persönliche oder womögliche fremde Neigung? - Frei nach dem Gedanken: Wahrheit ist, was ohne subjektives Zutun, also objektiv existiert. - Ein ontologisches Zusammensetzen der in der Welt wahrgenommenen Phänomene mit einem streng auf sich selbst gekehrten Überwachungsblick eines Psychologen ist die Folge. Er wird erfahren, wie er sich selber unbewusst in Illusionen wirft, um sich die Welt zu verschleiern, sich selber zurecht und schön zu reden, und welche Rolle dabei seine individuellen Wünsche und Bedürfnisse spielen. Auf diese Weise wird er in seinem Geist, sofern er über eine gewisse Sagazität verfügt, ein auf Erziehung, Charakter, soziale und materielle Umgebung, Zufällen und Vorurteilen aufbauendes, wahrscheinlich verzerrtes Weltbild, vorfinden. Versucht er dieses zu beurteilen, wird er, ohne es vielleicht zu wissen, ein alternatives ontologisches Modell der Welt konstruieren. Hier zeigt sich eine Erkenntnis: Urteile entspringen Maßstäben - Maßstäbe sind die Gesamtheit aller Faktoren, die zu einem Urteil führen - Maßstäbe entspringen Traditionen. Traditionen sind entweder abstrakter (z.B. die Maßstäbe einer materialistische-wissenschaftlichen Tradition) oder historischer (z.b. die Maßstäbe eines Stammes) Natur. Maßstäbe lassen sich nur in Relation zu anderen Maßstäben beurteilen. An dem Gedanken, das kein Maßstab einen Absolutheitsanspruch behaupten kann, dass der Begriff Wahrheit folglich theoretisch betrachtet unsinnig ist, wird der Freigeist nicht zerbrechen. Er wird den richtigen Schluss daraus ziehen: In der Praxis bedeutet Wahrheit eine permanente Erweiterung des Horizontes. Der freie Denker wird versuchen, eine einseitige Bildung zu vermeiden - Er wird die "Mehrbildung" bevorzugen - er wird seinen Geist in alle Richtungen ausstrecken. Oft bringen ihm scheinbar unzusammenhängende Erkenntnisse, auf einer neuen gedanklichen Ebene, Möglichkeiten zu wachsen. Er wird erkennen, wie die einzelnen geistigen Disziplinen mit einander verknüpft sind - und darum auch für ihn unbequeme Gebiete des Geistes gelegentlich aufsuchen. Trifft er auf eine ihm unbekannte Position, die ihm unsinnig erscheint - wird er diese nicht ignorieren - er wird fragen: "Wie gelangt man zu diesem Standpunkt im Raum des Geistes. Ich kenne viele Wege zu vielen Standpunkten, aber diesen Weg bin ich noch nicht gegangen." Der Freigeist wird lernen, sich innerhalb bestimmter Traditionen zu bewegen und versuchen, verschiedene Traditionen kennenzulernen. Er wird versuchen Maßstäbe gegen einander abzuwägen (z.B. eine islamische Tradition gegen eine humanistische). Erst jetzt kann er selber fremde Standpunkte und das Zeitgeschehen erfassen und beurteilen, ohne eine einsuggerierte Meinung anzunehmen. Er wird die Mittel der Indoktrination erkennen, wie auch die Absichten, die sich hinter Meinung verbergen. Er wird fremde Weltbilder auf innere Unschlüssigkeit überprüfen können und in der Lage sein, diese anderen Traditionen gegenüberzustellen - unter anderem auch in Bezug auf ihre Pragmatik. Erst wenn er verschiedene Traditionen in ihrer Gänze kennt, besitzt er die wirkliche Entscheidungsfreiheit für oder gegen eine Tradition, der er angehören will. Auf diese Weise wird er lernen sich selber zu erkennen und welche Traditionen seinem Interesse entsprechen. Freigeist werden heißt zunächst einmal lernen, in sich zu kehren: Geduld lernen, lernen das Auge auf sich selber und die banalen alltäglichen Geschehnissen zu kehren, das heißt Ruhe zur Kontemplation lernen. Klarheit gewinnen, um nun auch zu lernen weiter in die Welt zu blicken, um an Gedanken von Mitmenschen, ob nun kleiner Bruder oder Wissenschaftler, zu wachsen: zuhören lernen - schweigen lernen - verstehen lernen. Wer auf Dauer nur mit sich selber denkt - verliert leicht die richtige Bahn - denkt in Kreisen - verhärtet seine Ansichten - wird schließlich dogmatisch. Die Meinung erscheint im Gespräch mit anderen oft in einem neuen Licht. In dem Moment, in dem man etwas ausspricht, erscheint das Urteil oft weniger beeindruckend, als in der eigenen geheimen Stille. Nutzvolle "Gesprächspartner" können auch Tote sein - Menschen, die vor Jahrhunderten ihre Erkenntnisse niedergeschrieben haben: Die Weisen der Vergangenheit. Weiter wird der Freigeist sich selber verstehen lernen, das heißt seine Welt verstehen lernen - urteilen lernen - Ratschläge geben lernen: Ein Freidenker muss den philosophischen Kopfstand beherrschen - er muss lernen, Dinge kurzzeitig von einer anderen Seite zu berachten. Schließlich muss er in der Lage sein, ein Rad schlagen zu können - - - und unter uns: wie will man Ratschläge geben, wenn man kein Rad schlagen kann ? Der Affe Zarathustra's(mehr) 06. Januar 2010
Zum Freigeist I : Wie bildet sich der Freigeist ?
Wie bildet sich der Freigeist ?Teil I der Abhandlungstrilogie zum Freigeist. Einstandsartikel "Der Affe Zarathustra's"Eine Metapher:
Erkenntnis bringt Verzweiflung mit sich - Verzweiflung überwindet der Freigeist mit Erkenntnis - Das ist die Formel des Freigeistes - Der Wechsel von tiefer Mitternacht und hohem Mittag... Vielleicht ist der Wille zur "wahren" Erkenntnis nur ein natürliches Spiel um das vom Leben frustrierte Individuum im Dasein zu halten - welchen metaphysischen Ursprung es auch hat, welchen biologischen Sinn es verfolgt - sei dahingestellt, jedenfalls bringt das Hinterfragen der Wirklichkeit nützliche Nebenwirkungen mit sich, die man gar nicht erst aufzuzählen braucht. Anhand dieser Darstellung der Entstehung des Freigeistes zeigt sich wie sich das Leiden in Momenten großer psychischer Erschütterung all zu oft als eine monströse produktive Kraft darstellt. Letztendlich verbirgt sich hinter einer Beethovenschen Synphonie oder einem Nietzscheschen Dithyrambus auch eine ungeheure Leiderfahrung. Wer gelernt hat negative soziale Erfahrungen in kulturelle Produkte zu sublimieren, wird solchen Momenten des Leidens mit offenen Armen entgegen treten. Dies ist das geheime Glück des Schaffenden - er kennt die produktive Seite des Leidens und damit die tiefe Leidenschaft am Leben. Er versteht es an Leiderfahrungen zu wachsen. In einer Gesellschaft, die sich rein an hedonistischen Werten orientiert, flieht man gerade vor solchen Momenten - denn man hat zahlreiche Möglichkeiten sie zu umgehen. "Zum Glück" kann man schlechte Erfahrungen mit dem Konsum materieller Güter kompensieren. Man beachte aber das Kleingeschriebene dieser Lebensphilosophie - die Nebenwirkungen: Ein solches Leben hält den Menschen klein - Sein Bewustsein erweitert sich nicht - Er wächst nicht an sich. Er verfolgt kein Ziel für das er leiden WILL - Er läuft vor sich selber davon. Er lebt nicht, sondern wird gelebt. Er ist sich selber entfremdet und kein Schicksal. Metapher: leereText: Der Affe Zarathustra's(mehr) 03. Januar 2010
News: Zu leben ist zu sterben
Todesangst durch Sinnentleerung. Trauergestalten wie unten zitierter Autor breiten ihr Gift leider viel zu leicht unter den Menschen aus.
Denn der Tod ist das Ende der Zeit, das Ende des Erlebens. Selbst wenn man religiös ist und an ein Leben nach dem Tod glaubt, sehen die Dinge dann auf jeden Fall anders aus: Entweder existiert man in einem zeitlosen Paradies (bzw. in einer Hölle), oder als wiedergeborene Seele. Wenn man nicht religiös ist, stellt der Tod das Ende des Bewusstseins dar. Und mit dem Bewusstsein heißt es auch das Aus für den Genuss schmackhafter Gerichte, die Lektüre eines guten Buches, die Betrachtung eines hübschen Sonnenuntergangs, die Freude am Sex, die Liebe zu einem anderen Menschen. So oder so: Es ist ziemlich trostlos.
Was ist zu tun? Wir verbreiten unsere Gene, schreiben Bücher und Aufsätze, beweisen Theoreme, erfinden Familienrezepte, schaffen Gedichte und Symphonien, malen und bildhauern - alles um irgendeine Art von Dauerhaftigkeit zu erzeugen, irgendetwas, was der Vergessenheit trotzen kann. Kann die moderne Wissenschaft es besser machen? Können wir uns eine Zukunft vorstellen, in der wir die Sterblichkeit kontrollieren?
Entscheiden wir uns, es so zu leben, dass wir am Ende nichts zu bereuen haben, schwinden Angstauswüchse wie die Perversität des Klonens oder die künstliche Verlängerung des Lebens aus unseren Gedanken und lassen uns das Leben wieder mit Tatendrang angehen, nicht dem Tode ergeben wie jener Autor, sondern der Ästhetik, im Bewusstsein der Endlichkeit des Lebens zwar, jedoch erhobenen Hauptes vor seinem Torhüter. So gelangen wir von einer negativen Logik (was nicht schlecht ist, ist somit gut) zu einer positiven Betrachtung des Lebens, indem wir unseren Fokus nicht auf die Vermeidung von schlechten Dingen richten, sondern auf die guten Dinge und ihnen entgegen schreiten, Hindernissen und Schwächen zum Trotze. Werden wir "Tänzer" und "Selig-Leichtfertige" (nach Nietzsche's Zarathustra), auf Schwingen durch das Leben gleitend. leere(mehr) 31. Dezember 2009
News: Gefahren sozialer Netzwerke
Neurowisschenschaftlerin Greenfield warnt vor den Folgen, welche der exzessive, neurotische Aufenthalt in Online-Netzwerken wie Facebook haben können.
Ähnlich wie die Pornoindustrie die Triebe ihrer Abnehmer auf schnelle und risikolose Art und Weise zu befriedigen vermag, so werden in Online-Netzwerken die sozialen Bedürfnisse befriedigt -- zumindest laut Broschüre. Ein Trugschluss jedoch und zwar aus den folgenden Gründen: Es ist mühelos: Einloggen, Tasten drücken, auf dass Pixel sich zu Buchstaben zusammensetzen, ein Smiley ersetzt die Mimik. In Gedanken hat man eine Konversation geführt, ohne jedoch wirklich miteinander gesprochen zu haben. Das Image lässt sich soviel leichter aufbauen, aufrecht erhalten und zu seinen Gunsten modifizieren, denn Spontanität und Reflexreaktionen werden auf diese Weise leicht übergangen, eine Kommunikation durch Körpersprache, Stimmlage und eben der Mimik findet nicht statt. Durch die physische Distanz zu seinem "Gesprächspartner" erspart man sich die lästige Notwendigkeit, seiner Erscheinung, seiner Bewegung und seiner evtl. vorschnellen Zunge etwas mehr Beachtung schenken zu müssen. Und dennoch gelangt man zu dem wohltuenden Gefühl, ein soziales Wesen in einer Gemeinschaft zu sein -- so wie dem Pornokonsumenten vorgegaukelt wird, er erlebe gerade zwei (oder mehrere) Verliebte beim Geschlechtsakt. In beiden Fällen sind es jedoch nur Pixel auf einem Bildschirm und wenn man hinter diesen schaut, ist dort nichts zu sehen, ebenso wie kein wirkliches Erleben statt fand. Konfliktsituationen werden vermieden: Konflikt dient hier als Sammelbegriff für alle jene Geschehnisse, welche uns nervös, wütend, enttäuscht, fröhlich oder sonstwie erregt werden lassen, denn in allen ist der Konflikt des inneren Gefühls mit der Extrapolation des Gefühls auf seine Mitmenschen hin gegeben. Etwaige Streitsituationen beispielsweise, welche von Angesicht zu Angesicht mitunter einen bedrohlichen Charakter annehmen können, werden notfalls mit einem Mausklick beendet und ignoriert, Gefahr gebannt -- Konfliktvermeidung statt Entwicklung von Lösungsansätzen. Man vermeidet das Hochschnellen des Pulses, wackelige Knie und was es sonst noch für stressbedingte Reaktionen gibt, denn man weiß sich sicher entfernt, mit der Möglichkeit sofort der Situation entfliehen zu können. Statt einer unangenehmen Konfrontation, aus der man zwar erschöpft, jedoch um eine Lektion reicher hinausgeht, erlebt man schlussendlich -- Nichts oder zumindest Weniges. Der edukative Effekt entfällt, mit der Folge im realen Leben derartig ungeübt im Umgang mit Konfliktsituationen zu sein, dass man wohl nicht gänzlich unbeschadet aus ihr hinaus treten wird. Konfliktvermeidung ist der Pfad zur Entropie, in der jede Fehlentscheidung indifferent ist und keine Veränderung eintritt. Nur Konflikt führt zur Veränderung. In diesem Sinne fallen Facebook & Konsorten in eine Linie mit TV, Videospielen, Porno und Heroin. Mühelos und schnell zu erlangende Bedürfnisbedfriedigung, gepaart mit scheinbarer Risikolosigkeit lässt die Menschen süchtig nach den Quellen ihres vermeintlichen Glücksgefühls werden, bis der anfangs maßvolle Umgang in Exzess umschlägt, bis zur vollständigen Isolation, in der wenig Raum für Selbstreflektion bleibt und nur der digitale Status zählt. Die vermiedene Unbequemlichkeit, sich Situationen stellen zu müssen und an ihnen zu leiden, aber auch wachsen zu können hat langfristige Folgen für das Individuum und somit für das gesellschaftliche Klima allgemein. Wachsen Neurosen und Paranoia sollte man überlegen, wieviel Freiheiten der Industrie und dem Einzelnen wirklich zugestanden werden sollten, möchte man eine Gemeinschaft noch konstruktiv und solidarisch voran treiben, auch im wahren Leben. leere(mehr) 24. Dezember 2009
Kritik am DarwinismusGNUS Vorwort: Das Schlachten goldener Kälber ist eine unserer Hauptaufgaben, selbst das eines sehr goldenen. Mit dem Dualismus von Kreationismus und Darwinismus existieren berechtigte Kritiken an beiden Theorien. Werfen wir einen Blick auf eine von ihnen. Ursprünglich erschienen auf Erberinnern.com, GNUS dankt vielmals. Hui, wird bestimmt manch einer sagen. Ist doch völlig belegt und über jedem Zweifel erhaben, oder? Schließlich baut unser ganzes Geschichts- und Selbstverständnis auf dieser Theorie auf. Und bereits im letzten Satz taucht der Kritikpunkt auf, der von modernen Wissenschaften oftmals zu sehr in den Hintergrund gerückt wird. Es ist nur eine Theorie. Das ist einfach ein Faktum und wie bei manch anderen Theorien, die durch „magische Hand“ in Stein gemeißelt wurden, sieht man sich bei Kritik an eben dieser, schnell ins Abseits gerückt und nicht zuletzt als Mensch beleidigt. Wissenschaftsjournalist C. C. Malzahn behauptet gar, daß „kein vernünftiger Mensch“ die Evolutionstheorie noch bestreiten kann. Wie bereits von Julius Evola dargestellt ist eine der Waffen des okkulten Krieges das Benutzen von sogenannten „falschen Oppositionen“. Hierbei wird den Menschen vorgegaukelt, daß es bei einer Thematik nur 2 Lösungen gibt. So geschehen bei Diskussion Kommunismus contra Kapitalismus oder Links gegen Rechts. Ähnlich ist es beim Evolutionismus. Kritik an dieser Theorie wird im Normalfall mit der Unterstellung von religiösem Fanatismus begegnet. In den Köpfen der Menschen existiert folglich die „falsche Opposition“ Evolutionismus contra Kreationismus. Ohne eine der beiden Möglichkeiten prinzipiell verneinen zu wollen, darf Kritik an beiden wohl angebracht sein und gar nach dritten Wegen gesucht werden. Zum Teil soll das auch die Thematik des folgenden Textes sein, welcher der Querschnitt von Meinungen und Argumenten entweder von Wissenschaftlern oder einfachen Kritikern ist. Tatsächlich lassen sich viele Bedenken an der Evolutionstheorie anführen. Zugegeben, sie ist in ihrem Konstrukt der ausgefeilt und klingt definitiv logisch, auch da sie durch Funde zum Teil untermauert werden kann. Es ist wohl kaum zu bestreiten, daß die Religionen den Anstoß zu wissenschaftlichen Nachforschungen auf vielen und auch auf dem evolutionistischen Gebiet selbst forciert haben. Durch die radikale Verfolgung von Ungläubigen und der einhergehenden Bestrafung der selbigen schaufelten die Institutionen nahezu ihr eigenes Grab, denn ist es ja nicht ungewöhnlich, daß die verbotensten Süßigkeiten auch die interessantesten sind. Und schon, wie in so vielen Bereichen, hatte das Christentum seine Gegentheorien selbst herbeigeführt. Die Urknalltheorie des Theologen und Physikers Georges Lemaître wusste viele illustre Physiker wie Albert Einstein zu überzeugen, sagt allerdings lediglich etwas über die Entsehung von Materie, Zeit und Raum aus, nicht über die Entstehung von Leben. Setzen wir voraus, daß die Welt so entstanden ist, um ein Grundgerüst zu haben, welches halbwegs wissenschaftlich akzeptiert ist. Das Miller-Urey-Experiment ist hierbei von entscheidender Wichtigkeit. Bis zu einem gewissen Grade versucht es die Entstehung von Leben aus dem Nichts, natürlich unter bestimmten Bedingungen, nachzustellen, um es mal zu vereinfachen. Etwas, was Louis Pasteur schon etwa 100 Jahre zuvor probiert hatte, letztlich zu dem Ergebnis kommend, welches bis heute Stand der Dinge ist: „Leben entsteht nur aus Leben“, schien nun gelöst. Es soll sich an dieser Stelle nicht in chemische Einzelheiten begeben werden, aber erstaunlich ist, tatsächlich werden durch die Miller-Experimente eine Vielzahl von Komponenten erschaffen, die für „das Leben“ von eklatanter Bedeutung sind. Das wars dann aber auch schon, denn während keines der bekannten Miller-Experimente ist bis dato die Entstehung eines Proteins, einer DNS, einer Zellmembrane oder Ähnlichem beobachtet worden. Das Experiment ist faszinierend, aber für die Entsehung von Leben bedeutungslos, da es in ein totes Ende führt, ab einem gewissen Punkt nicht weitergeht. Das Leben beruht auf 20 bekannten Aminosäuren, die durch das Miller-Experiment nicht erzeugt werden. Nach darwinistischer Sicht, gehen wir nun von Lemaître und Miller als Realität aus, entstanden nach dem Urknall und den durch das Abkühlen der Erde bedingten Reaktionen die ersten Einzeller. Bauen wir wiedermal auf Sand und nehmen an, daß es ein Urmeer voller Einzeller gibt, das ist schon recht unwahrscheinlich, sind wir wiedermal an einem toten Ende. Die Einzeller hätten sich geteilt, aber auch dabei bleiben Einzeller nunmal Einzeller bis zum heutigen Tage. Kein komplexes Leben hätte aus diesem darwinistischen Szenario entstehen können. An diesem Punkt des Textes sollte man sich die ganze Geschichte nochmal vor Augen rufen. Bis jetzt haben wir mehrere Theorien, die lediglich Halbwahrheiten sind, zusammengeklopft zu einem Ganzen, daß nur eine Halbwahrheit ist. Begeben wir uns doch mal auf den archäologischen Sektor. Nachdem die Einzeller irgendwie zu komplexen Organismen geworden sein sollen, verließen einige von denen nach der Zeit ihr trautes Heim und strebten das Land an. Auch hier fehlen bis heute die Beweise, denn die Archäologie ist nicht der beste Freund des Darwinismus, da bis heute wichtige Zwischenglieder unter den Funden völlig ausbleiben. Es gibt keine Zwischenglieder zwischen Land- und Wasserleben. Alle tierischen Funde bis heute sind entweder spezifisch Fisch oder spezifisch Amphibie. Eine Entwicklungsstufe zwischen beiden gibt es nicht. Und wenn wir schonmal beim Thema sind, es wurden gleichermaßen keine Zwischenschritte vom Reptil zum Säugetier gefunden. Das ist recht selbstverständlich denn ein Übergangswesen 90% Säugetier und 10% Reptil hätte schon mit der nachkommenschaft Probleme, da wir hier Eierleger und Lebendgebährer haben. Diesbezüglich wird die Hundezucht (Darwin war sehr an Taubenzucht interessiert) gerne als Untermauerung für den Darwinismus heranegezogen. Wiedermal sei gesagt, daß tatsächlich die Formenvielfalt der Hunderassen verblüffend ist. Niemand allerdings, der sich mit der Anatomie der Tiere auskennt, wird allerdings leugnen, daß alle Hunderassen immernoch spezifisch Hund sind, so pervertiert sie auch sein mögen. Durch keine Zucht macht man aus einem Hund eine Katze. Ein Freund Darwins namens Adam Sedgwick, der Begründer der modernen Geologie bringt die Situation in zwei Zitaten gut auf den Punkt. „Sie (die Menschheit) würde (durch Darwins Theorie) unmenschlich werden und in einen größeren Zustand der Erniedrigung verfallen, als je im Laufe der Geschichte.“ “Hielte ich Sie nicht für so einen anständigen und wahrheitsliebenden Mann, würde ich es Ihnen nicht sagen …. aber ich habe Ihr Buch mehr mit Missfallen als Wohlgefallen gelesen. Manche Stellen beeindruckten mich; an anderen lachte ich, bis ich fast Seitenstechen bekam, aber manche Stellen habe ich mit großer Sorge gelesen, da ich sie für vollkommen falsch und fehlgeleitet halte. Sie haben – nachdem Sie in diesem Gleis solider naturwissenschaftlicher Wahrheit begonnen hatten – die wahre Methode der Induktion verlassen…” Der Genetiker Dr. Wolf-Ekkehard Lönnig bringt die Situation auch sehr gut auf Punkt, wenn er sagt, daß Selektion nichts Neues erschaffen kann, sondern nur als Sieb wirkt und aussondert. Ein kleiner und zusammengeraffter Text über ein sehr komplexes Thema. Denkanstöße sollen gegeben werden. Wenn Theorien nur einseitig diskutiert werden, läuft etwas falsch. Der Darwinismus ist keineswegs die absolute Wahrheit. Hier ist Eigenrecherche gefragt. Hier noch der Anfang der Forschung, was gleichzeitig auch eine Art Quellenangabe darstellen soll, wenn auch sehr kurz gefasst. - Die Wissenschaft der Involution: Biologie, Geologie und Menschheitsgeschichte jenseits von Darwinismus und Kreationismus http://www.science-of-involution.org/ - Gott würfelt nicht: Größtenteils wissenschaftlicher Film über Darwinismus http://www.youtube.com/watch?v=7Jz4q1hdEOw - Julius Evola, Metaphysik des Sexus Brachte beim Autor den Stein ins Rollen - Sanguis(mehr) 24. Dezember 2009
Sexuelle EntsagungVorwort von GNUS: Exzess geschieht in allen Spielarten des Lebens, meist um überhaupt noch Reize aus der modernen Schalheit zu reißen. Eine andere Perspektive bietet Enthaltsamkeit, egal auf welcher Ebene, hier jedoch primär die auf sexueller Ebene. Ob nun die eine oder andere Seite der Medaille zu bevorzugen ist, mag jeder für sich selbst entscheiden, jedoch sollte der Blick von beiden Seiten aus geschehen sein. Dabei ist es hilfreich, sich eines im Hinterkopf zu behalten: Das angewandte Maß entscheidet in beinahe allen Situationen über einen negativen oder positiven Charakter unseres Handelns. Meist ist weder zuviel, noch zuwenig von einer Sache/Handlung eine konstruktive & realistische Abwägung. Mit freundlicher Genehmigung von Erberinnern.com: Entsagung spielt unter Traditionalisten fürwahr eine große Rolle. Ob es nun lediglich eine Abkehr von der modernen Welt ist, die sich größtenteils darin äußert, wenn die Frage danach aufkommt, seine Ablehnung wörtlich kundzutun oder ganz speziell ein Verzicht auf Kaffee, Alkohol, Nikotin, Marihuana, nicht-biologischen Produkten, schlechter Kunst jedweder Form und was es da noch alles gibt. Die Gründe für Askese sind ebenso so vielseitig wie die eigentlichen Güter oder Gefühle auf die verzichtet werden kann. Es kann sich hier darum handeln den einzelnen Quellen, die man als Übel erachtet, somit aus dem Weg zu gehen, wenn man sie meidet. Wenn man folglich in der Musikausrichtung der Moderne eine propagandistische Streu der Unmoral sieht, so vermeidet man diese um sich von dieser verderbenden Gefahrenquelle fernzuhalten. Nur wenig anders ist es mit Konsumgütern, die entweder temporär gemieden werden um sich zu zeigen, daß man selbst nicht auf Alkohol, Nikotin etc. angewiesen ist. Eine andere Ausprägung ist es diese Drogen völlig aus seinem Leben zu verbannen, weil man sie als schändlich und verderbend ansieht. Laut Octavio Paz steht die Askese immer dem gegenüber, was von der üblichen Mehrheit der Masse für normal gehalten wird und das macht bis hier ja noch Sinn. Von der profanen auf die traditionalistische Stufe erhoben hat der Verzicht, wie etwa im Mithraskult, Osiriskult oder Isiskult in Verbindung mit dem Tod und der Wiedergeburt vielmehr einen initiatischen Charakter. Das heißt, metaphysisch gesprochen, Abkehr von der Erdgebundenheit oder vom Nabel der Muttergöttin, und ein Griff gen Himmel. „Und da ich erhöht bin, sterbe ich“ heißt ein Teil der Mithrasliturgie zu diesem Thema. Nach einer eher gröberen Umreißung der Thematik Verzicht und Askese soll die sexuelle Askese genauer beleuchtet werden, was wegen mancher eigener Erfahrung teils etwas subjektiv anmuten mag, wovon aber abzusehen versucht wird. Der sexuelle Verzicht fällt nicht nur wegen seiner selteneren Umsetzung, im Gegensatz zu anderen, ein wenig aus der Reihe der anderen, sondern vielmehr aus dem Grund, daß er ganz im Gegensatz zu Koffein- oder Alkoholeinnahme, eine natürliche Funktion des Körpers ist und im wahrsten Sinne des Wortes befriedigt werden will. Julius Evola schreibt dazu: „Die Kraft des Sexus liegt in der tiefsten Wurzel des menschlichen Individuums – und wer glaubt, daß man sie wirklich unterdrücken könne, täuscht sich. Bestenfalls kann man sie in ihren unmittelbareren Ausdrucksformen verdrängen; damit fördert man aber nur jene Phänomene neurotischer und schizophrener Natur, welche die moderne Psychoanalyse nur allzu sehr herausgestellt hat.“ Der Baron empfindet den Verzicht auf Sexualität offenbar als Spiel mit dem Feuer. Lassen wir das nicht an uns vorbeigehen und merken wir uns, daß ein gänzlicher und lebenslanger Abstand von dieser wohl kaum zu empfehlen ist. Eine Sensibilisierung, am besten mit Verzicht auf eine Vielzahl von anderen Gewöhnlichkeiten, kann durch die Abkehr von Wollust zumindest erreicht werden. Das Auge öffnet sich für eine Sexpropaganda, dessen Omnipräsenz ja durchaus bekannt ist, aber durch die Abkehr nochmals feinfühliger und intensiver aufgenommen und verarbeitet wird. Allein dieses Erlebnis ist es schon wert. Wenn wir von Sex reden ist es ganz natürlich nicht immer die hedonistische Ausprägung der Moderne. Ganz natürlich ist bei ehrenhafteren Individuen der Geist noch nicht so sehr verdorben den, Akt der Liebe als ein Konsumgut zu sehen, als Spaß oder Hobby. Aber auch diesen sei der Verzicht ans Herz gelegt, denn wie bei so vielen Aspekten ist auch hier die Abkehr von Natürlichkeit der Griff zu Höherem. Und was ist natürlicher als der Akt der Fortpflanzung? Zur Verdeutlichung heißt Verzicht hierbei in keinster Weise Verachtung der Sexualität. Sie wird einfach gemieden, was impliziert: Verzicht auf Selbstbefriedigung oder Sex, sowie das Übersehen, Nichtbeachten oder einfache Hinnehmen von Sexpropaganda. Dieser Text ist im Gegensatz zu den meisten anderen auf dieser Seite kein reflektierender oder informativer Text, sondern vielmehr eine Art Aufruf. Probiert es aus. Stellt euch einer Herausforderung. Beendet wird mit Krishna: Sinnlichkeit zerstört Leben, Glanz, Stärke, Vitalität, Gedächtnis, Reichtum, großen Ruhm, Heiligkeit und Hingabe an dem Höchsten. www.celibacy.info - Sanguis(mehr) 13. Dezember 2009
News: Pragmatisches China
China als Realist. Alternative Energiequellen kosten Millionen und ihre Effektivität, sowie die Durchführbarkeit der diversen Modelle sind wenigstens umstritten. Aber hier liegt der Hund noch nicht begraben, denn Erderwärmung alleine ist nicht das Problem, sei sie nun natürlich oder von Menschenhand verursacht.
"Dealing with climate change is not simply an issue of CO2 emission reduction but a comprehensive challenge involving political, economic, social, cultural and ecological issues, and the population concern fits right into the picture," said Zhao, who is a member of the Chinese government delegation.
Many studies link population growth with emissions and the effect of climate change.
"Calculations of the contribution of population growth to emissions growth globally produce a consistent finding that most of past population growth has been responsible for between 40 per cent and 60 percent of emissions growth," so stated by the 2009 State of World Population, released earlier by the UN Population Fund.
Although China's family planning policy has received criticism over the past three decades, Zhao said that China's population program has made a great historic contribution to the well-being of society.
As a result of the family planning policy, China has seen 400 million fewer births, which has resulted in 18 million fewer tons of CO2 emissions a year, Zhao said.
Meanwhile, she said studies have also shown that family planning programs are more efficient in helping cut emissions, citing research by Thomas Wire of London School of Economics that states: "Each $7 spent on basic family planning would reduce CO2 emissions by more than one ton" whereas it would cost $13 for reduced deforestation, $24 to use wind technology, $51 for solar power, $93 for introducing hybrid cars and $131 electric vehicles.
[...]This holistic approach that integrates policy on population and development, a strategy promoting sustainable development of population, resources and environment should serve as a model for integrating population programs into the framework of climate change adaptation, she said.
Die Ansprüche und Bedürfnisse jedes einzelnen Menschen in den Industrienationen sind bereits jetzt enorm, eine Überführung der gesamten Welt auf Westniveau würde den Verbrauch von Ressourcen ins Untragbare steigern. Zudem stagniert unsere Zahl nicht, sondern steigt weiterhin, alles zukünftige Mäuler, die nach Strom, Nahrung, Wasser und einer Unterkunft verlangen. Die Frage ist also, ob die Besteuerung von CO2, Umschwung auf erneuerbare Technologien und eine energiesparende Lebensweise es vermögen, die durch Überbevölkerung entstehenden Auslastung an Land, Wasser und Ressourcenvorräten zu kompensieren oder gar rückläufig zu machen. Wir machen uns über CO2 Sorgen, während Meere versäuern, Ökosysteme und Tierarten sterben, Chemie in unsere Nahrungmittel gelangt, blühende Wildnis zubetoniert und die Luft verpestet wird . Paradox, die Liberalität, die unseren heutigen Lebenstil erst ermöglicht hat, ist ihr schlimmster Feind, zuviel Freiheit zersetzt die für sie notwendigen Bedingungen. Zum Erhalt des Lebens und biologischen Vielfalt auch zukünftig muss die unbeschränkte Ausbreitung der Menschheit heute verhindert werden. Ist die Präservation individueller Rechte wertvoller, als die Funktionalität des Mechanismus' an sich, den wir Leben nennen ? Um unser kurzweiliges Wohlgefühl willen ignorieren wir diesen Elefanten im Raum zum Nachteil derer, die noch kommen und konzentrieren uns stattdessen auf ein Ausweichsproblem, dessen Annahme es zwar auch bedarf, womit es aber nicht getan ist, es fühlt sich nur gut an. Realität steht jedoch irgendwann an unserer Schwelle, wir zögern die Begegnung nur hinaus. Epitom des Zeitgeistes. leere(mehr) 09. Dezember 2009
Das Fräulein am Meer
Das Fräulein stand am Meere
Und seufzte lang und bang,
Es rührte sie so sehre
Der Sonnenuntergang.
Mein Fräulein! sein Sie munter,
Das ist ein altes Stück;
Hier vorne geht sie unter
Und kehrt von hinten zurück. leere(mehr) 09. Dezember 2009
News: Dunkelheit in der Tiefe
Trotz Unterhaltung, Sex und der Freiheit zwischen hunderten Möglichkeiten medialer Ablenkung zu entscheiden, haben wir über die Jahrzehnte in ihnen nicht so recht den Schlüssel zum Glück gefunden. Das Leben ist zwar einfacher, aber auch leerer geworden.
Blicken dann manche in den Stunden ohne äußere Ablenkung nüchtern aus kosmischer Perspektive auf ihr Leben, wird ihnen der gewaltige Abgrund vor dem sie bislang unbemerkt standen und der ihr ganzes Leben umzieht, erst bewusst. Ergreift seine Dunkelheit in der Tiefe von ihnen Besitz, reagieren die Menschen unterschiedlich. Manche ignorieren den Abrund daraufhin noch stärker, leben neben ihm und glauben, dass keine Weg über ihn führt (Fatalismus). Einige vergessen ihn und werden irgendwie glücklich. Andere drehen sich um, lassen den Abrund im Rücken und begeben sich in sichere Gefilde, in denen sie nicht länger in seine Finsternis blicken müssen (Religiöse Absolutheitsansprüche). Wieder andere ertragen die stetige Gefahr der Tiefe nicht und stürzen in die Dunkelheit, um sich nicht länger quälen zu müssen. Aus der Beschränktheit, die ein Leben innerhalb des vom Abgrund umzogenen Gebiet ihnen in Aussicht stellt, sehen sie keinen andere Perspektive, die Schlucht scheint unüberwindbar und hinter ihnen laufen alle Wege unausweichlich wieder auf sie zu. Der Schatten wandert in ihre Köpfe, verlässt sie niemals (oder für lange Zeit nicht), bis sie keine Kraft mehr haben und aufgeben (gebrochene Menschen). Die Mutigsten jedoch klettern in die Tiefen hinab, wandern eine Zeitlang am Boden entlang, um auf der entgegen liegenden Seite wieder hochzusteigen, gestärkt und furchtbefreit suchen sie in den Weiten der anderen Seite nach Antworten. Einmal aus ihrem Gefängnis entkommen ist die Erkundung des unendlichen Horizonts ihnen Sinn genug. leere(mehr) 05. Dezember 2009
News: Zum Minarettverbot in der Schweiz
Knapp eine Woche ist seit dem Ergebnis der Volksabstimmung vergangen. Und natürlich sind hitzige Kommentare von Gegnern und Befürwortern des Verbots zu vernehmen, im In- sowie Ausland.
Nun stellt sich die Frage, auf wessen Schultern denn eigentlich genau die Verantwortung der Integration ruht, denn lediglich in der Anerkennung von Gesetzen übereinzustimmen, stellt noch keine Verbundenheit dar. "Es ist ein Rückfall hinter die Errungenschaft der Aufklärung, ein Rückschritt in eine Zeit der Ideologien, Glaubensdogmen und Vorurteile, ein krachender Tritt gegen Vernunft und Wissen. Sie lastet auf der herrschenden Mehrheit in Europa, dem Otto-Normal Bürger, nicht auf Politikern, die gerne von Toleranz und offenem Dialog mit verschiedenen Kulturen reden und abends in ihr Oberschichtsviertel fahren. Nicht auf Kulturforschern und Intellektuellen oder selbstgefälligen Moralisten, welche Interesse heucheln um ihren sozialen Status zu pflegen. Dialog und Offenheit gegenüber anderen Kulturen liegen nicht im Fokus des arbeitenden Bürgers, sein Hauptaugenmerk ruht auf seiner Arbeit, seiner Familie und seinen Freunden. Auf mehr hat er gemeinhin weder die Zeit, noch die Lust. Ihm liegt nichts an Exotik, er bevorzugt, was er kennt und fühlt sich unter seinesgleichen am wohlsten, ohne dabei irgendjemanden Böses zu wollen. Der Vorwurf fehlender Rationalität fällt auf trockenen Boden, Misstrauen und Angst sind mitunter irrational, die Hoffnung ihrer gänzlichen Auslöschung ist aber utopisch. Menschen sind, was sie sind. Fremdes wird von der Mehrheit immer anders behandelt werden als Gleichartiges, Aufklärung und Vernunft zum Trotze und das schon seit Jahrtausenden. Eine friedliche Koexistenz ist durchaus möglich. Jedoch nur unter Opfern der individuellen Ausprägung und kultureller Ästhetik beider Seiten, man verbleibt ohne gemeinsames Ziel, außer der Einhaltung bürokratischer Richtlinien. Ist das wirklich ein erstrebenswertes Szenario für alle Beteiligten ? leere(mehr) 02. Dezember 2009
Herakles am Scheideweg
Die Fabel von Herakles am Scheideweg.
Nur wenige sind dagegen bereit, oder besser, dazu fähig, den steinigen und mitunter peingesäumten Pfad zu wandeln, in dem Wunsch einem transzendentem Ziel entgegen zu streben, welches höher als ihr fleischlicher Leib ist. Idealismus zählt nicht mehr viel in dieser Welt, er lässt sich nicht verkaufen, weil er nicht leicht zu tragen ist. Dahingegen ist die Erfahrung des harten Pfades jedoch soviel intensiver und bewusster. Folgen wir dem Beispiel Herakles, Odins, Fausts und Gilgameshs. Leben ist Kampf und Kampf ist Freude! leere(mehr) 29. November 2009
News: Alles ok!
Emailverkehr der CRU (Hadley Climate Research Unit) lässt den Verdacht aufkommen, Klimaforscher hätten Daten manipuliert, um die Theorie der globalen Erderwärmung zu untermauern.
Inhofe says that the e-mails, which reveal climate scientists working together to present a united front on anthropogenic global warming, are the “final redemption” for climate-change skeptics.
“The notion that these scientists tried to declare the science settled for personal reasons is disgraceful,” says Inhofe. “They were purposefully misrepresenting the facts. They tried to make America believe and it worked, for a time. Even my grandkids came home filled with this stuff, saying that ‘anthropogenic gases cause global warming.’ I reminded them that these things go in cycles. We’ve had warming then cooling, then warming and cooling again. I’m delighted that people are discovering that the science has been cooked for a long period of time.”
“There are tremendous economic ramifications to what these guys were trying to do,” says Inhofe. “The IPCC, for years, has been costing the government so much money, and now, wasted time in trying to pass faulty legislation based on bad data.”
“I’ll be going to Copenhagen to expose the truth,” says Inhofe. “I’ve been ridiculed for the past six years, yet we were right all along.” [...]
Selbst wenn CO2 nicht für die Erderwärmung verantwortlich ist, haben wir dennoch Grund genug, nachhaltiger und respektvoller mit unserem Planeten umzugehen. Sicher, sollte es dennoch der Fall sein, wäre es möglich die ersparten Beträge anderweitig in ökologisch nachhaltige Technik/Industrie zu investieren, dennoch wäre durch das Wegfallen der CO2 Gefahr das eigentliche Problem unserer destruktiven Mentalität nicht aus der Welt geschafft. Schade nämlich, dass die Nachricht, welche hier eigentlich an die Konsumenten transportiert wird lautet: Es kann alles so bleiben, wie bisher. leere(mehr) 27. November 2009
News: Kultur beeinflusst GeneTrotz unserer Entfernung von natürlichen Selektionsprozessen wirkt Evolution weiter auf unser Genom. Und das offenbar schneller als bislang angenommen, wie die Autoren von "The 10,000 Year Explosion" suggerieren. [...]"We intend to make the case that human evolution has accelerated in the past 10,000 years, rather than slowing or stopping, and is now happening about 100 times faster than its long-term average over the 6 million years of our existence. The pace has been so rapid that humans have changed significantly in body and mind over recorded history. Sargon and Imhotep were different from you genetically as well as culturally." [...]So, what happened 10,000 years ago?Durch Ackerbau, Viehzucht und Technologieentwicklung befreite sich die Menschheit von den äußerlichen Einwirkungen, welche uns bis dato geformt hatten. Damit entledigten wir uns allerdings nicht der Evolution an sich, sondern nahmen unsere Entwicklung stattdessen in unsere eigenen Hände - ein Transfer von der Natur als einflussnehmende Umgebung zur Umgebung der sozio-ökonomischen Gemeinschaft, deren Erfordernisse zum Überleben und zum Erfolg des Einzelnen von der Ausrichtung der Gemeinschaft vorgegeben werden. Culture, not just genes, can drive evolutionary outcomes, according to a study released Wednesday that compares individualist and group-oriented societies across the globe.[...]The researchers found that most people in countries widely described as collectivist have a specific mutation within a gene regulating the transport of serotonin, a neurochemical known to profoundly affect mood.Kultur ist in unserer Evolution mit ausschlaggebend, welche Gene bevorzugt werden und welche nicht. Bewährt sich eine Mutation innerhalb des Kulturkreis, wird sie beibehalten und erfährt Verbreitung durch erhöhte Reproduktionsraten. Somit spielt es für die Entwicklung der Menschheit eine enorme Rolle, was die Werte und Fähigkeiten/Mentalitäten sind, die von einer sozialen Gemeinschaft belohnt und somit als evolutiv am nützlichsten bestimmt werden. Status oder wahres Talent, Individualismus oder Gemeinschaftswohl, Konsum oder Nachhaltigkeit, Illusion oder Realität ... unsere Kultur und Weltanschauungen formen bereits jetzt künftige Generationen und den Zustand der Welt, den sie bewohnen werden. Überlassen wir dem Niederträchtigen, Selbstsüchtigen den Sieg oder wird Balder zurückkehren ? Wir entscheiden selbst über die Richtung unserer Entwicklung, über Fall und Aufstieg. leere(mehr) 23. November 2009
Ein GedichtWordsworth - The World is too much with us
Weg von Rationalität, von Materialismus und Kleingeistigkeit der Menschen, weg von sicherer Ordnung, Routine und Kleinbürgertum. In die Natur und in die Dunkelheit gewagt! leere 22. November 2009
News: Exodus der nicht - gewollten Gewollten
Immer mehr gut ausgebildete Deutschtürken verlassen die BRD.
leere(mehr) 22. November 2009
News: Boykottiert Weihnachten
Schon jetzt sprießen Weihnachtsmärkte aus dem Boden und bereits durch den November hallt es schon "We wish you...".
Als das "Fest der Liebe" angepriesen bleibt es ein PR-Gag und dient lediglich dem "Weihnachtsgeschäft am Ende des Jahres". Holt eure Familie zusammen. Bereitet ein großes Gelage vor, geht spazieren, sammelt Holz für ein großes Feuer, verbringt Zeit miteinander und zwar nicht vor dem Fernseher. Genießt die gemeinsamen Tage. Schenkt euch nichts, außer eurer Gegenwart und Aufmerksamkeit gegenüber euren Nächsten. Macht Weihnachten wieder zu mehr als dem üblichen Weihnachtsgeschäft, was vielen in dem notwendigen Kaufrausch eigentlich mehr Last als Abstand vom Alltag ist. Feiert die Wintersonnenwende, auf das die Sonne wieder länger am Himmel steht, macht ein wirkliches Fest der Liebe aus diesen Tagen. Boykottiert Weihnachten, feiert die Familie." leere(mehr) 18. November 2009
News: Ethnischer Stolz
Ethnischer Stolz ist Identitätsbewusstsein.
Herkunft verbindet. Mehr als bürokratische Normen, Richtlinien oder Gesetze in fiskal-ökonomischen Nationalstaate es vermögen. In Nationalstaaten wird kein Wert auf die Entwicklung ethnischen Stolzes gelegt. Es sind künstliche Konstrukte, die lediglich ein Ziel verfolgen: Gewinnmaximierung. Infolgedessen bleibt die Förderung eines kulturellen, ethnischen Bewusstseins, ein wichtiger Faktor unserer mentalen Gesundheit, aus, im Gegenteil, die Ausbildung ausgeprägter Kulturen innerhalb wird gehemmt, denn eine Priorisierung seiner eigenen Kultur gegenüber dem kleinsten gemeinsamen Nenner Geld ist nicht vereinbar mit den Zielen von Nationalstaaten. Dabei besitzt das Empfinden einer gemeinsamen Identität und Vergangenheit unglaubliches Potential. Die Art der inhärenten Verbundenheit motiviert ihre Gruppenmitglieder eher zur Zusammenarbeit, es entwickelt sich ein Gefühl der ungezwungenen Solidarität und sozialen Bindung zu jenen, welche die gleiche Ursache ihres Stolzes mit einem teilen. Während rein politische Entitäten sich stets darauf konzentrieren müssen, die verschiedenen kulturellen Ansätze unter einen Hut zu bringen, gegen Intoleranz und Rassismus vorzugehen, niemanden zu diskriminieren und es allen rechtzumachen, existieren derartige interne Konflikte innerhalb homogener Gruppierungen nicht. Eine Kraft aus dem konzentrierten Geist eines sich verbunden fühlenden Volkes ist mächtig. Sie kann verführen - Hochmut und Überheblichkeit, falsche Überlegenheit und Größenwahn sind mögliche Gefahren, ebenso impliziert Homogenität alleine nicht eine Beseitigung des gesellschaftlichen Fokus' auf Geld und Konsum. Jedoch in konstruktive Wege geleitet wird sie das Erreichen von Großem ermöglichen, durchaus auch in Zusammenarbeit und durch Austausch mit ähnlich denkenden Nationen. leere(mehr) 16. November 2009
News: Schutzwall des Egos
Die Gründe unserer Fehlschläge und Unzulänglichkeiten suchen wir gerne in Dritten. Auf diese Weise befreien wir uns von der schwierigen Aufgabe, unser Verhalten zu reflektieren, etwaige Schwächen einzugestehen und entweder an uns zu arbeiten oder sie zu akzeptieren.
leere(mehr) 12. November 2009
News: But Life goes on
Jeder auf sich gestellt, keine medizinische Versorgung, die Lebensmittel verderben, keine Kommunikation, keine Kontrolle, die lebensnotwendigsten Techniken nutzlos, Chaos, Gewalt und Plünderung, Machtlosigkeit gegenüber Kälte, Ohnmacht und Verwirrung, die Menscheit versinkt...
leere(mehr) 12. November 2009
G.N.U.S. ' roter FadenWas ist es, das die Leser von G.N.U.S. und A.N.U.S. verbindet ? Erweiterung der FAQ Sektion. (mehr) 10. November 2009
News: Links wurden aktualisiertDie Link Sektion wurde ergänzt und aktualisiert. leere(mehr) 10. November 2009
News: Der Einfluss der Außenwelt
Das biologische Feld der Epigenetik befasst sich mit den Auswirkungen unserer Umwelt auf unsere DNA.
Die Wissenschaftler fanden heraus, dass auch das Erbgut auf schweren psychischen Stress reagiert, indem es seine Genaktivität verändert. Das geschieht durch Anlagerung sogenannter Methylgruppen, einfachen chemischen Markierungen, an die Bausteine der DNA.
Denn was im Artikel genauso unerwähnt bleibt: Die Markierungen sind nicht unumstößlich. Durch eine Modifikation der äußeren Einwirkungen lassen sich die Markierungen manipulieren. Und besser wir fangen heute damit an, als morgen. leere(mehr) 06. November 2009
News: Italien beharrt auf Kruzifix
Italien entscheidet sich für Kultur und in diesem Falle Kruzifix und gegen globale Gleichmacherei.
Tarcisio Bertone sieht düstere Zeiten auf Italien zukommen. "Dieses Europa des dritten Jahrtausends nimmt uns die wertvollsten Symbole weg und lässt uns nur noch die Kürbisse des Halloween-Festes", wettert der Kardinalstaatssekretär, immerhin ranghöchster Vertreter im Vatikan unter Papst Benedikt XVI. "Müssen jetzt alle Kreuze weggeräumt werden, auch von den Straßen? Und was ist mit den Kunstwerken? Ich frage mich, ob das alles vernünftig ist", fragt der Kirchenmann empört.
Was Bertone erregt, ist das jüngste Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte. Der hatte am Dienstag entschieden: Ein christliches Kreuz im Klassenzimmer einer Staatsschule verletzt die Religionsfreiheit der Schüler, nimmt zudem Eltern die Freiheit, ihre Kinder nach ihren philosophischen Überzeugungen zu erziehen, und ist nicht mit der Europäischen Menschenrechtskonvention vereinbar.
Seither tobt Italien. Kirche und Staat wittern eine Frontalattacke auf das katholische Brauchtum. Den Fall aufgebracht hatte eine finnisch-italienische Familie. Die atheistischen Eltern mochten nicht einsehen, warum ihre beiden Söhne unter dem Kreuz lernen sollten, wo doch auch in Italien wenigstens auf dem Papier die staatliche Schule nicht-konfessionell ist.
Von Silvio Berlusconi über Außenminister Franco Frattini bis hin zu Bildungsministerin Mariastella Gelmini haben so gut wie alle Kabinettsmitglieder das Urteil als "abwegig", "gravierend", "skandalös" kritisiert und sich nach Kräften über den "ideologiebefrachteten Gerichtshof" erregt.
Wenn Italien sich dazu entscheidet, seine christlichen Traditionen beizubehalten, hat es jedes Recht dazu. Die global aufgezwungene Doktrin der Säkularisierung, welche der Aufklärung zu verdanken ist und ursprünglich die Befreiung vom dogmatischen Fundamentalismus bezweckte, ist heute zur Unterdrückung von Traditionen verkommen und diskriminiert jene, die Wert auf Zusammenhalt und Konsens der Gemeinschaft auch in allen Bereichen des öffentlichen Lebens legen. Um sich greifender Egalitarismus und Pluralismus lassen die Leute glauben, auf alles ein Recht zu besitzen und sie fühlen sich attackiert/beleidigt, wenn man ihre Kulturlosigkeit nicht teilt. Niemand, der wirkliche innere, gereifte Überzeugungen hat, fühlt sich von den religiösen Symbolen anderer belästigt. Und falls doch eine so große Diskrepanz und Ablehnung zwischen den Ansichten Anderer besteht - warum sich überhaupt mit solchen Menschen umgeben ? Es geht solchen Leuten bei der Säkularisierung schließlich nur um die Durchsetzung ihres individuellen "Rechts" auf Sichtbefreiung von einem religiösen, traditionsbehafteten Symbol, welches, wenn sie mal ehrlich wären, sie in keinster Weise schädigt, außer in ihrem Ego. Ihr mangelndes Selbstbewusstsein erträgt den Gedanken nicht, ihre Gleichschaltung in nicht allen Konditionen durchgesetzt zu sehen. Dabei handeln sie jedoch ebenso fundamentalistisch motiviert, wie die von ihnen dafür gehaltenen Religionen. In unserer Sorge, es jedem Recht machen zu wollen, zwingen wir uns einen sehr engen Gürtel um, der keinen Platz lässt für das Markante, Charakteristische, Ausgeprägte. Furcht vor sozialen Repressalien halten uns davon ab, auch mal "Nein" zu sagen und zersplittern die Gesellschaft. Wo früher eine einzige flächige Farbe vorherrschend war, herrschen heute Millionen kleiner Punkte unterschiedlicher Farbe, von denen beinahe jeder auf seine Egozentrik konzentriert ist. Die Punkte verlaufen und bilden eine farblose Masse, in der Herausragendes nicht geduldet wird. GNUS begrüßt den Widerstand Italien's gegen Gleichmacherei und sein Festhalten von Tradition und Kultur. Nur durch einen gemeinsamen kohärenten Wertekanon können wir zu Höherem gelangen. leere(mehr) 04. November 2009
News: Grimmige Fröhlichkeit
Grimmigkeit fördert analytisches Denken. Wenig erstaunlich, sind übertrieben fröhliche Menschen doch meist verblendet. Ignoranz ist eben ein Segen.
The University of New South Wales researcher says a grumpy person can cope with more demanding situations than a happy one because of the way the brain "promotes information processing strategies".
leere(mehr) 03. November 2009
News: Egozentrik im Leftismus
Das Thema "Gentrifizierung" mal außer Acht lassend, nutze Ich diese Demo und das Phänomen der Abwesenheit der eigentlich betroffenen Bevölkerungsgruppen, um abermals auf die Psychologie der Linken hinzuweisen:
Aber das Bild, das die Anwohner von der Demo bekamen, war das einer uniformierten unzugänglichen Gruppe, die an ihnen vorbeihuschte, sich nicht zu erkennen gab und abstrakte Parolen rief. Sehr beliebt: "A - Anti - Anticapitalista" und "Li - Li - Libertad - Anarquia total" und auch "Feuer und Flamme der Repression". Aus dem Lautsprecher punkte es "Ich bin Steineschmeißer, voller Wut. Steine schmeißen, das tut gut"
9.Als Folge ihres Minderwertigkeitskomplexes versuchen die Linken ihr Bedürfnis nach Autonomie, Kontrolle und Macht mit Hilfe eines Pulks, durch schiere Masse zu befriedigen, indem die Solidarität ihrer Minderwertigkeitsgefühlsgenossen eine undurchdringliche Wand an ignoranter Selbstheiligkeit bildet, von der jegliche Argumentation abprallt. Hieraus bezieht der Linke sein Machtgefühl, Kontrahenten werden von der Wand schlichtweg erschlagen. Im Prinzip ist er indifferent gegenüber den Problemen, gegen die er zu protestieren scheint, sagenhaft klar und vermutlich unabsichtlich deutlich in der Textzeile "Ich bin Steineschmeißer, voller Wut. Steine schmeißen, das tut gut" erkennbar. Die Hoffnung des Autors "Um die angemessene Breite der Bewegung zu erreichen, muss man sich aber von Demo-Codes verabschieden und endlich wagen, einen Schritt auf die Noch-Nicht-Politisierten zuzugehen, so anders sie sein mögen. Es gilt, zunächst die Argumente zu vermitteln." bleibt vergeblich, ist der durchschnittliche linke Demonstrant und übermäßig politisch Korrekte nicht auf Verständigung und Problemlösung, sondern nur auf die Stärkung seines Selbstverständnisses als "Gutmensch" aus, aus welchem er, wenn auch unbewusst, die Rechtfertigung für seine Handlungen zu ziehen glaubt.
Insofern ist der Linke trotz des Scheins des Kollektivismus ironischerweise egozentrisch veranlagt, seine Zugehörigkeit zur Masse dient einzig der Befriedigung seines Machtbedürfnisses.
Wie auch der UNA-Bomber vermerken wir, dass diese Beobachtungen nicht pauschal für jeden Linken gelten mögen.
leere(mehr) 01. November 2009
News: No Pain, No Gain
Nun ja, keine wirklich neue Erkenntnis, welche aus dieser Studie gewonnen wurde. Dennoch...
Lediglich Aufgaben mit einem Ziel vor Augen, ein längerfristiges, nur mit Mühen, Schweiß und vielleicht auch einem gewissen Anteil an Schmerz zu erreichendes Ziel sind gemeinhin die Sachen, welche es wirklich wert sind, nach ihnen zu streben, welche uns längerfristiges Wohlgefühl verschaffen und das Bewusstsein vermitteln, durch Selbstüberwindung etwas von Dauer geschaffen oder gewonnen zu haben, anstatt nur für den Moment zu leben. Nebenbei hilft ist der Schmerz eine Erinnerung an die Realität und den Wert der Sache, welche wir zu erlangen hoffen. Solange das herrschende Dogma der Gesellschaft jedoch liberaler Atomismus ist, verbleibt einem nur, sich diese Ziele selber zu suchen, an ihnen und an sich zu arbeiten und evtl. einen inspirierenden Eindruck auf andere auszuüben. leere(mehr) 29. Oktober 2009
Satire: Apple Saves!
Erst nachdem im Jahre 2009 der ersten Schritt in Richtung Weltrettung mit dem unabhängigen App "Epidemie-Warner" gewagt wurde, ist man sich bei Apple des Potentials des iPhones vollkommen bewusst geworden. War die erste Applikation noch von Forschern in Auftrag gegeben worden, zog Apple nun selber nach. Jobs: "Nachdem wir erkannt hatten, dass das iPhone Leben retten kann, kamen wir gar nicht drumherum, unseren Teil für eine bessere und sicherere Welt zu leisten. Dabei herausgekommen ist das isavePhone, welches das Leben von Millionen Menschen nicht nur bereichern und soviel lebenswerter machen wird, sondern es sogar schützt."
In Kollaboration mit der WHO und diversen Entwicklungshilfeorganisationen entwickelte Apple u.a. das Modell "Africa". Aber dies sei noch nicht alles. "Wir hören in Afrika nicht auf. Auch der Rest der Welt soll von unseren neuen Entwicklungen profitieren. Studien haben bspw. den großen Einfluss von gemeinsam eingenommenen Mahlzeiten auf den Familienzusammenhalt gezeigt, wodurch wiederum bessere Noten und eine gesündere Lebensweise resultieren." Gefördert werden soll dies durch das Modell "Family". Ein vorinstallierter App ist darauf programmiert, dem Besitzer mittels eingebauter Elektrode leichte Stromstöße zu versetzen, falls sich das Gerät zur Mittagszeit nicht innerhalb eines 5 m Radius zu einem im Esszimmer installierten Scanner befindet. "Unser selbst erklärtes Ziel ist es, den Menschen zu helfen und sie in ihren Entscheidungen positiv zu beeinflussen, für eine harmonischere Welt. Ähnlich wie bei der Bekämpfung des Klimawandels sind wir davon überzeugt, dass sich vieles zum Guten wenden wird, wenn die Menschen nur die richtigen Produkte kaufen!" Apple zeigte sich in der Bekämpfung des Klimawandels ebenfalls umsichtig und versprach, künftig lediglich Verpackungen und Boxen aus recyceltem Papier und Pappe für den Schutz der isavePhones beim Transport per Flugzeug, Bahn und Schiff zu ihrem auf jedem Kontinent liegenden Bestimmungsort zu verwenden. "Die Natur liegt uns natürlich ebenso sehr am Herzen, wie die Menschen." Kaum verwundern wird also der standardmäßig installierte "Green" App, welcher in teilnehmenden Einkaufszentren auf die angebotenen umweltfreundlichen Waren aufmerksam macht.
Auf das Argument einiger Gruppierungen, dass eine Bewerbung unnötig vieler und ebenso unnötiger, umweltschädlicher Artikel, sowie die bestetig wachsende Erdbevölkerung, welche nach diesen Angeboten lechzen, für die nach wie vor andauernde Zerstörung des Planeten verantwortlich sei, antwortet Humanist Jobs wie immer souverän:
"Stimmen, welche für einen Rückgang der Bevölkerungszahl und eine Verringerung des Konsums zur Rettung unseres Planeten plädieren, sind wohl nur als menschenverachtend und faschistisch zu bezeichnen. US - Präsident Obama sinniert im Zuge der Schweinegrippe angeblich bereits über einen Vertrag mit Appel, nachdem jedem US-Bürger ein isavePhone gewährleistet werden soll. Jobs: "Ich freue mich wie Bolle über die Umsicht unseres Präsidenten und kann seine philantropische Bemühungen nur beglückwünschen. Apple wird selbstredend alle Kräfte mobilisieren, um auch der Schweinegrippe Einhalt zu gebieten." Wahrlich, wäre nur jeder Chef eines Großkonzerns deart mit einem sozialen Gewissen gesegnet, wäre diese Welt soviel annehmlicher. leere(mehr) 29. Oktober 2009
News: Grüner Schein
Ökonomie über alles!
Jutta Kremer-Heye, Sprecherin des niedersächsischen Umweltministeriums, hält das für eine "überzeugende" Idee. Das Land Niedersachsen kämpft seit langem für eine Reform der Eingriffsregelung, konnte sich damit aber offenbar erst jetzt durchsetzen. Kremer-Heye: "Für die Kommunen ist es schwierig, noch Flächen für den Ausgleich zu finden." Zum Beispiel gebe es an der Küste "Engpässe".
Wie es mit der neuen Regierung in diesen und anderen Bereichen weitergeht: Schwarz - Gelbe Pläne Ein empfehlenswerter Artikel darüber, wo unsere Prioriäten eigentlich liegen sollten, findet sich auf Forest Poetryleere(mehr) 27. Oktober 2009
News: Menschen als Effekt
Provokante Theorien im Mainstream TV.
leere(mehr) 27. Oktober 2009
News: Unser Gemüt und unser Umfeld
Eine Studie untersucht die Beziehung zwischen dem Geruch der Umgebung, in welcher man sich befindet und moralischem Verhalten.
"Basically, our study shows that morality and cleanliness can go hand-in-hand," said Galinsky of the Kellogg School. "Researchers have known for years that scents play an active role in reviving positive or negative experiences. Now, our research can offer more insight into the links between people's charitable actions and their surroundings."
Im Gegenzug besitzt unsere Umgebung jedoch auch einen Einfluss auf uns, auf unser Verhalten wie leere(mehr) 23. Oktober 2009
Artikel: Die verlorene RomantikDie verlorene Romantik "Schönheit liegt im Auge des Betrachters" heißt es. Doch gibt es auch eine Art von Schönheit, auf die sich die gesamte Menschheit einigen kann, die von allen Menschen als solche empfunden wird ? Was ist wirklich schön, heilig, atemberaubend ? Gibt es vielleicht sogar eine "objektive" Schönheit ? "Die Philosophia Perennis (lat. „immerwährende Philosophie“), ein stark kritisierter und somit zu wenig beachteter Zweig der Philosophie, bezeichnet die Suche nach immergültigen Wahrheiten, welche sich hauptsächlich aus archetypischen, vorgeschichtlichen, spirituellen und objektiven Regeln, gefunden in Überlieferungen, ausdrücken. Dieser Geisteshaltung wollen wir tatsächlich einen objektiven Charakter geben, obwohl das eigentlich die Hauptkritik an diesem Denken ist. Welche objektivere Annahmen könnte es aber doch geben, als die sakralen Weisheiten, dargebracht in Konvergenzen weltweiter verschiedenster Hochkulturen?" Philosophia Perennis Als Nihilisten durchschauen wir die Welt der Erscheinungen und erfassen die Welt als Struktur, wir streifen die menschlich erfundenen Werte und absolut-moralischen Vorstellungen ab, reduzieren schließlich unseren Eindruck von der Realität um unsere Emotionen. Was übrig bleibt ist unser Leben und unser Bewusstsein, es zu leben. Nur wie ? Womit die enstandene Sinnleere füllen ? Man kann sich nach diesen Gedankengängen entweder dazu entschließen, das Leben weiterhin als sinnlos zu betrachten und somit jegliche künftige Handlung als gleichwertig gültig gegenüber allen anderen Meinungen und Verhaltensweisen abzutun, sich in der Befriedigung des Körpers und der irdischen Genüsse hingeben, bis man dann schließlich verlischt. Man kann sich aber auch dazu entschließen, das Leben selbst als den Sinn seines Daseins anzuerkennen. Hat man diesen Entschluss gefasst, diese Erkenntnis gewonnen, so hat man einen Maßstab festgelegt, an dem sich Schönheit messen lässt.
Schönheit für den Nihilisten manifestiert sich insofern in allem was wächst, sich entwickelt, nach Macht strebt, sowohl zerstörend als auch schaffend ist, vor Leben und Kampfeslust pulsiert und dadurch dazu beiträgt, diese Prozesse zu erhalten, kurz gesagt, der ewige Kosmos und die irdische Schöpfung an sich in all seinen Facetten. Dazu gehören auch Vorgänge und Anblicke, welche sich nicht gleich für sich als Einzelgeschehen betrachtet als schön erweisen, sondern erst in der Bedeutung ihrer Rolle zum Gesamtkontext - Mit Schönheit ist nicht das schmückende Materielle gemeint - Schmuck, Pomp oder Verzierungen jeglicher Art sind lediglich Geschmäcker, welche relativistisch von Kultur zu Kultur und von Mensch zu Mensch unterschiedliche Ausprägungen erfahren mögen. Entgegen dem was der moderne Mensch, der Glanzgierige, gerne glauben mag, liegt sie vielmehr unter der Oberfläche des visuell Erkennbaren verborgen und ist deshalb nicht von jedem wahrnehmbar. Manche Menschen sind aber durchaus in der Lage einen Ausdruck oder ein Bildnis dieser Schönheit zu erschaffen - durch Architektur, Kunst und Musik interpretieren wir unsere Realität, können also durch das Abbilden des Schönen ebenfalls Schönheit ausstrahlen. (Dies bedeutet natürlich nicht, dass jede Musik und Kunst somit schön ist). Schönheit ist die Ästhetik des Ewigen. "Schönheit ist Wahrheit. Wahrheit Schönheit" - John Keats Eng verbunden mit dem Begriff der Schönheit ist die Ehrfurcht. Wir haben Ehrfurcht vor dem, was wir als schön empfinden. Um sie zu empfinden, müssen wir uns also zunächst darüber bewusst werden, was für uns Schönheit wiederspiegelt. Der Nihilist oder kosmische Idealist entwickelt eine Hochachtung vor dem Leben, welche gepaart ist mit Schaudern in der Erkenntnis seiner eigenen Bedeutungslosigkeit im Angesicht des Ewigen. Unsere empfundene Ehfurcht verhindert, dass wir uns für Götter erachten, lässt uns vom unserem anthropozentrischen Standpunkt abrücken und hält unseren Hochmut unter Kontrolle. Ehre ist der Charakterzug, welcher stets darauf bedacht ist, diese Ehrfurcht in unseren Handlungen zu berücksichtigen, um einen respektvollen Umgang mit den Geschöpfen und der Welt, die wir bewohnen zu gewährleisten. Sind unsere Taten von Ehrfurcht geprägt, erhalten und fördern wir durch diese geistige Erkenntnis geprägte Einstellung das Schöne. Wie können wir ehrfürchtig und somit ästhetisch handeln ? Im Zuge des Nihilismus folgt die Anerkennung einer harschen, unbarmherzigen Realität. Die entstandene Sinn - und Werteleere füllen wir mit eigenen, ewigen, starken und realistischen Werten, welche sich seit Millennien bewährende, mutige, heroische Werte sind, die die Menschheit weitertreiben in ihrer Entwicklung von Spiritualität, Wissen und Weisheit und zu ihrem Überleben positiv beitragen. Nietzsche sprach in diesem Kontext vom Philosophieren mit dem Hammer, der Hammer mit dem alle Werte zermalmt werden, welche sich als nicht realistisch und konstruktiv erweisen und unter seinem Druck bersten. Diese Weltanschauung ist soweit wie nur irgendwie möglich mit den Gesetzen der Realität und den natürlichen Mustern konform, welche die Wechselwirkungen unserer Welt bestimmen. Indem wir uns der Welt anpassen, und nicht umgekehrt, handeln wir somit nach dem Maßstab der Ästhetik. Jemand der diese Weltanschauung vertritt, ist ein Agent dieses Ideals oder dieser Schönheit. Er feiert und huldigt das Leben an sich: Liebe, Kampf, Zerfall und Aufbau. Seine Bemühungen zielen darauf hinaus, es möglichst ästhetisch und im Einklang mit den Prozessen der Welt zu leben. Seine Taten sind nach seinem Platze im Kreislauf ausgerichtet, wodurch er das Leben eher indirekt verehrt. Daher ist sein Begehr, höhere Sphären der Erkenntnis zu erreichen und die Entwicklung der Menschheit voran zu treiben." Ehrfurcht ist hier jedoch nicht zu verwechseln mit Demut. Beide knien, ersteres ist allerdings der Kniefall eines Kriegers, letzteres der eines Sklaven. Wenn Schönheit Ehrfurcht gebiert, so ist Romantik die Fähigkeit Ehrfurcht zu empfinden, indem sie eine Sehnsucht nach Schönheit, nach Natur und dem Organischen erweckt.
Romantik ist also die Sehnsucht nach dem Mehr, was sich über das sensorisch Erkennbare feststellen lässt. Die Sehnsucht nach etwas Verschwommenen, Ungreifbaren, was nicht statisch festgelegt und klar definiert ist, nicht trocken und aufgeklärt wirkt, wie es Atheisten und die moderne Wissenschaft gerne vorzeigen. Im Gegensatz zum nihilistischen Realismus deutet sie mehr in die Dinge, sei es ein Sonnenuntergang, der Nachthimmel mit einem kalten, klaren Vollmond und dem Sternenschein, der Tau auf Blättern, die Wirkung, welcher ein dunkler Wald auf uns hat, die Liebe. In seiner Verehrung der Ästhetik ist der Idealist ein Romantiker. Er erkennt sie unter dem Oberflächlichen und betrachtet die Vorgänge in der Welt als holistisch zusammenhängend. Die Romantik ist ihm hierbei Trost in einer dem Ideal fernen Welt und motiviert durch seine Sehnsucht entschließt er sich zu handeln. Trotz oder gerade aufgrund der Wildheit und Unkontrollierbarkeit der Natur, welche er liebt, scheut sich der Idealist/Romantiker nicht davor, in ihr tätig zu werden und etwaige Risiken einzugehen. Hieran macht dieser Autor eines der Grundübel der westlichen Moderne fest. Es ist diese nicht mehr empfundene Sehnsucht der Menschen, welche vergessen haben, wie mehr im Leben als nur Oberfläche zu sehen ist. Eine rein auf Gesetzen und Materialistischem gegründete Menschheit/Gesellschaft schafft lediglich Zahnräder in einer Maschine, tot und seelenlos, funktionierend zwar, aber ohne Substanz. Hüllen, die nur von Leistungsdruck, Gewinn und dem eigentlichen Drang, daraus zu entkommen, getrieben sind. Es ist im Prinzp paradox, die meisten Leute arbeiten hart oder spielen Lotto in der Hoffnung, diesem Teufelskreis des Maschinellen zu entkommen, was immer mehr Leistung und Aufopferung fordert, schaffen es jedoch niemals ganz und verfangen sich immer mehr in diesem System, verleugnen ihre eigentlichen Bedürfnisse immer weiter, mit dem Ziel die Freiheit gewinnen zu können, ihre Wünsche und innersten Gefühle überhaupt ausleben zu können. Die Auswirkungen auf das einzelne Individuum lassen sich leicht erkennnen, man muss nur einmal durch eine Großstadt spazieren. Graue Betonbauten, erbaut auf den materiellen Wünschen der Menschen, welche im Geist ebenso sind grau wie ihre Behausungen. Zwei an sich gegensätzliche Entwicklungen lassen sich an solchen Orten verstärkt ausmachen, Depression oder Hedonismus. Beides sind jedoch Reaktionen auf eine Mentalität, die das Inhärente verleugnet und nur die Schale verehrt. Während ein von Depressionen geplagter Mensch an der Verlorenheit seiner Seele zerbricht, ist sich der Hedonist derer entweder nicht bewusst und damit vermutlich sogar halbwegs glücklich oder er versucht sich mit einen stetigen Rausch durch Unterhaltung davon abzulenken, was ihm im Inneren fehlt. Der Mangel an Ehrfurcht, welcher ein Fehlen der Erkenntnis von Schönheit ist, befähigt uns erst zur schmerzenfreien Ausbeutung unserer Erde und lässt uns in dem Glauben, wir hätten Kontrolle über sie erlangt. Gott ist tot! Gott bleibt tot! Und wir haben ihn getötet! Wie trösten wir uns, die Mörder aller Mörder?“ [...] Ich komme zu früh, sagte er dann, ich bin noch nicht an der Zeit. Diess ungeheure Ereigniss ist noch unterwegs und wandert,—es ist noch nicht bis zu den Ohren der Menschen gedrungen. Blitz und Donner brauchen Zeit, das Licht der Gestirne braucht Zeit, Thaten brauchen Zeit, auch nachdem sie gethan sind, um gesehen und gehört zu werden. Diese That ist ihnen immer noch ferner, als die fernsten Gestirne,—und doch haben sie dieselbe gethan!" - Friedrich Nietzsche "Die Fröhliche Wissenschaft" #125 Gott ist tot und wir haben unsere Ehrfurcht, unsere Schönheit verloren. Was die Menschheit wieder lernen muss, ist wie man Schönheit erkennt, was Schönheit für uns Menschen ist und welche Rolle sie in unserem Leben spielt. Verkündete der tolle Mensch aus Nietzsche's berühmten Aphorismus den Tod Gottes noch zu früh, so ist nun die Zeit gekommen. Mehr Menschen lauschen in sich und die Welt hinein und erkennen der Menscheit Verlust. Wenn sie erkannt hat, was ewig schön ist lässt sich mit der daraus entstehenden Ehrfurcht unser Platz in der Welt akzeptieren, während wir gleichzeitig der Verlorenheit in den Weiten des Alls entgehen. In der romantischen Weltsicht findet unsere Ehrfurcht ihren Ausdruck und wir gelangen zu einem ästhetischerem Lebenswandel, der nicht auf Oberflächliches beschränkt ist, sondern das Verborgene liebt. Wir müssen eine Geisteshaltung entwickeln, welche gleichzeitig realistisch als auch romantisch ist, welche das Leben sowohl als Abenteuer betrachtet und uns weiterhin über seine Schönheit staunen lässt, es aber auch möglichst funktional und vorantreibend anzugehen gedenkt.
Ein großer Spagat zwar, aber die Menschheit kann nicht derartig aufgeklärt sein, dass nichts mehr sie zu staunender Ehrfurcht veranlasst. Wir müssen nur in den Nachthimmel schauen, welcher uns diese leuchtet... leere(mehr) 20. Oktober 2009
News: Verhalten in sozialen Gefügen
Soziologin Christine Horn beschreibt in ihrem Buch "The Rewards of Punishment: A Relational Theory of Norm Enforcement" wie das soziale Umfeld unsere Entscheidungen und unser Verhalten beeinflusst, u.a. wird die Bedeutung der Kohärenz von sozialen Gruppen untersucht.
So, in the playground scenario, Horne’s theory suggests that if you are at the park by yourself or with a rough group of characters with similar vocabularies, you might not get involved. But, if you are at the park with a group of like-minded friends, you are much more likely to take a stand. It’s not just that your friends will back you up, but also that they will think well of you and the social ties between you will be strengthened. [...]
According to her theory, people will act in ways that damage their personal interests if it means their ties to a particular social group will be strengthened. And, she suggests, one of the best ways to strengthen your ties to a particular group is to help enforce the norms of that group by punishing outliers.
Significantly, Horne created a series of laboratory experiments to test her theory, a notoriously difficult thing for a sociologist to do. Essentially, she developed computer “games” that require participants to punish or reward each other for actions that either help or harm the individual or the group.
In the experiments, Horne manipulated the “cost” of punishing other people, the “reward” for punishing, and the interdependence of the group. When the social rewards were high, people were likely to punish.
Zwei wichtige Aussagen: Erstens: Im Umfeld gleichdenkender Menschen, welche also größtenteils das gleiche Wertesystem wie man selbst besitzen und zu denen eine geistige Verbundenheit besteht, steigt das moralische Bewusstsein. Wir sind eher bereit das zu verteidigen und auszuleben, was für richtig erachtet wird, selbst wenn es nicht zwangsläufig unseren eigenen Denkweisen entspricht. Motivation ist hier die Stärkung sozialer Bindungen. Zweitens: Unser Verhalten ist also stark von der Gruppe abhängig, in der wir uns bewegen. Die Gruppe setzt moralische Normen fest, welche durch Aufmerksamkeit jedes Gruppenmitgliedes bzgl. des Verhaltens jedes anderen Gruppenmitgliedes aufrecht erhalten werden. Besteht die allgemeine Mentalität aus der Pflege von Illusionen, politischer Korrektheit und aus der strikten Verteidigung des Rechts auf Egalität, Apathie und masturbatorischen Konzepten wird zugunsten der eigenen sozialen Einbindung in die Gruppe jeder Außenseiter, welche diese Normen als destruktiv klassifiziert und zu einer Werteumwälzung aufruft, im Namen der Gruppe zur Rechenschaft gezogen.
Es ist also wichtig einen Konsens innerhalb einer Gruppe zu bilden, um die Ausuferung niederen Verhaltens oder das, was als solches befunden wurde, einzugrenzen. Jedwede künstlich erzwungene Vermischung zweier oder mehrerer Wertesysteme hat eine Zerstreuung des Konsens zur Folge, in deren weiteren Verlauf die Moral der Gesellschaft in viele kleine diverse Einheiten zerfällt und nicht länger effektiv durchgesetzt werden kann. Parallelgesellschaften und Atomismus tragen zu Konflikten und ihrem Verfall bei. Desweiteren muss sich über die Art des Konsens Gedanken gemacht werden. Konsens lässt sich am besten durch eine gemeinsame Tradition und Kultur erlangen, Spiritualiät ist ebenfalls ein großer Beiträger. Es müssen Normen sein, welche eine Betonung auf das Holistische legen, nicht auf Individualismus, auf Kultur statt Konsum, Traditionen statt Trends. Populäre Illusionen müssen durch einen realistischeren, pragmatischeren Bezug zur Welt ersetzt werden, auf das eine Gesellschaft entsteht, die wieder ein Ziel vor Augen hat, zu dem die Verteidigung des Konsens nur ein Mittel ist. Wenn der einzige Konsens darin besteht, sich eben nicht einig zu sein wird dieser Zusammenschluss von Menschen nichts Großartiges erreichen. Große Ansammlungen von Menschen können fanatisch werden und neigen zu impulsiven, von Rache getriebenen Entscheidungen, welche wie in Horne's Theorie unbewusst dazu dienen das eigenen Zugehörigkeitsgefühl zu stützen. Umso wichtiger ist es, diese potentielle Zerstörungskraft in konstruktive Bahnen zu lenken. Dazu noch eine kleine Anekdote:
leere(mehr) 18. Oktober 2009
News: Am Ende winkt kein Zuckerstückchen
Freier Wille existiert nicht, wir sind Produkte unserer Umwelt, ebenso wie unser Verhalten unbewusst von den äußeren Umständen beeinflusst wird. Gerade in der medialen Leuchtwelt mit ihrer Reizüberflutung ist Aufmerksamkeit gegenüber den eigenen Verhaltensmustern besonders wichtig. Denn ansonsten...
Wir brauchen mehr Menschen die aus dem steten Wunsch das Richtige zu tun, vor Mühen und Entsagung nicht zurückschrecken und keine andere Belohnung benötigen, als die Gewissheit korrekt gehandelt zu haben. leere(mehr) 14. Oktober 2009
News: Wunschdenken & Realität
Unsere Wünsche...
leere(mehr) 14. Oktober 2009
News: Biological Diversity Org.
Wir öffnen die Augen. Unterstützt!
leere(mehr) 14. Oktober 2009
News: Der große Schatten hinter der Debatte um die Äußerungen des Sarrazin
Die Bundesbank reagiert nun auf Sarrazin's umstrittene Äußerungen.
"All the different cultures can live like one big happy family as soon as we get rid of the bad people—the racists, sexists, fascists, chauvinists, bigots, red necks etc.— all those people who will not change their beliefs to match fashion. " Eine Kritik des Multikulturalismus darf nicht in Bigotterie ausarten. Doch treffen zwei Kulturen, welche sich gegenseitig ausschließen aufeinander, werden beide die andere dominieren wollen, um die eigene zu erhalten. Es kommt zum ständigen Zwist, der sich in unterschiedlichen Begebenheiten (s. Sarrazin) äußert. Die internen Verhältnisse einer Gesellschaft werden von diesen gegeneinander arbeitenden Kräften durcheinander gebracht, man begegnet sich verhalten freundlich, teilt jedoch nur weniges miteinander. Schließlich bilden sich entweder Parallelgesellschaften oder Gesellschaften des kleinsten gemeinsamen Nenners: Konsum, die eigene Befriedigung. Konsum ersetzt Kulturen (alle betroffenen), Überbevölkerung zerstört Ökosysteme, Ziele und Werte werden gegen liberalen Egalitarismus eingetauscht, geistige Seichtheit, Passivität und Apathie nehmen Überhand - Und wir bekämpfen uns dennoch gegenseitig, weil wir vor lauter Streiterei darüber, wie es sein sollte, wer sich weshalb auf den Schlips getreten fühlt oder welche Minderheit man denn am liebsten als den Verantwortlichen aller Missstände an den Pranger stellen würde, die Realität ausblenden, anstatt unser Augenmerk auf diese wahren Probleme zu richten, aus denen Multikulturalismus lediglich als Symptom hervorgegangen ist. leere(mehr) 08. Oktober 2009
News: Wirtschaftskrise hemmt CO2 Ausstoß
leere(mehr) 05. Oktober 2009
News: Mangelnde Sicherheit ist gar nicht gut
Denk doch mal bitte einer an die Kinder! Das Leben ist offenbar gefährlich und für die Unbeweglichen sogar noch gefährlicher! Stadtleben ungesund für Geist und Körper !
"By giving priority to automotive over pedestrian transportation we have allowed road traffic to become the leading cause of death among our children," writes Dr. Andrew Howard of the University of Toronto and The Hospital for Sick Children (SickKids). "North American children are increasingly sedentary," and urban sprawl is linked to higher rates of traffic injury and obesity.
Other ways to modify the built environment include appropriate playground equipment that minimizes injuries while encouraging activity. Falls from climbing equipment are 5 times more likely to result in severe fractures than falls from a standing height. Evidence shows that playgrounds that did not comply with standards from the Canadian Standards Association (CSA) had twice the rate of injury of compliant playgrounds, although these standards are voluntary without regulatory authority for most Canadian playgrounds.
leere(mehr) 02. Oktober 2009
News: Gemeinde gegen Getränkekonzern
Eine Gemeinde in Australien trotzt der Getränkeindustrie und verbietet schlicht den Verkauf industriell abgefüllter Getränke, gibt im Gegenzug aber kostenlos Wasser aus der örtlichen Quelle an seine Einwohner aus.
Die Initiative ausgelöst hatten Pläne eines internationalen Getränkekonzerns, Wasser aus der örtlichen Quelle abzuzapfen, es dann in Sydney in Flaschen zu füllen, nur um es anschließend wieder in Bundanoon und im übrigen Australien zu verkaufen. Die Bürger des Dorfs protestierten gegen "diesen Wahnsinn". Im Juli entschieden sie sich einstimmig für ein gemeindeweites Verbot der Wasserflaschen. John Dee, der ebenfalls zu den Antreibern gehört, weist auf den "enormen Aufwand an fossiler Energie" hin, den der Transport, die Verarbeitung und die Lagerung von Trinkwasser in Flaschen erfordere. Zudem endeten 65 Prozent aller Trinkwasserflaschen im Müll. "Während unsere Politiker mit dem Klimawandel kämpfen, zeigt Bundanoon, dass wir auf lokaler Ebene zu Dingen fähig sind, die uns selbst überraschen", so der Aktivist.
Weiter: Lokalisierung leere(mehr) 30. September 2009
News: Alter und Entropie
Forscher kämpfen weiterhin gegen die Auswirkungen des Alterns.
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Neues
"Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden; "Das
Vieh stirbt und Freunde sterben, endlich stirbt man selbst: |
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